
Die Dortmunder Stadtwerke DEW21 erhöhen zum 1. Juli die Wasserpreise. Der Verbrauchspreis für Trinkwasser steigt um 3,8 Prozent auf 1,357 Euro pro Kubikmeter (zuzüglich Umsatzsteuer). Der jährlich feste Systempreis steigt um vier Prozent. Für private Haushalte bedeutet das: Bewohner*innen eines durchschnittlichen Einfamilienhauses in Dortmund zahlen monatlich rund 1,45 Euro (zuzüglich Umsatzsteuer) mehr; für eine durchschnittliche Wohnung im Fünffamilienhaus betragen die monatlichen Mehrkosten etwa 70 Cent (zuzüglich Umsatzsteuer).
Investitionen sind der Grund für die Preiserhöhung
Die für die Sicherung der Versorgungs- und Wasserqualität notwendigen erheblichen Investitionen in die Wasserinfrastruktur haben das Unternehmen zu diesem Schritt veranlasst, teilte das Unternehmen mit.
Nach dieser Anpassung bleibe Dortmund im Vergleich der 30 größten NRW-Städte weiterhin im mittleren Preisbereich. Bei den verbrauchsabhängigen Arbeitspreisen gehöre Dortmund weiterhin zu den günstigsten Großstädten.
Klimawandel und Modernisierung sind Kostentreiber
Steigende Anforderungen durch neue rechtlichen Vorgaben, den Klimawandel und die wachsenden Sicherheitsanforderungen sind der Grund für die Investitionen in das Dortmunder Wassernetz, die diese erste Preiserhöhung seit fünf Jahren bedingen.

Foto: DEW21
Zu den wichtigsten Investitionsmaßnahmen zählen nach Angaben von DEW21 die Sanierung von Transportleitungssträngen und Fallrohrleitungen, von Hochbehältern, Druckerhöhungsanlagen und Zwischenpumpwerken.
Hinzu kommen weitere Investitionen in die Infrastruktur der Wasserwerke an der Ruhr, wie der Neubau der Weitergehenden Aufbereitungsanlagen in Halingen, die das Unternehmen 2026 abschloss.
Gleichzeitig sind laut DEW21 die Kosten für Bauleistungen, Material, Löhne und Energie derzeit hoch. Diese Entwicklungen treffen alle Wasserversorger gleichermaßen, weshalb die Wasserpreise nicht nur in Dortmund, sondern in nahezu allen Städten und Gemeinden steigen.
DEW21 und die Tochtergesellschaft DoNetz sind für die Wasserversorgung der 600.000 Dortmunder verantwortlich.
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