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Generationswechsel bei der Diakonie: Einführung von Pfarrer Niels Back – Abschied von Johanna Weber

Mit einem Gottesdienst wurde der Generationenwechsel bei der Diakonie begangen.

Ein besonderer Termin für die Evangelische Kirche und das Diakonische Werk: In einem Gottesdienst wurde Niels Back als neuer Diakoniepfarrer in sein Amt eingeführt. Anschließend wurde die langjährige Mitarbeiterin Johanna Weber in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Abschied nach fast 40 Jahren im Dienst von Kirche und Diakonie

In den letzten Jahren war sie als Beauftragte für Gemeindediakonie tätig und sorgte für gute Verbindungen zwischen Gemeinden und Diakonie. Niels Back übernimmt nun dieses zentrale diakonische Arbeitsfeld – mit der neuen Funktion und Qualität des Diakoniepfarrers.

Johanna Weber war seit 1977 in Diensten der Diakonie, arbeitete in der früheren Obdachlosenarbeit, koordinierte die Aussiedlerarbeit, was überging in eine Fachbereichsleitung Hilfen für Zuwanderer. Seit 2000 war sie in der Stabstelle für Gemeindediakonie tätig. „Aufgabe war es, verlässliche Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.

Die Zusammengehörigkeit von Kirche und Diakonie sollte erlebbar sein“, erinnert sich die Sozialarbeiterin. Schwerpunkt in ihrer Arbeit ist, den Kontakt zu den Dortmunder und Lüner Kirchengemeinden und Presbytern herzustellen. Weiter kümmerte sie sich insbesondere um die Themen Ehrenamt und hospizliche Arbeit. Bei aller Vielfalt immer sehr persönlich, verlässlich, mit viel Herzblut. Nach fast 40 Jahren in Diakonie und Kirche verlässt sie nun die Diakonie in Richtung Ruhestand.

Von menschlicher Not berührt sein und helfen wollen gehört zur Diakonie

Ihr Nachfolger Niels Back ist mehr als das. Der Gemeindepfarrer ist zur Hälfte seiner Arbeitszeit auch weiterhin im Dienst der Kirchengemeinde Wellinghofen, mit der anderen Hälfte nun Diakoniepfarrer im Diakonischen Werk, mit Amt, Würde und Büro.

Von menschlicher Not berührt sein und helfen wollen gehört für ihn zur Diakonie. Die Koordination ehrenamtlichen Engagements ist Bestandteil der Stabstelle, denn jeder, der sich ehrenamtlich einbringen möchte, soll die passende Aufgabe finden. Aufgabe ist aber auch, im eigenen Haus für gute Rahmenbedingungen zu sorgen und auf neuen Bedarf mit kreativen Ideen zu reagieren.

Niels Back hat nun gleich beide Perspektiven – Kirche und Diakonie – in seiner Arbeit vereint: „Eine gute Kombination. Die Kirche kann nicht ohne die Diakonie und die Diakonie nicht ohne die Kirche.“ Durch seine Tätigkeit als Gemeindepfarrer hat er einen anderen Zugang zu seinen Kollegen und hofft, dass er noch mehr Gemeinden von Diakonie-Projekten überzeugen kann.

Stärkere Vernetzung mit den Diakoniestationen und der Seelsorge in den Gemeinden

Stärker vernetzen will er auch die häusliche Pflege durch die Diakoniestationen mit der Seelsorge in den Gemeinden. Denn oft wissen die Pfarrer in den Gemeinden gar nicht, wer durch die Diakoniestation gepflegt wird – und vielleicht auf den Besuch eines Seelsorgers wartet. Aber auch den Diakonie-Mitarbeitern will er helfen, sich noch stärker mit der Kirche zu identifizieren.

Dazu dienen auch die einmal jährlich stattfindenden Diakonie-Sonntage, zu denen ein Gottesdienst gehört, an dem Diakonie-Mitarbeiter und Gemeindeglieder teilnehmen. „Sie alle verbindet nicht nur Einsatz für Menschen in sozialen Notlagen, sondern auch der Glaube.“

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