Erzählkunst für den guten Zweck: Benefizreihe für bodo e.V. an sechs Abenden im sweetSixteen-Kino

Erzählabende „Kino im Kopf“ mit André Wülfing von Januar bis Juni 2026

Der Blick aus dem Projektionsraum auf die Leinwand
Sechs Benefiz Erzählabende gibt es 2026 im sweetSixteen-Kino. Foto: sweetSixteen

Im sweetSixteen-Kino in der Dortmunder Nordstadt startet am 23. Januar 2026 eine besondere Benefizreihe für Freund:innen der Erzählkunst. Unter dem Motto „Kino im Kopf“ lädt Erzähler André Wülfing an sechs Abenden zu Live-Erzählkunst vor der Leinwand ein. Die Veranstaltungen finden von Januar bis Juni 2026 jeweils am vierten Freitag im Monat statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für das Wohnungslosen-Projekt bodo e.V. wird gebeten.

Sechs Abende voller Live-Erzählkunst als Benefiz für bodo e.V.

Flyer mit André Wülfing
André Wülfing erzeugt Kino im Kopf. Foto: Daniel Skowronek

André Wülfing veranstaltet gemeinsam mit dem sweetSixteen-Kino die Sonderreihe als Benefiz-Veranstaltungen für das Projekt bodo e.V., das sich für wohnungslose Menschen in Dortmund und Bochum einsetzt.

Bei den Erzählabenden im Kinosaal, kommen die Geschichten ganz ohne visuelle Szenen aus. Stattdessen sollen die Bilder im Kopf des Publikums entstehen. Alle Termine beginnen um 19 Uhr.

Den Auftakt macht am 23. Januar der Abend „sixStories“. Dabei erzählt André Wülfing sechs unterschiedliche Geschichten, mit feinem Gespür für Pointen, mit unterschiedlichsten Sprachfacetten, Gestik und Mimik. Um das „Kino im Kopf“ entstehen zu lassen.

Am 27. Februar folgt „Das Fleisch der Zunge und andere Märchen“. André Wülfing Märchen erzählt Märchen so, als sei er selbst dabei gewesen: Klanglich traditionell der Vielfalt alter Sprache verpflichtet, charakterlich jedoch oft so zeitgenössisch, als würde man alle Figuren persönlich kennen.

Der März-Termin am 27. März trägt den Titel „Wülfing und Rondoprinz – Songs und Stories“. Gemeinsam mit Christian Bigos, der als „Rondoprinz“ deutschsprachigen Gitarrenpop spielt, verbindet Wülfing Erzählungen mit Musik. Im Mittelpunkt stehen Geschichten aus dem Alltag sowie Songs mit wortwitzigen und versponnenen Fantasien.

Von Wüstenmärchen bis irischen Geschichten

Am 24. April stehen „Geschichten aus der Wüste“ auf dem Programm. Die Erzählungen sind inspiriert von Nomadenzelten Nordafrikas und Arabiens und greifen Motive menschlicher Begegnung auf. Sie werden getragen vom „Wind der Wüste“ und sollen Erkenntnis und Weisheit vermitteln.

Der fünfte Abend am 22. Mai trägt den Titel „Die Kunst Verwandte zu haben“. Darin schildert Wülfing skurrile Figuren aus dem familiären Umfeld, die sich mal heiter, mal melancholisch, mal aberwitzig, mal dramatisch mit den Irrungen des Lebens auseinandersetzen. Zusammengefasst: „Verwandtschaft ist, wenn man sich trotzdem kennt“.

Den Abschluss bildet am 26. Juni der Abend „Shamrock – Stories von der grünen Insel“. In diesem irischen Programm wird André Wülfing von dem Folk-Musiker Frank Dettke aus Bochum begleitet. Gemeinsam bringen sie Geschichten, Anekdoten und Legenden aus Irland sowie eine Vielzahl keltischer Figuren auf die Bühne.

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