Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem Bereich der Wirtschaft.
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Am Ostenhellweg in Dortmund eröffnet im Mai das Möbelgeschäft „Prachtraum“ in der früheren Hirsch-Apotheke an der Ecke zum Ostwall. Das Geschäft für Möbel und Wohnaccessoires wird durch den Anmietungs-Fonds des Citymanagements gefördert und kann die rund 240 Quadratmeter bis Ende 2027 zu stark vergünstigten Konditionen nutzen. Das Sortiment reicht von hochwertigen Möbeln über Möbelgriffe und Knäufe bis zu nachhaltigen Beleuchtungslösungen und Home-Accessoires, wobei ein Schwerpunkt auf lokal produzierten Produkten liegt. Geschäftsführer Jan Bruder, der bereits Erfahrung in einem metallverarbeitenden Betrieb hat, richtet sich mit dem Konzept an Menschen, die Wert auf Qualität, individuelles Design und Nachhaltigkeit legen, und setzt auf individuelle Beratung und Maßanfertigungen. Citymanager Tilmann Insinger betont die Bedeutung der Neubesetzung für den östlichen Eingang der Einkaufsmeile Hellweg, da das Ladenlokal nach zwei Jahren Leerstand wieder Sichtbarkeit und Attraktivität in die Fußgängerzone bringt. Die Förderung des Anmietungs-Fonds wird über das Landesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ ermöglicht: Die Stadt mietet das Ladenlokal für 70 Prozent der alten Miete und vermietet es direkt an den neuen Nutzer für 20 Prozent der Altmiete, die Differenz wird ausgeglichen. Anträge für ähnliche Förderungen sind bis zum 31. Dezember 2027 möglich.
Die Wilo Group setzte 2025 ihren profitablen Wachstumskurs fort und erzielte ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 4,5 Prozent auf 1.918,7 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 39 Prozent auf 212 Millionen Euro, die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 11,1 Prozent. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 45,8 Millionen Euro auf 65 Millionen Euro, was einem Wachstum von nahezu 240 Prozent entspricht. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit lag bei 167,3 Millionen Euro, der Free Cashflow stieg um über 80 Prozent auf 66,4 Millionen Euro. Oliver Hermes, President & Global CEO, führt den Erfolg auf die Regionalisierung der Aufbauorganisation im Rahmen der Region-for-Region-Strategie und die damit verbundene Transformation zurück, die Effizienz, Kundennähe und Resilienz erhöht habe. Zugleich formulierte Wilo seine WATER-AI-Strategie, die KI in Lösungen integriert, nachhaltige Wirkung erzeugt und die Wertschöpfungskette befähigt. Die nächste strategische Stufe ist die Verschmelzung von Nachhaltigkeits- und WATER-AI-Strategie zur Group Strategy „Pioneering WATER AI for You“. 2025 erreichte Wilo zudem wichtige Nachhaltigkeitsmeilensteine: die EcoVadis-Medaille in Platin zum vierten Mal, den Deutschen Nachhaltigkeitspreis zum zweiten Mal und die Aufnahme in die A-List des Carbon Disclosure Project. Zudem wurden Grundlagen für die 2026 gegründete Wilo Global WATER AI Academy und den Ausbau des Global Health Managements mit dem Health Cube gelegt.
Optik Winhold wurde bei einer festlichen Gala in Braunschweig vom weltweit führenden Brillenglashersteller Essilor für das beste Marketing ausgezeichnet. Bei der Veranstaltung, zu der Essilor seine leistungsstärksten Fachhändler eingeladen hatte, überzeugte das Dortmunder Unternehmen besonders durch innovative Kommunikationsmaßnahmen und teils humorvolle Kundenansprache über verschiedene Kanäle. Im Anschluss erhielten die Gäste einen exklusiven Einblick in die Brillenglasproduktion „Made in Germany“, in der ein Glas rund 80 Produktionsschritte durchläuft – vom Gießen des Rohlings über hochpräzises Schleifen bis hin zur individuellen Veredelung, Färbung und abschließenden Qualitätskontrolle. Trotz hoher Automatisierung sind Handarbeit, Erfahrung und das geschulte Auge der Mitarbeitenden in zahlreichen Prozess- und Prüfstationen unverzichtbar. Peter Winhold betonte, dass der Erfolg gemeinsam mit Marcus Besler von der Werbeagentur futec erzielt wurde, weshalb beide die Auszeichnung persönlich entgegennahmen. Die Ehrung bestätigt für das Team von Optik Winhold den Anspruch, nicht nur optisch beste Lösungen zu bieten, sondern auch in Kommunikation und Kundenansprache Maßstäbe zu setzen, und motiviert, diese Leistungen weiterhin zu erbringen. Mit dem Marketing Award stärkt das Fachgeschäft seine Position als innovatives Unternehmen, das Beratungskompetenz, Markenführung und Qualitätsprodukte erfolgreich vereint.
