Der Flughafen Dortmund bietet 50 Reiseziele in 20 Ländern an

Mehr Angebote als vor der Pandemie: Neuer Sommerflugplan bietet große Reisevielfalt

Die ungarische Billigfluglinie Wizz Air ist der größte Kunde des Dortmunder Flughafens. Foto: Alex Völkel
Die ungarische Billigfluglinie Wizz Air ist nach wie vor der größte Kunde des Dortmunder Flughafens. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Der Dortmund Airport hat zum Start der Sommersaison nach eigenen Aussagen einen „Wachstumskurs“ eingeschlagen: Der neue Flugplan bietet Fluggästen rund 30 Prozent mehr Ziele an als vor der Pandemie. Sie können aus rund 50 Destinationen in mehr als 20 Ländern wählen. Auch die Zahl der Flugbewegungen vergrößert sich um mehr als zehn Prozent im Vergleich zur Sommersaison 2019.

Wizz Air bietet mehr als 30 Ziele ab Dortmund

„Wir freuen uns über die positive Entwicklung. Keine Frage – die Pandemie hat auch uns hart getroffen. Im bundesweiten Vergleich hat sich der Flughafen Dortmund bisher jedoch aufgrund seines guten Airlinemixes widerstandsfähiger gegenüber pandemiebedingten Reiserückgängen gezeigt“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

Der neue Dortmunder Flughafen-Chef Ludger van Bebber. Foto: Alex Völkel
Der Dortmunder Flughafen-Chef Ludger van Bebber hat wieder mehr Grund zum Lachen. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

„Die Reiselust ist ungebrochen und scheint mit Aussicht auf die sonnigen Monate noch zu steigen. Wir verzeichnen einen Anstieg an Buchungen und die Airlines reagieren mit einem entsprechend vielfältigem und attraktiven Flugangebot“, so van Bebber weiter.

So liefert etwa Wizz Air mit mehr als 30 Zielen die größte Auswahl ab Dortmund, aber auch die Eurowings und Ryanair haben ihren Marktanteil in Dortmund während der Pandemie deutlich ausgebaut. So hat beispielsweise Eurowings ab dem 4. Juni erstmals wieder Venedig mit Direktflügen im Programm – zuletzt gab es das Ziel 2004 im Dortmunder Flugkalender.

Viele europäische Ziele für Sonnenhungrige

Abzuwarten bleibt die Entwicklung der pandemischen Lage mit ihren etwaigen Auswirkungen auf den Reiseverkehr. Aktuell gilt am Dortmund Airport weiterhin die Maskenpflicht. „So möchten wir unsere Fluggäste sowie Crews und Mitarbeitende bestmöglich schützen und gleichzeitig eine erholsame Reise ermöglichen“, erklärt der Geschäftsführer der Flughafen Dortmund GmbH.

Neben Platzhirsch Wizz Air fliegen auch Eurowings (Foto), Ryanair, SunExpress, Trade Air und ETF Airways ab Dortmund.

Foto: Dortmund Airport / Sascha Kamrau

Neben etablierten Zielen wie Palma de Mallorca, Porto und Budapest, bietet der Dortmund Airport Urlauberinnen und Urlaubern in diesem Sommer neue Ziele in der Türkei. SunExpress nimmt im Sommerflugplan nach mehrjähriger Pause wieder Kurs auf Antalya.

Ab 30. Juni wird Zonguldak, neben Izmir und Antalya, die dritte Destination der deutsch-türkischen Fluggesellschaft ab Dortmund sein – die Stadt am Schwarzen Meer wird jeden Donnerstag mit Dortmund direkt verbunden. Zudem stockt SunExpress die Frequenz der Verbindungen nach Izmir auf.

Sonnenhungrige können sich überdies wieder über eine Auswahl an griechischen Zielen freuen. Darunter: Kreta, Rhodos und Thessaloniki. Ebenso im Süden gelegen: die italienische Insel Sizilien und Split in Kroatien.

Angebote für Urlauber:innen, Geschäfts- und Städtereisende

„Die große Auswahl an Reisezielen ist mehr als erfreulich. Nicht nur Urlauberinnen und Urlauber, sondern auch Geschäftsreisende und Städteliebhaber können bei uns auf ein abwechslungsreiches Angebot zurückgreifen“, sagt Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen.

