Katholisches Forum lädt im November zu insgesamt 30 Angeboten ein

Eine neue Themenreihe über Leben und Tod

Der Hauptfriedhof in Dortmund heute. Bild: Alex Völkel
Der Hauptfriedhof in Dortmund – letzte Ruhestätte und Naherholungsgebiet. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Im sogenannten Totenmonat November greift das Katholische Forum in Dortmund das Thema Leben und Tod aus vielen unterschiedlichen Perspektiven auf. Die Veranstaltungsreihe „LEBEN mit – im – trotz TOD“ bietet eine praktische, rechtliche, medizinische, theologische und humoristische Annäherung an.

Auch der drohende Tod der Liebe in Beziehungen ist Thema

Vom 1. bis zum 30. November gibt es jeden Tag eine Veranstaltung. Angeboten werden Themengottesdienste, Vorträge, Filme, Literatur und Musik sowie Exkursionen. Die Veranstaltungsorte sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. „Wir möchten dieses gesellschaftliche Thema aufgreifen und in vielfältiger Weise den Menschen anbieten“, erläutert Stefan Kaiser vom Team des Katholischen Forums.

Zusammen mit Thale Schmitz, Pastor Stefan Tausch und der Journalistin Ludgera Stadtbäumer freut er sich besonders, dass alle Referentinnen und Referenten ihre Leistung kostenlos zur Verfügung stellen. So sind die Abende ebenfalls für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Bei einem Teil der Termine ist aber eine Anmeldung über die Internetseite des Katholischen Forums erforderlich.

Möglichst viele Aspekte des Themas Tod sollen in der Reihe vorkommen, auch im erweiterten Sinne. So geht es am 2. November beispielsweise um den drohenden Tod der Liebe in Beziehungen. Den Abend gestalten Dr. Petra von der Osten und Niels Christensen von der Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen in Dortmund.

Pragmatische Dinge wie die Gestaltung des eigenen Abschieds

Stefan Kaiser (rechts) und Thale Schmitz (links) haben zusammen mit Pastor Stefan Tausch und Ludgera Stadtbäumer (nicht im Bild) die Veranstaltungsreihe „LEBEN mit – im – trotz TOD“ initiiert. Das Katholische Forum lädt dabei im November zu insgesamt 30 Angeboten zum Thema Tod und Leben ein.
Stefan Kaiser (rechts) und Thale Schmitz (links) haben zusammen mit Pastor Stefan Tausch und Ludgera Stadtbäumer (nicht im Bild) die Veranstaltungsreihe „LEBEN mit – im – trotz TOD“ initiiert. Das Katholische Forum lädt dabei im November zu insgesamt 30 Angeboten zum Thema Tod und Leben ein. Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn

Stefan Kaiser und Thale Schmitz weisen außerdem besonders auf einen Filmabend am 4. November hin. In dem prominent besetzten Drama „Gott, du kannst ein Arsch sein!“ geht es um die 16-jährige Steffi, die unheilbar an Krebs erkrankt ist. Referent ist Frank Pape, der über das Schicksal seiner Tochter ein Buch geschrieben hat, das die Grundlage für den Film bildete.

Weitere Themen in der Reihe sind unter anderem die Arbeit in der Palliativmedizin und Notfallseelsorge. Es geht aber auch um pragmatische Dinge wie die Gestaltung des eigenen Abschieds oder um Juristisches wie das Abfassen von Testamenten, Betreuungsvollmachten und Patientinnen- und Patientenverfügungen.

Darüber hinaus nimmt sich die Veranstaltungsreihe gesellschafts- wie kirchenpolitisch brisanten Themen wie Abtreibung, Sterbehilfe und Suizid an. Und beim Auftritt des Büttenredners und Diakons Willibert Pauels am 29. November darf sogar gelacht werden.

Das volle Programm liegt im Katholischen Centrum und im Refugium am Propsteihof aus und steht außerdem auf der Homepage des Katholischen Forums,katholisches-forum-dortmund.de, zur Verfügung.

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Reaktionen

  1. Immer mittwochs Sprechstunde im Refugium am Propsteihof: Ehrenamtsprojekt „POTTentiale“ gestartet (PM)

    Die einen suchen Helferinnen und Helfer für verschiedene ehrenamtliche Aufgaben und die anderen wollen sich engagieren, wissen aber noch nicht so genau wo und wie. Das Projekt „POTTentiale“ der Katholischen Stadtkirche Dortmund und der Caritas Dortmund bringt beide Seiten zusammen.