Die Marie-Reinders-Realschule lud rund 90 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 zu ihrem Berufsinformationstag ein und die Schule in einen Marktplatz der beruflichen Möglichkeiten verwandelte. Den Auftakt bildete eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen der Handwerkskammer Dortmund, der Agentur für Arbeit, der Creditreform und der Louis Opländer GmbH, die Einblicke in kaufmännische, medizinisch-soziale, technische und handwerkliche Berufe gaben. Schulleiter Jörg Skubinn betont, dass der Tag darauf abzielt, die Horizonte der Jugendlichen zu erweitern und Neugier auf vielfältige, zukunftssichere Berufsfelder zu wecken. In der Bibliothek präsentierten sich weitere Institutionen und Unternehmen wie die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, CapTrain, die Continentale Versicherung, die Stadt Dortmund und die RSA cutting technologies GmbH. Die Schülerinnen und Schüler führten aktiv Interviews mit mindestens fünf Eltern und Ehemaligen, dokumentierten ihre Eindrücke schriftlich und ließen sich die Gespräche bestätigen. Rund 40 Eltern und Ehemalige standen den Jugendlichen Rede und Antwort und gaben authentische Einblicke in ihren Berufsalltag. Skubinn erklärt, dass der Berufsinformationstag nicht nur Wissen vermittelt, sondern Persönlichkeiten formt, indem er Eigenverantwortung, Sozialkompetenz und die Fähigkeit, Fragen zu stellen, fördert.
Die IG Metall Ruhrgebiet Mitte ehrte im Freischütz Schwerte 470 Jubilare aus Dortmund und Lünen für ihre langjährige Mitgliedschaft im Jahr 2025. Ausgezeichnet wurden 204 Mitglieder für 50 Jahre, 124 für 60 Jahre, 98 für 70 Jahre, 38 für 75 Jahre sowie sechs Jubilare für 80 Jahre Zugehörigkeit. Rund 250 Gäste nahmen an der Feier teil. Festredner Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen, betonte die Bedeutung starker Gewerkschaften und würdigte das Engagement der Jubilar:innen, die sich über Jahrzehnte für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen eingesetzt haben. Er hob hervor, dass ihre Mitgliedschaft für Frieden, Freiheit und Demokratie in Betrieb und Gesellschaft stehe und maßgeblich zu den heutigen Errungenschaften beigetragen habe. Mit der Ehrung bedankte sich die IG Metall Ruhrgebiet Mitte bei den langjährigen Mitgliedern für ihre Treue. Die Veranstaltung wurde durch das Unterhaltungsprogramm „Politik gestern und heute“ von Künstlerin Ester Münch abgerundet.
Rund 60 Gäste folgten der Einladung der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund zur zweiten Netzwerkveranstaltung „Tourismusbranche im Aufbruch für die IGA 2027“ in den TYDE Studios. Vertreter:innen aus Tourismus, Gastronomie, Veranstaltungs- und Hotelgewerbe sowie Kommunen informierten sich über Chancen, Planungsstände und Kooperationsmöglichkeiten rund um die Internationale Gartenausstellung 2027. IHK-Geschäftsführerin Simone Bergmann betonte die hohe Relevanz und das große Interesse der regionalen Wirtschaft, die Potenziale der IGA aktiv mitzugestalten. Konkrete Projekte entstehen in Dortmund, Lünen und Hamm und sollen nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung, Infrastruktur und touristische Angebote geben. Die Veranstaltung knüpfte an ein erstes Treffen im Oktober 2025 an und vertiefte tourismusbezogene Themen. Oliver Herrmann stellte Potenziale der IGA im Ruhrgebiet vor, darunter fünf Schaugärten, über 20 regionale Projekte mit teils exklusiven Führungen sowie ergänzende Angebote aus Industriekultur, grüner Kultur, Kunst, Kultur und Aktivtourismus. Prof. Dr. Schabbing hob die Bedeutung von Kooperationen hervor, die durch Bündelung von Know-how, Netzwerken und Marketingkanälen Wettbewerbsvorteile und Umsatzsteigerungen ermöglichen. Voraussetzung seien klar strukturierte Vereinbarungen. Celine Rodrigues erläuterte dafür notwendige rechtliche und organisatorische Grundlagen wie Vergütung, Haftung und Vertragslaufzeiten. Insgesamt wurde deutlich, dass die IGA 2027 erhebliche wirtschaftliche Chancen bietet, deren Nutzung eine enge Vernetzung und verbindliche Zusammenarbeit der regionalen Akteur:innen erfordert.
Brinkhoff’s bringt eine neue BVB-Sonderedition auf den Markt, die sechs prägende Ereignisse der Vereinsgeschichte würdigt. Die Edition erscheint im schwarzgelben Design als 0,5-Liter-Dose im Viererpack und erinnert unter anderem an die Eröffnung des Stadions Rote Erde 1926, den Europapokalsieg 1966 und die Deutsche Meisterschaft 1996. Laut Marketing Manager Andreas Thielemann sollen mit der Edition sechs „Sechser“-Jubiläen gemeinsam mit dem BVB und den Fans gefeiert werden. Die Dosen können auch über den Brinkhoff’s Onlineshop deutschlandweit bestellt werden. Die Wahl der Halbliterdose begründet Thielemann mit ihrer aktuellen Beliebtheit bei Konsument:innen sowie ihrer praktischen Nutzung für Stadionbesuche oder als Mitbringsel beim gemeinsamen Fußballschauen. Begleitet wird die Einführung der Sonderedition durch Werbemaßnahmen bei Heimspielen des BVB. Zusätzlich sind Aktionen mit ausgewählten BVB-Legenden auf den Social-Media-Kanälen von BVB und Brinkhoff’s geplant.
