Uns erreichen viele Pressemitteilungen über Spendenübergaben, Jubilarehrungen sowie andere Feierlichkeiten und Anlässe. Allerdings können wir diese nicht alle im redaktionellen Teil verarbeiten, weil sonst die eigentlichen Artikel in der schieren Masse „untergehen“ würden. Daher veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diesen –unter anderem in unserer Rubrik: „DORTMUND SAGT DANKE!“. Hier veröffentlichen wir Fotozusendungen über Spenden und wohltätige Aktionen. Doch gerade in diesen Zeiten sind Spenden um so wichtiger – denn auch viele Hilfsprojekte haben zu leiden.
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu auch das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“. Es handelt sich dabei um die unbearbeiteten Texte der Pressemitteilungen.
Mit der Spendenaktion „Gemeinsam Näpfe füllen“ unterstützte REWE Dortmund in der Weihnachtszeit lokale Tierschutzeinrichtungen, die besonders im Winter mit fehlendem Personal, mangelnder Ausstattung und knappen Futtermitteln zu kämpfen haben. Von Mitte Dezember bis Anfang Januar 2026 konnten Kund:innen in ausgewählten Märkten für 10 Euro eine Tüte mit hochwertiger Katzen- und Hundenahrung kaufen, die anschließend an Tierheime in der Region gespendet wurde. Ziel war es, leere Näpfe zu vermeiden und Tiere in Not zu versorgen. Auch der REWE-Markt Seipenbusch beteiligte sich und übergab fast 70 Futtertüten im Wert von 670 Euro an den TierSchutzVerein Gross-Dortmund e.V.. REWE-Kaufmann Peter Seipenbusch zeigte sich beeindruckt von der großen Beteiligung der Kund:innen und betonte, dass jede Tüte einen Unterschied mache und Tierheime in ihrer täglichen Arbeit entlaste. Auch Ilona Puschhob hervor, dass die Unterstützung in einer besonders herausfordernden Zeit viel bedeute, da im Winter die Zahl der hilfsbedürftigen Tiere steige, während Ressourcen knapp seien. Jede Spende trage dazu bei, die Versorgung sicherzustellen und den Tieren Sicherheit zu geben.
Die Kinderklinik des Klinikum Dortmund erhält eine Spende in Höhe von 2.500 Euro von Thyssengas. Die Zuwendung ermöglicht zusätzliche Angebote außerhalb der medizinischen Regelversorgung. Thyssengas-Mitarbeiterin Isabelle Bahloübergab die Spende an Prof. Dr. med. Dominik Schneider, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, sowie an Barbara Drewes aus dem Fundraising. Laut Isabelle Bahlo übernehme das Unternehmen als Teil der Region Verantwortung dort, wo sie unmittelbar wirke, und wolle Kindern im Klinikalltag zusätzliche Unterstützung und ein Stück Normalität ermöglichen. Die Mittel fließen unter anderem in Musik- und Kunsttherapie sowie in den Einsatz von Klinikclowns. Diese Angebote tragen nachweislich zum Abbau von Stress und Ängsten bei, werden jedoch nicht von Krankenkassen finanziert. Sie kommen Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Bereichen der Kinderklinik zugute, etwa in der Onkologie, auf der Frühgeborenenstation und bei der Betreuung von Kindern mit Behinderungen. Prof. Dr. med. Dominik Schneider betont, dass solche Spenden direkt bei den Patient:innen ankommen und eine ganzheitliche Versorgung unterstützen. Ermöglicht wurde die Spende durch Mitarbeitende von Thyssengas, die auf Weihnachtsgeschenke verzichteten und stattdessen einen sozialen Zweck in der Region förderten.
Die Sparkasse Dortmund unterstützt die digitale Bildung in der Dortmunder Nordstadt mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro an die Digitalwerkstatt der GrünBau gGmbH. Anlass war ein Besuch von Mario Neuenhöfer und Omer Bibic, die sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Digitalwerkstatt Dortmund machten. Mit der Spende wird die Ausstattung der Einrichtung weiter ausgebaut. Kinder und Jugendliche werden dort mit moderner Technik, wie etwa dem Roboterhund Diwe, praxisnah an digitale Themen herangeführt. Ziel ist es, jungen Menschen einen konkreten Zugang zu digitalen Kompetenzen zu ermöglichen und digitale Teilhabe erfahrbar zu machen. Die Digitalwerkstatt Dortmund bedankt sich für die Unterstützung und das Vertrauen. Partnerschaften wie diese tragen dazu bei, Kinder und Jugendliche nachhaltig für digitale Themen zu begeistern und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.
