
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem politischen Bereich.
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Anlässlich des Internationalen Frauentages (8. März) besuchte die Ratsgruppe BVT (Bündnis für Vielfalt und Toleranz) im Rat der Stadt Dortmund die Grabstätte der Kinderärztin Dr. Safiye Ali auf dem Dortmunder Hauptfriedhof. Neben Mitgliedern der Ratsgruppe nahmen zahlreiche Frauen an dem Besuch teil. Am Grab wurden Blumen niedergelegt und an das Leben und Wirken von Dr. Safiye Ali erinnert. Sie gilt als eine der ersten praktizierenden Ärzt:innen der Türkei und engagierte sich besonders für die Gesundheit von Frauen und Kindern. Ihr Leben verbindet Deutschland und die Türkei und steht bis heute für Mut, Bildung und gesellschaftliches Engagement von Frauen. Die Ratsgruppe BVT würdigte mit dem Besuch ihr Lebenswerk und betonte anlässlich des Weltfrauentages die Bedeutung von Gleichberechtigung, Teilhabe und der Anerkennung der Leistungen von Frauen in der Gesellschaft.

Rund 20 Vorstände diakonischer Träger aus deutschen Großstädten trafen sich für zwei Tage in Dortmund, um angesichts steigender Armut, sozialer Polarisierung und einer Krise der Demokratie Wege für ein gesellschaftliches Zusammenleben ohne Ausgrenzung zu untersuchen. Eingeladen hatte Pfarrer Niels Back von der Diakonie Dortmund und Lünen, wobei die Dortmunder Nordstadt als Beispiel im Fokus stand. Teilnehmende aus Städten von Bremen bis München sowie von Duisburg bis Dresden, darunter auch Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch, brachten eigene Impulse ein und hörten Fachvorträge von Frauke Füsers und Prof. Dr. Ute Fischer. Zentrales Element war eine sozialräumliche Erkundung der Nordstadt mit Besuchen des Nordmarktes, der Werkstatt Passgenau, der Anlaufstelle „Willkommen Europa“ für EU-Zuwanderer:innen sowie des Wichern-Wohnungslosenzentrums. Besonders hervorgehoben wurde das Konzept dieser Einrichtung, das wohnungslosen Menschen Empowerment und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Das als „Wohnzimmer für die, die keines haben“ beschriebene Angebot gilt als bundesweit beispielgebend und trägt dazu bei, den Betroffenen Würde zurückzugeben.

Die SPD-Fraktion im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung hat eine Anfrage zum Stand des Glasfaserausbaus in Dortmund gestellt und erwartet zur nächsten Sitzung einen umfassenden Bericht der Verwaltung. Hintergrund ist die große Bedeutung einer leistungsfähigen, flächendeckenden digitalen Infrastruktur für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen sowie Beschäftigte mit Bedarf an mobilem Arbeiten und Qualifizierung. Gleichzeitig gibt es vermehrt Rückmeldungen zu Verzögerungen und Qualitätsmängeln beim Ausbau, die die SPD-Fraktion ernst nimmt. Sie fordert ein klares Bild über den tatsächlichen Fortschritt, die beteiligten Unternehmen und die Einhaltung von Zusagen. Der Bericht soll aufzeigen, welche Unternehmen aktiv sind, wie viele Kilometer Glasfaser in den Jahren 2024 und 2025 geplant und tatsächlich verlegt wurden, welche Maßnahmen für 2026 vorgesehen sind und ob vertragliche Verpflichtungen eingehalten werden. Zudem wird eine Ersatzstrategie erwartet, falls der flächendeckende Ausbau gefährdet ist, da Dortmund im Bereich Digitalisierung nicht hinter andere Städte oder die Erwartungen von Bürger:innen und Unternehmen zurückfallen darf. Die parteiübergreifende Unterstützung der Anfrage unterstreicht die Bedeutung des Themas für die Stadtentwicklung.

Die Dortmunder AWO spricht sich mit einer wiederholten Gedenkaktion klar gegen das Vergessen der Holocaust-Verbrechen und für Menschlichkeit aus. Vorsitzende Anja Butschkau (MdL), Geschäftsführer Tim Hammerbacher sowie viele Mitarbeitende des AWO-StadtZentrums pflegten einige der sogenannten Stolpersteine in der Nachbarschaft. Diese Aktion ist aus dem Wunsch heraus entstanden, etwas zu „reinigen“ oder zu „reparieren“, was Ende Februar sehr gelitten hat, als im Bürgersaal des Dortmunder Rathauses Personen sprachen, die sich offen zu menschenverachtenden Ideologien bekennen. „Uns haben die vielen Protestierenden Mut gemacht, die sich lautstark und deutlich gegen diesen „Besuch“ ausgesprochen haben. Mit ihnen zeigen wir uns solidarisch. Als AWO bekennen wir uns konsequent zur Demokratie und ihren Werten – und missbilligen Hass und Ausgrenzung,“ so die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau.