Unter dem Motto „Klarheit schaffen bei Energie, Recht und Finanzierung“ fand im Westfälischen Industrieklub der erste Immobilientag von Haus & Grund Dortmund statt. Zahlreiche Mitglieder, private Eigentümer:innen, Vermieter:innen und Immobilieninteressierte nutzten die rund sechsstündige Veranstaltung, um sich praxisnah und kostenlos über aktuelle Entwicklungen in der Immobilienwirtschaft zu informieren. Im Fokus standen energetische Anforderungen, rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen, Finanzierungsmöglichkeiten und Modernisierungsstrategien. Expert:innen vermittelten in Fachvorträgen konkrete Handlungsempfehlungen und Orientierung in einem zunehmend komplexen Umfeld. Ergänzt wurde das Programm durch eine Aussteller-Messe mit regionalen Partnern aus Handwerk, Energie, Finanzierung und Rechtsberatung, die individuelle Fragen beantworteten und den persönlichen Austausch ermöglichten. Dr. Thomas Bach, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Dortmund, betonte, dass neue gesetzliche Vorgaben, steigende Anforderungen an Energieeffizienz, komplexe Förderprogramme und veränderte Finanzierungsbedingungen Eigentümer:innen vor schwierige Entscheidungen stellen. Ziel der Veranstaltung war es, Klarheit zu schaffen, Zusammenhänge einzuordnen und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu bieten, so Geschäftsführer Dennis Soldmann. Partner waren DEW21, Sparkasse Dortmund, Dortmunder Volksbank, Wirtschaftskanzlei Husemann, Klimaagentur Dortmund und Schwanitz – Fachbetrieb für Heizung, Sanitär und Klima.
Der Wassertechnologiekonzern Wilo ist neuer globaler Nachhaltigkeitspartner des Deutschen Hockey-Bundes (DHB). Der mehrjährige Kooperationsvertrag wurde im Rahmen des Spatenstichs für das Nationale Hockey-Trainingszentrum in Mönchengladbach unterzeichnet. Wilo unterstützt den DHB künftig bei globalen Nachhaltigkeitsprojekten und wird mit seinem Logo bei Spielen der Hockey-Nationalmannschaften präsent sein, unter anderem auf der Bekleidung des weiblichen und männlichen A-Kaders sowie der Inklusionsmannschaft. Die Partnerschaft ist Teil der strategischen Ausrichtung Wilos auf internationale Kooperationen und spiegelt die wachsende Bedeutung des Hockeysports weltweit wider, insbesondere in Ländern wie Indien, Pakistan, China und Regionen des Mittleren Ostens. Wilo verfolgt dabei auch Wachstumsziele im Globalen Süden, vor allem in Indien, wo Hockey Nationalsport ist und das Unternehmen bereits Produktionsstandorte betreibt. Beide Partner betonen das gemeinsame Ziel eines nachhaltigen internationalen Erfolgs. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Förderung des Jugend-Hockeysports in Indien durch Austausch, Trainingskooperationen und gemeinsame Programme. Ziel ist es zudem, den deutschen Hockeysport international sichtbarer zu machen und die Vernetzung auszubauen.
Beim 14. Forum Personalentwicklung der IHK zu Dortmund stand die Gewinnung und Förderung von Quereinsteiger:innen im Fokus. Unter dem Motto „Viele Wege führen zu Fachkräften – Anerkennung von Kompetenzen als Beitrag zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften“ diskutierten rund 70 Führungskräfte, Personalleiter:innen und Beschäftigte, wie Unternehmen ungelernte Arbeitskräfte gezielt einsetzen können. Maike Fritzsching, Geschäftsführerin für Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung, betonte, dass im Kammerbezirk weiterhin ein Passungsproblem bestehe: Arbeitsplätze bleiben unbesetzt, während viele junge Menschen keinen passenden Ausbildungsplatz finden. Dr. Regina Flake vom Institut der Deutschen Wirtschaft wies darauf hin, dass 27 Prozent der offenen Stellen in der Region unbesetzt bleiben, und empfahl, Quereinsteiger:innen, ältere Arbeitnehmer:innen, Frauen und Arbeitskräfte aus dem Ausland gezielt anzusprechen. Sie hob hervor, dass Quereinsteiger:innen unterschiedliche Hintergründe haben und nach gezielter Einarbeitung loyal und motiviert sind. Praxisbeispiele von Welser Profile Deutschland GmbH zeigten, dass freiwillige Persönlichkeitstrainings, Validierungsverfahren und Anerkennung von Berufserfahrung die Motivation und Bindung stärken. IHK-Fachberaterin Inga Gerschon ergänzte, dass Unternehmen vielfältige Möglichkeiten haben, Kompetenzen sichtbar zu machen, etwa über Validierungsverfahren, Externenprüfungen, Anerkennung ausländischer Abschlüsse oder Teilqualifikationen, und die IHK bei der Umsetzung unterstützt.
