
Beim Tag der Trinkhallen dreht sich am Samstag, 29. August 2026, von 15 bis 22 Uhr alles um die einzigartige Kioskkultur des Ruhrgebiets. Neben den offiziellen Programmbuden beteiligen sich zahlreiche weitere Kioske als Mitmachbuden. Für einen abwechslungsreichen Tag empfiehlt sich eine Route mit drei bis vier Stationen.
Die 33 Programmbuden bieten ein kuratiertes Kulturprogramm
Gefeiert wird an diesem Samstag zwischen 15 und 22 Uhr an Trinkhallen im gesamten Ruhrgebiet, der Eintritt ist frei. Das vollständige Programm und alle teilnehmenden Trinkhallen sind online zu finden, am besten lässt sich der Tag zu Fuß oder mit dem Fahrrad entlang der ausgewiesenen Rad- und Wanderrouten erleben. Wer kurzfristig auf dem Laufenden bleiben möchte, findet aktuelle Informationen über den Instagram-Kanal @tagdertrinkhallen.
Die 33 Programmbuden bieten ein von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) kuratiertes Kulturprogramm, das über den Nachmittag und Abend mehrfach in Schleifen läuft. So können Besucherinnen und Besucher ihre Tour flexibel gestalten und verschiedene Standorte miteinander verbinden. An jeder Programmbude steht zudem eine Toilette zur Verfügung.
Daneben beteiligen sich zahlreiche weitere Kioske als Mitmachbuden: Sie sind Teil des Aktionstags, richten aber kein offizielles Bühnenprogramm aus, sondern empfangen ihre Gäste mit eigenen Ideen, Angeboten und echter Budenatmosphäre.
Drei bis vier Buden für die persönliche Tour
Wer unterschiedliche Orte und Facetten der Trinkhallenkultur kennenlernen möchte, plant am besten drei bis vier Stationen ein. Die ausgewiesenen Rad- und Wanderrouten erleichtern die Orientierung und verbinden passende Buden miteinander. Weil sich das Programm an den Programmbuden wiederholt, bleibt ausreichend Zeit für den Standortwechsel.
An einigen Mitmachbuden könnte es an diesem Tag besonders voll werden: Dazu zählen der Candy Kiosk, der All in Kiosk in Bochum, der seinen Platz als Programmbude in diesem Jahr für eine Teilnahme als Mitmachbude frei gemacht hat, die Trinkhalle Gerrickstraße in Duisburg, der Kiosk Yas in Essen sowie die Erste Bücherbude des Reviers in Herne.
Auch die historische Fortuna-Bude auf dem Gelände des Heimatmuseums Unser Fritz in Herne beteiligt sich am Tag der Trinkhallen – unter dem Namen „Erste Bücherbude des Reviers“ können dort Bücher kostenlos mitgebracht, mitgenommen oder getauscht werden. Für die Erstbefüllung werden noch Bücherspenden gesucht, die direkt im Heimatmuseum abgegeben werden können.
Am Veranstaltungstag ist die Fortuna-Bude von 14 bis 19 Uhr geöffnet, im Heimatmuseum Unser Fritz in der Unser-Fritz-Straße 108 in Herne ist bei freiem Eintritt zudem ein gastronomisches Angebot zu finden. Die Aktion „Bücherbude“ läuft über den Tag der Trinkhallen hinaus bis zum 31. Oktober 2026 und kann während der Öffnungszeiten des Museums genutzt werden.
Es gibt auch Buden für Familien – Programmänderung in Dortmund
Auch für Familien gibt es passende Stationen. Die Trinkhalle Rosteck in Dortmund richtet sich mit ihrem Angebot insbesondere an Kinder. Hüpfburgen gibt es an teilnehmenden Buden in Bottrop, an der Historischen Trinkhalle – Kiosk Mummel in Gelsenkirchen und an der Alten Tanke in Essen.
Französisches Flair zieht unterdessen beim Gerther Treff in Bochum ein. Unter dem Motto „Bei uns gibt’s: Paris … mit Oh, là, là und Chichi“ kommt die französische Hauptstadt mit Snacks, Straßenkunst und Musik in den Pott.
In Dortmund fällt das geplante Kulturprogramm bei KioskOne wegen einer Baustelle aus – der Kiosk Zwischenstopp springt ein und übernimmt es. KioskOne ist trotzdem dabei und beteiligt sich als Mitmachbude am Tag der Trinkhallen.
Weil sich kurzfristig noch etwas ändern kann, lohnt sich vor dem Aufbruch ein Blick auf den Instagram-Kanal @tagdertrinkhallen. Dann heißt es: Fahrrad startklar machen oder bequeme Schuhe anziehen, drei bis vier Lieblingsbuden auswählen – und das Ruhrgebiet von Trinkhalle zu Trinkhalle erleben.
