Nordstadtblogger

ExtraSchicht 2018 macht das Erbe der Industriekultur im Ruhrgebiet in einer einzigen abenteuerlichen Nacht erlebbar

Die BesucherInnen der ExtraSchicht 2018 erwartet wieder eine abenteuerliche Nacht mit unzähligen magischen Momenten.

Von Sascha Fijneman

Die Städte des Ruhrgebiets bilden einen riesigen, urbanen Teppich: die Metropole Ruhr. Sie sind kulturell und wirtschaftlich untereinander vernetzt und verwoben. Relikte der gemeinsamen Industriekultur des Kohlebergbaus und der Stahlindustrie sind Wahrzeichen, Erkennungsmerkmale und Erbe einer gemeinsamen Vergangenheit. Sie durchdringen das gesellschaftliche Leben und treten in diversen Formen architektonisch und infrastrukturell in Erscheinung. Auch die BürgerInnen selbst und ihr alltägliches Leben in Arbeit und Familie sind durch den Wechsel der Generationen Teil des Strukturwandels. Dieses Erbe ist das Hauptthema der „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur 2018“.

Die Metropole Ruhr verwandelt sich für eine Nacht in eine gigantische Partymeile

Die Verantwortlichen für die Dortmunder Spielorte haben für ein spannendes Megaprogramm gesorgt. Foto: Roland Klecker

In der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 2018 ist im Ruhrgebiet Nostalgie angesagt. Die Masse der Veranstaltungen ist überwältigend. Das Ende der Deutschen Steinkohleförderung wird mit der Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet gegen Ende des Jahres vollzogen sein.

Dieser aktuelle Bezug zum Thema Industriekultur im Ruhrgebiet hat die VeranstalterInnen dazu veranlasst, das Programm nochmals aufzustocken. Insgesamt sind 22 Städte von Moers bis Unna, 50 Spielorte und rund 2.000 KünstlerInnen involviert.

Zudem sind Schauplätze wie Industrieanlagen, Museen oder Landmarken Teile des Konzepts, die das Prinzip Industriekultur weiter mit Leben füllen. Acht Stunden lang sollen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen.

Dr. Anne Kugler-Mühlhofer (Mitte) erläutert das Programm der Kokerei Hansa. Foto: Roland Klecker

Die „ExtraSchicht“ führt die BesucherInnen in die Vergangenheit des Reviers. Es wird Lesungen, Konzerte, Aufführungen und Ausstellungen, Mitmachaktionen, Filmvorführungen und unzählige weitere Attraktionen geben, die das Ruhrgebiet an diesem Abend in eine gigantische Zirkusmanege verwandeln werden.

Sonderführungen, die für die Öffentlichkeit sonst unzugängliche Bereiche in Industrieanlagen erschließen, bieten spannende und interessante Einblicke in Arbeit und Leben von damals und heute. Neben der informativen Nostalgie und Aufklärung stehen natürlich vor allem die Unterhaltung und das Erlebnis im Vordergrund.

Hier ist wirklich so ziemlich alles vertreten, was das Herz begehrt. Von klassischer und populärer Musik über Theater und Comedy reicht die Palette bis hin zu Feuerwerken und Jahrmarktsattraktionen.

„ExtraSchicht“ bietet Plattform für lokale KünstlerInnen und Newcomer

ExtraSchicht bietet vielen regionalen KünstlerInnen eine Plattform. Foto: Leopold Achilles

„Die ExtraSchicht 2018 ist wie immer auch eine Plattform für lokale Künstler und KünstlerInnen. Wir bieten in diesem Jahr eine bunte Mischung aus alten Bekannten und Newcomern. Insgesamt könnte man das Programm in diesem Jahr auch unter das Motto ‚Erleben, Entdecken und Mitmachen stellen‘“ so Sebastian Eck von der Ruhr Touristik GmbH, die einer der vielen an der Umsetzung der Veranstaltung beteiligten Partner ist.

Um der ganzen Vielfalt der Metropole Ruhr gerecht zu werden, verzichten die Verantwortlichen bewusst auf eine zentrale Hauptveranstaltung. Mit einem eigenen Mobilitätskonzept, das sich in den vergangenen Jahren bereits bewährt hat, wird den Gästen der einfache Wechsel zwischen Spielorten und Städten ermöglicht. 