Die MOTORRÄDER DORTMUND 2026 begann die Saison mit 102.000 Besucher:innen und bot auf fünf Messehallen, erweiterten Flächen und rund 300 Ausstellern ein breites Angebot an Zweirädern, Zubehör, Bekleidung, technischen Lösungen und Services. Neue Erlebnisbereiche wie die TEST & RIDE AREA, die RACING AREA, ein KIDS PARCOURS sowie Outdoor-Flächen erhöhten den Erlebnisfaktor deutlich. In Halle 6 konnten Besucher:innen aktuelle Maschinen auf geführten Teststrecken fahren, Wheelie-Simulatoren nutzen und an Mitmachaktionen teilnehmen. Der Nachwuchs wurde gezielt angesprochen, unter anderem durch Simulatoren, Creator-Formate und Livestreams mit bis zu 500.000 Aufrufen. Reise, Tourismus und Abenteuer standen auf der ADVENTURE & TRAVEL STAGE im Fokus, während der „Bike Woman of the year“-Award zum neunten Mal das Engagement von Frauen im Motorradsport würdigte. Halle 3 und 4 präsentierten Markenwelten von Ducati, Harley-Davidson, Suzuki, KTM, HONDA, BMW, Kawasaki, Triumph und weiteren Herstellern. Die Main Stage informierte täglich über Innovationen, und die RACING AREA ermöglichte digitales Rennerlebnis in Gruppen. Shows wie die DUST MOTO SHOW, BMX-Flatland-Performances und die REVIERBIKE-SONDERSHOW zeigten spektakuläre Stunts und außergewöhnliche Umbauten. Ergänzend präsentierte der PS.SPEICHER seltene Motorräder und historische Entwicklungen. Die Messe zog Besucher:innen aus NRW, Norddeutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und dem Rhein-Main-Raum an und bestätigte ihre Rolle als festen Saisonstart-Termin für Motorradfans und Aussteller. Die nächste Ausgabe findet vom 04. bis 07. März 2027 statt.
Im DOGEWO21-Quartier an der Strünkedestraße in Mengede fand die Aktion „Der EDG Recyclinghof kommt!“ statt, die von den Auszubildenden von DOGEWO21 im Rahmen ihres Projekts „GreenStyle“ gemeinsam mit der EDG organisiert wurde. Die Bewohner:innen nutzten die Möglichkeit, Sperrmüll und Wertstoffe direkt vor der Haustür abzugeben, darunter Möbel, Matratzen, Kinderwagen und Elektrogeräte. Insgesamt wurden knapp drei Tonnen Müll und Wertstoffe von den EDG-Mitarbeitenden fachgerecht abtransportiert. Gut erhaltene Spielsachen wurden für das EDG-„Schatzkästchen“ zur Wiederaufbereitung mitgenommen. Ziel von „GreenStyle“ ist es, die Quartiere langfristig sauberer und lebenswerter zu gestalten und das Bewusstsein für verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen zu stärken. Begleitet wurde die Aktion vom EDG-Infomobil, das Mieter:innen zu Mülltrennung und richtiger Entsorgung beriet. DOGEWO21-Auszubildende Hannah Ziegert berichtet, dass es die dritte erfolgreiche Recycling-Aktion war, viele Bewohner:innen sich aktiv bedankten und das Angebot besonders für Menschen ohne eigenes Auto eine Erleichterung darstellt. Zukünftig sollen ähnliche Aktionen auch in anderen DOGEWO21-Quartieren durchgeführt werden.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert für die rund 2.610 Bäckerei-Beschäftigten in Dortmund ein Lohn-Plus von 1 Euro pro Stunde für alle, also sowohl für Bäcker als auch für Verkäuferinnen. Ziel ist es, die Verkaufstresen in den 66 Bäckereien und Filialen der Stadt besetzt zu halten. Die NGG warnt, dass die derzeitigen Stundenlöhne für angelernte Verkäuferinnen, Helfer:innen in Produktion und Verwaltung sowie Bedienungen in Cafés nur minimal über dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 Euro liegen und im nächsten Jahr sogar fast auf dessen Niveau sinken würden. Ohne ein Lohn-Plus drohe, dass Fachkräfte die Betriebe verlassen. Torsten Gebehart von der NGG betont, dass die Arbeit am Verkaufstresen kein 08/15-Job sei: Sie erfordere Allroundtalente, Beratungskompetenz, starken Nerven in Stoßzeiten, Servicebereitschaft, Ernährungsberatung und Tätigkeiten wie Brötchen schmieren oder Kaffee ausschenken. Gebehart appelliert an die Bäckermeister, Druck auf den Bäckerinnungsverband West auszuüben, um bei der dritten Verhandlungsrunde ein ordentliches Angebot vorzulegen. Andernfalls werde die Abwanderung von Beschäftigten zunehmen, insbesondere Fachkräfte und potenzielle Auszubildende, was die Zukunft der Branche gefährde.
