Nordstadtblogger

Der August wird noch einmal richtig schön: Die Dortmunder Feuerwehr warnt vor den Gefahren des Schwimmens im Kanal

Rettungsübung der Feuerwehr am Kanal

Ein Froschmann der Feuerwehr springt in den Kanal

„Das Wasser ist herrlich“, ruft das potenzielle Ertrinkungsopfer seinen Kameraden am Ufer zu. Der Feuerwehrmann im Wasser des Kohlenhafens hat mit Abstand die schönste Aufgabe an diesem heißen Augusttag.

Warme Tage versprechen wieder regen Betrieb am „Strand“ der Nordstadt am Kanal

Rettungsübung der Feuerwehr am Kanal

Die Spezialeinheit Wasserrettung übt im Kanal

Die Kollegen die ihn gleich retten werden, dürfen auch im Rahmen der Übung der Spezialeinheit Wasserrettung, der Dortmunder Feuerwehr, ins kühle Nass.

In den letzten Monaten kam es in Nord-Rhein-Westfalen immer wieder zu tödlichen Badeunfällen. Die Wetterprognosen für den August versprechen in den nächsten Wochen warme sonnige Tage.

Beste Gelegenheit noch einmal vor dem Ende des Sommers am „Strand“ der Nordstadt in den Kanal zu springen.

Über die Gefahren des Badens in unbewachten Gewässern hat die Feuerwehr Dortmund mit Unterstützung der DLRG mit ihrer Übung aufmerksam gemacht.

Das Baden im Kanal wird grundsätzlich bis auf Ausnahmen geduldet

Rettungsübung der Feuerwehr am Kanal

Rettungsübung der Feuerwehr am Kanal

Grundsätzlich ist das Baden im Kanal geduldet. Verboten ist es 100 Meter ober- und unterhalb von Brücken, im Bereich von Wehren und Hafenanlagen und im Schleusenbereich.

Da der Kanal eigentlich ein Verkehrsweg ist, drohen dem Schwimmer auch die meisten Gefahren durch den Schiffsverkehr.

Schwimmer können in Nähe der Schiffe leicht durch den entstehenden Sog in der Bereich der Schiffsschraube gezogen werden.

Bei Schubschiffen mit stumpfen Bug kann es passieren das der Badende unter das Schiff gezogen wird und vom Schiffsrumpf erfasst wird.

Brücken und Spundwände sind Risikobereiche für die Kanalschwimmer

Das Springen von Brücken birgt die Gefahr des Aufpralls auf den Grund des Kanals oder darunter treibender Teile.

An den Spundwänden gibt es nur in großen Abständen Leitern. Für den in Not geratenen Schwimmer kann die Entfernung zum rettenden Ausstieg zu weit sein.

Die Wasserschutzpolizei ist in kommenden Wochen verstärkt im Einsatz und ahndet Fehlverhalten konsequent mit Ordnungwidrigkeits- und Strafverfahren.

Tipps bei Wasserunfällen und Unterkühlungen unter: Erste Hilfe kompakt

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