Nordstadtblogger

„Echt Nordstadt“-Radtouren erkunden den Stadtteil und informieren über städtebauliche Entwicklungen in Dortmund

Laden ein (v.l.): Dr. Ludwig Jörder, Annika Ziemer, Andrea Niesing, Jochen Noll, Uta Wittig-Flick und Martin Gansau.

Der Radsportverein Dortmund-Nord e.V. und das Quartiersmanagement Nordstadt laden ein, den Stadtteil mit dem Fahrrad zu erkunden und dabei Wissenswertes über seine Geschichte und die aktuellen Entwicklungen zu erfahren. Die erste Tour am Samstag, dem 5. Mai 2018, steht ganz im Zeichen des „Tages der Städtebauförderung“. Für das passende sportliche Outfit der Tourbegleiter sorgen die „Echt Nordstadt“-Trikots und Westen, gesponsert vom Quartiersfonds Nordstadt.

Die Touren sind eine Mischung aus Freizeitgestaltung und Informationsvermittlung

Annika Ziemer vom Quartiersmanagement und Andrea Niesing vom Radsportverein Dortmund freuen sich über die neuen Trikots. Foto: Alex Völkel

Nicht nur hübsch anzusehen sondern vor allem auch verkehrssicher sind die neuen Westen und Trikots der „Echt Nordstadt“-Radtouren. Vorwiegend in Rot und Gelb gehalten, sind die 25 GruppenbegleiterInnen der Touren im Verkehr gut zu erkennen und von den Teilnehmenden leicht zu identifizieren.

„Der Radsportverein ist ein gutes Beispiel für die Stärke unserer Vereinslandschaft. Ich finde es großartig, dass hier die Verbindung der sportlichen Aktivitäten mit dem Einsatz für den Stadtteil und den „nordwärts“-Prozess gelingt“, so Dr.Ludwig Jörder, Bezirksbürgermeister der Innenstadt Nord. „nordwärts“ ist ein „Zehn-Jahres-Projekt“, das die Stärken der nördlichen Stadtbezirke Dortmunds in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und deren ungeahnte Schätze ans Licht bringt. Die Mittel aus dem Quartiersfond seien mit dem Trikotsponsoring daher gut angelegt.

Ab Samstag, dem 5. Mai 2018, bietet der Radsportverein in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Nordstadt geführte Radtouren mit Start- und Zielpunkt in der Nordstadt und durch die gesamte „nordwärts“-Kulisse an. Die Touren sind dabei eine Mischung aus Freizeitgestaltung und Informationsvermittlung. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Altersklassen. Für einige geplante Touren ist ein gewisse Erfahrung und Fitness jedoch nicht verkehrt.

Tag der Städtebauförderung bietet optimalen Hintergrund für die erste geführte Radtour

„Nachdem wir den Fußballverein MSV Dortmund mit Trikots ausgestattet haben, brauchen wir neben einem Markenbotschafter nun auch einen Tagestourismusbotschafter. Diesen Zweck erfüllt der Radsportverein mit seinen Touren optimal“, erläutert Martin Gansau vom Quartiersmanagement die Intention hinter den Touren. Man wolle gute Werbung für die Nordstadt betreiben, das teilweise ramponierte Image des Stadtteils aufwerten und BürgerInnen dazu animieren, sich mit ihrem Stadtteil zu identifizieren.

Für die erste Fahrt am Samstag liegen schon rund 15 Anmeldungen vor. Die OrganisatorInnen würden sich natürlich noch über einige mehr freuen. Ab einem Volumen von 30 Personen, wird die Gruppe aufgeteilt und es werden jeweils 15 FahrerInnen mit einer/m BegleiterIn losgeschickt. „Hierfür haben wir genügend BegleiterInnen mit der nötigen Orts- und Sachkenntis“, so Uta Wittig-Flick vom Amt für Stadterneuerung und Quartiersentwicklung.

Das Amt ist auf spezielle Weise mit den Touren verknüpft. Denn am Samstag ist der Tag der Städtebauförderung und so ist das Thema der Tour auch daran orientiert.. „Die KollegInnen der Stadterneuerung und vom Quartiersmanagement berichten an den einzelnen Stationen der Tour über aktuelle Stadterneuerungsprojekte und Entwicklungen“, sagt Uta Wittig-Flick.

Erste Tour wird über die vergangenen und aktuellen städtebaulichen Veränderungen der Nordstadt informieren

Die Entwicklung des Hafens ist einer der Themenpunkte der ersten geführten Radtour. Foto: Leopold Achilles

Die Tour wird etwa 25 km lang sein und einige Stationen in der Nordstadt umfassen, bevor es Richtung Westen weiter über das Gelände der ehemaligen Westfalenhütte geht. Auf landschaftlich reizvollen Strecken führt die Route am Dortmund-Ems-Kanal entlang durch den Hafen bis zur Speicherstraße.

Allein der Hafen und das ehemalig Werksgelände von Thyssen-Krupp auf der Westfalenhütte bieten zahlreiche Stationen, um über städtebauliche Entwicklungen zu informieren und den Wandel des Quartiers nachzuvollziehen. Die Strecke verfügt nur über minimale Steigungen und auf den geplanten Wegen herrscht wenig Verkehr.

„Um 10 Uhr starten wir in der Münsterstraße. Die Nordstadt wird nördlich umrundet und Zielpunkt ist die Speicherstraße. Wir fahren in gemütlichem Tempo, so dass auch weniger sportliche Personen gut mitkommen können“, erklärt Jochen Noll vom Radsportverein. Das gilt jedoch nicht für die Touren allgemein. 

Für die Teilnahme wird aus organisatorischen Gründen um Anmeldung gebeten

So wird es in Zukunft zum Beispiel auch Angebote für Mountainbike-Touren geben, die eine gewisse Fitness voraussetzen und durchaus technisch anspruchsvoller sein können. Die meisten Menschen seien verwundert, was für gute Mountainbike-Trails es in Dortmund und Umgebung gäbe.

Wer am Samstag, dem 5. Mai 2018 dabei sein möchte, kann sich vorab telefonisch beim Quartiersmanagement Nordstadt unter 0231/222 73 73 anmelden oder kurzfristig unter 0151/222 80 154 oder per E-mail unter info@nordstadt-qm.de Treffpunkt ist um 10 Uhr am Josephsplatz in der Münsterstraße 57. Die Tour wird rund vier Stunden dauern.

Der Quartiersfonds und das Quartiersmanagement sind Projekte des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt“. Sie werden mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.

Weitere Informationen:

Mehr auf nordstadtblogger.de:

Radsportverein RSV Dortmund Nord 1979 e.V.: Auf einem oder zwei Rädern durchs Nordstadt-Revier 

 

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