Das hierfür benötigte Ticket ist in allen Vorverkaufsstellen oder über die Internetpräsenz der „ExtraSchicht 2018“ zu bekommen. Es kostet 17 Euro im Vorverkauf, der noch bis zum 29. Juni 2018 läuft oder 20 Euro an der Tageskasse. SchülerInnen, StudentInnen, Azubis, Wehrdienst- oder Sozialdienstleistende sowie BezieherInnen von Sozialleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts erhalten eine Ermäßigung.

Für sie kostet das Ticket nur 14 Euro. Betroffene sollten einen Nachweis über die Ermäßigungsgrundlage mit sich führen. An der Tageskasse stehen keine ermäßigten Tickets zur Verfügung. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei.

Eigenes Mobilitätskonzept ermöglicht schnelles Wechseln der Spielorte und Städte

Das Mobilitätskonzept hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Foto: Leopold Achilles

Besitzer der Ruhr-Topcard bezahlen 8,50 Euro. Bei der ersten Veranstaltung, die man am Abend des 30. Juni besucht, wird das Ticket gegen ein Bändchen getauscht, dass anschließend sowohl als Fahrkarte  als auch als Eintrittskarte zu den jeweiligen Veranstaltungen dient. Das Ticket kann innerhalb des VRR und VRL-Tarifgebietes auch an den DB-Fahrkartenautomaten gezogen werden.

Bei der Fülle der Veranstaltungen der „ExtraSchicht 2018“ macht es Sinn, seinen Abend zu planen, denn es ist unmöglich überall gleichzeitig vor Ort zu sein. Damit dies gelingt, ist ein Besuch der Internetseite unumgänglich. Sie bietet viele hilfreiche Tools und eine Fülle von wichtigen Informationen, die bei der Planung sehr hilfreich sind. Den Link zur Seite finden die interessierten LeserInnen im Anhang des Artikels.

BewohnerInnen der Metropole Ruhr fahren mit dem ExtraSchicht-Ticket mit Bus und Bahn kostenlos zu allen Spielorten. Zusätzlich zu den regulären Verkehrsmitteln erleichtern eigens eingesetzte Shuttlebusse das Pendeln zwischen den unterschiedlichen Spielorten.  

Innerhalb Nordrhein-Westfalens kann man bequem mit der Deutschen Bahn ins Ruhrgebiet reisen. Die Fahrt im Öffentlichen Personennahverkehr (2. Klasse)  innerhalb des VRR- und VRL/Teilnetz Wesfalen-Lippe Tarifgebiets ist am 30. Juni ganztägig und am Folgetag bis sieben Uhr morgens im Ticket inbegriffen. Erst wer außerhalb der Verkehrsverbünde, zum Beispiel in Köln startet, muss ein zusätzliches Anschlussticket lösen.

Im JunkYard wird es sinnvolle und spannende Upcycling-Workshops geben

Graffiti-Kunst gehört im JunkYard einfach mit dazu. Foto: ©Raphael Siddique

Allein in Dortmund sind zehn Spielorte mit von der Partie. Die meisten zum wiederholten Male. Der JunkYard in der Dortmunder Nordstadt gibt sein „ExtraSchicht“-Debüt und macht seinem Namen alle Ehre. Anhand einer multimedialen Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Fotokünstler Sascha Duenow wird sich die Entwicklung von der ehemaligen Thyssen-Krupp-Eisenhütte, über den Schrottplatz bis hin zur Eventlocation, die der JunkYard heute ist, nachvollziehen lassen.

Die BesucherInnen werden zudem die Gelegenheit haben, Kunst im Entstehungsprozess zu erfahren. Auf dem Gelände werden sowohl Streetart-KünstlerInnen beim Live-Painting als auch KunsthandwerkerInnen direkt bei der Arbeit zu sehen sein. Mit dabei ist unter anderem das Graffiti-Team von „More than Words“ aus der Dortmunder Nordstadt.

