Das Grünflächenamt hat das Beet am Südwall frisch bepflanzt

Großes Mottobeet mit der Botschaft „Stop war“

Es erstrahlt seit heute in der einen Hälfte in den Farben gelb und blau, den Farben der ukrainischen Landesflagge. Die andere Hälfte kombiniert die Farben der Stadt Dortmund rot und weiß.
Das Beet erstrahlt seit heute in der einen Hälfte in den Farben gelb und blau, den Farben der ukrainischen Landesflagge. Die andere Hälfte kombiniert die Farben der Stadt Dortmund rot und weiß. Foto: Roland Gorecki für die Dortmund-Agentur

Das Grünflächenamt hat das Mottobeet am Südwall, am Rande des Stadtgartens frisch bepflanzt. Es erstrahlt seit heute in der einen Hälfte in den Farben gelb und blau, den Farben der ukrainischen Landesflagge. Die andere Hälfte kombiniert die Farben der Stadt Dortmund rot und weiß. Die Botschaft, die zu lesen ist, lautet: „Stop war“.

Das beliebte Mottobeet ist jetzt doppelt so groß

Diesen dringenden Appell, den Krieg gegen die Ukraine zu stoppen, hatte Oberbürgermeister Thomas Westphal erstmals am 24. Februar in seiner Rede auf dem Friedensplatz an Russland gerichtet, als mehr als 4.000 Menschen ihre Solidarität mit der Ukraine gezeigt hatten. Der Appell richtete sich ebenfalls an die westliche Welt, jetzt zusammenzustehen alles dafür zu tun, dass dieser Krieg aufhört.

An den Pflanzungen waren drei Auszubildende, ein Praxisanleiter sowie eine dreiköpfige Kolonne aus dem Unterhaltungsbezirk beteiligt. Foto: Sebastian Porzybot für die Stadt Dortmund

Das beliebte Mottobeet ist bei dieser Gelegenheit mit der Neubepflanzung erweitert worden und ist jetzt doppelt so groß. Für die neue Botschaft hat das Grünflächenamt Stiefmütterchen, also ganz klassische Frühjahrspflanzen, ausgewählt. Eingesetzt wurden 800 gelbe Stiefmütterchen, 800 blaue, 400 rote und 400 weiße Stiefmütterchen. An den Pflanzungen waren drei Auszubildende aus unterschiedlichen Lehrjahren, ein Praxisanleiter sowie eine Kolonne (bestehend aus drei Personen) aus dem Unterhaltungsbezirk beteiligt.

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Reaktionen

  1. Sonderhotline für Geflüchtete aus der Ukraine (PM)

    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat für Geflüchtete aus der Ukraine eine Sonderhotline eingerichtet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BA geben dort Geflüchteten Informationen zur Arbeits- und Ausbildungssuche in ukrainischer und russischer Sprache.

    Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr unter der Servicerufnummer 0911 1787915 erreichbar. Der Anruf ist nicht gebührenfrei, es fallen Gebühren für einen Anruf ins deutsche Festnetz an. Die Einrichtung einer gebührenfreien Hotline ist technisch nicht möglich, da mit Telefonen, die mit einem ukrainischen Mobilfunkvertrag ausgestattet sind, keine 0800-Rufnummer angewählt werden kann.

    Die Hotline fungiert als erste Anlaufstelle für geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die Interesse an einer Arbeitsaufnahme oder einer Ausbildung haben. Damit ermöglicht die BA einen unkomplizierten Zugang zu ihren Unterstützungsleistungen ohne Sprachbarrieren. Schwerpunkte bei der Information im Rahmen der Arbeitsaufnahme und Ausbildung sind die Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse sowie der Zugang zu Sprachkursen.

    Bei weiteren Fragen, die sich aufgrund der geänderten Lebenssituation ergeben, etwa zu Themen wie Wohnungssuche, Sozialleistungen oder Krankenversicherung, geben die Mitarbeitenden Hinweise auf weitere Informationsquellen, wie z. B.
    https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/krieg-in-der-ukraine
    https://www.bmas.de/DE/Europa-und-die-Welt/Europa/Ukraine/FAQ-DE/faq-art-de.html
    https://www.germany4ukraine.de/hilfeportal-ua
    https://www.arbeitsagentur.de/ukraine

  2. Geschichten aus der Ukraine bei der „Lesung Interkulturell“ – ein Themenabend in Bild und Wort (PM)

    Die Bilder und Berichte aus der Ukraine erschüttern und berühren die Menschen in der ganzen Welt. Angesichts des Ukraine-Krieges widmet sich die „Lesung Interkulturell“ am Donnerstag, 28. April, 19.30 Uhr einem ganzen Land. Zu Gast im Studio B (Max-von-der-Grün-Platz 1-3) sind zwei Frauen, die die aktuelle Lage aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

    Tetyana Dagovych ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster und erzählt die Geschichten der Menschen, mit denen sie schon vor dem Krieg Kontakt hatte und mit denen sie, wie sie hofft, auch in Kontakt bleiben kann.

    Anna Sarvira ist Grafikerin, Illustratorin und Kuratorin aus Kiew. Ihre mehrfach ausgezeichneten Arbeiten wurden unter anderem im Museum for Modern Art in Südkorea und in Italien gezeigt. In ihren Illustrationen setzt sie sich mit dem alltäglichen Leben in der Ukraine auseinander. Ihre Bilder drücken auf anschauliche Weise aus, was sie und viele andere Menschen in der Ukraine bewegt.

    Eine Kooperationsveranstaltung der Freunde der Stadt- und Landesbibliothek e.V., der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund und des schauraum: comic + cartoon.

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