In Dortmund hat erstmals ein Ausschuss für Gleichstellung getagt, dessen erste Sitzung von der Vorsitzenden Michaela Krafft eröffnet wurde. Mit dem neuen Fachausschuss stärkt der Rat der Stadt die politische und institutionelle Verankerung von Gleichstellung und ergänzt bestehende Gremien um die Perspektiven der Gleichstellung von Männern und Frauen sowie sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Der Ausschuss begleitet zentrale Strategien und Maßnahmen der Stadt. In der ersten Sitzung erhielten die Mitglieder einen Überblick über die Arbeit des Gleichstellungsbüros sowie über den Aktionsplan der Koordinierungsstelle für LSBTIQ*-Menschen. Das Gremium besteht aus 21 Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürger:innen, ergänzt durch Expert:innen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen. Zu seinen Aufgaben gehört es, gleichstellungsrelevante Themen aufzugreifen, Empfehlungen zu formulieren und städtische Strategien zu begleiten. Die Einrichtung des Ausschusses ist das Ergebnis eines längeren politischen Prozesses, der von Ratsfrauen über Fraktionsgrenzen hinweg angestoßen und von der Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Frauenverbände unterstützt wurde. Im Juli 2025 beauftragte der Rat die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Konzepts, auf dessen Grundlage der Ausschuss zu Beginn der neuen Legislaturperiode eingerichtet wurde.

Im Rahmen der konstituierenden Genossenschaftsversammlung der Emschergenossenschaft im RuhrCongress Bochum wählten die Delegierten den neuen Genossenschaftsrat für die kommende fünfjährige Amtsperiode. Das Gremium, das mit einem Aufsichtsrat vergleichbar ist, wurde anschließend in seiner ersten Sitzung neu konstituiert. Dabei wurde Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne, erneut zum Vorsitzenden gewählt. Der neue Rat ist breit besetzt und umfasst Vertreter:innen aus Städten und Gemeinden, Kreisen, dem Bergbau, gewerblichen Unternehmen sowie Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsvertretungen. Zu den Mitgliedern zählen unter anderem neu gewählte Stadtspitzen aus Gelsenkirchen und Recklinghausen sowie weitere kommunale und wirtschaftliche Vertreter:innen. Die Emschergenossenschaft plant bis 2030 durchschnittlich jährlich 350 Millionen Euro in den Ausbau wasserwirtschaftlicher Infrastrukturen zu investieren. Mehr als 700 Millionen Euro sollen in die Renaturierung von Gewässern und die Verbesserung des Hochwasserschutzes fließen. Ziel ist es, einen Beitrag zur klimaresilienten Entwicklung der Region zu leisten und das Ruhrgebiet zur grünsten Industrieregion der Welt zu machen.

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) in der SPD Dortmund hat auf ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt und dabei den bisherigen engeren Vorstand in seiner Zusammensetzung bestätigt. Vorsitzender bleibt Ulrich Piechota, als stellvertretende Vorsitzende wurden Bianca Hermann, Michael Schröer und Jonathan Sieberg erneut gewählt. Die AfA würdigt damit die bisherige Arbeit des Führungsteams und dessen Einsatz für Arbeitnehmer:inneninteressen. Piechota betont die besondere Verantwortung der AfA innerhalb der SPD, insbesondere angesichts der Regierungsbeteiligung, und sieht die Aufgabe darin, die Interessen von Beschäftigten zu vertreten, soziale Leitplanken einzufordern und gute Arbeitsbedingungen sowie Mitbestimmung zu sichern. Kritik äußert die AfA an der CDU, der sie vorwirft, mit Alarmmeldungen Verunsicherung zu schüren, statt konstruktive Lösungen anzubieten. Die AfA versteht sich als kritisch-solidarische Stimme innerhalb der SPD und will weiterhin Impulse setzen sowie Positionen schärfen. Zentrale Themen bleiben faire Löhne, sichere Renten, gute Arbeitsbedingungen und eine soziale Stadtentwicklung. Mit dem bestätigten Vorstand sieht sich die AfA gut aufgestellt, diese Aufgaben weiterhin wahrzunehmen.

