Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem politischen Bereich.
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Foto: Privat Die BSW-Ratsgruppe im Dortmunder Stadtrat fordert von der Stadtverwaltung Auskunft über die Zukunft der Projektpartnerschaft zwischen Dortmund und der palästinensischen Gemeinde Dura im Westjordanland. Die seit 2018 bestehende Zusammenarbeit, die unter anderem Projekte in den Bereichen medizinischer Austausch, Sozialarbeit, Kultur und Abfallentsorgung umfasste, ruht seit Oktober 2023. Die BSW-Ratsgruppe fragt nach möglichen Hilfsanfragen aus Dura, den Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen auf die Partnerschaft und den Perspektiven für eine Wiederaufnahme der Kooperation. Zudem thematisiert sie den Umgang der Stadt Dortmund mit der Städtepartnerschaft mit dem israelischen Netanya.Michael Gründel übernimmt den Fraktionsvorsitz, Ramazan Demirci die Stellvertretung. Als Fraktion können beide künftig gemeinsam Anträge einbringen und in Arbeitskreisen mitwirken.Foto : Stadt Dortmund Stadtdirektor Christian Uhr ist für weitere drei Jahre in den Verwaltungsrat der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) gewählt worden. Die Wiederwahl erfolgte Mitte September beim KGSt-Forum in Leipzig und sichert Dortmund bis 2029 die weitere Vertretung in dem Gremium. Der Verwaltungsrat legt die strategischen Leitlinien der KGSt fest, berät über Zukunftsthemen der öffentlichen Verwaltung und vertritt die Interessen der Mitgliedskommunen. Uhr betont die Bedeutung des interkommunalen Austauschs, insbesondere angesichts gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen. Durch die Mitarbeit im Verwaltungsrat kann Dortmund eigene Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis einbringen und von Lösungsansätzen anderer Kommunen profitieren. Die Stadt setzt damit ihre Beteiligung am fachlichen Austausch über modernes Verwaltungsmanagement und digitale Transformation fort.
Stadtdirektor Christian Uhr ist für weitere drei Jahre in den Verwaltungsrat der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) gewählt worden.Foto: Georg Heßbrügge Mehr als 400 Menschen haben sich von März bis Oktober 2026 an acht Demonstrationen für einen zügigeren Ausbau der Velorouten in Dortmund beteiligt. Der Seniorenbeirat der Stadt Dortmund organisierte die Aktionen gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Dortmund entlang der geplanten Strecken. Zum Abschluss verlas Martin Fischer, Vorsitzender des Seniorenbeirates, eine gemeinsame Erklärung mit den Forderungen der Teilnehmenden und übergab sie an Bürgermeisterin Ute Mais. Die Initiator fordern, die neun geplanten Velorouten schneller auszubauen, die notwendige kommunale Kofinanzierung rechtzeitig bereitzustellen und Fördermittel konsequent zu nutzen. Von den insgesamt geplanten 82 Kilometern sind bislang rund 8,5 Kilometer realisiert. Bis Ende 2028 sollen nach bisheriger Planung etwa 19 Kilometer fertiggestellt sein. Die Demonstrierenden setzen sich zudem für sichere Radwege zu Schulen und Freizeiteinrichtungen sowie für sichere Routen zwischen den Stadtteilen ein.Foto: Daniel Rudolph, StadtLandMensch-Fotografie Eine Gruppe aus Dortmund hat vom 13. bis 15. Oktober 2026 den Bundestagsabgeordneten Jens Peick (SPD) in Berlin besucht. Zu den Teilnehmenden gehörten unter anderem Mitglieder der „Omas gegen Rechts“, des Eigenheimer-Vereins Dorstfeld sowie interessierte