Frühling am Dortmunder Flughafen.
Frühling am Dortmunder Flughafen. Foto: Lisa Tüch für Dortmund Airport

Im Sommer fliegen Wizz Air, SunExpress, Eurowings und Ryanair ab und nach Dortmund. Nach Pristina fliegen zudem Trade Air und ETF Airways.

„Wir freuen uns zudem, auch vor Ort bald wieder eine beliebte Attraktion anbieten zu können“, so Flughafen-Chef van Bebber. „Wir planen zurzeit, wieder Führungen am Flughafen und so einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen.“

Pandemiebedingt mussten diese bisher ausgesetzt werden. Das genaue Startdatum wird vom Dortmund Airport rechtzeitig auf seiner Homepage bekannt gegeben.

Alle Reiseziele gibt es auf der Webseite des Flughafens im Flugplan: dortmund-airport.de/flugplan

Ungewöhnliche Spenden-Aktion für Geflüchtete aus der Ukraine

Der Erlös aus den Pfandflaschenspenden soll in diesem Jahr den Geflüchteten aus der Ukraine zugute kommen. Archivfoto: Hans Jürgen Landes / Dortmund Airport

Getränke im Handgepäck sind auf Flügen strengstens verboten. Spätestens bei der Sicherheitskontrolle müssen sich Passagiere daher von ihren mitgebrachten Flüssigkeiten trennen. Fluggäste des Dortmund Airport haben dabei die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun und ihre Pfandflaschen zu spenden. Neuerdings kommen die Erlöse Geflüchteten aus der Ukraine zugute.

Im Terminal auf der Abflugebene befinden sich große Boxen. In diese können Reisende ihr Leergut werfen. Der Erlös wird an eine karitative Einrichtung gespendet – seit 2020 an die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dortmund.

Von den Spenden wurden in der Vergangenheit beispielsweise Hochbeete und Kommunikationshilfen (Alexa) für Pflege- und Seniorenheime angeschafft. Im letzten Jahr waren bei der Flaschensammlung mehr als 5.400 Euro zusammengekommen. Alles für die gute Sache – abgezogen werden nur Transportkosten sowie zehn Prozent für die Organisation, die sich um die Abholung und Einlösung des Pfands kümmert.

Erlöse der Monate März bis Dezember 2022 sollen den Menschen in Not zugute kommen

Fluggäste des Dortmund Airport haben dabei die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun und ihre Pfandflaschen zu spenden. Archivfoto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Die Johanniter und der Dortmund Airport haben nun vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine beschlossen, mit den Erlösen der Monate März bis Dezember 2022 Geflüchtete aus der Ukraine zu unterstützen.

„Untätig zusehen und zuhören war keine Option. Daher haben wir bereits im März Hilfsgüter nach Polen gebracht und sammeln unter dem Stichwort Ukraine-Hilfe Geldspenden, um gezielt dringend notwendige Sachspenden zu kaufen. Wir freuen uns, nun gemeinsam mit dem Airport zusätzlich die Erlöse der Pfandflaschen für diese gute Sache nutzen zu können“, sagt Dr. Hildebrand von Hundt, Vorstandsmitglied der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Dortmund.

Und Airport-Geschäftsführer Ludger van Bebber freut sich über die Unterstützung: „Wir sind froh, zusammen mit den Johannitern, Geflüchtete in dieser überaus schweren Lage unterstützen zu können. Im vergangenen Jahr haben rund 95.000 Fluggäste die Verbindungen nach Lviv, Kiew und Charkiw von Dortmund aus genutzt. Es ist für uns unfassbar, dass viele dieser Menschen nun mit dem unvorstellbaren Leid des aufgezwungenen Krieges konfrontiert sind.“

Beide danken den großzügigen Spenderinnen und Spendern und hoffen auf ein baldiges Ende des Krieges.

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Reaktionen

  1. Peter Silberg

    Eine Werbung für den Flughafen Dortmund hätte ich hier eigentlich nicht erwartet. Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Klimakrise sollte man klimaschädliche Fortbewegungsarten meiden oder zumindest auf ein Minimum reduzieren. Auch in Deutschland kann man einen schönen Urlaub verbringen.

