Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem Bereich der Wirtschaft.
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Parkanlagen, ein See und zahlreiche Sportvereine – umgeben von großen Wäldern und landwirtschaftlich genutzten Flächen ist Menglinghausen eine grüne Oase. Direkt neben dem 18 Hektar großen Natur Sport Park trägt Vonovia mit seiner Quartiersentwicklung zur Wohnqualität bei. Seit 2017 betreut das Wohnungsunternehmen rund 500 Wohnungen im Stadtteil und engagiert sich gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern dafür, dass sich jeder im Quartier zuhause fühlt. „Menglinghausen bietet einen attraktiven Wohnort für alle Generationen. Damit das so bleibt, entwickeln wir von Vonovia die Bestände kontinuierlich weiter. Dabei orientieren wir uns auch an den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner. Ihre Ideen zur Gestaltung des Quartiers sind bei uns jederzeit willkommen. Unsere Mieterinnen und Mieter können sich dazu ganz unkompliziert an unsere Ansprechpartner vor Ort im Quartier wenden“, erklärt Vonovia Regionalleiter Sebastian Keppe. Besonders erlebbar wird die gemeinschaftliche Quartiersentwicklung Am Spörkel 55/57. Auf Wunsch der Mieterinnen und Mieter ist hier in diesem Jahr insbesondere ein noch familienfreundlicheres Umfeld gestaltet worden. Der neue Spielplatz sowie der neue Bücherschrank überzeugen dabei kleine Abenteurerinnen genauso wie begeisterte Leser. „Mit den neuen Spielgeräten schaffen wir einen Platz im Quartier, an dem Kinder ihrem Bewegungsdrang und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Gleichzeitig ist der Ort ein Familientreffpunkt, der die Nachbarschaft zusammenbringt“, erklärt Vonovia Objektbetreuer Marco Janetzki. Neben dem neugestalteten Wohnumfeld und einer zentralen Anbindung zu den Innenstädten von Hombruch und Dortmund überzeugt Menglinghausen außerdem mit vielfältigen Freizeitangeboten. „Wir können hier auf ein starkes Netzwerk aus Kooperationspartnern vor Ort zurückgreifen. Gemeinsam entsteht so jedes Jahr ein breites Angebot aus Freizeitaktivitäten und gemeinsamen Festen, die die Nachbarschaft zusammenbringen und jede Zielgruppe ansprechen“, betont Vonovia Quartiersentwicklerin Nora Woker. Der AWO Ortsverein bietet in der Begegnungsstätte am Sturmwald beispielsweise Angebote für Senioren an, wie das Senioren-Frühstück, die Foto-Gruppe für Hobbyfotografen oder eine Skat-Gruppe. Seit Juli 2024 bringt außerdem das spiel- & sportMOBIL des SSB Dortmund e.V. Sport und Spielspaß direkt vor die Haustüren der Kinder und Jugendlichen in Dortmund-Hombruch. Neben der intensiven Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen und Initiativen, die das soziale Miteinander im Quartier fördern, legt Vonovia großen Wert auf die nachhaltige Entwicklung der Bestände. Um nicht nur das Gemeinschaftsleben, sondern auch die Wohnqualität zu verbessern, setzt das Unternehmen gezielt auf innovative energetische Lösungen. So wurden in den vergangenen Jahren verstärkt Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen in den Gebäuden installiert, um diese umfassend zu modernisieren und den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren.
Das Großprojekt der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) zum nachhaltigen Umbau des 72 Kilometer langen Fernwämenetzes schreitet voran. Der Fokus beim Fernwärmeausbau liegt zunächst auf innenstadtnahen Quartieren wie dem Althoffblock und dem Unionviertel. Diese Gebiete werden in den kommunalen Energienutzungsplan aufgenommen. Ein erstes Etappenziel auf diesem Weg ist nun erreicht: Im Althoffblock werden ab sofort rund 400 Wohneinheiten in zwei Karrees der Spar- und Bauverein eG zu einem Großteil mit industrieller Abwärme der Deutschen Gasrußwerke beheizt, die als nahezu klimaneutrale Quelle genutzt werden kann. Bis 2028 werden rund 1.300 Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft an das DEW21-Fernwärmenetz angeschlossen. Beim Spar- und Bauverein umfasst der Ausbau in diesen Quartieren 828 Wohnungen im Unionviertel und 450 im Althoffblock. Ein halbes Jahr nach Baubeginn haben DEW21 und die Dortmunder Wohnungsgenossenschaft schon rund 30 Prozent dieser Wohnungen angeschlossen. „Mit dem ganzheitlichen Umbau des Fernwärmesystems und der Einbindung industrieller Abwärme bereits seit 2018 haben wir schon jetzt einen wichtigen Meilenstein in Richtung Klimaneutralität erreicht,“ sagt Peter Flosbach, Technischer Geschäftsführer von DEW21 und wirft einen Blick in die Zukunft: „“In den kommenden Jahren planen wir, den Ausbau des Netzes weiter voranzutreiben. Unser nachhaltiges Ziel ist eine vollständig klimaneutrale Wärmeversorgung in unserer Stadt. Um das zu erreichen, prüfen wir auch den Einsatz weiterer Technologien wie Wasserstoff, Großwärmepumpen oder Tiefengeothermie.“ Und der Fernwärmeausbau geht weiter. „Mit der Maßnahme erreichen wir langfristig die Klimaneutralität für unsere Altbauten in den beiden Quartieren“, erklärt Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein eG. „Die Fernwärme punktet bei den Emissionen. Außerdem ist sie im Unionviertel und Althoffblock nahezu alternativlos, um eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen – insbesondere mit Blick auf die aktuelle Prüfung einer Denkmalunterschutzstellung.