    Zum ersten Mal fand dazu am Mittwoch die Engagementsprechstunde im Refugium, dem offenen Treff des Katholischen Forums am Propsteihof, statt. Künftig werden dort an jedem Mittwoch von 16 bis 18 Uhr Haupt- und Ehrenamtliche zur Verfügung stehen, um Interessierte über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements zu informieren und zu beraten. Darüber hinaus ist das Team von „POTTentiale“ über die eigene Rufnummer 0172 439 3377 sowie die E-Mail pottentiale@stadtkirche-dortmund.de erreichbar.

    Neben den Sprechstunden sind auch besondere Themenzeiten geplant, in denen aktive Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Projekten von ihrer Arbeit erzählen. Informationen gibt es dann unter anderem zu Repaircafés, Suppenprojekten, jungem Engagement, Umweltinitiativen oder künstlerischen Aktionen.

    Zum Team von „POTTentiale“ gehören Mitarbeitende verschiedener katholischer Träger wie der Katholischen Stadtkirche Dortmund, der Caritas Dortmund, der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung (kefb), young caritas und des Katholischen Forums. Außerdem beteiligen sich die Ehrenamtskoordinatoren aus den Gemeinden und Ehrenamtliche.

    „Uns eint das gemeinsame Interesse, das Engagement von Menschen zu fördern“, erläutert Brigitte Duve, Koordinatorin für Caritas im Dekanat Dortmund. Der Grundgedanke sei, dass grundsätzlich jede und jeder seine Möglichkeiten und Potentiale zur Entfaltung bringen und sich engagiert für andere einbringen könne. Damit Menschen diese Möglichkeiten finden könnten, sei „POTTentiale“ ins Leben gerufen worden.

  2. Mitarbeit in Repaircafés – Ehrenamtssprechstunde „PoTTentiale“ am Mittwoch (PM)

    Zur offenen Ehrenamtssprechstunde „PoTTentiale“ sind Interessierte am Mittwoch, 16. November, von 16 bis 18 Uhr eingeladen. Zu Gast sind diesmal Ehrenamtliche aus den Repaircafés in Dortmund die von ihrer Arbeit berichten. Im Refugium, Propsteihof 5, kann man sich dann informieren, was man tun muss, um in einem Repaircafé mitzumachen, welche Fähigkeiten gebraucht werden und an welchen Orten noch helfende Hände gesucht sind. Gemeinsam lässt sich herausfinden, welches Engagement passt. Ein kostenloses Heißgetränk wird dazu angeboten. Für Fragen ist das Team von „POTTentiale“ über die Rufnummer 0172 439 3377 sowie die E-Mail pottentiale@stadtkirche-dortmund.de erreichbar.

  3. Abend mit Bischof Overbeck am 7. Dezember: Umgang mit Grenzen und Grenzerfahrungen (PM)

    Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck aus Essen spricht am Mittwoch, 7. Dezember, im Katholischen Centrum in Dortmund. „In allen Dingen Gott suchen und finden“ ist der Abend überschrieben zu dem das Katholische Forum Dortmund und das Forum Paulus der Katholischen St. Paulus Gesellschaft einladen. Anmeldungen sind noch möglich.

    In dem Vortrag mit Diskussion geht es um die Arbeit mit Menschen und den Umgang mit Grenzen und Grenzerfahrungen, beispielsweise in Pflegeberufen. „Viele Menschen gehen bei ihrer Arbeit in der Sorge um die ihnen Anvertrauten über ihre eigenen Grenzen hinaus“, heißt es in der Ankündigung zu der Veranstaltung. Zu wenig werde bislang über diese Dinge gesprochen.

    Der Abend mit Bischof Overbeck beginnt um 19 Uhr im großen Saal des Katholischen Centrums, Propsteihof 10 in Dortmund. Nach einer Diskussion gibt es die Möglichkeit zur Begegnung bei einem Imbiss. Anmeldungen sind unter der E-Mail forum-paulus@paulus-gesellschaft.de möglich.

  4. „PoTTentiale“: Offene Sprechstunde für das Ehrenamt (PM)

    Am Mittwoch, 14. Dezember, von 16 bis 18 Uhr sind Interessierte in die offene Ehrenamtssprechstunde „PoTTentiale“ eingeladen. Zu Gast sind Ehrenamtliche von der youngcaritas-Aktion „Warm durch die Nacht“.

    Im Refugium, Propsteihof 5, kann man sich informieren, wie obdachlosen Menschen aktiv geholfen werden kann und welche Aktionen es in Dortmund gibt. „Wir finden zusammen heraus, welches Engagement passt. Außerdem laden wir zu einem Heißgetränk ein, es lohnt sich auf jeden Fall vorbeizuschauen“, kündigt Kristina Sobiech von youngcaritas an.

    Für Fragen ist das Team von „POTTentiale“ über die Rufnummer 0172 439 3377 sowie über die E-Mail pottentiale@stadtkirche-dortmund.de erreichbar.

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