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Dortmunder Konzerthaus: Im elften Jahr hat sich das Pop-Musik-Abo etabliert und viele Freunde gewonnen

Nach elf Jahren hat sich am Dortmunder Konzerthaus die Reihe etabliert. Fotos: Veranstalter

Nach elf Jahren hat sich am Dortmunder Konzerthaus die Reihe etabliert. Fotos: Veranstalter

Von Joachim vom Brocke

Edle Pop-Musik im Abo – seit elf Jahren ist das Konzerthaus Dortmund das einzige Haus in Deutschland mit diesem kleinen, aber feinen Angebot. Vier Veranstaltungen können in dieser Reihe gebucht mit einem Drittel Preisvorteil gegenüber dem Einzelticket ab sofort an der Brückstraße gebucht werden. Hinzu kommt noch ein Sonderkonzert, das nicht im Abo enthalten ist. Trotzdem können Konzertinteressenten ihre gewohnten Karten für diesen Abend im November erhalten.

Immer auf der Suche nach interessanten Künstlern

Christian Lenzing, im Konzerthaus-Team für diese Reihe zuständig, schwärmt für die Vorteile: „Man kann schön in einem tollen Saal mit bester Akustik sitzen und braucht nicht zu stehen“. Meist sind es Gäste im mittleren Alter („so um die 40 Jahre“), die das Pop-Abo buchen.

„Oft sind sie selbst mit den Beatles & Co. aufgewachsen“, weiß Lenzing. Der Pop-Planer im Konzerthaus ist selbst oft unterwegs auf der Suche nach interessanten Künstlern für diese Reihe oder informiert sich auf den verschiedensten Portalen. „Manche Bands“, erzählt Christian Lenzing, „fühlen sich geadelt, wenn sie in einem ehrwürdigen Konzerthaus-Rahmen auftreten dürfen“.

Stuart Staples „Tindersticks“ eröffnen am 13. November die Reihe

Die Tindersticks um Sänger und Mastermind Stuart Staples eröffnen mit einem Sonderkonzert die Reihe.

Die „Tindersticks“ um Mastermind Stuart Staples eröffnen mit einem Sonderkonzert die Reihe.

Im Pop-Bereich gehe es zeitlich sehr viel schneller ein Programm auf die Beine zu stellen – zumindest im Vergleich zu den klassischen Konzerten, die viel mehr Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen.

Nach elf Jahren hat sich am Dortmunder Konzerthaus die Reihe etabliert. 289 Abonnentinnen und Abonnenten vertrauen auf die Auswahl. Angestrebtes Ziel ist es, in diesem Jahr die 300-er-Marke möglichst zu knacken.

Die „Tindersticks“ um Sänger und Mastermind Stuart Staples eröffnen mit einem Sonderkonzert die Reihe am Sonntag, 13. November, um 20 Uhr. Doch dieser Abend gehört nicht zum Abonnement.

Die „Tindersticks“, die bereits in der vorletzten Saison das Konzerthaus in Dortmund besuchten, lassen dichte und komplizierte Lieder mit anspruchsvollen Texten erleben, umgeben von einer fast düsteren Atmosphäre, die von sehnsüchtig schwelgenden Streichern getragen wird.

Karten für 39 Euro bis 24 Euro sind ab sofort an der Konzerthaus-Kasse in der Brückstraße oder im Ticketversand zu haben.

Ben Cooper und die „Radical Face“ sind am 18. November zu Gast

Ben Cooper und die „Radical Face“ kommen am 18. November.

Ben Cooper und „Radical Face“ .

Hinter „Radical Face“, die am Freitag 18. November, 20 Uhr, in die Dortmunder Brückstraße kommen, verbirgt sich der facettenreiche Musiker Ben Cooper, der Alben gestaltet wie ein Autor seine Folianten schreibt.

Konzerthaus-Mitarbeiter Christian Lenzing schwärmt von einem „Soundtrack aus perlenden Gitarren, geschichteten Streichern und synkopierten Rhythmen.

Präsentiert wird das neueste Album „The Familie Tree: The Leaves“, das von Ben Cooper in seiner Gesamtheit geschmiedet wurde. Fast alle Instrumente spielt der begnadete Musiker selber.

Kurt Wagner: Toller Geschichtenerzähler

Kurt Wagner und der „Lambchop“.

Kurt Wagner und der „Lambchop“.

„Lambchop“ (zu deutsch Lammkotelett) ist eine Band, die sich um die ehemaligen Parkettleger Kurt Wagner versammelt. In der bis zu 18-köpfigen Kombo ist er Musiker und Texter.

„Ein ganz toller Geschichtenerzähler“, verspricht Christian Lenzing, „und ein unangestrengter Entertainer“. Vor über 20 Jahren brachte die aus Nashville, Tennessee, stammende Alternative-Country-Band ihr erstes Album heraus.

Schon 2008 präsentierte sich Kurt Wagner mit seinen Bandkollegen im Konzerthaus und kehrt am Freitag, 17. Februar, 20 Uhr, mit neuem Sound im Gepäck in die Dortmunder City zurück.

Musikalisches Talent von der britischen Insel in Dortmund zu Gast

Charlie Cunningham wird als eines der größten Talente aus Großbritannien gehandelt.

Charlie Cunningham

„Charlie Cunningham & Special Guest“ wird am Samstag, 25. März, 20 Uhr, erwartet. Charlie Cunningham wird als eines der größten Talente aus Großbritannien gehandelt.

Nur mit den virtuosen Klängen seiner Akustikgitarre und seiner warmen Stimme erschaffe Charlie Cunningham minimalistische und doch magische Songs.

Besonders seine warme Stimme und sein vom spanischen Flamenco beeinflusstes virtuoses Akustikgitarrenspiel ergeben ein wundersames musikalisches Ensemble. Er wird mit einem „Special Guest“ erwartet – mehr wird aber noch nicht verraten.

„Ewert and The Two Dragons“ waren schon bei Juicy Beats zu Gast

„Ewert and The Two Dragons“ singen auf estnisch. Foto: Mart Vares/Veranstalter

„Ewert and The Two Dragons“ singen auf estnisch. Foto: Mart Vares/Veranstalter

„Ewert and The Two Dragons“, die vor einigen Jahren schon mal bei Juicy Beats dabei waren, ist eine estnische Band, die in ihrer Muttersprache auftritt.

Aus drei Musikern sind inzwischen vier geworden, die von ihrer Heimat Estland aufbrachen, um sich mit intelligenten und lebhaften Pop-Songs nicht nur ein Publikum, sondern auch eine Reihe Awards einspielten.

Im Konzerthaus beenden sie am Samstag, 17. Juni, 20 Uhr, das Pop-Abo.

Mehr Informationen:

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