“ Seit 2022 arbeitet die Stadt Dortmund gemeinsam mit kommunalen Akteuren wie DEW21 an einem Energienutzungsplan (ENP), um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern langfristig zu verringern. Schon jetzt steht fest: Die Nutzung von Fernwärme nimmt dabei für die Innenstadt eine Schlüsselrolle ein. Darüber war sich auch der Klimabeirat der Stadt Dortmund einig, der in seiner Sitzung vom 27. August über die Möglichkeiten und Vorteile des ENP diskutierte. „Das gemeinsame Fernwärmeprojekt von DEW21 und der Spar- und Bauverein eG zeigt, wie eine zukunftsfähige Wärmeversorgung fast ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe erfolgreich gestaltet werden kann. Ganze Wohnquartiere in Dortmund erhalten so schnell eine effektive und langfristig funktionierende klimafreundliche Lösung, die auch zukünftigen Anforderungen standhält.“ zeigt sich Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, überzeugt.
Die Wohnquartiere des Spar- und Bauvereins gehören zum DEW21-Ausbaugebiet Südtrasse zwischen Unionviertel und B1, in dem Projekt werden insgesamt 4,5 Kilometer neue Fernwärmeleitungen gebaut und an das mit Abwärme versorgte Wärmenetz angeschlossen. Das Land NRW unterstützt den klimafreundlichen Ausbau mit Fördergeldern von über 9,1 Mio. Euro aus dem Programm progres.nrw und betont dabei die landesweite Vorreiterrolle unserer Stadt.
Das Bild zeigt: Bastian Stegemann (DEW21 Leiter Nah- und Fernwärme), Florian Ebrecht (Vorstandsbevollmächtigter mit Gesamtprokura Spar- und Bauverein eG), Peter Flosbach (Geschäftsführer Technik von DEW21), Thomas Westphal (Oberbürgermeister Stadt Dortmund), Franz-Bernd Große-Wilde (Vorstandsvorsitzender Spar- und Bauverein eG), Marcel Wegener (DEW21 Leiter Netzplanung und Netz).
In einer Pressekonferenz im Fiserv Forum haben die Wilo Gruppe und die Milwaukee Bucks eine umfassende Partnerschaft bekannt gegeben. So wird der multinationale Technologiekonzern der erste, globale Nachhaltigkeitspartner des US-amerikanischen NBA-Basketballteams. Nun planen die beiden Partner, in gemeinsamen Nachhaltigkeitsprojekten und -initiativen zusammenzuarbeiten. „Entsprechend unserer übergeordneten, gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie müssen selbstverständlich auch Wilos Sportsponsorings nachhaltig sein“, erklärt Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wilo Gruppe. Alle anderen funktionalen Unternehmensstrategien ordnen sich der Strategie mit dem Titel „Creating, Caring, Connecting“ unter. „Damit verpflichten wir uns selbst, nachhaltige Technologien und Lösungen zu schaffen, soziale Verantwortung zu übernehmen und in starke Partnerschaften weltweit zu investieren. Dies auch mit dem Ziel, eine deutlich überproportionale Ausweitung unserer überaus erfolgreichen Geschäftsaktivitäten in Nord- und Lateinamerika zu generieren“, so Hermes. Das Sponsoring sei ein klares Bekenntnis zum Standort Wisconsin und zum amerikanischen Markt, ergänzt Jeff Plaster, CEO von Wilo Amerika. „Mit der Partnerschaft zu den Bucks tragen wir der Geschäftsentwicklung in Amerika Rechnung und erhöhen zugleich unsere Visibilität im Markt.“ Die neue Allianz folge damit konsequent dem seit Jahren erfolgreich praktizierten und nun noch beschleunigten „region-for-region“-Ansatz des Konzerns. „Die Wilo Gruppe beweist ein kompromissloses Engagement für Nachhaltigkeit auf globaler Ebene, von ihrem Konzernhauptsitz in Deutschland bis zu ihrem regionalen Headquarter hier in Wisconsin“, sagt Matt Pazaras, Chief Business Development & Strategy Officer der Milwaukee Bucks. „Wir freuen uns, Wilo als ersten globalen Nachhaltigkeitspartner der Bucks und ersten Partner für Aufwärmtrikots begrüßen zu dürfen.“ Zudem wird der Technologiekonzern auf den digitalen Banden des Fiserv Forum präsent sein. Ausgestattet ist die Heimspielstätte der Bucks mit zahlreichen Produkten, Systemen und Lösungen von Wilo. „Und selbstverständlich gehen wir weitere gemeinsame Nachhaltigkeitsprojekte an“, sagt Wilo-CEO Oliver Hermes weiter. So wollen die beiden Partner zum Beispiel mit dem so genannten River Clean Project auf die Bedeutung von Gewässerschutz hinweisen. Wilo ist seit über 20 Jahren im nordamerikanischen Markt aktiv. Im Jahr 2022 wurde das regionale Headquarter in Cedarburg, Wisconsin, eingeweiht, wo die Aktivitäten von Wilo USA gebündelt werden. Weitere Standorte befinden sich in Collierville, Tennessee, und Sanford, Florida. Mit rund 500 Mitarbeitenden und Umsatzsteigerungen von zuletzt 20 Prozent hat Wilo längst Best-Practice-Charakter in der deutsch-amerikanischen Business Community. Die Milwaukee Bucks wurden 1968 gegründet. Sie haben zweimal die US-Meisterschaft gewonnen und gehören zu den erfolgreichsten Teams der National Basketball Association. Neben dem sportlichen Erfolg legen die Bucks schon lange Wert auf Nachhaltigkeit: So erhielt das Fiserv Forum jüngst die LEED-Zertifizierung in Gold und gehört damit zu den nachhaltigsten Sportstätten der USA – auch dank Lösungen von Wilo.
