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Auftakt zur 2. Runde des Projekts „Schülerhaushalt“ – 5000 Euro für die Gertrud-Bäumer-Realschule in der Nordstadt

schülerhaushalt 2016

Von Leopold Achilles

Unter dem Motto „Schülerinnen und Schüler an die Macht!“ trafen sich alle SchülerInnen sowie Lehrkräfte der Gertrud-Bäumer-Realschule im Dietrich-Keuning-Haus, um sich über die zweite Auflage des Dortmunder Projekts „Schülerhaushalt“ zu informieren. 5000 Euro darf – neben anderen Einrichtungen – die Realschule aus der Nordstadt ausgeben.

Jugendliche für Demokratie begeistern und Politik interessant machen

schülerhaushalt 2016

Isabelle Schmucker erklärte den Schülern die bevorstehenden Schritte.

Wofür die 5000 Euro verwenden werden, darüber entscheiden die beteiligten SchülerInnen selbst.

Die jungen TeilnehmerInnen sollen für Demokratie und Mitbestimmung begeistert werden, so die Intention der Dortmunder Stiftung Jugend und Demokratie, die an drei Dortmunder Real- und eine Grundschule Geld bereitstellt.

Neben der Gesamtschule Scharnhorst, dem Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums in Dorstfeld und der Westhausen-Grundschule ist auch die Gertrud-Bäumer-Realschule ausgewählt worden. In Kooperation mit dem Jugendamt und dem Jugendring, geht das Projekt schon in seine zweite Runde.

Um über die Aktion zu informieren, trafen sich alle SchülerInnen im Dietrich-Keuninghaus. Während der halbstündigen Infoveranstaltung wurde das Projekt erklärt, Fragen von SchülerInnen gestellt und natürlich auch beantwortet.

Schulleiter Henry Godglück führte durch die Veranstaltung und hatte dabei Unterstützung vom Bezirksbürgermeister Jörder sowie von Isabelle Schmucker von der Dortmunder Stiftung für Jugend und Demokratie, den anwesenden, jungen Menschen das nun startende Projekt zu erklären.

Alle SchülerInnen können Vorschläge machen und müssen Unterstützer suchen

schülerhaushalt 2016Ab sofort sind alle Schülerinnen und Schüler gefragt, Vorschläge zur Verwendung der 5000 Euro einzureichen.

Dabei kann Jede und Jeder einen Vorschlag einreichen, es müssen jedoch fünf Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden werden, damit ein Vorschlag angenommen wird.

Letztendlich werden die Schülerinnen und Schüler über ihre Favoriten im Rahmen eines klassischen Wahlvorgangs abstimmen. Am 22. Dezember werden die gewählten Vorschläge vorgestellt. Danach werden diese ausgearbeitet und von den zuständigen Stellen umgesetzt.

Wir bleiben für Sie am Ball und werden berichten, was die Gertrud-Bäumer-Realschule mit dem Geld anstellen wird.

Mehr zum Thema auf nordstadtblogger.de:

Gelebte Demokratie in Dortmund: Ein „Schülerhaushalt“ gegen Politikverdrossenheit und sinkende Wahlbeteiligung

 

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