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Sieben Jahre Hochschule vor Ort in der Nordstadt: „Wir sind vor Ort für Bildungs- und Chancengleichheit in Dortmund“

Feierten das Jubiläum der Hochschule vor Ort (v.l.): Stefanie Braunstein (Leiterin der Hochschule vor Ort), Birgit Jörder (Bürgermeisterin), Gerd Erdmann-Wittmaack (Prorektor für Hochschulmarketing und Regionale Einbindung), Jochen Drescher (Kanzler), Prof. Dr. Wilhelm Schwick (Rektor) Foto: Fachhochschule Dortmund/ Michael Milewski

Aus „Nordstadtprojekt“ wurde Hochschule vor Ort – und vor Ort in der Nordstadt ist sie schon seit sieben Jahren. Zum Jubiläum feiern Politik, Studierende und LehrerInnen zusammen in der Nordstadtgalerie, dort, wo sie sich fest im Stadtteil etabliert hat.

Wissenschaft im Stadtteil und Vielfalt an den Hochschulen – dafür steht die Hochschule vor Ort

Noch unter dem Namen „Nordstadtprojekt“ gewann die Hochschule den bundesweiten Wettbewerb „Mehr als Forschung und Lehre“. In der Bornstraße 142 öffnete die Hochschule vor Ort dann zusammen mit dem damaligen Projektbüro und der Nordstadtgalerie die Türen.

Sieben Jahre in der Bornstraße 142 zusammen mit dem Projektbüro und der Nordstadtgalerie.

Nach drei Jahren und nach dem Ablaufen der Förderung durch die Stiftung Mercator wurde die Hochschule als Teil der Talentförderung in die Fachhochschule Dortmund übernommen.

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„Wir wollen jungen Menschen in der Nordstadt helfen, anders über ihr Potenzial zu denken“, so Prof. Wilhelm Schwick, Rektor der Fachhochschule Dortmund. Dafür gäbe es das beratende und kreative Angebot der StudyScouts.

Die StudyScouts sind selbst Studierende der Hochschule vor Ort in unterschiedlichen Fachbereichen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie alle eine Zuwanderungsgeschichte haben. So versuchen sie durch ihre Präsenz in der Nordstadt, Jugendlichen und Eltern mögliche Bildungschancen näher zu bringen.

Wichtig sei auch besonders, dass die Menschen sich nicht nur gut beraten fühlen würden, so Wilhelm Schwick. „Die jungen Menschen müssen das Gefühl bekommen, dass wir sie wollen – das sie angenommen sind.“ Nur dann sei die Hochschule vor Ort zufrieden und nur dann könne man von Erfolg sprechen.

Guter Stadtteil, aber viele Herausforderungen: Mitwirkende und Studierende teilen ihre Erfahrungen 

Sieben Jahre sind es schon – viele mehr sollen es noch werden. Fotos (2): Jennifer Pahlke

Bürgermeisterin Birgit Jörder gratulierte der Hochschule vor Ort ebenfalls und betonte die Wichtigkeit des Standortes: „Die Dortmunder Nordstadt steht für kulturelle Vielfalt und ist Testlabor für soziale und technologische Innovationen.“ So unter anderem auch das Projekt „nordwärts“.

Trotzdem gäbe es immer noch große Herausforderungen: Besonders die soziale Benachteiligung. „Aber die Hochschule vor Ort ist ein Glücksfall für die Nordstadt.“ Sie leiste eine wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Chancengleichheit, so Birgit Jörder. „Die Menschen seien dankbar dafür, besonders die jungen.“

Zum Jubiläum gibt es auch eine Jubiläumsschrift – also einen lebendigen Rückblick auf die letzten sieben Jahre mit Interviews und Erfahrungsberichten. Zusätzlich verraten die StudyScouts ihre Geheimnisse, Studierende erzählen von ihrem Weg ins Studium und auch LehrerInnen berichten über ihre (kreative) Arbeit.

„Wir lassen Menschen zu Wort kommen, die erzählen, wie aus einer guten Idee eine Erfolgsgeschichte wurde“, so Stefanie Braunstein, Leiterin der Hochschule vor Ort. Insbesondere würden junge Menschen zu Wort kommen, denen die Hochschule vor Ort Mut gemacht habe, einen neuen Weg einzuschlagen.

Jetzt schon auf gutem Weg und auch eine Menge neuer Projekte sind für die Zukunft geplant

Auch für die Zukunft gibt es schon jede Menge Pläne, darunter ein festes Jahresprogramm für die Nordstadtgalerie mit vielen neuen Aktionen. Aber auch ein neuer Look für das Projektbüro ist geplant. Die Hochschule vor Ort passe sich an die Nordstadt an und öffne ihre Türen für viele heterogene Zielgruppen, so Stefanie Braunstein.

Erfolg könne man eigentlich nicht messen. Aber die Hochschule vor Ort ist ein Projekt, das gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, um Bildungschancen zu eröffnen und vor allem auch Bildung erfahr- und erlebbar zu machen. Wie in den letzten sieben Jahren will die Hochschule vor Ort auch in Zukunft ihren Teil zur Chancen- und Bildungsgleichheit beitragen und die Stadt Dortmund weiter verbessern.

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