Im Bild (v. l.): Jim Paschke (Sportreporter), Svenja Ahlburg (Chief Sales Officer von Wilo Americas), Michael Ahrens (Deutscher Generalkonsul in Chicago), Tyler Smith (Spieler der Milwaukee Bucks), Tony Evers (Gouverneur von Wisconsin), Jeff Plaster (Chief Executive Officer von Wilo Americas), Peter Feigin (Präsident der Milwaukee Bucks und des Fiserv Forum) und Bango (Maskottchen der Milwaukee Bucks).
Die Schulbank mit der Werkbank tauschten 150 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 aus Dortmund und Lünen. Im Ausbildungszentrum des Handwerks an der Langen Reihe in Dortmund-Körne konnten die künftigen Schulabgängerinnen und Schulabgänger unter fachlicher Anleitung echte Werkstattluft schnuppern. Insgesamt 15 Handwerksberufe von „A” wie Anlagenmechaniker/in bis „Z” wie Zimmerer/in galt es ausprobieren. Eingeladen zu dem Aktionstag hatten die Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, der Bildungskreis Handwerk e.V. (BKH), das Team ÜSB (Übergang Schule-Beruf) der Stadt Lünen und die Wirtschaftsförderung Dortmund. Ziel war es, den Jugendlichen eine möglichst große Auswahl der in der Region angebotenen Ausbildungsberufe im Handwerk vorzustellen und sie für ihren „Traumberuf“ zu begeistern. „Herzlichen willkommen im Handwerk! Wer nach dem Schulabschluss eine Ausbildung im Handwerk beginnt, hat die besten Chancen für eine gute berufliche Zukunft. Ich würde mich freuen, wenn Sie heute hier Ihren Traumberuf entdecken“, begrüßte Joachim Susewind, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen die Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt des Aktionstages standen anschließend zwei jeweils 90-minütige Workshop-Phasen, in denen die Jugendlichen je nach Interesse zwei Berufe ausprobieren konnten. In den Werkstätten gab es dann von erfahrenen Ausbildenden und Meisterinnen/Meistern nicht nur Infos aus erster Hand, sondern auch gleich handwerkliche Aufgaben. Sie reichten vom Bearbeiten von Schiefer-Herzen bei den Dachdeckern und Bohren und Löten bei Metall- und Anlagenbauern bis zur Herstellung elektrischer Schaltungen bei den Elektrotechnikern und dem Bau von Nistkästen in der Holzwerkstatt. Im Gemeinschaftsprojekt „Ausbildung im Quartier“ bringen seit 2020 die Wirtschaftsförderung Dortmund und das Regionale Bildungsbüro des Fachbereichs Schule der Stadt gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Handwerk Jugendliche auf den Weg in eine duale Ausbildung. Auch die Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen und der Bildungskreis Handwerk e.V. unterstützen das Projekt. Die Initiative ist seit diesem Schuljahr in Dortmund in allen acht Hauptschulen sowie vier Gesamtschulen aktiv und klärt die Schulabgängerinnen und Schulabgänger über die Chancen einer dualen Ausbildung auf. Gleichzeitig soll in den Betrieben vor Ort das Bewusstsein für das Potenzial der Absolventinnen und Absolventen in ihrer Umgebung als zukunftsfähige Arbeitskräfte geweckt werden. „Mit dem Aktionstag können wir den Jugendlichen einen authentischen Einblick in Handwerk bieten, anschließend unterstützen wir die Schülerinnen und Schüler beim Weg ins Praktikum oder in die Ausbildung bei einem Handwerksbetrieb“, so Florian Piechota von der Wirtschaftsförderung Dortmund. Als gemeinnütziger Träger der handwerklichen Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung ist der Bildungskreis Handwerk e.V. mit seinen Ausbildungswerkstätten ein starker Partner der Aktion. „Im engen Verbund mit der Kreishandwerkerschaft sind wir seit mehr als 45 Jahren erfolgreich in der Aus- und Weiterbildung tätig”, erklärt der operative Geschäftsführer des BKH Martin Rostowski. „Die acht modernen Werkstätten an unserem Standort sind ein ideales Umfeld, um im Rahmen eines solchen Aktionstages Berufe kennenzulernen.” Weiterer Vorteil am Mittwoch: Der Aktionstag „Ausbildung im Quartier – Dein Tag im Handwerk” fand parallel zum normalen Ausbildungsbetrieb statt, so