Startschuss für die Weihnachtsstadt: Grundsteinlegung für den Weihnachtsbaum

Zu Beginn der Herbstferien gibt es Vorfreude auf die Weihnachtszeit

Baustellengerüst vor dramatischem Himmel
Foto: Sigrid Kreische für Nordstadtblogger.de Bevor die echten Bäume kommen muss zunächst das Grundgerüst aufgebaut werden.

Bei Sonnenschein und milden Temperaturen fand jetzt die Grundsteinlegung des berühmten Dortmunder Weihnachtsbaums auf dem Hansaplatz statt. Zu Glühwein und Bratwurst versammelten sich die ersten Weihnachts-Fans und verfolgten die Grundsteinlegung des nach Veranstalterangaben „größten Weihnachtsbaums der Welt“. Es ist der Auftakt zu den Vorbereitungen für die Weihnachtsstadt.

Ein jährliches Ritual für die Beteiligten, auch für einen guten Zweck

„Wir freuen uns, dass wir hier sind. Für uns alle ist es ein bisschen wie nach Hause kommen. Ein Großteil von uns ist als Schausteller unterwegs. Wir sind das ganze Jahr über Deutschland verteilt und hier, wenn die Weihnachtsstadt losgeht, dann treffen wir uns alle wieder“, erklärte Patrick Arens, Mitorganisator des Dortmunder Weihnachtsmarkts.

Portrait einer ältere Dame mit Brille und roter Jacke
Foto: Sigrid Kreische für Nordstadtblogger.de Für Irmgard Untiedt-Sawall gehört der Termin zum Pflichtprogramm.

Er betonte die Bedeutung der Weihnachtsstadt für das Zusammenleben in Dortmund. Sie solle ein Ort für alle sein, unabhängig von gesellschaftlicher Schicht oder Herkunft. Die Grundsteinlegung des Baumes findet seit 2002 statt. Die ersten Einnahmen durch Glühwein, Bier und Bratwurst werden jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet.

Dieses Jahr ging das Geld an „Erlebt-was e.V.“ aus Dortmund-Menglingen. Für den Verein sprach Hannes Regner und bedankte sich bei den Veranstalter:innen. Das Geld werde helfen, die im Bau befindliche Kinder- und Jugendhalle des Vereins fertig zustellen.

„Deshalb heute viel Glühwein trinken, damit wir die Halle fertigstellen können“, erklärte Regner mit einem Augenzwinkern. Die Besucher:innen nahmen ihn beim Wort. Der Glühwein war frühzeitig ausverkauft.

Der Weihnachtsmarkt ist weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt

„45 Meter, 138.000 LED´s leuchten da. Das ist einmalig“, sagte Dortmunds 1. Bürgermeister Norbert Schilff „So einmalig, dass es seit 30 Jahren, Menschen, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem benachbarten Ausland anzieht.“ „Diese Weihnachtsstadt ist mit weit mehr als einer Millionen Besucher, ein riesiger Anziehungspunkt für das Ruhrgebiet und insbesondere auch für unsere Stadt“, so Schilff.

Zwei lächelte Personen vor einem Baugerüst
Foto: Sigrid Kreische für Nordstadtblogger.de v.l.: Daniel Östreich und Michael Dyllong freuen sich dieses Jahr ein Teil des ganzen zu sein.

Irmgard Untiedt-Sawall war wie jedes Jahr dabei. Sie ist „Ur-Dortmunderin. Geboren in Dortmund“, erklärte sie stolz. „Die Stimmung, der Baum, der Glühwein, Würstchen. Das gehört dazu“, sagte sie. Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit sei bei ihr auf jeden Fall groß.

Daniel Östreich und Michael Dyllong kommen auch beide aus Dortmund. Als Privatpersonen waren sie natürlich auch schon auf dem Weihnachtsmarkt, dieses Jahr sind sie aber aus beruflichen Gründen dabei erklären die beiden. „Wir freuen uns hier auf ein neues Projekt auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt“, sagte Dyllong.

Er war 15 Jahre als Sternekoch tätig und ist in diesem Jahr, zusammen mit seinem Kollegen Östreich, mit der „Christmas Kitchen“ zum ersten Mal als Veranstalter mit von der Partie. In der „Christmas Kitchen“ soll es traditionelle winterliche Gerichte geben aber auch ein paar ausgefallene.

Sieben Frauen in einem Gruppenbild
Foto: Sigrid Kreische für Nordstadtblogger.de Kirsten Borchers (zweite v.l.) will auch zum Weihnachtsmarkt wieder anreisen.

„Ich bin in Dortmund geboren. Da kennt man natürlich den Weihnachtsmarkt. Das man jetzt ein ganz kleiner Teil davon sein kann, ist natürlich sehr sehr schön und wir freuen uns auf diese Zeit“, so Dyllong.

Kirsten Borchers ist sogar extra von Mallorca angereist. Sie hat über die Arbeit eine Freundin kennengelernt, die aus Dortmund stammt. „Wir sind extra zum Nürnberger Christkindlmarkt gefahren, der uns überhaupt nicht gefallen hat.

Und da hat sie gesagt du musst erst Mal den Dortmunder sehen. Und so bin ich dann zum Dortmunder Weihnachtsmarkt gekommen.“ Der sei 1000 mal schöner, sagte Borchers. Im Dezember, wenn der Weihnachtsmarkt stattfindet, will sie auf jeden Fall wiederkommen.

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