  2. Passagierzahlen am Dortmund Airport steigen deutlich: Dortmund Airport zieht nach ersten Quartal 2022 eine positive Bilanz (PM)

    Im ersten Quartal 2022 haben 405.084 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt – ein Plus von rund 235 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. 2021 nutzten in der Hochzeit der Pandemie im gleichen Zeitraum 120.957 Fluggäste das Dortmunder Angebot. Beim deutlich wichtigeren Vergleich zum gleichen Zeitraum vor der Pandemie im Jahr 2019 nimmt der Dortmund Airport mit einer Erholungsrate von 73% den Spitzenplatz in NRW ein (im Vorkrisenjahr 2019: rund 553.000).

    Im März dieses Jahres gelang es trotz anhaltender Pandemie die Passagierprognosen zu übertreffen. Der Flughafen verzeichnete 161.297 Passagiere (Vorjahr: 46.443). Dabei konnten aufgrund des Kriegs in der Ukraine mehrere Flughäfen vor Ort und in der Republik Moldau nicht angeflogen werden.

    Auch die Zahl der Flugbewegungen nahm deutlich zu: 2722 gewerbliche Starts und Landungen fanden im März am Dortmund Airport statt (Vorjahr: 1525). Besonders beliebt waren unter anderem die Flugziele Kattowitz, Bukarest und Wien.

    Blick in die Zukunft

    Der Ausblick auf das kommende Quartal stimmt ebenfalls positiv: Die Übergangsfrist für die meisten Coronaregeln ist zwischenzeitlich geendet, sodass mit einem vermehrten Reiseaufkommen gerechnet werden kann. Die Buchungseingänge bestätigen diesen Trend. Der Dortmund Airport rechnet beispielsweise in den Osterferien mit mehr als 750 Flügen und zirka 110.000 Passagieren (Vorjahr: 34.204).

  3. Von Dortmund nach Rom: Wizz Air nimmt neues Ziel in Italien auf (PM)

    Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air fliegt ab dem 5. September dreimal wöchentlich von Dortmund nach Rom-Fiumicino (FCO). Immer montags, mittwochs und freitags gelangen Reisende – nach einer knapp zweistündigen Flugzeit – in die Ewige Stadt. Rom ist neben Bari und Catania (Sizilien) bereits das dritte Ziel in Italien, welches von Wizz Air ab Dortmund angeboten wird.

    “Wir freuen uns neben dem kürzlich ergänzten Reiseziel Venedig – das durch Eurowings angeboten wird – nun auch die italienische Hauptstadt im Flugplan begrüßen zu dürfen.” ergänzt Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen. “Bei vielen hat sich während der Corona-Pandemie Reiselust aufgestaut. Umso schöner ist es, dass wir unseren Kunden zur passenden Zeit ein vielfältiges und spannendes Angebot bieten können.“

    Flüge nach Rom sind bereits buchbar – auswählbar sind Verbindungen bis Ende März 2023.

  4. Beginn der Osterferien: Urlaubsreisen und Städtetrips - Vielfältiges Reiseangebot (PM)

    Während der zweiwöchigen Osterferien in Nordrhein-Westfalen können Reisende vom Dortmund Airport 54 Ziele in 24 verschiedenen Ländern anfliegen – Wizz Air, Ryanair, SunExpress und Eurowings starten ab Dortmund. Im gesamten Sommerflugplan werden Dortmunder Fluggästen sogar rund 30 Prozent mehr Ziele als vor der Pandemie angeboten.

    Von Albanien bis Ungarn – der Dortmund Airport hat auch in den Osterferien viele Ziele in Osteuropa im Angebot. Oft unterschätzt, dabei laden zahlreiche osteuropäische Destinationen zum Verweilen, Entdecken und Entspannen ein. So etwa die Region Ermland-Masuren in Polen, die als echter Geheimtipp gilt und über den Flughafen Olsztyn-Mazury erreichbar ist. Die Landschaft ist von zahlreichen Seenplatten und Wäldern geprägt. Eine Traumdestination für Wanderer, Radfahrer und Wassersportler. Ebenfalls eine Reise wert: Targu Mures. Im Norden Rumäniens gelegen, treffen dort Kulturen aufeinander. Ortsschilder sind oftmals auf Rumänisch, Ungarisch und Deutsch verfasst. Diese drei Länder prägen außerdem die beeindruckende Architektur.