dass die Schülerinnen und Schüler neben dem erfahrenen Ausbildungspersonal in vielen Workshops auch direkt Auszubildende treffen und von ihnen Informationen aus erster Hand bekommen konnten. Gleichzeitig schlugen die Beratenden des Projekts „Passgenaue Besetzung” im Rahmen der Veranstaltung die Brücke zu Handwerksbetrieben mit freien Ausbildungsplätzen. Die Beratenden verstehen sich als Bindeglied zwischen den Jugendlichen und den Betrieben. Sie unterstützen Schülerinnen und Schülern, die ein Praktikum / einen Ausbildungsplatz in der Region suchen, halten Kontakt zu Unternehmensinhabern, organisieren Praktika und matchen Bewerbungsunterlagen. Ihr Ziel ist letztendlich der Abschluss von Ausbildungsverträgen. Die Unternehmen profitieren dabei vor allem von der lokalen Vermittlung dringend benötigter Azubis zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs.
Auf dem Bild begrüßen Joachim Susewind, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen und Florian Piechota von der Wirtschaftsförderung Dortmund die Schülerinnen und Schüler zu ihrem Tag im Handwerk.
Ein ganz besonderes Jubiläum galt es an der Robert-Bosch-Straße im westfälischen Olfen zu feiern. Ludger Nathaus, Senior-Chef der L. Nathaus Autolackierung GmbH, konnte auf 50 erfolgreiche Meisterjahre zurückblicken und erhielt der Goldenen Meisterbrief. Heinz-Bernd Raue, Vorsitzender des Fachverbands Lack-und Karosserietechnik Westfalen, und Verbandsgeschäftsführer Volker Walters waren eigens angereist, um vor Ort zu gratulieren. „Der Meister im Handwerk ist damals wie heute der Garant für die hohe Qualität der geleisteten Arbeit in seinem Betrieb und steht persönlich für Zuverlässigkeit, Innovation und Fachwissen ein. Sie haben diese große Aufgabe ein halbes Jahrhundert lang erfolgreich gemeistert“, so Heinz-Bernd Raue. „Dazu gratuliere ich Ihnen persönlich im Namen aller Betriebe unseres Verbandes sehr herzlich.“ Anschließend übergaben die beiden Verbandsvertreter die Ehrenurkunde des Handwerks. Das Fahrzeuglackierer-Handwerk wurde dem heute 77-jährigen Ludger Nathaus bereits in die Wiege gelegt. Denn schon sein Vater Ludwig Nathaus hatte in Olfen einen großen Maler- und Lackiererbetrieb, den er in der Nachkriegszeit zu einem der ersten Spezialbetriebe für Lkw-Lackierungen in Deutschland ausbaute. Nach der Schule zog es Ludger Nathaus folgerichtig auch ins Fahrzeuglackierer-Handwerk und er absolvierte in den 1960er Jahren eine Ausbildung im väterlichen Betrieb. Anschließend war es keine Frage, dass der heutige Jubilar auf die Badische Malerfachschule in Lahr im Schwarzwald ging, der renommiertesten Fachschule für Fahrzeuglackierer in Deutschland. Am 2. Februar 1974 legte er dort seine Prüfung zum Maler- und Lackierermeister vor der Handwerkskammer in Freiburg im Breisgau ab. Zwischenzeitlich ging das Wachstum des heimatlichen Betriebs mit großen Schritten voran und das Unternehmen musste seinen angestammten Platz im Ortszentrum von Olfen aufgeben. 1982 bezog man einen Neubau im Gewerbegebiet, dem heutigen Unternehmenssitz an der Robert-Bosch-Straße. Ludger Nathaus übernahm zu diesem Zeitpunkt die Geschäftsführung von seinem Vater und führte den Betrieb mit großer Weitsicht insgesamt 25 Jahre lang, bis er selbst 2007 den Familienbetrieb in dritter Generation an seinen Sohn Sebastian Nathaus weiterreichte. Heute hat sich die L. Nathaus Autolackierung GmbH, die am Standort auf fünf Lackierbereiche und eine 15 Meter lange Strahlkabine zurückgreifen kann, auf Industrielackierungen spezialisiert. Zehn Beschäftigte sorgen dafür, dass Lackierarbeiten mit der gewohnt hohen Qualität ausgeführt werden, für die das Unternehmen bekannt ist. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen, das schon seit Jahrzehnten Innungsmitglied ist, auch für den beruflichen Nachwuchs im Handwerk und gibt regelmäßig jungen Schulabgängern die Chance zu einer qualifizierten Ausbildung im Fahrzeuglackierer-Handwerk.