Die Dortmunder Landtagsabgeordnete Ina Brandes lädt Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren aus Dortmund zum Zukunftsforum der CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen am 18. April 2026 in den Landtag nach Düsseldorf ein. Von 10 bis etwa 15 Uhr haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, im Fraktionssaal in Gruppen ihre Themen mit Vertreter:innen der CDU-Landtagsfraktion sowie der Landesregierung zu diskutieren und ihre Ideen direkt in die Landespolitik einzubringen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anreise erfolgt eigenständig. Anmeldungen sind bis zum 31. März per E-Mail unter ina.brandes@landtag.nrw.de möglich. Brandes betont, dass dies eine gute Gelegenheit sei, Politik hautnah zu erleben und eigene Anliegen einzubringen.

Mit einer Kunstaktion in der Wintergalerie in der Dortmunder Innenstadt machte die AWO zum Internationalen Tag gegen Rassismus auf das Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ aufmerksam. Auf großen Schaufensterscheiben am Westhellweg wurde in roten Lettern „100 % Menschenwürde“ dargestellt, was Passant:innen zunächst an Rabattaktionen erinnerte, bevor die eigentliche Botschaft deutlich wurde. In der POP-UP-Galerie lagen zudem rund 80 rote Papiertaschen mit Informationsmaterial zu Rassismus und zur AWO aus. Die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau betonte, dass Menschenwürde dort gefährdet sei, wo Menschen abgewertet, ausgegrenzt oder ungleich behandelt werden, und dass sie durch tägliches Handeln aller entstehe, etwa durch Hinschauen, Widersprechen und aktives Eingreifen. Sie rief zu einer klaren Haltung gegenüber Ausgrenzung und Ungleichbehandlung auf, die die AWO seit ihren Anfängen vertrete. Der 21. März erinnert als Internationaler Tag gegen Rassismus an das Massaker von Sharpeville 1960 in Südafrika, bei dem eine friedliche Demonstration gegen die Apartheid blutig niedergeschlagen wurde, und weist bis heute auf Diskriminierung und Verfolgung von Menschen aufgrund von Herkunft, Hautfarbe oder Glauben

Trotz strömenden Regens versammelten sich 77 Menschen vor der Reinoldikirche zur Mahnwache von Christ:innen gegen Rechtsextremismus, die seit 2019 an die Dortmunder Bekenntnissynode vom 16. März 1934 erinnert und ein Zeichen für Demokratie und Menschenwürde setzt. Teilnehmende kamen aus Gemeinden, kirchlichen Diensten und der Lokalpolitik. Gastrednerin Bärbel Sumagang, Geschäftsführerin der DGB-Region Dortmund-Hellweg, warnte vor einer Normalisierung der AfD und kritisierte deren Strategie, Migrant:innen als Sündenböcke darzustellen. Sie sprach sich für ein Verbot der AfD aus, forderte mehr Engagement der Zivilgesellschaft und betonte die Zusammenarbeit von Kirche und Gewerkschaften. Pfarrer Christian Höfener Wolf berichtete von wiederholten Beschädigungen eines Banners gegen Rechtsextremismus in Oespel sowie von Angriffen der AfD auf seine Gemeinde und ihn persönlich, betonte jedoch die Standhaftigkeit der Gemeinde. Pfarrer Friedrich Stiller schilderte weitere Angriffe der AfD auf die Kirche, etwa Forderungen nach Abschaffung der Kirchensteuer und Bestrafung von Kirchenasyl, und rief zu einer intensiveren Auseinandersetzung auf. Der stellvertretende Superintendent Michael Stache beteiligte sich mit Gebet und Segen. Musikalisch begleitet wurde die Mahnwache vom Projekt-Gospelchor, der mit seinem Auftritt zur Atmosphäre beitrug.

