Sanierung und Ausbau des Sportparks in Scharnhorst: Inklusiver Treffpunkt geplant

Park soll Schul- und Vereinssport und freie Bewegung verbinden

Bebauungsplan Sportpark Scharnhorst
Der Sanierungsplan für den Sportpark Scharnhorst umfasst viele Sport- und Spielangebote. Hier nur ein Ausschnitt. Landschaft planen + bauen NRW GmbH

Die Stadt Dortmund plant, den Sportpark Scharnhorst komplett zu erneuern. Für rund 18,2 Millionen Euro soll ein offener und inklusiver Treffpunkt für Schule, Vereine und Nachbarschaft entstehen. Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund die Vorlage zum Baubeschluss nun an den Rat der Stadt weitergeleitet. Eine Entscheidung wird Ende Mai fallen.

Park soll verschiedene Sportarten integrieren

Der Plan für den Sportpark sieht vor, verschiedene Spiel- und Sportangebote zu integrieren und für Vereine sowie für Einzelpersonen zugänglich zu machen. Das gesamte Areal an der Gesamtschule Scharnhorst soll umfassend erneuert werden. Geplant seien unter anderem ein Fußballplatz, ein Handballfeld, ein Streetball-Feld, zwei Leichtathletikbahnen und weitere Angebote.

Der Rat hat bereits 2021 den Grundsatzbeschluss für die Sanierung gefasst. Die Grundlage des Projekts war eine Machbarkeitsstudie gewesen. Konkret wurden die Planungen Anfang 2025. Nach einem positiven Ratsbeschluss könnten die Bauarbeiten Anfang 2027 starten. „Der Sportpark Scharnhorst steht damit vor einem umfassenden Neustart. Das Projekt schafft Raum für Bewegung, Begegnung und ein aktives Leben im Stadtteil. Alle Sportgelegenheiten werden inklusiv nutzbar sein“, betont Sportdezernentin Frauke Füsers.

Das Konzept setzt, nach Füsers, auf Inklusivität, Offenheit und Vielfalt. Im neuen Sportpark Scharnhorst soll Schul- und Vereinssport sowie freie Bewegung möglich sein. Bisher sei der Park nicht für Menschen mit körperlichen Einschränkungen nur bedingt nutzbar gewesen. „Der Park ist für alle Generationen da“, macht Füsers deutlich. So wurde die angrenzende Gesamtschule und die angrenzenden Kindergärten sowie das behindertenpolitische Netzwerk und der Seniorenbeirat in die Planungen involviert.

Sportpark soll Treffpunkt und Zentrum in Scharnhorst werden

Der Park soll zum Sport machen, als auch zum Verweilen einladen, betont Füsers. Die Hoffnung: Der Sportpark soll sich zu einem lebendigen Treffpunkt und neuem Zentrum im Stadtteil Scharnhorst entwickeln. „In diesem neuen Park kann sich zukünftig jeder frei bewegen. Wer mag, kann Sport machen oder nur die frische Luft und das Zusammensein mit Nachbarinnen und Nachbarn genießen“, sagt Füsers.

Frauke Füsers in der Ratssitzung
Frauke Füsers ist Dezernentin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Sport und Freizeit. Foto: Anja Cord für Nordstadtblogger.de

Der bisherige Sportpark Scharnhorst, der zu einer Gesamtschule und Kindertagesstätte angrenzt, befindet sich in einem schlechten Zustand. Der Belag des Sportplatzes sei stark abgenutzt, Wege und Plätze würden deutliche Schäden aufweisen, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Rund 18,2 Millionen Euro soll die Erneuerung des Sportparks kosten – eine angenommene Baukostensteigerung von sieben Prozent ist darin bereits enthalten.  Bis zu acht Millionen Euro könnte die Stadt Dortmund aus Fördermitteln erhalten.

Einen entsprechenden Antrag für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ hat die Stadt bereits gestellt. Auch für das Landesprogramm Länder- und Kommunal-Infrastrukturgesetz könnte für die Erneuerung des Sportparks infrage kommen.


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