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Die AWO in Dortmund richtet eine zentrale Kleiderkammer ein – Das Angebot kommt nicht nur Flüchtlingen zugute

Gerda Kieninger, Anja Butschkau, Claus Richter, Sven Maulski und Heike Henze-Brockmann.

Gerda Kieninger, Anja Butschkau, Claus Richter, Sven Maulski und Heike Henze-Brockmann in der Kleiderkammer.

Die AWO hat eine zentrale Kleiderkammer an der Lindenhorster Straße 44 eingerichtet. „Wir sind da, wenn Hilfe und Unterstützung benötigt wird. Das waren wir in unserer Geschichte und das werden wir auch zukünftig sein“, betonte die AWO-Vorsitzende Gerda Kieninger bei der offiziellen Eröffnung.

Gespendete Kleidung und Hausrat werden ausgegeben

Die Idee zur Kleiderkammer  ist nicht neu. Bereits im letzten Jahr rief die Dortmunder AWO die Bevölkerung zu Spenden für Flüchtlinge auf. Benötigt wurden kleine Haushaltsgeräte (Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Toster etc) sowie Geschirr, Töpfe und Pfannen.

Sie wurden mit Unterstützung von MitarbeiterInnen des Berufsfeldes Lager/Handel/Logistik der AWO-Tochtergesellschaften GAD und dobeq aufbereitet und als Starterpakete an Flüchtlinge ausgegeben, wenn diese aus einer Norunterkunft in eigene Wohnungen umzogen.

Die Spendenbereitschaft der Dortmunder Bevölkerung war groß. Immer wieder wurde auch gebrauchte Kleidung abgegeben. Die AWO hat nun von zwei Containern aufgestellt, die wie zwei kleine Ladenlokale aufgebaut sind.

In der Kleiderkammer gibt es Hilfe für alle Bedürftigen – nicht nur für Flüchtlinge

Zwei Container wurden als Ladenlokale für die Kleiderkammer hergerichtet.

Zwei Container wurden als Ladenlokale für die Kleiderkammer hergerichtet. Fotos: Alex Völkel

Dort können ab sofort gebrauchte Herren-, Damen-und Kinderbekleidung sowie Kinderspielzeug, Erstausstattungen für Kinder und Starterpakete gegen kleines Entgelt an bedürftige Menschen abgegeben werden.

Dabei ist es unerheblich, ob die Hilfesuchenden Flüchtlinge sind oder nicht: Die AWO hilft allen bedürftigen Menschen.

Sie müssen lediglich beim ersten Mal den Bescheid des Jobcenters, die Meldung als Asylsuchender oder eine „Bescheinigung über Nichteinkommen“ vorlegen. Anschließend bekommen sie von der AWO einen Kundenausweis.

Spenden werden in Qualifizierungsprojekten aufgearbeitet

Spenden werden weiterhin im Bildungszentrum Lindenhorst entgegengenommen. Jede Spende wird dort aufgenommen, katalogisiert und aufbereitet. Geräte werden technisch überprüft und die Kleidung wird gewaschen, gebügelt, sortiert und abgabefertig bereitgestellt.

Betrieben wird die Kleiderkammer von der AWO Dortmund, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Mitarbeitern und TeilnehmerInnen des Berufsfeldes Lager (Handel/Logistik der Tochtergesellschaften dobeq und GAD unterstützt wird.

Die Kleiderkammer hat montags und dienstags von 9 Uhr bis 14 Uhr, donnerstags von 12 Uhr bis 15.30 Uhr sowie mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

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