Das Bild zeigt: Evi Austermann-Fasselt, Frank Plaß und Daniel Woltemate von der GrünBau gGmbH mit Mario Neuenhöfer und Omer Bibic von der Sparkasse Dortmund
Im Rahmen der Veröffentlichung des Werkzeugtechnik-Katalogs 2026/2027 hat NORDWEST gemeinsam mit mehr als 20 Fachhandelspartner:innen ein bundesweites Recyclingprojekt für Restbestände der alten Katalogauflage gestartet. Hintergrund war die Vorverlegung des Erscheinungstermins, wodurch bei einigen Partner:innen noch Restmengen vorhanden waren. Ziel war es, die Altbestände nachhaltig zu verwerten und zugleich ein wirksames Klimaschutzprojekt zu unterstützen. NORDWEST initiierte eine zentral koordinierte Rückhol- und Recyclingaktion, bei der gemeinsam mit dem Recycling-Spezialisten Pannhorst die Kataloge gesammelt, aufbereitet und der Papierindustrie als Rohstoff wieder zugeführt wurden. Durch die Bündelung der Mengen wurde ein attraktiver Vergütungskurs erzielt; die Abholungen erfolgten parallel zur Auslieferung des neuen Katalogs, was logistische und kostensparende Vorteile brachte. Die Rückvergütung spendeten die Beteiligten vollständig an das Moor-Renaturierungsprojekt „Mittelstand & Moor“ des MITTELSTANDSVERBUND. So kam ein Beitrag zusammen, der die Renaturierung von vier Hektar Moorfläche ermöglicht. Die Spende fließt in ein Projekt, bei dem die Sinnstifter Mittelstand für Mensch und Natur gGmbH und die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg 200 Hektar Moorlandschaft in Brandenburg durch Wiedervernässung renaturieren und so Klima- und Artenschutz fördern.
Bei einem ausverkauften Benefizkonzert im Musiktheater Piano kamen über 400 Gäste zusammen, um die Arbeit der well:fair-Stiftung zu unterstützen. Für die Musik sorgten The Chainsaw Hollies mit einer energiegeladenen Show, als Special Guest stand Bela B. gemeinsam mit der Band auf der Bühne und präsentierte mehrere bekannte Songs. Laut Axel „Atze“ Ludwig zeigte der Abend, wie kraftvoll Live-Musik in Verbindung mit einem guten Zweck sein könne; auch Bela B. wies wiederholt auf Spendenmöglichkeiten hin. Der gesamte Erlös kam der Stiftung zugute: Alle Eintrittsgelder wurden zu 100 Prozent gespendet, zudem füllten Gäste zusätzliche Spendenboxen. Die Stiftung engagiert sich international für nachhaltige Entwicklungsprojekte, insbesondere für den Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitäre Versorgung, Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe in strukturell benachteiligten Regionen. Gründer Neven Subotic stellte die Arbeit und aktuelle Projekte vor und betonte die Vision, weltweit nachhaltige und transparente Perspektiven zu schaffen. Beide Musikacts traten ohne Gage auf. Initiatorin und Botschafterin Birgit Blanck hob hervor, dass der Abend finanziell wie emotional nachhaltig gewirkt habe.
Mitarbeitende von Westnetz unterstützen mit ihrer Restcent-Spende erstmals das Kindertrauerzentrum MÖWE mit 1.000 Euro. Um die Verteilung der Spendengelder kümmert sich der Betriebsrat, üblicherweise wird der Betrag auf drei Initiativen aufgeteilt. Projektleiterin Beate Schwedler betont, dass die Arbeit des Kindertrauerzentrums ohne Spenden nicht möglich sei, und freut sich über das Engagement der Belegschaft. Christiane Marek und Birgit Ludwig vom Betriebsrat informierten sich vor Ort über die Arbeit der Einrichtung. Christiane Marek begrüßt, dass es diese Initiative nun in Dortmund gibt. In der MÖWE treffen sich derzeit fünf Gruppen von Kindern und Jugendlichen, die eine Hauptbezugsperson durch Tod verloren haben; alle Gruppen sind voll belegt. Lediglich in der Familiengruppe mit Kindern unter sechs Jahren, in denen ein Kind verstorben ist, sind noch ein bis zwei Plätze frei. Zudem liegen aktuell 17 Anfragen betroffener Familien vor.