Auf dem Bild Gratulation zum Jubiläum: (v.l.) Geschäftsführer Sebastian Nathaus, Vorsitzender des Fachverbands Lack- und Karosserietechnik Westfalen Heinz-Bernd Raue, Jubilar Ludger Nathaus, Verbands-Geschäftsführer Volker Walters und Neffe Luis Nathaus.
57 Schülerinnen und Schüler erhielten im Rahmen des bundesweiten Tags des Handwerks Einblick in die Werkstätten der Handwerkskammer (HWK) Dortmund und die Bildungszentren Ardeystraße, Hansemann, Soest, Körne und Ruhr. „Der Praxistag in den Werkstätten soll Schülerinnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 8 eine erste Berufsorientierung im Handwerk verschaffen. Denn: Das Handwerk ist vielfältig, zukunftssicher, unverzichtbar und bietet beste Chancen, sich selbst zu verwirklichen. Es ist Zeit, mitzumachen!“, sagte Björn Woywod, Abteilungsleiter der HWK-Ausbildungsberatung. Bei dem Besuch in den Werkstätten lernten die neugierigen Jugendlichen die Berufe Tischler, Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Fliesenlegerin, Friseur, Maurer, Zweiradmechatronikerin sowie Feinwerkmechaniker näher kennen und sich in den Gewerken selbst auszuprobieren. Friseurpuppen erhielten etwa ein neues Haar-Styling, bei den Fliesenlegern wurden farbenfrohe Mosaike gelegt und in der Tischlerwerkstatt entstanden Holzleuchten. Darüber hinaus informierte die HWK-Ausbildungsberatung zu weiteren Ausbildungsberufen und Karrierechancen für junge Menschen im Handwerk. „Wir bieten mit diesem Praxistag den Jugendlichen Gelegenheit, das Handwerk einmal live zu erleben, die Materialien und Werkzeuge selbst in die Hand zu nehmen. In vielen Fällen entdecken sie ihre handwerkliche Begabung und das Interesse an einer dualen Ausbildung im Handwerk“, resümierte Woywod.
Eine Delegation israelischer Auszubildender und Lehrkräfte aus dem Bereich der Elektrotechnik besuchtedie Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Während ihres zweiwöchigen Aufenthaltes lernten sie das duale Ausbildungssystem Deutschlands kennen und tauschten sich zu Lehr- und Lernmethoden aus.Ein zentrales Element des Programms war eine praxisnahe Schulung im Bereich der Elektrotechnik, die in der außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer stattfand. Unter der Leitung von Ausbilder Michael Döring hatten die israelischen Fachkräfte die Gelegenheit, ihre technischen Fähigkeiten zu vertiefen und praxisnah anzuwenden. Der Besuch endete mit der Verleihung einer Bescheinigung, die die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung bestätigt. Neben der Elektrotechnik wurden auch andere handwerkliche Gewerke im Bildungszentrum Ardeystraße vorgestellt. Die israelische Delegation besuchte verschiedene Werkstätten, in denen sie unter anderem die Funktionsweise einer Wärmepumpe näher kennenlernten, einen Schweißsimulator testeten und ein professionelles Foto in der Fotowerkstatt aufnehmen konnten.Olesja Mouelhi-Ort, Geschäftsführerin HWK Dortmund, betonte die Bedeutung solcher Kooperationen: „Der Besuch der israelischen Delegation ist ein großartiges Beispiel für den wertvollen internationalen Austausch im Handwerk. Wir freuen uns, unsere Erfahrungen in der dualen Ausbildung zu teilen und gleichzeitig von den innovativen Ansätzen Israels zu lernen. Solche Kooperationen stärken nicht nur das Handwerk, sondern fördern auch das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern.“Neben den fachlichen Weiterbildungen bot der Besuch außerdem Raum für persönlichen Austausch. Eine Stadtrundfahrt durch Dortmund ermöglichte es den Teilnehmern, die Stadt und ihre Kultur besser kennenzulernen. Im Gespräch konnten außerdem neue Kontakte geknüpft und bestehende vertieft werden, was nicht nur das berufliche Netzwerk erweiterte, sondern auch den Austausch auf einer persönlichen Ebene förderte. Bereits im August besuchte eine Delegation des nordrhein-westfälischen Handwerks Tel Aviv, um Gespräche mit israelischen Partnern über die wirtschaftliche Lage zu führen, Möglichkeiten für Wissensaustausch zu finden und Chancen für Kooperationen zu besprechen. Der gegenseitige Besuch unterstreicht die wachsende Bedeutung des internationalen Dialogs im Handwerk.
