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Fotostrecke: Fußballturnier der Religionen im Hoeschpark

Fußballturnier der Religionen, Anstoß zum Dialog, im Hoeschpark. Spiel Pfarrer gegen Imame endet 4 : 2

Fußballturnier der Religionen, Anstoß zum Dialog, im Hoeschpark. Spiel Pfarrer gegen Imame endet 4 : 2

Fast hatte es den Anschein, dass zu Beginn des Anpfiffs des Spiels Pfarrer gegen Imame, der zuvor so eindringlich beschworene Dialog zwischen den Religionen Pause machte. Geschenke verteilen wollte keine der beiden Mannschaften, Wettbewerb war angesagt.

Im Hauptspiel des Turniers, Pfarrer gegen Imame gewannen die evangelischen Geistlichen mit 4 : 2 Toren

Fußballturnier der Religionen, Anstoß zum Dialog, im Hoeschpark. Spiel Pfarrer gegen Imame endet 4 : 2

Geschenke wurden beim Spiel Pfarrer gegen Imame nicht verteilt

Trotzdem blieb das Spiel fair. Dass das eine oder anderer Foul geschah, lag an der guten Absicht den Ball zu treffen, mangels Schnelligkeit war dann nur noch der Knöchel des Gegners in Reichweite.

Zur Entschuldigung: Gleiches sieht man aber auch samstäglich auf den Plätzen der Bundesliga. Ernsthaft verletzt hat sich aber keiner. Die Pfarrer gewannen gegen die Imame, obwohl die über weite Strecken des Spiels überlegen waren, letztendlich mit 4 zu 2 Toren. Zum neunten Mal fand diese Partie im Rahmen des Fußballturniers der Religionen statt.

Viermal gewannen zuvor jeweils die beiden Vertreter ihres Glaubens. Im Nachklang der Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde die Idee geboren. Christen Juden und Muslime luden zum einem sportlichen und kulturellen Nachmittag in den Hoeschpark in der Dortmunder Nordstadt.

Veranstalter sehen angesichts aktueller Konflikte im Fußballturnier der Religionen genau das richtige Zeichen

Fußballturnier der Religionen, Anstoß zum Dialog, im Hoeschpark. Vor dem Spiel Pfarrer gegen Imame verlesen Vertreter der Religionen die "Dortmunder Selbstverpflichtung".

Vor dem Spiel Pfarrer gegen Imame verlesen Vertreter der Religionen die „Dortmunder Selbstverpflichtung“.

Im Nachklang der Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde die Idee geboren. Christen, Juden und Muslime luden zum einem sportlichen und kulturellen Nachmittag in den Hoeschpark in der Dortmunder Nordstadt. Zuvor gewann die Mannschaft von jüdischen Sportverein Makkabi Dortmund überzeugend das Herrenturnier.

Aktuelle Konflikte führten dazu, dass das Turnier in diesem Jahr nicht so unbeschwert wie sonst ist, so die Veranstalter. Anschläge auf Synagogen wie in Wuppertal, aber auch auf Moscheen wie in Bielefeld führen vor Augen, dass ein friedliches und fröhliches Miteinander nicht selbstverständlich ist. Deshalb ist das Fußballturnier der Religionen genau das richtige Zeichen.

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