Das Bild zeigt: Birgit Ludwig (l.) und Christiane Marek (r.) vom Betriebsrat der Westnetz GmbH sowie MÖWE-Projektleitung Beate Schwedler (M.).
Mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro fördert die Gemeinwohl-Stiftung der Sparkasse Dortmund die Städtische Seniorenheime Dortmund (SHDO) beim Kauf von Trainingsgeräten für Senior:innen. Den symbolischen Scheck überreichte Daniel Madeo, Leiter der Filiale Märkische Straße, an SHDO-Geschäftsführerin Elisabeth Disteldorf. Für die Bewohner:innen und Gäste des Seniorenzentrums Rosenheim und des Seniorenwohnparks Burgholz stehen nun jeweils ein Laufband, ein Liegefahrrad und ein Bewegungstrainer zur Verfügung. Letzterer eignet sich besonders für Menschen, die etwa nach einem Schlaganfall ihre Mobilität verbessern möchten. Gemeinsam mit dem Sportwissenschaftler und Gesundheitsexperten Ingo Froböse entwickelte die SHDO ein Trainingskonzept, das ältere Menschen zu mehr Bewegung motivieren und ihre Fitness fördern soll. Bewegung gilt dabei als wichtiger Beitrag zu einem gesunden und selbstbestimmten Leben. Die Trainingsgeräte können nicht nur von Bewohner:innen genutzt werden: Auch ältere Menschen, die zu Hause leben, sind zu Beratung und Probetraining in einem der sechs Tagestreffs der SHDO eingeladen.
Propst Andreas Coersmeier erhielt einen Scheck über 10.000 Euro von Christoph Schubert (Of Counsel) von der Wirtschaftskanzlei Husemann zugunsten der Obdachlosenseelsorge der Katholischen Stadtkirche Dortmund. Anlässlich seines 65. Geburtstages hatte Christoph Schubert die Gäste des Neujahrsempfangs der Wirtschaftskanzlei Husemann zu Spenden für wohltätige Zwecke aufgerufen. Insgesamt kamen 16.000 Euro zusammen, die von der Husemann Partnergesellschaft auf 20.000 Euro aufgestockt wurden. Neben der katholischen Obdachlosenseelsorge gingen Spenden außerdem an die Tafel Unna sowie an das Dortmunder Spendenparlament „SpenDobel“ der Evangelischen Kirche.
Mit der Spende für die Obdachlosenseelsorge wird besonders die Initiative „Gemeinden laden ein“ unterstützt. Die ökumenische Initiative für Obdachlose und Bedürftige lädt in den beteiligten Dortmunder Innenstadtgemeinden regelmäßig sonntags Obdachlose zu einem Frühstück ein. Ein Team von rund 120 Ehrenamtlichen sorgt für Bewirtung, Organisation und Einkauf. So kann seit 1999 sonntags ein Frühstück in den Dortmunder Innenstadtgemeinden stattfinden. Derzeit kommen jeden Sonntag zwischen 100 und 150 Gäste.
Die Volkswohl Bund Versicherungen unterstützen den Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst in Dortmund mit einer Spende über 4000 Euro. Bei der Scheckübergabe (von links nach rechts): Stefanie Sültemeyer, Diözesanreferentin Fundraising Simone Szydlak, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Volkswohl Bund Magnus Erkelenz, Leiter Maklervertrieb Deutschland, Volkswohl Bund Karin Budde, Bereichsleitung Kinder- und Jugendhospizdienst/Trauerarbeit.
Die help and hope Stiftung erhält eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Familie Overkamp. Das Geld fließt in den Bau des Kinder- und Jugendgästehauses auf Gut Königsmühle, das künftig den Namen „help and hope Haus“ trägt. Mit dem neuen Haus erweitert die Stiftung ihr Angebot um eine Übernachtungsmöglichkeit für Kinder- und Jugendgruppen, wodurch pädagogische Programme über mehrere Tage hinweg intensiver gestaltet werden können. Günther Overkamp betont die langjährige Verbundenheit mit der Stiftung und erklärt, dass man ein Projekt, das jungen Menschen neue Perspektiven eröffne, gerne unterstütze. Die Familie zählt seit vielen Jahren zu den engagierten Förder:innen der Stiftung. Zudem findet in den Räumlichkeiten von Overkamp jährlich eine Charity Party zugunsten der Stiftung statt, die mit persönlichem Einsatz von Günther Overkamp und seinem Team begleitet wird und fest im Stiftungskalender verankert ist. Vorstandsvorsitzende Sandra Heller bedankt sich für das kontinuierliche finanzielle und persönliche Engagement der Familie.
