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Im Depot geht im Februar wieder alles auf Anfang: Zwischen Kinderkram und Vorhofflattern

Premiere Theater Depot Dresscode 1001

Die Eigenproduktion Dresscode 1001 ist im Februar erneut im Depot zu sehen. Foto: Alex Völkel

Von Joachim vom Brocke

„Dresscode 1001“ – mit einem Tanztheater startet das Theater im Depot an der Immermannstraße, in den Monat Februar. An zwei Abenden, am Samstag und Sonntag, 1. und 2. Februar, erzählen TänzerInnen der jungen Tanztheaterwerkstatt Hans Christian Andersen’s Märchenklassiker „Des Kaisers neue Kleider“, umgesetzt mit modernen Theatermitteln. Unter der Regie von Nina de la Chevallerie und Katja Adlers lernen die Zuschauer den Stoff „Nihilin“ kennen, aus dem das einzig wahre Outfit zur Erfüllung des Dresscode 1001 kreiert werden kann: Luft. 17 Akteure verbinden Schauspiel, Tanz und Videokunst des alten Kampfes vom Schein mit dem Sein zu einer aktuellen Geschichte. Eintritt: 13 Euro Vorverkauf, 15 Euro Abendkasse.

Die freie Literatur- und Theaterszene präsentiert sich im Rahmen von „Szene zeigen“

Das Theater im Depot. Foto: Alex Völkel

Das Theater im Depot bietet im Februar wieder eine Vielzahl von Inszenierungen. Foto: Alex Völkel

Beim „Erster Werktag Donnerstag“ stellen sich am 6. Februar von 17 bis 20 Uhr die zahlreichen Ateliers und Werkstätten des Depot interessierten Besuchern. Es besteht die Möglichkeit, hinter die Türen und Kulissen von Kunst und Handwerk zu blicken. Der Eintritt ist frei. – Auf der Bühne startet ebenfalls am 6. Februar um 20 Uhr „FischBar“, ein Objekt-Theaterabend mit offenem Ausgang mit einem gewissen Herrn Hecht. Er benötigt zu Beginn ein Objekt, einen Gegenstand, der abgegeben werden muss. Dieser Gegenstand kann plötzlich Ausgangspunkt von Geschichten, Situationen, Begegnungen werden. Eintritt: 13 Euro Vorverkauf, 15 Euro Abendkasse.

Die freie Literatur- und Theaterszene präsentiert sich im Rahmen der Petra-Meurer-Theatertage am Freitag und Samstag, 7. und 8. Februar, jeweils um 19.30 Uhr. „Szene zeigen“ heißen die Abende, unterstützt von DEW21. Mit dabei sind die Wörter wirbelnde Slam-Legende Sebastian 23, die preisgekrönte Tanzwerkstatt des Theaters im Depot sowie die Eskalationskünstlerin Fräulein Nina samt Kleinkunstwagen. Am Abend des 8. Februar wird der Petra-Meurer-Preis 2014 vergeben.

„Alles auf Ende Anfang“ heißt die neue Premiere der Tanzwerkstatt des Theaters im Depot

Ein Lautsprecher-Konzert für seltene Musik ist am Sonntag, 9. Februar, ab 18 Uhr zu erleben. Zwischen Shinto-Tempel und Tokyo-Underground treffen sin Computer-Komponisten zu elektrischen Tee-Zeremonie. Eintritt: 8 Euro.

„Alles auf Ende Anfang“ heißt die neue Premiere der Tanzwerkstatt des Theaters im Depot am Samstag, 15. Februar, 20 Uhr. 16 Akteure (Choreographie: Birgit Götz) zeigen in Kooperation mit Kobi-Seminare in dem Projekt die Momente von Anfang und Ende. Sie wenden sich mit abwechslungsreicher Stimmungsvielfalt der Frage zu, was nach dem Ende kommt und vor dem Anfang liegt. Weitere Vorstellungen am Sonntag, 16. Februar, 19 Uhr, sowie am Mittwoch und Donnerstag, 19. und 20 Februar, jeweils um 20 Uhr. Eintritt: 10 Euro.

Zwei besondere Flohmärkte an einem Wochenende

Nachtflohmarkt im Depot

Der nächste Nachtflohmarkt findet am 15. Februar im Depot statt. Foto: Alex Völkel

Zwei Flohmärkte, einmal er beliebte Nachtflohmarkt (Samstag, 15. Februar, von 17 bis 24 Uhr) und der neue Flohmarkt „Kinderkram“ am Sonntag, 16. Februar, von 11 bis 17 Uhr stehen auf dem Programm. Details über den erstmals angebotenen „Kinderkram“-Flohmarkt mit vielen Aktionen in der großen Halle stellten Nordstadtblogger bereits vor.

Neue Geschichten wird Erzähler André Wülfing in seinem Abend „Das Fleisch der Zunge“ präsentieren. Wülfing gehört mit seiner klassischen Wortkunst vom Feinsten zu den Stammgästen im Theater im depot. Er ist am Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, zu hören. Eintritt: 13 Euro Vorverkauf, 15 Euro Abendkasse.

„Real – Abstrakt“ ist die Ausstellung von Dagmar Vogt betitelt, die am Mittwoch, 26. Februar, in der Halle eröffnet und bis Sonntag, 9. März, zu sehen sein wird. „Meine Bilder sollen erzählen, sie sollen den Freiraum für Imagination liefern, sie sollen eine eigene Sphäre haben, die Assoziation herausfordert“, sagt die Künstlerin zu ihren Arbeiten. Dagmar Vogt’s Arbeiten entstehen nicht nach einem fertigen Konzept, sondern im Prozess gesteuerter Zufälligkeit im Zusammenspiel von Auge und Hand. Der Eintritt ist frei.

Wortkaskaden, Ausbrüche, Schimpf und Schande bei „Vorhofflattern“

Rolf Dennemann

Rolf Dennemann zeigt seine nächste Produktion von artscenico im Depot. Archivbild: Völkel

In „Vorhofflattern“, einer Produktion von artscenico, geht es um Wortkaskaden, Ausbrüche, Schimpf und Schande. Gnadenloser Ärger auf der Bühne mit nicht geschlossene Zahnpastatuben, Weltfrieden, Verkehrsampeln und Neid, Politik und Kirche, Nachbarschaft und Tradition, Hass und Wut, Zorn und Frust, Glück und Liebe. Rolf Dennemann (Regie und Text) zeigt ein drastisch dargestelltes „Sanatorium des Auskotzens“. Vorstellungen sind am Donnerstag und Freitag, 28. und 28. Februar, jeweils um 20 Uhr. Eintritt: 13 Euro Vorverkauf, 15 Euro Abendkasse.

„Long time no see“ ist Titel einer Ausstellung, die am Freitag, 28. Februar, um 19 Uhr in der Galerie Fischer im Depot eröffnet wird und bis Sonntag, 16. März, zu sehen ist. Sie gehört zur Reihe „Depot stellt sich vor“. Der Eintritt ist frei.

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