Würdigung des ehrenamtlichen politischen Engagements:

Dortmund-Eving hat jetzt eine Ahnengalerie für ehemalige Bezirksbürgermeister

Der amtierende Bezirksbürgermeister, die ehemaligen BezirksbürgermeisterHelmut Adden und Werner Böttger und Angehörige des verstorbenen August Werner vor der Ahnengalerie.
Der amtierende Bezirksbürgermeister Oliver Stens (3.v.r.), die ehemaligen Bezirksbürgermeister Werner Böttger (3.v.l.) und Helmut Adden (2.v.l.) sowie Angehörige des verstorbenen August Wagner vor der Ahnengalerie Foto: Emma Neumann für Nordstadtblogger.de

Von Emma Neumann

Ein Stück Zeitgeschichte der politischen Arbeit im Stadtbezirk Eving wird in der Bezirksverwaltungsstelle sichtbar – mit einer „Ahnengalerie“ der Bezirksvorsteher und Bezirksbürgermeister. Vor vier Jahren wurde der Beschluss gefasst, die Ahnengalerie in der Eingangshalle der Bezirksverwaltungsstelle Eving zu machen, um deren ehrenamtliches Engagement zu ehren. Beschlossen wurde dies vom StadtbezirksMarketing.

Vorbereitungen für das Projekt

Ein Fototermin lud nun dazu ein, etwas über den Hintergrund dieser Ahnengalerie zu erfahren. Gemeinsam mit dem amtierenden Bezirksbürgermeister Oliver Stens, ehemaligen Bezirksbürgermeistern, Familienangehörigen und Mitgliedern der Lenkungsrunde des StadtbezirksMarketing, wurde bei Kaffee und Kuchen sowohl über die Geschichte von Eving als auch über den Hintergrund der Ahnengalerie gesprochen.

Vor der Eröffnung der Ahnengalerie wurde das Gebäude noch einmal neu gestrichen und die Genehmigung von der Familie des bereits verstorbenen ehemaligen Bezirksbürgermeisters August Wagner eingeholt.

Hintergrund der Ahnengalerie

„Evinger Geschichte sitzt hier am Tisch“, so der ehemalige Bezirksbürgermeister Werner Böttger. In Eving sei Geschichte geschrieben worden, immer mit dem Willen einiges für die Bürger:innen tun zu können. Alle Bürger:innen hätten sich damals wie heute an die Bezirksbürgermeister wenden können.

Auch über den verstorbenen Bezirksbürgermeister August Wagner wurde gesprochen. Seine älteste Tochter war ebenfalls anwesend. Nach August Wagner wurde der Platz vor dem Gebäude der Bezirksverwaltungsstelle benannt. Für den ehemaligen Bezirksbürgermeisters Helmut Adden ist August Wagner sein kommunalpolitischer Lehrmeister gewesen. Die Galerie ist nicht statisch: Sie wird in Zukunft um folgende Bezirksbürgermeister:innen ergänzt.

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Reaktionen

  1. Ulrich Sander

    Das ist einmal eine frohe Botschaft: Nach vier Jahren Beschluss wird der Vollzug gemeldet. Die Ahnengalerie der Bezirksbürgermeister ist vollendet. Bereits vor zehn Jahren wurde beschlossen, etwas gegen die Würdigung des Hitler-Förderers und frühen industriellen Faschisten Emil Kirdorf zu unternehmen. Doch noch immer steht das Schild in Eving an der Emil-Kirdorf-Kolonie in Eving.
    .

  2. Ulrich Sander

    Aus Kreisen der Grünen erfuhr ich:
    Vor einem halben Jahr haben wir in der Bezirksvertretung eine Anfrage zur Aufstellung der Mahntafel gestellt. Herr Stens antwortete mündlich auf die Anfrage, indem er auf die Corona-Situation verwies. Da bisher, auch ohne Corona, nichts weiter geschehen ist, werde man zur nächsten Sitzung im August erneut eine Anfrage stellen. Mal sehen, welche Ausrede dann auf den Tisch kommt. Ist die Siedlergemeinschaft Kirdorf so mächtig, dass zehn Jahre lang entsprechende Beschlüsse nicht eingehalten werden? Oder wer? Peinlicher kann es für eine Bezirksvertretung eigentlich nicht laufen.

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