Heike Onnertz und Sabine Leven leiten die Initiative Raum für Kunst auf Zeit, die seit Ende 2020 unterschiedliche Räume als Plattform für gesellschaftliches Engagement nutzt. Unter dem Credo CADO (Charity und Kunst aus Dortmund) verbinden sie Kunst mit karitativem Engagement. Von November 2025 bis Januar 2026 organisierten sie drei aufeinanderfolgende Ausstellungen in Haus Wenge, Hans A und Hans B, bei denen zahlreiche Künstler:innen aus dem In- und Ausland beteiligt waren, um Spenden für UNICEF zu generieren und Kindern in Not Unterstützung zu bieten. Der Erlös von 1.660 Euro setzt sich aus Besucher:innen-Spenden, Kunstverkäufen und einer großzügigen Spende von Dr. med. Mehmet Erdogan zusammen. Die Übergabe der Spendengelder erfolgte in der Pop-Up Wintergalerie im ehemaligen Kaufhof auf dem Dortmunder Westenhellweg, einem gemeinsamen Projekt der Künstlerin Helga Hoicke und der Arbeiterwohlfahrt gegen Leerstände in der Innenstadt, unterstützt von der Stadt Dortmund und der Sparkasse Dortmund. Die Galerie ist Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Die Agentur SeitenPlan unterstützt mit 1.214 Euro die mobile medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Dortmund. Das Projekt der Wohnungslosenhilfe der Diakonie ist eines von zehn Vorhaben, für die das Spendenparlament Spendobel aktuell zu Spenden aufruft. Pflegekräfte sind mit einem speziell ausgerüsteten Lastenfahrrad unterwegs, um wohnungslose Menschen direkt auf der Straße medizinisch zu versorgen. Viele Betroffene sind nicht krankenversichert und haben kaum Zugang zu regulären Einrichtungen. Die Mitarbeitenden behandeln unter anderem Wunden, versorgen stark beanspruchte Füße und geben bei Bedarf Schlafsäcke oder heiße Getränke aus. Zudem vermitteln sie in weiterführende Hilfesysteme. Im Wichern-Wohnungslosenzentrum ergänzt eine Krankenstation das Angebot, in der das Team gemeinsam mit zwei Ärzt:innen des Gesundheitsamtes weitergehende Behandlungen anbietet. Dort wurden im vergangenen Jahr weit über 2.000 krankenpflegerische Behandlungen durchgeführt. Die Spende entstand durch eine Weihnachtsaktion von SeitenPlan: Statt Karten versendet das Unternehmen ein Online-Quiz und spendet für jedes gelöste Rätsel einen festen Betrag. Heike Dahlheimer von Spendobel und Timo Stascheit vom Wichern-Wohnungslosenzentrum danken für die Unterstützung.
Das SOS-Kinderdorf Dortmund erhält eine Spende in Höhe von 2.000 Euro von der Abteilung Bergbau und Energie für NRW der Bezirksregierung Arnsberg. Die Mittel wurden im Rahmen des Tags des offenen Denkmals gesammelt, größtenteils durch den Verkauf eines eigens produzierten Kräutersalzes namens „Glück Auf“, das von Mitarbeiter:innen hergestellt und etikettiert wurde. Das Salz stammt aus dem Salzbergwerk Borth, das unter der Aufsicht der Abteilung steht. Zur Übergabe des symbolischen Spendenschecks kam das Organisationsteam persönlich und überreichte zudem ein Glas des Kräutersalzes. Die Spende unterstützt unmittelbar die Kinder, Jugendlichen und Familien, die das SOS-Kinderdorf Dortmund begleitet. Parallel baut die Einrichtung in Dortmund-Huckarde zwei neue Angebote auf: Im Wohnquartier „Bergmannsgrün“ entstehen eine neue Kita für rund 75 Kinder und eine Wohngruppe mit acht Plätzen, die beide noch in diesem Jahr in Betrieb gehen sollen.