Die Sparkassen in Nordrhein-Westfalen werden Premiumpartner der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA), die vom 23. April bis 17. Oktober 2027 an mehreren Standorten im Ruhrgebiet und angrenzenden Kommunen unter dem Motto „Zukunft.Blüht.“ stattfindet. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten die Vertreter:innen der Sparkassenverbände NRW und der IGA 2027 in Dortmund. Die Ausstellung beleuchtet globale Zukunftsfragen, stellt nachhaltige Unternehmen, Start-Ups und Projekte vor und zeigt die grünen Highlights der Region. In fünf Zukunftsgärten in Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, der Emscher-Region sowie Lünen/Bergkamen werden Besucher:innen Ideen für das zukünftige Leben präsentiert. Darüber hinaus öffnen weitere Städte und Gemeinden ihre Parks und Landmarken für die Kategorie „Unsere Gärten“, an der 38 Projekte aus elf kreisfreien Städten und vier Kreisen teilnehmen. Mit dem Teilprojekt „Mein Garten“ können lokale Initiativen die IGA aktiv mitgestalten. Die Sparkassen bringen ihre regionale Expertise ein und ermöglichen digitales, kontaktloses Bezahlen von Eintrittskarten vor Ort und online. Für die erwarteten 3,1 Millionen Besucher:innen sind Aktionen mit dem Maskottchen „Doc Morgen“, digitale Rallyes, Fotospots, Gewinnspiele und kulturelle Veranstaltungen geplant. Die Sparkassen unterstützen außerdem die Ausstellung „Unsere Gärten“, um die Vielfalt und Nachhaltigkeit der Region zu präsentieren und die Partnerschaft mit Städten und Kommunen zu unterstreichen. Geschäftsführer Hanspeter Faas betont, dass die IGA die gesamte Region einbezieht und das dezentrale Konzept Gemeinschaft und Vielfalt im Ruhrgebiet sichtbar macht.
Seit Mitte April 2026 verantwortet Jascha Habeck die Presse- und Medienkommunikation der Internationalen Gartenausstellung 2027 Ruhrgebiet und berichtet direkt an die Geschäftsführung. Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung, betont, dass Habeck die besondere Dynamik der IGA 2027 und des Ruhrgebiets transportieren wird. Die IGA 2027 gilt als eines der größten Struktur- und Zukunftsprojekte Deutschlands und zeigt, wie die Region sich angesichts von Klima- und Strukturwandel mit innovativen Parks, neuen Freiräumen und Ideen für lebenswerte Städte neu gestaltet. Jascha Habeck bringt langjährige Erfahrung in strategischer Kommunikation und Netzwerkaufbau, insbesondere im kulturellen Umfeld, mit. Zuletzt leitete er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur in Wiesbaden, war zuvor für die Handwerkskammer zu Köln tätig und arbeitete journalistisch für den Westdeutschen Rundfunk, unter anderem als Moderator des WDR 2-Mittagsmagazins von 2017 bis 2020. Habeck betont, dass die IGA 2027 die Weiterentwicklung des Ruhrgebiets sichtbar macht, Orte für Begegnung, Kreativität und kulturellen Austausch schafft und Stadtentwicklung, Tourismus sowie gesellschaftliches Miteinander langfristig bereichern wird. Als im Ruhrgebiet aufgewachsene Person freut er sich, Teil des Teams zu sein und Zukunft, Vielfalt und Gestaltungskraft der Region zu vermitteln.
Mitte März besuchte die Handwerkskammer (HWK) Dortmund gemeinsam mit dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) und den UnternehmerFrauen im Handwerk (UFH) den Landtag Nordrhein-Westfalen, um die Kampagne „Starke Frauen. Starkes Handwerk.“ vorzustellen. Ziel der Initiative ist es, Frauen im Handwerk sichtbarer zu machen, über berufliche Perspektiven zu informieren und das Handwerk als attraktiven Arbeitsplatz und Karriereweg zu stärken. Ein zentrales Element des Besuchs war der persönliche Austausch, bei dem Handwerkerinnen aus unterschiedlichen Gewerken über ihren Berufsalltag berichteten und Einblicke in Berufswege, Arbeitsrealitäten und Entwicklungsperspektiven gaben, unter anderem zu Berufsorientierung, Rollenbildern und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Rainer Schmeltzer, 1. Vizepräsident des Landtags NRW, eröffnete den HWK-Stand, während die Landespolitiker:innen ihr Können an einem Schweißsimulator testen und die Ausbildungszentren der HWK über VR-Brillen erkunden konnten. Ministerpräsident Hendrik Wüst, NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur sowie weitere Landesminister:innen zeigten großes Interesse an der Kampagne und den praktischen Lösungsvorschlägen für Frauen im Handwerk. Der Austausch mit Vertreter:innen der Landespolitik war ein zentraler Schwerpunkt des Besuchs.
Der zweitägige Fachkongress „Fabrik des Jahres“ fand in den Dortmunder Westfalenhallen statt, Gastgeber war der Wassertechnologiekonzern Wilo, dessen Smart Factory auf dem Wilopark 2024 als Gesamtsieger des renommierten Produktions-Wettbewerbs ausgezeichnet wurde. Im Rahmen des Kongresses wurde zudem der Sieger 2025 gekürt. Georg Weber, Global CTO der Wilo Group, betont, dass die Auszeichnung die Produktion an den Maßstäben von Effizienz, Nachhaltigkeit sowie digitaler und KI-Exzellenz ausrichte und internationale Standards setze. Am Vorabend empfing Wilo im Networking Cube ehemalige und aktuelle Preisträger:innen zum „Champions Club“, um den Branchendialog und Erfahrungsaustausch zu fördern. Zum Auftakt konnten die Teilnehmenden die Smart Factory auf dem Wilopark besichtigen und bei einer Factory Tour Einblicke in Digitalisierung, Automatisierung und Flexibilisierung der Produktion gewinnen. Der Wettbewerb „Fabrik des Jahres“, seit 1992 eine wichtige Benchmark der europäischen Industrie, hatte Wilo 2024 als Gesamtsieger ausgezeichnet; zuvor war die Smart Factory 2022 in der Kategorie „Hervorragende Transformation: Digitalisierung“ prämiert worden. 2024 erhielt Wilo zudem den Microsoft Intelligent Manufacturing Award (MIMA) in der Kategorie „Add Value!“ für die adaptive Werkerassistenz in der Smart Factory. Arne Schröder, Vice President Supply Chain Management, betont die Bedeutung des Austauschs zwischen innovativen Produktionsstandorten für Impulse in der Industrie.