    Daneben stehen auch wieder beliebte Urlaubsziele im Süden wie Palma de Mallorca und Thessaloniki auf dem Flugplan. Ab dem 8. April haben Fluggäste zudem die Möglichkeit, mit SunExpress direkt nach Antalya zu fliegen.

    Wer nur wenige Tage frei hat und dennoch verreisen möchte, kann sich alternativ auch auf einen Städtetrip begeben – ab Dortmund etwa nach London, Danzig oder Wien. „Wir freuen uns, über das breit gefächerte Angebot in den Osterferien und wünschen unseren Fluggästen eine gute Reise“, erklärt Guido Miletic, Abteilungsleiter Airport Services und Marketing.

    In den Osterferien werden im Linienverkehr voraussichtlich mehr als 750 Flugzeuge in Dortmund starten oder landen. Der Dortmund Airport rechnet mit zirka 110.000 Passagieren.

    Das gesamte Flugangebot finden Sie auf der Webseite des Dortmunder Flughafens: Flugplan | Dortmund Airport (dortmund-airport.de) Gute Reise und schöne Feiertage!

  5. Dortmund Airport unterstützt Flying Hope e.V. : Gemeinnütziger Verein bietet Flüge für kranke Kinder an (PM)

    Kranken Kindern kostenfreie Flüge innerhalb Deutschlands ermöglichen – dieses Ziel hat sich der gemeinnützige Verein Flying Hope e.V. auf die Fahnen geschrieben. Unterstützungswürdig findet der Dortmund Airport und erlässt dem Verein fortan die Start- und Landegebühren.

    „Das Anliegen des Vereins verdient unseren vollsten Respekt. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich für die betroffenen Kinder und ihre Familien einsetzen. Auch wir möchten wie viele andere Flughäfen und Flugplätze auch unseren Teil beitragen“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

    Flying Hope organisiert neben Transporten in Hospize, Flüge zu medizinischen Behandlungen oder Kur- und Urlaubsaufenthalten. Ebenso sind Erlebnis – und Rundflüge möglich, um erkrankte Kinder und ihre Familien zu unterstützen oder ihnen eine Freude zu machen.

    Über Flying Hope

    Der Verein wurde 2010 mit der Gründung eines ehrenamtlichen Pilotennetzwerkes ins Leben gerufen. Er widmet sich Kindern, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf Hilfe angewiesen sind.

    Flying Hope koordiniert dazu ein Netzwerk aus Berufs- und Privatpiloten, die in ihren Maschinen Flüge ehrenamtlich durchführen. Das Konzept von Charity-Flügen hat Flying Hope-Gründer Stefan Klebert in den USA kennengelernt, wo es fest etabliert ist.
    Mehr Informationen zum Verein und seiner Arbeit können Sie auf der Webseite von Flying Hope nachlesen: https://flyinghope.de

  6. Positive Bilanz für Osterferien: Passagierzahlen nähern sich weiter dem Vorkrisenniveau (PM Airport Dortmund)

    In den zweiwöchigen Osterferien konnte der Dortmund Airport 117.098 Passagiere begrüßen (Vorjahr: 34.204 Passagiere). Das sind rund 71 Prozent mehr als 2021. Damit konnte der Dortmunder Flughafen wieder annähernd Zahlen des Rekordjahres 2019, in dem 127.829 Reisende in den Osterferien das Flugangebot genutzt hatten, erreichen.

    „Zu 91,6 Prozent konnten wir uns dem Vorkrisenniveau wieder annähern“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „Wir freuen uns über die gute Entwicklung der Passagierzahlen – insbesondere im Vergleich zu den Ferien des vergangenen Jahres, die durch die Pandemie stark gezeichnet waren“, so Ludger van Bebber weiter. „Die Bekanntgabe der neuesten Ziele Heviz (Balaton), Venedig und Rom stimmt uns zuversichtlich, dass wir diesen Trend fortführen können.“

    Besonders beliebt waren in den diesjährigen Osterferien die Reiseziele Kattowitz, Palma de Mallorca, Bukarest und Belgrad. Kattowitz und Palma de Mallorca gehörten auch 2019 zu den Lieblingsdestinationen ab Dortmund.

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