Klaus Wegener wurde am 25. März 2026 65 Jahre alt und feierte zugleich sein 25-jähriges Jubiläum als Vorstand der Auslandsgesellschaft. Nach Ausbildung und Studium begann er seine Laufbahn als Journalist und berichtete von 1987 bis 1989 aus den USA. Anschließend arbeitete er im Familienunternehmen Wegener Werkzeuge, das 1996 mit der GB-Gruppe fusionierte. Danach übernahm er Führungspositionen in einem internationalen Geschäftsreiseunternehmen sowie bei der Technologietransfer Gesellschaft Geminus der Dortmunder Fachhochschule. 2001 trat er in den Vorstand der Auslandsgesellschaft ein, seit 2007 ist er deren Präsident. In dieser Zeit wurde die Fusion mit der Auslandsgesellschaft Deutschland umgesetzt und das Deutsch-Afrikanische Wirtschaftsforum mitgegründet. Für sein Engagement wurde er unter anderem zum Honorarkonsul der Republik Ghana sowie der Slowakischen Republik in NRW ernannt und erhielt die Ehrenbürgerschaft der Stadt Dura im Westjordanland. Wegener war zudem über 25 Jahre ehrenamtlich als Richter am Landesarbeitsgericht Hamm und als Handelsrichter am Landgericht Dortmund tätig. Für die CDU engagierte er sich politisch, unter anderem als Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung und als Kandidat für Europa- und Bundestagswahlen. Darüber hinaus ist er in verschiedenen gesellschaftlichen Organisationen aktiv, Mitglied mehrerer Gilden und Clubs, Träger der Europamedaille der EVP-Fraktion und in Beiräten von Unternehmen und Stiftungen vertreten. Seine Familienstiftung unterstützt den Preis für Völkerverständigung der Auslandsgesellschaft.

Anlässlich des 101. Todestages von Friedrich Ebert, der am 27. Februar 1925 verstarb, legte die SPD Eving am Friedrich-Ebert-Denkmal im Süggelwald einen Kranz nieder. Die Gedenkrede hielt der Landtagsabgeordnete Volkan Baran, der an Eberts Verdienste um die junge Demokratie der Weimarer Republik erinnerte und dazu aufrief, demokratische Werte auch heute entschlossen zu verteidigen. Das Denkmal erinnert neben Ebert auch an die Demokraten Matthias Erzberger und Walther Rathenau und wurde 1927 vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zur Unterstützung der jungen Republik errichtet. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde es 1933 zerstört. Bereits 1950 bauten Bürger:innen aus Eving gemeinsam mit einer breiten politischen Koalition aus SPD, CDU, FDP, Gewerkschaften und örtlichen Vereinen das Denkmal wieder auf. Seit 1984 befindet es sich an seinem heutigen Standort im Süggelwald und steht als Mahnmal für den Schutz von Demokratie und Republik.
Das Bild zeigt v.l.: Bezirksvertreter Berk Eraslan, Ratsmitglied Sebastian Kieninger, Bezirksbürgermeister Oliver Stens, Landtagsabgeordneter Volkan Baran, SPD-Vorsitzender Martin Schmitz und Juso-Vorsitzende Daniela Heister.

Bei der Unterbezirks-Konferenz der Dortmunder Falken wählten knapp 30 Delegierte und Ehrenamtliche einen neuen Vorstand. Myriel Rohrbach wurde einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Weitere Funktionen übernahmen Selinay Gülsoy als F-Ring-Leitung für Kinder von 6 bis 14 Jahren sowie Charlotte Pleuger als SJ-Ring-Leitung für Jugendliche ab 15 Jahren, unterstützt von mehreren Beisitzer:innen in beiden Bereichen. Insgesamt besteht der neue Vorstand aus zehn Personen. Als inhaltliche Schwerpunkte für die kommenden zwei Jahre setzen die Falken weiterhin auf Kinderrechte, Feminismus, Antikapitalismus und Antifaschismus, unter anderem durch Projekte wie „Kids Courage“, die Berücksichtigung von Geschlechtergerechtigkeit in der Verbandsarbeit und die Teilnahme an feministischen Demonstrationen. Zudem sehen sie besonderen Handlungsbedarf in den Bereichen Antirassismus und Antimilitarismus. Für 2026/27 ist die Einrichtung einer FSJ-Stelle geplant, die antirassistische Arbeit innerhalb des Verbands und in Kooperation mit Migrant:innenorganisationen aufbauen soll. Außerdem wurde die Beteiligung am Schulstreik gegen Wehrpflicht beschlossen, während bestehende Bündnisse kritisch begleitet werden.