Die Bönninger Gerüstbau GmbH & Co. KG verstärkt ihre Betriebsleitung mit zwei neuen Prokuristen: Christian Spelsberg und Dominik Lappe, die beide seit Jahren im Brackeler Familienunternehmen tätig sind. Mit der Einführung der Prokura sollen klare Verantwortlichkeiten geschaffen und eine engere Abstimmung zwischen Baustellen, Vertrieb und Verwaltung ermöglicht werden. Die Prokuristen arbeiten eng mit der Geschäftsführung zusammen und vertreten das Unternehmen rechtsverbindlich innerhalb ihrer Kompetenzen. Christian Bönninger betont, dass die Erweiterung der Prokura interne Strukturen effizienter macht, Prozesse beschleunigt, die interne Kommunikation verbessert und die Außenwirkung gegenüber Kund:innen und Geschäftspartner:innen stärkt. Spelsberg ist seit sechs Jahren bei Bönninger Gerüstbau tätig und lernte Lappe vor zehn Jahren in der Meisterschule kennen, während Lappe bereits seit 16 Jahren im Unternehmen ist, als Praktikant begann und sich hochgearbeitet hat. Ziel der neuen Führungsebene ist es, Aufgabenbereiche neu zu verteilen und das Unternehmen mit erfahrenen Prokurist:innen gut aufzustellen.
Beim Planspiel Börse 2025/2026 mussten sich Schüler:innen und Studierende in einem turbulenten weltwirtschaftlichen Umfeld bewähren. Insgesamt nahmen 424 Schüler:innen und 33 Studierende aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse teil. Die besten Teams wurden jetzt bei einer Feier im Kundenzentrum am Freistuhl von Vorstandsmitglied Sebastian Junker ausgezeichnet. In der Schüler:innen-Wertung belegte das Team „Spinetattoo“ vom Robert-Schuman-Berufskolleg mit Maxim Okhotin und Lea Justus den ersten Platz in der Depotgesamtwertung, ihr Startkapital stieg von 50.000 Euro auf 59.439,93 Euro. Auf Ebene des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe (SVWL) erreichten sie den 13. Platz und erhielten 100 Euro Preisgeld, für den Dortmunder ersten Platz 350 Euro von der Sparkasse. In der Nachhaltigkeitswertung gewann das Team „Cashualties“ vom Robert-Schuman-Berufskolleg mit Lucien Sander und Simon Koschig, deren Nachhaltigkeitsertrag 3.278,50 Euro betrug; dafür gab es 350 Euro Preisgeld von der Sparkasse. Im Studierenden-Wettbewerb gewann Simon Hövel von der Technischen Universität Dortmund die Depotgesamtwertung mit einem Endkapital von 58.429,03 Euro, auf Verbandsebene belegte er Platz 3 und erhielt 650 Euro, für den Dortmunder ersten Platz 300 Euro. Die beste nachhaltige Anlagestrategie verfolgte Josef Dreger, ebenfalls von der TU Dortmund, mit einem Nachhaltigkeitsertrag von 4.772,17 Euro; auf Verbandsebene Platz 6 und 500 Euro Preisgeld, für den Dortmunder ersten Platz 300 Euro.
Die Achtklässler:innen der Marie-Reinders-Realschule setzten sich im Rahmen einer Projektwoche intensiv mit ihrer zukünftigen Lebensplanung auseinander. Im Mittelpunkt stand ein zweitägiges Lebensplanungsseminar, in dem Themen wie Wohnen, Gehalt und Berufswahl praxisnah behandelt wurden. Die Schüler:innen analysierten Gehaltsabrechnungen, kalkulierten Miet- und Versicherungskosten und erstellten eigene Haushaltsbudgets, um ein realistisches Verständnis für finanzielle Zusammenhänge zu entwickeln. Unterstützt wurden sie dabei von Lehrkräften sowie externen Expert:innen aus Unternehmen und Institutionen. Im Anschluss sammelten die Jugendlichen praktische Erfahrungen: Während Mädchen Einblicke in technische Berufe erhielten, engagierten sich Jungen in sozialen Einrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäusern und Seniorenheimen. Ziel des Konzepts ist es, die Schüler:innen auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten und ihnen neben Wissen auch praktische Erfahrungen zu vermitteln.
