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Sportvereine in Dortmund erhalten rund acht Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“

Auf dem Sportplatz an der Burgholzstraße startete Bunt kickt gut. Fotos: Wolf-Dieter Blank

Ab Oktober können die Sportvereine in Dortmund Fördermittel aus dem Programm beantragen. Foto: Wolf-Dieter Blank

Das Land NRW hat in einem bisher einzigartigen Programm aktuell insgesamt 300 Millionen Euro für die nachhaltige Verbesserung der Sportstätteninfrastruktur zur Verfügung gestellt. Insgesamt 7.940.430 Euro davon bekommen Sportvereine in Dortmund.

Ab Anfang Oktober können die Sportvereine Förderanträge einreichen

Das Programm gilt allerdings nur für Sportvereine und -verbände, die Sportstätten im Eigentum haben oder als Mieter/Pächter wirtschaftlicher Träger der Sportstätte sind. Das heißt, der Verein ist per Vertrag, der mindestens eine Laufzeit von zehn Jahren haben muss, gleichzeitig für die finanziellen Aufwendungen an „Dach und Fach“ verpflichtet. 

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Am 26.05.2019 lud das J-Team der Sportjugend Dortmund zum Kick-Off am Heinrich-Schmitz-Bildungszentrum ein. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Jugendarbeit in Dortmunder Sportvereinen zu stärken und dessen Jugendliche besser miteinander zu vernetzen. Dazu konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Workshops z. B. zum Thema Ehrenamtsförderung oder Finanzierung teilnehmen. Auch der sportliche Anteil durfte an diesem Tag nicht fehlen - mit Trendsportarten wie Spike-Ball, Frisbee-Golf oder Slacklining und Großspielgeräten wie dem Bungee-Run oder Fußball-Dart kamen alle sportbegeisterten auf ihre Kosten. Zum Abschluss übergab Laura Hantke von der Sportjugend NRW die J-Team Starterpakete direkt an die J-Teams der Sportjugend Dortmund, der SG Dortmund-Süd und des TV Gut-Heils. Zusätzlich haben auch der KSV Kirchlinde und der SV Westfalen ebenfalls das Starterpaket, mit vielen Überraschungen wie u. a. Essens- Gutscheine, Moderationsmaterial und T-Shirts, erhalten.Folgende Maßnahmen sind förderfähig: Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Erweiterung und Umbau von Sportstätten und Sportanlagen unter besonderer Berücksichtigung einer energetischen Ertüchtigung. Ferner bauliche Sicherheitsmaßnahmen, Ersatzneubau, wenn dies im Vergleich mit einer Bestandssanierung die wirtschaftlichere Variante ist. 

Außerdem begleitende, sportfachlich notwendige Infrastrukturen, wie zum Beispiel Unterkünfte, Verpflegungseinrichtungen, Schulungs- und Aufenthaltsräume, Geschäftsstellen sowie Zuschauereinrichtungen. Ab Anfang Oktober können die antragsberechtigten Dortmunder Sportvereine eine Projektskizze über das Förderportal des Landessportbund NRW, bestehend aus einer Beschreibung des Vorhabens und einem Kosten- und Finanzierungsplan, einreichen. 

Die Anträge werden dem StadtSportBund Dortmund zur Beurteilung und Entscheidung übermittelt. Auf der Grundlage dieser Entscheidungen erhalten die Sportvereine die Förderentscheide durch die Staatskanzlei NRW. Nach dem aktuellen Stand können die Dortmunder Sportvereine davon ausgehen, dass mit einer Förderquote von 50 bis 80 Prozent der anerkannten Kosten gerechnet werden kann.

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