Bei den Upcycling Workshops werden alte Autoreifen zum Möbelbau genutzt. Foto: Alex Völkel

Hier wird deutlich, welch immensen Stellenwert das Erbe der Industriekultur in unserem heutigen Alltag einnimmt und das Gestern und Heute eng miteinander verbunden sind. „Wir werden einen Upcycling-Workshop anbieten. Hier werden wir zeigen, wie man zum Beispiel aus alten Autoreifen coole Möbel herstellen kann. Oder schaut Euch nur unser DJ-Pult an. Das ist komplett aus alten Gitterboxen gebaut, die hier früher von der Stahlindustrie genutzt wurden“, erklärt Raphael Siddique vom JunkYard-Team. Hier wird das Erbe in die Hand genommen und etwas Neues daraus kreiert. Begleitend stehen  Beats und Poetry auf dem Programm.

Live-Übertragung des WM-Achtelfinales im Deutschen Fußballmuseum

Bei Grubenbeleuchtung geht es durch die Ausstellung im Deutschen Fußballmuseum. Foto: ©DFM

Das Deutsche Fußballmuseum lädt die BesucherInnen zu 20-minütigen Kurzführungen durch die Dauerausstellung bei Grubenlichtverhältnissen ein. Darüber hinaus gibt eine Sonderausstellung unter dem Titel „FußballLebenRuhrgebiet“ Aufschluss über die vielfältigen Symbiosen zwischen Bergbau und Fußball. Das Kuratorenteam wird vor Ort für Fragen zur Verfügung stehen.

Als Pflichtprogramm für das Fußballmuseum wird es ab 20 Uhr eine Live-Übertragung des WM-Achtelfinales in Russland geben. So können Fans sowohl bei der WM mitfiebern als auch bei der „ExtraSchicht“ dabei sein.

Wer es lieber cineastischer mag, kann sich im Anschluss an das Spiel diverse Fuballkurzfilme aus dem Programm des „Kurzfilmfestivals 11 mm“ anschauen. Und um wieder den Bogen zum Kohlebergbau zu schlagen, wird für die Gäste die Möglichkeit bestehen, sich selber ein Grubentuch mit Vereinswappen zu gestalten.

Kunst und Geschichte im Depot und im Künstlerhaus Dortmund

Die Ateliers im Depot machen bei der ExtraSchicht mit. Foto: Alex Völkel

Auch der Kulturstandort Depot in der Dortmunder Nordstadt hat den Strukturwandel am eigenen Beispiel erlebt. Was früher ein Stellwerk und eine Werkstatt der städtischen Verkehrsbetriebe war, ist heute Raum für KünstlerInnen, die ihre Ateliers der Öffentlichkeit im Rahmen der „ExtraSchicht 2018“ gerne zugänglich machen. Auch hier wird deutlich, dass das Erbe der Industriekultur in transformierter Form gewahrt wird.

Darüber hinaus präsentiert das Depot die internationale Fotoausstellung „World Press Photo 2018“ und zeigt 150 Bilder der weltbesten FotografInnen, die die Welt bewegen. Die Ausstellung wird thematisch durch Kurzfilmvorführungen zum Thema Fotografie und bewegtes Bild ergänzt. Interessant hört sich auch die Foto-Session im „Spiegelwald“ an, die voller optischer Täuschungen steckt. Kreativworkshops, die als Ergebnis ganz persönliche Daumenkinos und faszinierende Kaleidoskope versprechen, runden das Programm im Depot stimmig ab.

I Wanna Be Your Dog: Positionen zur Mensch-Tier-Beziehung im Künstlerhaus Sunderweg. Foto: Klaus Hartmann

Zur „ExtraSchicht 2018“ zeigt das Künstlerhaus Dortmund, was es hat, was es macht und was es ist: Kunst, Country und History. BesucherInnen haben die Wahl zwischen aktueller Kunst, Ruhrgebietsgeschichte und Country-Musik im Hofgarten des Hauses. Wer das Künstlerhaus Dortmund nicht kennt, hat bei Hausführungen die Gelegenheit, die Geschichte der ehemaligen Waschkaue und der Betriebsgebäude von Schacht Westphalia kennenzulernen. Außerdem ist die Ausstellung „I Wanna Be Your Dog #2 – Animal Liberation in der aktuellen Kunst“ zu sehen.