Fußball bringt die Menschen zusammen – dabei ist das Gemeinschaftsgefühl besonders erlebbar im Herzen eines Stadions. Davon konnten sich auch die Mieterinnen und Mieter des Wohnungsunternehmens Vonovia zuletzt hautnah überzeugen. Statt das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Bochum von zu Hause aus zu verfolgen, fieberten sie auf Einladung von Vonovia mitten im Stadiontrubel mit.Insgesamt hat Vonovia 19 Dortmunder Fans als Wertschätzung für ihr individuelles Engagement Karten für das Spiel im Signal Iduna Park geschenkt. Ziel des gemeinsamen Ausflugs war es, den Zusammenhalt innerhalb der Mietergemeinschaft und die Beziehung zwischen Vonovia und den Mieterinnen und Mietern zu stärken.Die Tickets wurden im Rahmen einer Aktion von Vonovia zur Verfügung gestellt, die schon bei ausgewählten Auswärtsspielen sehr gut ankam. „Wenn man gemeinsame Interessen teilt und zusammen mitfiebert, verbindet das. Besonders bei einem Revier-Derby mit Aufholjagd. In dem Moment fühlt man sich wie ein Team und hat das Gefühl, gemeinsam gewonnen zu haben“, erklärt Louisa Bachert, Quartiersmanagerin bei Vonovia.Unter den Gästen war unter anderem die Hausgemeinschaft aus der Ermbrachtstraße, besser bekannt als das „BVB-Haus“. Neben der durch Fußballdeko und Fan-Keller bekannten Nachbarschaft würdigte Vonovia mit ihrem Geschenk auch couragiertes Verhalten. So lud das Wohnungsunternehmen auch einen Mieter ein, der zuletzt mit seiner schnellen und mutigen Reaktion im Notfall einen Hausbrand verhindert hatte und so ein größeres Unglück abwehrte.Auch Markus Granzin, Vonovia Objektbetreuer aus Westerfilde, hat die Gruppe im Stadion begleitet: „Mit dem gemeinsamen Stadionbesuch wollen wir uns bei unseren Mieterinnen und Mietern für ihre Treue und ihren Einsatz bedanken und zeigen, dass wir an ihrer Seite stehen, wenn es darum geht, unsere Gemeinschaft zu stärken. Wir freuen uns, auf diese Weise unseren Mieterinnen und Mietern eine Freude zu bereiten.“
Erneut wurde das Nachhaltigkeitsengagement der Wilo Gruppe von EcoVadis mit Platin bewertet. Damit erhält Wilo die höchste Auszeichnung der Ratingagentur zum dritten Mal infolge. Darüber hinaus erreichte der multinationale Technologiekonzern in diesem Jahr die Bewertungsstufe „Outstanding“ – herausragend. Weniger als ein Prozent der über 130.000 durch EcoVadis beurteilten Unternehmen erzielen ein so exzellentes Ergebnis. „Die Ratings durch EcoVadis zeigen, dass Wilo längst zu den Spitzenreitern in Sachen Nachhaltigkeit gehört“, sagt Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wilo Gruppe. „Dass wir in diesem Jahr nicht nur mit Platin ausgezeichnet wurden, sondern es sogar in die Bewertungsstufe ‚Outstanding‘ geschafft haben, freut uns ganz besonders.“ Profitieren konnte Wilo in der Bewertung durch EcoVadis von den besonders konkreten und ambitionierten Nachhaltigkeitszielen, die auf die neue, übergeordnete Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Titel „Creating, Caring, Connecting“ zurückgehen. „Die Qualität dieser gruppenweiten und ganzheitlichen Strategie – der Taktgeber unserer täglichen Arbeit – hat also offenbar auch positive Auswirkungen auf unser EcoVadis-Rating“, erklärt Oliver Hermes weiter. Wie bereits in der Vergangenheit hat Wilo in der Kategorie „Umwelt“ exzellent abgeschnitten. „Besonders positiv machen sich hier die Fortschritte bei der Umsetzung unserer ambitionierten Klimastrategie bemerkbar“, sagt Georg Weber, Mitglied des Vorstands und CTO der Wilo Gruppe. Und auch im Segment „Labour & Human Rights“ erreichte Wilo eine hervorragende Beurteilung. „Klare Zielvorgaben zu allen relevanten Themen, die Implementierung umfassender Maßnahmen sowie der Nachweis externer Prüfungen zur angemessenen Vergütung und zur Einhaltung von Menschenrechtsstandards führten zu diesem Ergebnis“, so Weber. EcoVadis gehört international zu den renommiertesten Nachhaltigkeitsratings. Die Bewertungen basieren auf Kriterien wie Umweltbewusstsein, Arbeitsbedingungen, Ethik und nachhaltigen Beschaffungspraktiken. Unternehmen weltweit nutzen EcoVadis-Ratings, um sicherzustellen, dass sie selbst, ihre Lieferanten und ihre Partner nachhaltig handeln. „Wir übernehmen Verantwortung und konzentrieren uns als Familienunternehmen auf die langfristige Wirkung unseres Handelns“, so Oliver Hermes. Erst kürzlich ist die Wilo Gruppe von der Financial Times und Statista als „Europe’s Climate Leader 2024“ ausgezeichnet worden. „Die hervorragende Bewertung durch EcoVadis zeigt einmal mehr, dass wir auch tatsächlich einen Unterschied machen. Wilo hat nachhaltigen Impact!“