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Continentale Krankenversicherung besuchten die Mitglieder der Westfälischen Kaufmannsgilde den Hauptsitz des Unternehmens auf der Stadtkrone Ost in Dortmund. Die Gäste wurden von Christian Plothe, Leiter Interner Service Dortmund/Verbund, und Roya Omid-Fard, Leiterin Markenkommunikation und Presse, begrüßt, die Einblicke in die Unternehmensgeschichte, die Entwicklung am Standort Dortmund sowie aktuelle Herausforderungen und Trends der Versicherungsbranche gaben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Nachhaltigkeit und modernen Arbeitswelten auf dem Continentale Campus. Anschließend erhielten die Teilnehmenden bei Führungen in kleinen Gruppen die Gelegenheit, innovative Arbeitsumgebungen und nachhaltige Konzepte des Standorts kennenzulernen. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Imbiss hoch über den Dächern Dortmunds, der Raum für persönliche Gespräche, intensiven Austausch und Networking bot. Mit dem Besuch setzte die Gilde ihre Tradition fort, Mitgliedern regelmäßig Einblicke in bedeutende Unternehmen der Region zu ermöglichen und den Dialog zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Unternehmertum in Dortmund zu fördern.
Die nordrhein-westfälische Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Ina Brandes MdL, besuchte den Wilopark in Dortmund, um sich über die strategische Ausrichtung von Wilo und die neu gegründete Wilo Global WATER AI Academy zu informieren. Bei dem Termin unterzeichneten Wilo-CEO Oliver Hermes und Prof. Dr. Manfred Bayer, Rektor der Technischen Universität Dortmund, eine Absichtserklärung und läuteten damit die Zusammenarbeit im Rahmen der Academy ein. Die Initiative verbindet Wassertechnologie und Künstliche Intelligenz praxisnah und fördert angewandte Wissenschaft. Ministerin Brandes hob die Verzahnung von Forschung, unternehmerischer Erfahrung und Innovationsökosystem hervor und betonte den Nutzen für Absolvent:innen und den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Prof. Bayer betonte die Verbindung von Wilos Industrie- und Marktexpertise mit dem Forschungsprofil und Lehrangebot der TU Dortmund. Ziel der Partnerschaft sind mehrere Projekte rund um Wasser und KI, zunächst wird ein Zertifikatskurs „WATER AI“ für die Fachrichtungen Raumplanung, Architektur, Bauingenieurwesen und Informatik entwickelt. Die Global WATER AI Academy, vor wenigen Wochen gegründet, vernetzt Wissenschaft und Wirtschaft weltweit und fördert angewandte Forschung, Innovation und Kooperationen. Erste Partneruniversität ist die Heriot-Watt University, mit der ein international anerkanntes Bildungsangebot konzipiert wird.
22 junge Talente haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurden jetzt feierlich von Vorstandsmitglied Sebastian Junker geehrt. Die Nachwuchskräfte erhielten ihre Zeugnisse in einer besonderen Zeremonie, bei der auch Vertreter:innen des Bereichs Personal ihre Glückwünsche überbrachten. Voller Erfolg für die Sparkasse Dortmund: Alle Absolventen werden in ein Angestelltenverhältnis übernommen, was nicht nur den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung bestätigt, sondern auch einen wichtigen Schritt in ihrer beruflichen Zukunft markiert. Ein klarer Beweis für die starke Ausrichtung der Sparkasse auf Nachwuchsförderung und langfristige Zusammenarbeit.
Die Handwerkskammer Dortmund ehrte 402 neue Meister:innen, darunter 95 Frauen und 307 Männer, die im vergangenen Jahr ihre Meisterprüfung bestanden haben, bei einer Feier im Konzerthaus Dortmund. In einer Talkrunde diskutierten HWK-Präsident Berthold Schröder, NRW-Ministerin Mona Neubaur sowie zwei Meister:innen über Themen wie die Rolle von Frauen im Handwerk, Selbstständigkeit, Fachkräftemangel und die Bedeutung der Meisterqualifikation. Schröder würdigte die Leistungen der Absolvent:innen und betonte ihre Rolle als Vorbilder sowie ihre Chancen, Betriebe zu führen, auszubilden oder sich selbstständig zu machen. Neubaur hob die Bedeutung des Handwerks für Wirtschaft, Fachkräftesicherung und Klimaschutz hervor und forderte bessere Rahmenbedingungen wie Mutterschutz für Selbstständige. 21 Bestmeister:innen wurden besonders ausgezeichnet, darunter Teilnehmende aus Dortmund, Hagen, Holzwickede, Welver und Witten. Luca Krämer aus Witten erhielt als bester Bestmeister 2.000 Euro, Catrin Vieregge aus Welver wurde ebenfalls für ihre Leistung geehrt. Die Veranstaltung wurde durch ein Unterhaltungsprogramm mit Comedian Benni Stark und der Band „Paradise at Midnight“ begleitet.