Wer es etwas ruhiger mag, sollte bei der DASA-Arbeitswelt-Ausstellung vorbeischauen

Führungen und Bierverkostungen warten auf die Gäste im Brauerei-Museum. Foto: NSB-Archiv

Auch die Bierbraukunst hat in Dortmund eine lange Tradition. Davon können sich die BesucherInnen im Brauerei-Museum überzeugen. Auch heute noch werden in Dortmund unzählige Biere gebraut, unter anderem Spezialitäten wie das Hövels-Bitterbier oder das Bergmann-Bier. 

Ein Muss sind die Bierverkostung in einem der ältesten und schönsten historischen Sudhäuser NRWs sowie Führungen durch die neue Sonderausstellung „150 Jahre Dortmunder Actien-Brauerei“ und die Dauerausstellung. Für Unterhaltung sorgen hier zwei der profiliertesten Poetry-Slammer des Landes, Rainer Holl und Björn Gögge.

Bei der DASA wird es unter anderem eine Sandmalerei-Show geben. Foto: ©Bernd Schmuck

Bei der DASA-Arbeitswelt-Ausstellung wird es alles in allem etwas ruhiger zugehen. So wollen die Verantwortlichen hier einen Kontrapunkt zum allgegenwärtigen Trubel im Ruhrgebiet an diesem Abend schaffen.

Mit einer Sandmalereishow, einer Lesung von Gerd Kolbe aus dem Buch „Die magische 6 des BVB“ und dem Auftritt von N8chtschicht-Legende Fritz Eckenga haben sie für die richtigen Programmpunkte gesorgt.

Zudem wird im Rahmen der „ExtraSchicht“ eine Sonderausstellung mit dem Titel „Experiment“ präsentiert, in der sich die Chemie von ihrer spannendsten Seite zeigt.

Oldtimer-Ausstellung und Modeschau

„Stahl im Auto“ ist das Oberthema im Hoesch-Museum. Foto: Klaus Hartmann

Insgesamt 160 Jahre Stahlgeschichte in Dortmund hat das Hoesch-Museum zu bieten. Es greift das Thema Industriekultur mit der Ausstellung „Stahl im Auto“ auf. „Wenn man an Hoesch denkt, hat man sofort Hochöfen und Stahlwerke vor Augen, aber die wenigsten Menschen wissen, dass Hoesch auch in der Automobilindustrie als Zulieferer zum Beispiel von produzierten Federn eine jahrzehntelange Tradition hat“, erklärt Hans Wacha vom Hoesch-Museum.

Aus diesem Grund wird es eine Ausstellung mit 20 Oldtimern des Schnauferl-Clubs geben, die von einer Modeschau mit den passenden zeitgenössischen Outfits begleitet wird. 

Ein weiteres Highlight im Hoesch-Museum ist die Möglichkeit, das Gelände der Westfalenhütte, das normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrt ist, mit dem Fahrrad zu erkunden. Musik und Unterhaltung werden das Programm hier stimmig begleiten.

Auf der Kokerei Hansa wird es magisch werden. Foto: Leopold Achilles

Der Himmel über Hansa war mit seinem Kokereiglühen früher ein charakteristisches Merkmal der Industriekultur in Dortmund. „Beim Ablöschen schufen die Dampfwolken früher ihre ganz eigenen Wolkenbilder über der Stadt“, erklärt Anna Gerhard von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Für die „ExtraSchicht“ verwandelt sich die ehemalige Kokerei in eine verwunschene Welt aus Theater, Tanz und Musik. Vor allem Fans von Pyrotechnik werden hier begeistert sein. 

Eine artistische Feuershow mit fliegenden Pyro-Drachen lässt den Himmel über Hansa an diesem Abend erstrahlen. Kokereigeister auf Stelzen werden die BesucherInnen in Empfang nehmen und auf ihrem Weg durch den mystischen Industriewald begleiten. Besonders interessant ist auch, dass Zeitzeugen, ehemalige Mitarbeiter, über vergangene Zeiten berichten und Kumpelfotots von damals präsentieren werden.

Das Dortmunder U stellt sich die Frage: Was ist die Kohle der Zukunft?