Im Nachbarschaftstreff Althoffblock stand ein lebhafter Nachmittag mit Beate Schwedler vom Kindertrauerzentrum MÖWE im Mittelpunkt. Die Anwesenden stellten zahlreiche Fragen, etwa wie Kinder zu den Gruppen kommen, wie lange sie bleiben und wie oft sie sich treffen, und diskutierten intensiv darüber, wie Kinder den Verlust einer Hauptbezugsperson erleben. Dabei wurde auch ein Vergleich zu früher gezogen, als es für trauernde Kinder kaum Unterstützung gab. Themen wie der Umgang mit Menschen, die einen schweren Verlust erlebt haben, und wie man über den Tod spricht, stießen auf große Resonanz, insbesondere weil einige Nachbar:innen kürzlich Freundinnen verloren hatten. Alle Teilnehmenden begrüßten, dass das Kindertrauerzentrum nun umfassende Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche in Dortmund anbietet. Im Rahmen des Treffens wurde dem Kindertrauerzentrum eine Spende von 800 Euro übergeben. Das Geld war durch Aktionen des Nachbarschaftstreffs zusammengekommen, darunter eine Tombola zum 25-jährigen Jubiläum, das Repair-Café und der Adventsbasar.
Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens unterstützte die Westfalenhallen Unternehmensgruppe soziale Projekte in Dortmund mit insgesamt 45.000 Euro. Jeweils 15.000 Euro erhielten Kinderlachen e. V., die Dortmunder Tafel und die Dortmund Stiftung. Ein zentraler Bestandteil der Spendenaktionen war die Initiative „Spende deinen Pfandbecher“, bei der Besucher:innen von Veranstaltungen ihren Pfandbecher spenden konnten, statt sich den Pfandbetrag auszahlen zu lassen. Über 75 Veranstaltungen wurden so unterstützt, ergänzt durch eine finanzielle Aufstockung der Unternehmensgruppe. Die Spendenschecks wurden an die drei Organisationen übergeben, deren Arbeit Kinder, soziale Teilhabe, Bildung, Kultur und gemeinnützige Projekte in Dortmund fördert. Sabine Loos erklärte, dass das Jubiläum nicht nur ein Anlass zum Feiern sei, sondern auch Verantwortung zu übernehmen, und hob die große Beteiligung der Besucher:innen an den Aktionen hervor.
Die MHZ Industrie & Kraftwerk Service Verwaltungs GmbH spendete 1.000 Euro an die Frauenübernachtungsstelle der Diakonie in Hörde. Die Spende wurde von den Mitarbeitenden des Unternehmens übergeben und soll Frauen und ihren Kindern in Ausnahmesituationen ihres Lebens helfen. Auf die Arbeit der Frauenübernachtungsstelle wurde das Unternehmen durch das Dortmunder Zentrum für Ethnische Ökonomie und das Gleichstellungsbüro Dortmund aufmerksam. Die Einrichtung bietet wohnungslosen Frauen und ihren Kindern einen sicheren Zufluchtsort, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr, und unterstützt sie mit Schutz, Wärme, Begleitung und Hilfsangeboten in schwierigen Lebenssituationen.
Auf dem Bild zu sehen: Ilda Kolenda, Leiterin der Frauenübernachtungsstelle (Mitte), mit den Mitarbeitenden der MHZ Industrie & Kraftwerk Service Verwaltungs GmbH bei der Spendenübergabe.
Ein besonderes Dankeschön gilt Wilhelm Schmidt, Ehrenvorsitzender des AWO Bundesverband. Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 500,00 Euro ermöglichte er Menschen, die sich Kulturangebote sonst kaum leisten können, einen unvergesslichen Abend. Dank dieser Unterstützung konnten 13 Mitarbeitende der Wäscherei der Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund die Vorstellung des Geierabend – Politisches Kabarett & Ruhrpott-Satire – auf der Zeche Zollern besuchen. Die Begeisterung war groß: Wortwitz, Musik und jede Menge Ruhrpott-Charme sorgten für beste Stimmung und viele lachende Gesichter. Für alle Beteiligten war es ein rundum gelungener Abend und ein schönes Beispiel dafür, wie kulturelle Teilhabe ganz konkret möglich gemacht werden kann.