Privatpersonen. Die Gruppe verfolgte eine Debatte live im Plenum des Deutschen Bundestages und tauschte sich anschließend mit Peick über seine parlamentarische Arbeit und aktuelle politische Themen aus. Auf dem Programm standen außerdem Besuche im Bundeskanzleramt, im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und beim Bundesnachrichtendienst sowie in Berliner Museen. Bei den Terminen in den Ministerien und beim Nachrichtendienst konnten die Teilnehmenden aktuelle Themen aus den Medien direkt mit Fachleuten vor Ort diskutieren.Foto: Andrea Hüsken Mitglieder des AWO-Ortsvereins Eving – Brücke der Kulturen aus Dortmund haben den Landtag Nordrhein-Westfalen besucht. Der SPD-Landtagsabgeordnete Volkan Baran begrüßte die Gruppe und ermöglichte Einblicke in die parlamentarische Arbeit und die Abläufe im Landesparlament. Ein Bild- und Filmvortrag vermittelte Informationen über Nordrhein-Westfalen und die Geschichte des Landtags. Obwohl das Parlament an diesem Tag nicht tagte, konnten die Gäste die Besuchertribüne des Plenarsaals besichtigen. Bei einem anschließenden Gespräch mit Volkan Baran stellten die Teilnehmenden Fragen zu seinen Aufgaben als Landtagsabgeordneter, seiner Arbeit im Dortmunder Wahlkreis und den Herausforderungen des politischen Alltags. Auch sein persönlicher Weg in die Politik war Thema des Austauschs.Foto: Privat Auf Einladung des Dortmunder SPD-Bundestagsabgeordneten Jens Peick hat eine Bürgerdelegation aus Dortmund, darunter Mitglieder der Initiative OMAs GEGEN RECHTS e. V., Berlin besucht. Während der dreitägigen politischen Bildungsfahrt erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit des Deutschen Bundestages und konnten eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus verfolgen. Bei einem Gespräch mit Jens Peick ging es um den politischen Alltag in Berlin, parlamentarische Abstimmungsprozesse und die Suche nach Kompromissen innerhalb der Regierungsfraktionen. Auf dem Programm standen außerdem Besuche im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und beim Bundesnachrichtendienst sowie zeitgeschichtliche Museen und eine Stadtrundfahrt. Auch das „Festival of Lights“ gehörte zum Besuchsprogramm. Brigitte Christiansen, Vorsitzende der Dortmunder OMAs GEGEN RECHTS, bedankte sich für die Einladung und bezeichnete die Reise als politische Bildung aus erster Hand.Foto: Finn Kantus Der Bundestagsabgeordnete Max Lucks (Bündnis 90/Die Grünen) und die Dortmunder Landtagsabgeordnete Katrin Lögering (Bündnis 90/Die Grünen) laden am Samstag, 7. November, um 19 Uhr zu einer Bürger*innensprechstunde in die Gildenstube in Dortmund-Mengede ein. Interessierte haben dort die Gelegenheit, persönliche Anliegen, Fragen und Kritik direkt mit den beiden Abgeordneten zu besprechen. Auch Freund*innen und Familienmitglieder sind willkommen. Mit dem Gesprächsangebot möchten Lucks und Lögering den persönlichen Austausch stärken und den Menschen die Möglichkeit geben, ihre Themen und Anliegen unmittelbar an die Politik heranzutragen. Die erste Runde Getränke übernehmen die beiden Gastgeber*innen.Foto:Middendorf Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Dortmund hat Claudia Middendorf für 25 Jahre als CDA-Kreisvorsitzende mit dem Eisernen Amboss ausgezeichnet. Die Ehrung fand in Anwesenheit des CDA-Ehrenvorsitzenden Karl-Josef Laumann (MdL), des CDA-Bundesvorsitzenden Dennis Radtke (MdEP) und des CDA-Landesvorsitzenden Daniel Scheen-Pauls (MdL) statt.