Die Städtischen Seniorenheime Dortmund (SHDO) wurden beim diesjährigen Employer Branding Award in Wien mit Gold für ihr Ausbildungs- und Mitarbeiterkonzept ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt Projekte, die die Mitarbeiter-Experience verbessern und die Bindung von Fachkräften stärken; prämiert wurden neben SHDO auch Unternehmen wie Telekom, Aldi und Siemens. Elisabeth Disteldorf (Geschäftsführerin), Nico Müller (Einrichtungsleitung) und Catherine Irineo (Pflegedienstleitung) nahmen die Auszeichnung im Wiener Parkhotel Schönbrunn entgegen. Disteldorf betont, dass das Ziel sei, die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen zu sichern und das Image der Pflegeberufe zu stärken. Mit der Einführung der „Azubi-Station“ und des „Azubi-Hauses“, einer eigenständig vom Pflege-Nachwuchs geführten Einrichtung, wurden Ausbildungsbedingungen und Arbeitsumgebung für das gesamte Team verbessert. Das Konzept umfasst hohe Selbstständigkeit, durchgehend anwesende Praxisanleiter, einen Sozialarbeiter nur für Azubis sowie ein starkes Netzwerk, was zu höheren Bewerberzahlen und geringerer Fluktuation führte. SHDO wurde bereits mehrfach für ihre Ausbildungsarbeit ausgezeichnet, unter anderem mit dem HR Excellence Award 2025 und dem Deutschen Personalwirtschaftspreis 2024. Der Employer Branding Award wird jährlich von einer Jury an Unternehmen verliehen, die ihre Arbeitgebermarke durch kreative und nachhaltige Maßnahmen stärken.
Im Hansaviertel hat mit „Maxima Moden“ an der Betenstraße 18 ein neues Geschäft für Damenmode in größeren Größen eröffnet. Möglich wurde dies durch den Anmietungs-Fonds des Citymanagements, der reduzierte Mietkosten ermöglicht. Gründerin Petra Metzing, die über 40 Jahre Erfahrung in diesem Bereich verfügt, schließt damit eine Lücke, die nach der Schließung ihres früheren Geschäfts entstanden war. Auf 115 Quadratmetern richtet sich ihr Angebot insbesondere an Kund:innen ab 40 Jahren mit Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und Passform. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die persönliche Beratung. Das Geschäft ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Citymanager Tilmann Insinger betont die Bedeutung des neuen Geschäfts für die Vielfalt inhabergeführter Läden im Viertel und verweist auf hohe Mieten als strukturelle Herausforderung. Beim Anmietungs-Fonds vermietet der Eigentümer die Fläche vergünstigt an die Stadt, die sie stark reduziert weitervermietet; die Differenz wird durch ein Landesprogramm getragen. Das Ladenlokal wurde von Accura Real Estate I B.V. bereitgestellt und für die neue Nutzung angepasst. Das Citymanagement vermittelt weiterhin zwischen Interessent:innen und Eigentümer:innen; neue Förderungen sind voraussichtlich ab April möglich, laufen jedoch spätestens bis Ende 2027.
Viel Verkehr unterhalb des Stillstands: Im März sorgte die Sanierung der Autobahnbrücke über dem Dortmund-Ems-Kanal an der Anschlussstelle Mengede für zeitweise Vollsperrung. Unterhalb des Bauwerks kam der Betrieb hingegen nicht zum Erliegen – im Gegenteil. Um schnelle und reibungslose Arbeit zu gewährleisten, errichtete die Bönninger Gerüstbau GmbH & Co. KG – spezialisiert auf Sonderkonstruktionen – eine Fahrbahn unterhalb der Brücke, um die Sperrung der A2 auf ein Minimum zu reduzieren. Innerhalb weniger Stunden wurden so elementare Teile der Brücke saniert und wieder tragfähig gemacht, nach einem Wochenende konnte der Verkehr oberhalb wieder fließen. „Die Fahrbahn unter der Fahrbahn hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Arbeiten in der nötigen Geschwindigkeit und Präzision ausgeführt werden konnten“, zog Christian Spelsberg, von Bönninger Gerüstbau, ein positives Fazit nach Abschluss des Projekts im Dortmunder Nord-Westen.
GREEN IT verlegt seinen Unternehmenssitz in die Heinrich-Hertz-Straße 6 im Technologiepark Dortmund, wo künftig alle Vertriebs- und Verwaltungseinheiten gebündelt werden. Rund 150 der etwa 300 Mitarbeitenden arbeiten nun an einem gemeinsamen Standort. Nach 13 Jahren am Gründungsstandort in der Joseph-von-Fraunhofer-Straße 15, an dem das Unternehmen 2013 mit sechs Mitarbeitenden begann, endet damit ein prägender Abschnitt der Unternehmensgeschichte. Erste Abteilungen waren bereits 2022 in zusätzliche Flächen an der Heinrich-Hertz-Straße verlegt worden, die Zusammenführung wird nun mit dem Auslaufen des Mietvertrags vollständig abgeschlossen. Geschäftsführer Thomas Lesser betont, dass der Umzug ein neues Kapitel aufschlägt und zugleich die emotionale Verbindung zum bisherigen Standort würdigt. Ende Februar verabschiedeten sich die Mitarbeitenden bei einem gemeinsamen „Come Together“. GREEN IT bleibt dem Technologiepark treu: Der neue Sitz liegt nahe dem alten Standort, ebenso das neue Service- und Logistikzentrum am Martener Hellweg in Dortmund-Dorstfeld. Mit dem Bekenntnis zum Standort Dortmund zeigt das Unternehmen seine Verbundenheit mit der Stadt und ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Die Bündelung der Standorte verkürzt Abstimmungswege, stärkt bereichsübergreifende Zusammenarbeit, schafft moderne Arbeitsbedingungen und zusätzliche Kapazitäten für die Unternehmensentwicklung. GREEN IT schafft damit die strukturellen Voraussetzungen, um seine positive Entwicklung nachhaltig fortzuführen und Kund:innen flexibel und leistungsstark zu begleiten.