Die Bönninger Gerüstbau GmbH & Co. KG hat im vergangenen Dezember 1.500 Euro an ein Kinderhospiz gespendet. Auf dem Firmengelände im Graffweg erfreuten sich zahlreiche Besucher:innen am größten Weihnachtsbaum Brackels, einem kleinen Weihnachtsdorf und einer Krippe, während eine Spendenbox bereitstand. Die Besucher:innen sammelten 750 Euro, die von der Familie Bönninger auf 1.500 Euro verdoppelt wurden. Die Spende ist Teil der alljährlichen Weihnachtsaktionen des Familienunternehmens, mit denen sie Gutes leisten und Freude in der Weihnachtszeit verbinden möchten. Christian Bönninger erklärte, dass es für das Unternehmen ein besonderes Highlight sei, hinterher etwas Positives bewirken zu können, und kündigte weitere Aktionen für das laufende Jahr an.
Für über 1000,- Euro konnte der neu-gegründete Baseballverein Dortmund Rhinos jetzt seine U12-Mannschaft mit zusätzlichem Material ausrüsten. Die neuen Schläger und Handschuhe kommen wie gerufen. Denn zur zeit suchen die kleinen Nashörner rechtzeitig vor Beginn der Baseballsaison im April noch neue Interessenten und gehen dafür auch in die Dortmunder Schulen, um da Kinder für den amerikanischen Sport zu begeistern. S´Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Paul Neis, U12 Head-Coach Anne Wolter, Louis Höfermann, Lio Grünstern, U15 Head-Coach Kay-Christopher Becker, Pepe Scharnowski, Mads Scharnowski.
Ein Theaterabend im Festsaal des Freischütz, organisiert von drei Soroptimist International Clubs, brachte 2.500 Euro für die Notschlafstelle „Sleep In“ ein. Das szenische Stück „Vodkagespräche“ von Karoline Eichhorn und Catrin Striebeck, bekannt aus Filmen und Serien wie dem Tatort, wurde als Charity-Aktion nach Dortmund geholt. Mit dem Erlös unterstützt die Einrichtung Stellwerk „Sleep In“ obdachlose Jugendliche, bietet Beratung, Begleitung und einen Zufluchtsort und kann nun den Ausbau der Räume beschleunigen. Geplant ist, aus den bisherigen Doppelzimmern mehr Einzelzimmer zu schaffen, um den Jugendlichen auf Wunsch mehr Privatsphäre zu ermöglichen. Die Präsidentin des Soroptimist Clubs Dortmund, Julia Meyer-Kleinmann, betonte, dass jeder Euro aus solchen Aktionen wirkungsvoll eingesetzt werde und besonders die Aufmerksamkeit auf die Situation von Frauen und Mädchen weiterhin von großer Bedeutung sei.
Das Bild zeigt: Julia Meyer-Kleinmann (li), Präsidentin des Soroptimist Clubs Dortmund übergibt die Spende an Elena Frericks (Mitte) und Johanna Saltenberger (re) vom Sleep In Dortmund).
Durch Spendenteller in den Filialen der Bäckermeister Grobe GmbH & Co. KG sind 2025 insgesamt 12.451,58 Euro für die help and hope Stiftung zusammengekommen. Seit zehn Jahren können Kund:innen ihr Wechsel- oder Kleingeld in bereitstehende Teller geben. Aus den vielen kleinen Beträgen entsteht so jährlich eine beachtliche Summe. Die Spende wurde von Bäckermeister und Inhaber Jürgen Hinkelmann gemeinsam mit seiner Tochter und Prokuristin Annika überreicht. Die Spendensumme ist das Ergebnis der täglichen Unterstützung der Kundschaft und steht für ein Gemeinschaftsprojekt mit großer Wirkung. Für die Stiftung haben die Spendenteller eine besondere Bedeutung, da rund die Hälfte der gesamten Spendeneinnahmen über diese alltagsnahe Form des Gebens generiert wird. Jürgen Hinkelmann betont, dass jeder Cent helfe und man stolz sei, gemeinsam mit den Kund:innen seit vielen Jahren Gutes zu bewirken. Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der help and hope Stiftung, hebt hervor, dass gesellschaftliches Engagement so unkompliziert im Alltag stattfinden könne und dankt für die kontinuierliche Unterstützung.