Die CDA würdigte damit Middendorfs sozialpolitisches Engagement sowie ihren ehren- und hauptamtlichen Einsatz für die Menschen in Nordrhein-Westfalen. Laudator Karl-Josef Laumann hob insbesondere ihre Verdienste in der Inklusionspolitik hervor. Er dankte ihr für ihre wichtige Arbeit, bei der sie stets die Menschen in den Mittelpunkt stelle.
Auch Dennis Radtke blickte auf den gemeinsamen politischen Weg zurück. Er betonte, dass Middendorf seit 25 Jahren Politik für die Menschen vor Ort mache und ihr Amt stets mit Leben fülle. Daniel Scheen-Pauls schloss sich den Glückwünschen an und würdigte die langjährige Tätigkeit als CDA-Kreisvorsitzende.
Mit der Auszeichnung reiht sich Claudia Middendorf in die Liste prominenter Preisträger des Eisernen Ambosses ein. Dazu zählen unter anderem Norbert Blüm, Karl-Josef Laumann und Elmar Brok.
Darüber hinaus ehrte die CDA Dortmund langjährige Mitglieder: Karla Hoppe und Rainer König für 40 Jahre sowie Franz-Josef Lohoff für 30 Jahre CDA-Mitgliedschaft.Foto: Gudula Frieling Unter dem Titel „Blockiert die DEW21 die Wärmewende in Dortmund?“ findet am Mittwoch, 4. November, von 17 bis 19 Uhr die dritte Dortmunder Klima-Mahnwache am Günter-Samtlebe-Platz 1 statt.
Die Veranstalterinnen kritisieren, dass noch immer 78 Prozent der Dortmunder Haushalte mit Erdgas heizen. Sie sehen darin ein Hindernis für die Wärmewende und fordern einen koordinierten und geplanten Ausstieg aus der Gasversorgung. Als Alternativen nennen sie Wärmepumpen und Wärmenetze, die künftig mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen.
Kritik üben sie auch an den Änderungen des Gebäudeenergiegesetzes durch die Bundesregierung. Diese ermöglichten es, bis 2045 weiterhin mit einem Erdgasanteil von mindestens 45 Prozent zu heizen. Die Veranstalterinnen warnen vor steigenden Heizkosten und Netzentgelten, die künftig auf einen immer kleiner werdenden Kreis von Gaskund*innen umgelegt werden könnten.
Zudem werfen sie DEW21 vor, den Einsatz von grünem Wasserstoff in den Dortmunder Gasleitungen als Zukunftsperspektive darzustellen. Sie halten dieses Szenario für unrealistisch und kritisieren die aus ihrer Sicht verzögerte Umsetzung der Wärmewende.
Vor dem DEW21-Gebäude soll außerdem ein mehr als 100 Meter langes Banner mit sogenannten Climate Warming Stripes auf die fortschreitende Erderwärmung aufmerksam machen.Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn Wie verändert Künstliche Intelligenz die Gesellschaft, die Arbeitswelt und das menschliche Zusammenleben? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der 17. WerteDialog in der Katholischen Akademie Schwerte. Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Kirche diskutierten über Chancen und Risiken der technologischen Entwicklung sowie über die damit verbundenen ethischen und gesellschaftlichen Verantwortungsfragen. Prof. Dr. Manfred Bayer, Rektor der Technischen Universität Dortmund, beleuchtete in seinem Vortrag unter dem Titel „KI – Fluch oder Segen?“ unter anderem mögliche Folgen für den Arbeitsmarkt, den Verlust menschlicher Kompetenzen und neue Chancen für die Wissenschaft. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll und kritisch nutzen lässt, ohne menschliche Würde, Freiheit und Gemeinwohl aus dem Blick zu verlieren.WerteDialog in der Katholischen Akademie Schwerte (v.l.): Akademiedirektor Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, Markus Dürkes (Vorsitzender Unternehmensverband Westfalen-Mitte), Professor Dr. Manfred Bayer, Regierungspräsident Heinrich Böckelühr (Bezirksregierung Arnsberg) und Weihbischof Matthias König.