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Der siebte DiverseCity-Kongress in Dortmund arbeitet gegen alltäglichen Rassismus und subtile Ausgrenzungen an

Laden ein: Kevin Ndeme-Nguba Matuke, Susanne Hildebrandt, Dirk Oehmichen-Dau. Foto: Gerd Wüsthoff

Von Gerd Wüsthoff

„Alle zusammen!“ unter diesem Motto und mit einem vielfältigen Programm und interessanten Referenten startet am 5. Juli 2018, ab 12.30 Uhr der siebte DiverseCity-Kongress im Rathaus Dortmund. Der Kongress behandelt das Thema Diversität in Dortmund. Die Veranstaltung bezieht sich ganz allgemein auf die Vielfalt, und nicht wie Andernorts auf die sexuelle Diversität alleine.

Der DiverseCity-Kongress ist nicht alleine auf Homosexuelle und Transgender begrenzt

Susanne Hildebrandt und Maresa Feldmann beim Divercity-Kongress im Jahr 2016..

Auf dem Kongress werden unter anderen Themen wie der alltägliche Sexismus, der subtile, zum Teil offene Rassismus und alltägliche Ausgrenzungen behandelt. Gemeinsam mit den Anwesenden werden in Podiumsdiskussionen und Workshops Lösungsmöglichkeiten und Bewusstseinsänderungen vorgeschlagen, erarbeitet und diskutiert.

„Wir bieten ganz bewusst ein vielfältiges Programm. Wir wollen nicht, wie sonst üblich, DiverseCity auf Homosexuelle und Transgender begrenzt wissen“, erklärt Dirk Oehmichen-Dau vom Völkinger Kreis e.V. (VK) – einem Verband für die beruflichen Interessen schwuler Führungskräfte und Selbständiger.

Ähnlich bestätigt diese Aussage Susanne Hildebrand von der Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente der Stadt Dortmund: „Die Öffnung des Kongresses für alle BürgerInnen, egal welcher Coleur, ist uns ein Anliegen.“

Der DiverseCity-Kongress übt seine Strahlkraft über Dortmund hinweg aus

Die Kooperationsveranstaltung der Stadt Dortmund und des Völkinger Kreis findet zum siebten Mal in Dortmund im Rathaus statt. DiverseCity hat sich seit seinen Anfängen 2012 zu einem Leutturm-Projekt mit großer Strahlkraft entwickelt. Dem Beispiel von Dortmund folgen Veranstaltungen in München, Frankfurt, Düsseldorf und Essen.

Mit von der Partie bei DiverseCity ist MiGlobe der (SKEW) Engagement Global gGmbH. „Wir wollen einmal den Menschen aus den afrikanischen Ländern verdeutlichen, dass sie hier respektiert werden, als das wer sie sind. Gleichzeitig hoffen wir darüber natürlich auch, dass ihre positiven Erlebnisse in Deutschland, ihre rechtliche Gleichstellung, auf die Situation in den Heimat ausstrahlt“,  erklärt deren Vertreter Kevin Ndeme-Nguba Matuke.

Mit 300 BesucherInnen erlebte DiverseCity in Dortmund im vergangenen Jahr einen Besucherrekord. Und auch dieses Jahr werden wieder hunderte TeilnehmerInnen erwartet. Bei Interesse ist eine Anmeldung ohne weiteres noch möglich, denn es sind noch einige Plätze frei.

Termin: 7. Juli 2018 im Rathaus Dortmund – Anmeldung unter www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund

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