Rund 50 Teilnehmer:innen nahmen Mitte März am ersten gemeinsamen Fastenbrechen des Christlich-Islamischen Dialogforums in der Abu-Bakr-Moschee in der Dortmunder Nordstadt teil. Nach Gebet, Stille und dem traditionellen Beginn mit Datteln und Wasser entwickelte sich eine lebendige und offene Atmosphäre mit Gesprächen und Austausch. Der Vorsitzende des Moscheevereins, Issam Bachiri, hob die Bedeutung von Gastfreundschaft hervor. Pfarrer Friedrich Stiller betonte die Notwendigkeit von Dialog als Grundlage für Frieden zwischen Religionen und Nationen. Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum unterstrich die Vielfalt der Nordstadt und die verbindende Wirkung gemeinsamer Begegnungen. Michael Stache erklärte die christliche Fastentradition, während Ahmad Aweimer die Bedeutung des Ramadans erläuterte und für Frieden und Dialog betete. Er dankte zudem den Kirchen für ihren jährlichen Ramadan-Brief. Anwesend waren Vertreter:innen verschiedener Moscheegemeinden sowie Organisationen und Institutionen. Die Veranstaltung wurde als Ausdruck von Gemeinschaft und gegenseitigem Verständnis wahrgenommen und schuf eine familiäre, dialogorientierte Atmosphäre. Das Christlich-Islamische Dialogforum wird von der Evangelischen Kirche, dem Rat der muslimischen Gemeinden, dem Evangelischen Bildungswerk und der Islamischen Akademie NRW getragen und setzt seinen Austausch mit weiteren Veranstaltungen fort.
Die nächste Veranstaltung findet statt am 29. April 2026, von 19 bis 21 Uhr als Zoom-Konferenz. Dr. Jörn Thielmann vom Forschungszentrum Islam und Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg berichtet über muslimische Freitagspredigten in Deutschland. Anmeldung erforderlich unter rgv@ekkdo.de.

Rund 80 Bürger:innen nahmen an einer Informationsveranstaltung zu Bergschäden in Persebeck in der AWO-Begegnungsstätte teil, was das anhaltend große Interesse nach den Tagesbrüchen im Februar 2024 zeigt. Eingeladen hatten die Landtagsabgeordnete Anja Butschkau und die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Hombruch, mit dem Ziel, Transparenz zu schaffen, über Fakten zu informieren und Orientierung zu geben. Hintergrund sind kleinflächige Tagesbrüche an der Straße Drei Schepps, die bei Anwohner:innen Sorgen über die Sicherheit ihrer Häuser und mögliche Risiken durch Altbergbau in Persebeck und Kruckel ausgelöst hatten. Fachliche Einblicke lieferten Jan Malte Senger von der Bezirksregierung Arnsberg, der über Hintergründe und Gefahren des Altbergbaus informierte, sowie Rolf Sommer von der Keller Grundbau GmbH, der die Erkennung, Bewertung und Sicherung von Bergschäden erläuterte. Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch, bei dem zahlreiche Fragen zur Gefährdungslage, zu Vorsorgemaßnahmen und zum Verhalten im Schadensfall beantwortet wurden. Viele Teilnehmer:innen brachten eigene Erfahrungen und Anliegen ein. Die Veranstalter:innen bewerteten die große Resonanz als Zeichen für den Informationsbedarf und kündigten an, das Thema weiter zu begleiten und bei Bedarf weitere Angebote zu schaffen.

Hoher Besuch bei der Albert-Schweitzer-Realschule in Dortmund. Regierungspräsident Böckelühr und Sportdezernentin Opitz waren dort zu Gast. Aus diesem Anlass präsentierte sich auch die Baseball-AG der ASR. Mit von der Partie: die Dortmund Rhinos. 21 Kids konnten in einem Workshop an ihren Fähigkeiten arbeiten. Anschließend wurde ein Mini-Turnier mit sechs Begegnungen durchgeführt. Ein toller Tag für die Kids, die Coaches und die Vertreter der Bezirksregierung, denn RP Böckelühr, ließ es sich nehmen, selbst einen Ball zu schlagen!
Auf dem Bild (v.l.): Sportdezernentin Marleen Opitz, U12 Head-Coach Anne Wolter, Regierungspräsident Heinrich Böckelühr, ein Schüler der ASR, U15 Head- Coach Kay-Christopher Becker

Die Emschergenossenschaft und der Lippeverband beteiligen sich an der diesjährigen „Earth Hour“, indem sie die markante Beleuchtung ihrer Kläranlagen in Dortmund-Deusen und Dortmund-Scharnhorst abschalten. Anstatt die Lichter nur für die übliche Dauer von einer Stunde auszuschalten, bleiben sie dort das gesamte Wochenende über aus, wodurch ein „Earth Weekend“ entsteht. Betroffen ist unter anderem die Außenbeleuchtung der eierförmigen Faulbehälter der Kläranlage in Deusen. Mit dieser Maßnahme setzen die beiden Wasserwirtschaftsverbände ein Zeichen für Umweltschutz und Energiesparen. Die „Earth Hour“ findet weltweit am 28. März statt, bei der Städte und Einrichtungen ihre Beleuchtung von 20:30 bis 21:30 Uhr ausschalten, um das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz zu stärken.