Die Kommunikationsbedürfnisse der Menschen auch in Dortmund und die Art der Inanspruchnahme von Dienstleistungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Immer weniger AOK-Versicherte haben etwa die persönliche Kundenberatung genutzt. Dafür ist die Nachfrage nach digitalen Beratungsangeboten stark angestiegen. Deshalb wird das AOK-Kundencenter in Brackel zum 30. Juni 2025 geschlossen. Das geht aus dem neuen Standortkonzept hervor, das vom AOK-Verwaltungsrat verabschiedet wurde. „Wir bleiben dennoch auch in Zukunft mit einem persönlichen Beratungs- und Betreuungsangebot in der Fläche weiter präsent und zwar deutlich über dem Niveau unserer Wettbewerber“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Schon heute nutzen viele AOK-Versicherte neben dem Weg über das Telefon vor allem das Onlineportal „Meine AOK“ im Internet über ihren PC oder per App. Hierüber können ganz komfortabel zum Beispiel Formulare heruntergeladen, eine neue elektronische Gesundheitskarte angefordert, Dokumente eingereicht, die elektronische Patientenquittung eingesehen, Versicherungszeiten und persönliche Daten abgefragt und Unterlagen elektronisch angefordert werden. Die persönliche Kundenberatung hingegen ist in den vergangenen Jahren immer stärker zurückgegangen, insbesondere an den kleineren Standorten. Dennoch ist und bleibt der AOK NordWest der persönliche Kontakt zu den Kunden vor Ort sehr wichtig. „Unsere Markenzeichen sind und bleiben starke Leistungen mit vielen Zusatzangeboten wie unserem 500 Euro-Gesundheitsbudget, ein hervorragender Service und eine gute Erreichbarkeit“, so Kock. Darüber hinaus sind die AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über das kostenfreie Servicetelefon 0800 265 5000 rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Außerdem sind viele interessante Informationen und Services auch im Internet unter www.aok.de/nw abrufbar. „Ob im persönlichen Gespräch, am Telefon, Internet, Apps oder andere digitale Medien – wir können unseren Versicherten eine Rund-um-die-Uhr-Beratung über alle Kommunikationskanäle hinweg anbieten“, sagt Kock. Die von der Schließung des AOK-Kundencenters in Brackel betroffenen AOK-Versicherten können für eine persönliche Beratung eines der in der Nähe befindlichen AOK-Kundencenter frei wählen. Wichtig: Die AOK bleibt in der Region präsent und setzt weiterhin auf eine kundenindividuelle Beratung; die Pflegeberatung findet bei Bedarf sogar in der häuslichen Umgebung statt. Auch legt die AOK NordWest weiterhin großen Wert in der Region auf die Umsetzung der umfangreichen Präventions-, Beratungs- und Betreuungsangebote in Schulen, Kindergärten und in den Betrieben. Die vom Anpassungsprozess betroffenen Mitarbeitenden in der Kundenberatung stellen ihre Expertise in der persönlichen und telefonischen Kundenberatung insbesondere in den umliegenden Kundencentern weiterhin zur Verfügung.
Die meisten Fenster sehen gar nicht großartig anders aus, sie schützen aber besser vor Wärme und Kälte. Im Zuge energetischer Modernisierungsmaßnahmen hat das kommunale Wohnungsunternehmen DOGEWO21 neue, energiesparende Fenster in ihren Wohnungsbestand an der Lenteninsel in der östlichen Innenstadt einbauen lassen. Die 14 Mehrfamilienhäuser wurden 1928 und 1929 von der Dortmunder Gemeinnützigen Siedlungsgemeinschaft, so hieß DOGEWO21 damals, gebaut. Die Pläne für die Gebäude im klassischen Stil der 1920er Jahre lieferten die Architekten Dietrich und Karl Schulze. Da die Häuser mit ihren 120 Wohnungen unter Denkmalschutz stehen, darf sich das historische Gesamtbild nicht verändern. Hierfür werden entsprechend alle Maßnahmen nur nach enger Abstimmung mit dem Amt für Denkmalschutz ausgeführt. Das gilt für alle Umbauten, Renovierungen und Instandhaltungen und speziell für die Verarbeitung von Materialien und auch die Farbgebung. Eine Besonderheit hat diese Modernisierungsmaßnahme allerdings, denn die Eckfenster der Wohnhäuser wurden gegen extra angefertigte Sprossenfenster getauscht. Das war möglich, weil solche Sprossenfenster ursprünglich verbaut waren und sich das Erscheinungsbild des Wohnquartiers dem Original der 1920er-Jahre daher annähert. Im Herbst 2024 sind die Arbeiten abgeschlossen, DOGEWO21 hat 760.000 € in die energetische Maßnahme investiert.