Das Dortmunder U ist bei der ExtraSchicht 2018 wieder sehr facettenreich aufgestellt. Foto: Leopold Achilles

Wenn es um Kultur geht, darf das Dortmunder U nicht fehlen. Besonders im Hinblick auf Industriekultur. Denn auch das ehemalige Lagergebäude der Dortmunder Union-Brauerei hat im Zuge des Strukturwandels eine Transformation erlebt und das Erbe des letzten Jahrhunderts in die neue Funktionalität des Gebäudes integriert. 

Die Verantwortlichen des Dortmunder U stellen sich bezüglich der „ExtraSchicht 2018“ die Frage: Was ist die Kohle der Zukunft? Unter dem Motto „SchichtWechsel“ können BesucherInnen hier ihre eigene Währung drucken. Es wird die Möglichkeit einer virtuellen Reise in ein bergmännisches Stollenmundloch geben.

Komplettiert wird das Angebot durch stündliche Kurzführungen, in denen der Bezug bergmännischer Laienkunst und zeitgenössischer Kunstarbeiten aufgezeigt werden soll, und die Ausstellung „Kunst und Kohle“ im Museum am Ostwall.

Zurück zu den Wurzeln geht es im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Die Zeche Zollern lädt zu einer irisch-schottischen Nacht ein. Foto: ©LWL Harms

Daran, dass auch Briten und Iren das Ruhrgebiet geprägt haben, erinnert das LWL-Museum Zeche Zollern. Der Ire Thomas Mulvany gründete die Zechen Hibernia, Shamrock und Erin in der Mitte des 19. Jahrhunderts; die britische Rheinarmee strukturierte und überwachte Teile der Kohlenförderung nach dem Krieg.

Grund genug, eine irisch- schottische Folknacht zu veranstalten. Museumsgäste können bei den traditionellen Highland Games mitmachen, die Dudelsackband bei ihrer Runde über die Tagesanlage begleiten und im gemütlichen Irish Pub Guinness und Whisky verkosten.

Bei allen Veranstaltungen ist für das leibliche Wohl mit Getränken und Snacks gesorgt. Insgesamt wird bei der „ExtraSchicht 2018“ geklotzt und nicht gekleckert. Sie ist zum einen eine Hommage an den Bergbau und die Wurzeln der Industriekultur, zum anderen aber auch ein Zeichen des Aufbruchs in die Zukunft. Es wird multimedial, interaktiv, kreativ und experimentierfreudig hergehen.

Die Spielorte in Dortmund in der Kartenansicht. Foto: Roland Klecker

Die meisten Spielorte bieten Programmpunkte sowohl in den jeweiligen Räumlichkeiten, als auch im Freien an. An manchen wird es aus Sicherheitsgründen Taschenkontrollen geben. Die Programme sind durchweg familientauglich und oftmals extra darauf abgestimmt.

Haustiere wie Hunde sind in den Außenbereichen der Spielorte größtenteils erlaubt. Die VeranstalterInnen bitten jedoch, den Stress zu bedenken, dem die Tiere bei der Masse Menschen und der Vielfalt an Musik und Geräuschkulisse ausgesetzt werden. Immerhin werden insgesamt mehr als 200.000 BesucherInnen erwartet.

Die „ExtraSchicht“ ist ein Kooperationsprojekt von über 200 stetig variierenden Partnern aus Kultur, Wirtschaft und Tourismus. Das Fundament bildet die Projektgemeinschaft aus Ruhr Tourismus GmbH , Regionalverband Ruhr, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Emschergenossenschaft. Gefördert und unterstützt wird das Projekt von der RAG-Stiftung und RAG Montan Immobilien.

Wo kann ich mein Ticket kaufen?

  • www.extraschicht.de
  • Über die Hotline 049 1806 181650 (0,20 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise max. 0,60 Euro pro Anruf)
  • An teilnehmenden Touristinformationen der Metropole Ruhr
  • In den LeserLäden sowie LeserServices der WAZ/NRZ/WR/WP
  • In allen ADAC-Geschäftsstellen in NRW
  • In teilnehmenden Kundencentern der Verkehrsunternehmen
  • In allen DB-Reisezentren und DB-Agenturen in NRW
  • An allen DB-Fahrkartenautomaten im VRR und VRL

Die Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie ebenfalls auf der Homepage.

Weitere Informationen:

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