Das vierzehnte „Dortmunder Tresen Filmfestival 2026“ bringt Kurzfilme in die Kneipen der Stadt

Kneipen und Bars in Dortmund verwandeln sich wieder in kleine Kinos

Blick in die Location
Beim Tresen Filmfestival verwandeln sich eine Woche lang Dortmunder Kneipen und Bars in kleine Kinos, mit dabei u.a. Herr Walter. Foto: DTFF

Das Dortmunder Tresen Filmfestival (DTFF) findet vom 1. bis 5. Juni 2026 in verschiedenen Kneipen und Bars der Stadt statt. Insgesamt zehn Spielstätten werden an fünf Tagen zu temporären Kinos umfunktioniert. Neu dabei ist in diesem Jahr das IBIS Dortmund City, außerdem kehrt die „Balke“ als Gründungsstätte aus der Pause zurück. Den Abschluss bildet die Verleihung des Publikumspreises „Goldener Bierdeckel 2026“ im Domicil. Der Eintritt ist frei.

Festival bringt Kurzfilme in die ganze Stadt

Anfang Juni wird Dortmund erneut zur Kurzfilmstadt: Das DTFF bringt Anfang Juni ein vielfältiges Filmprogramm in Kneipen und Bars in unterschiedlichen Stadtteilen. Statt klassischer Kinosaal-Atmosphäre entstehen dabei temporäre Vorführorte mitten im alltäglichen Gastronomiebetrieb.

Blick in die Location
Auch das Missin Link wird zum Kino. Foto: DTFF

Insgesamt zehn Locations beteiligen sich in diesem Jahr am Festivalbetrieb. Neben bekannten Spielstätten ist mit dem IBIS Dortmund City ein neuer Ort dabei, während die „Balke“ nach einer Pause als eine der Gründungsstätten ins Programm zurückkehrt.

Die besondere Mischung aus Gastronomie und Filmkultur sorgt dafür, dass das Publikum nicht nur zuschaut, sondern Teil des Geschehens wird. Über den gesamten Festivalzeitraum hinweg stimmen die Besucher:innen zudem über ihre Favoriten ab. Der Siegerfilm wird am Ende mit dem mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis ausgezeichnet.

Abschlussabend mit Preisverleihung im Domicil

Den Schlusspunkt des Festivals setzt traditionell der Freitagabend im Domicil. Dort wird der „Goldene Bierdeckel 2026“ verliehen und damit der Film ausgezeichnet, der das Publikum am meisten überzeugen konnte.

Blick in die Location
Zum Abschluss wird im Domicil der Festivalpreis „Goldener Bierdeckel“ verliehen. Foto: DTFF

Die Preisverleihung ist dabei mehr als ein reiner Festakt. Vielmehr bündelt sie die Eindrücke der vergangenen Tage und bringt Filmschaffende, Publikum und Festivalteam noch einmal zusammen. Die Stimmung bleibt bewusst nahbar und offen, passend zum Charakter des gesamten Festivals.

Im Mittelpunkt steht auch hier der Gedanke, Kino aus dem klassischen Rahmen zu lösen. Statt rotem Teppich und großer Bühne dominiert der direkte Austausch – ein Abschlussabend, der das Kneipen-Kino-Konzept konsequent weiterführt.

Spielstätten und Filme im Programm

2026 verteilen sich die Festivalabende auf zehn Dortmunder Orte: Herr Walter, Subrosa, Alte Gasse, Luups, Missin’ Link, IBIS Dortmund City, „Balke“, The Londoner, Minner’s Irish Pub und das Domicil. Jede Location zeigt dabei eigene Programmblöcke mit Kurzfilmen unterschiedlicher Herkunft.

Mann liegt auf Gleisen
Am Freitag läuft „Der Mann, der wirklich nichts kann“. Erik-Schmitt

Im Programm sind unter anderem internationale Produktionen wie „Out of Sync“ aus Österreich, das eine junge Synchronschwimmerin im Umbruch begleitet, sowie „Lady Atilla“ aus Frankreich über eine Frau zwischen Familienbetrieb, Landwirtschaft und Rockmusik. Beide Filme setzen auf sehr persönliche Erzählweisen mit klaren Figuren.

Ergänzt wird das Angebot durch dokumentarische und satirische Formate wie „Kutte“ aus Deutschland, das sich mit Kleidung und Zugehörigkeit beschäftigt, sowie „The Good, the Bad and the Buggy“, in dem ein Streit um Nachhaltigkeit eskaliert. Am Freitag läuft außerdem „Der Mann, der wirklich nichts kann“, eine Geschichte über unerwartete Wendungen im Leben eines scheinbar unauffälligen Mannes.

Das komplette Programm gibt es unter: dtff.de.

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