Das Projekt „Interkulturelle Clearingstelle Frauen und Beruf“ führte in Kooperation mit dem Jobcenter Dortmund im Forum des Dietrich-Keuning-Hauses (DKH) eine Jobmesse, die speziell auf die Bedürfnisse von Frauen mit Flucht-/Migrationsbiographie zugeschnitten war, durch. Über 1000 Besucherinnen sind gekommen, um mit potentiellen Arbeitgebern und Organisationen/Institutionen in den Austausch zu kommen. Sowohl zahlreiche Arbeitgeber aus den Bereichen Pflege, Erziehung, Hauswirtschaft, Ausbildung, Reinigung, Handel, Lager und Logistik als auch Ausstellerinnen und Aussteller aus dem sozialen Bereich wie Beratungseinrichtungen, Projekte u.v.a. waren vertreten und gaben den Frauen wichtigen Input.
Ziel der Jobmesse war es typischen Hürden bei der Bildungs- und Arbeitsmarktteilhabe von Frauen mit Flucht-/Migrationsbiographie Rechnung zu tragen. Die Frauen konnten sich an einem Ort kompakt über Angebote und Möglichkeiten rund um Arbeitsmarkt, Spracherwerb, Ausbildung u.v.m. informieren, auch in einem weitergefassten Verständnis. Die beteiligten Träger und Organisationen informierten z.B. über spezielle Coachingprogramme, Sprachförderung, kultursensible und ganzheitliche Beratungsangebote, Qualifizierungsmöglichkeiten oder die Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Arbeitgeber sowie der Arbeitgeberservice des Jobcenters waren mit konkreten Jobangeboten vertreten. Veranstalter war die „Interkulturelle Clearingstelle Frauen und Beruf“ des VMDO, gefördert vom Jobcenter Dortmund, deren Ziel es ist, eine ganzheitliche und kultursensible Beratung zu bieten sowie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Trägern in Dortmund in diesem Bereich zu verbessern. Für Kinderbetreuung war gesorgt. Sprach- und Kulturmittler*innen ermöglichten bei Bedarf eine Teilnahme auch bei noch geringen Deutschkenntnissen. Das Team der „Interkulturellen Clearingstelle Frauen und Beruf“ dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihre Engagement und ihre Teilnahme. Auch gilt ein großer Dank an alle Ausstellerinnen und Aussteller von FABIDO, Caritasverband Dortmund e.V., Mütterzentrum Dortmund, Lebenshilfe Dortmund, dobeq GmbH, SHDO GmbH, Bildungsinstitut Münster e.V. (BIMS), Tremonia Akademie, Bildungsinstitut Vogel GmbH & Co. KG, apm, Mehmet Kavili, Socialbee, tech & teach, Dembra food&more GmbH, Af Pack Dilekci & Konak GmbH Gastronomiebedarf, Gid gGmbH, Stadtteil-Schule-Dortmund e.V., Kurdischer Verein Hevi e.V., Planerladen: Migrationsberatung (MBE), Dortmunder Weiterbildungsforum e.V. (dwf), Jobcenter: Arbeitgeberservice, VHS Dortmund, SkF Dortmund und Chancengleich in Europa e.V.
Kaum jemand hat die Geschichte des Dortmunder Gebäudereiniger-Handwerks in den vergangenen Jahrzehnten so geprägt wie Gerhard Kullik. Auf insgesamt 60 Jahre als Meister in seinem Handwerk konnte der 87-jährige gebürtige Hörder nun zurückblicken. Aus diesem Anlass ließen es sich Freunde und Weggefährten nicht nehmen, dem Jubilar im Rahmen eines Empfangs im Restaurant Overkamp persönlich zu gratulieren. Im Beisein des Vorstands der Gebäudereiniger-Innung Dortmund und verdienter Ehrenmitglieder verlor Obermeister Thorsten Just in seiner Laudatio Worte des Dankes und der Anerkennung: „Unser Handwerk und wir alle persönlich haben Dir, lieber Gerhard, viel zu verdanken. Du hast dich mit großem Engagement und Weitsicht viele Jahre zum Wohl unserer Innung ehrenamtlich engagiert. Als Ehrenobermeister bist Du ein Vorbild für uns alle. Vielen Dank für die vielen Jahre, die Du unserem Handwerk gegeben hast.“ Anschließend bekam Gerhard Kullik aus den Händen des amtierenden Obermeisters die Ehrenurkunde des „Diamantenen Meisterbriefs“ überreicht. Die Wurzeln des Lebens von Gerhard Kullik reichen weit in die Geschichte des Dortmunder Handwerks zurück. In Zeiten des Zweiten Weltkriegs wuchs er als Junge im Haus seines Großvaters Albert Horstmann auf, der 1910 einen der ersten Glasreinigungsbetriebe in Dortmund gegründet hatte. Erich Kullik, Vater des Jubilars, hatte die Tochter von Albert Horstmann geheiratet und übernahm den Betrieb im Jahr 1954. Gerhard Kullik selbst absolvierte zunächst keine Ausbildung im väterlichen Betrieb. Der damals 16-Jährige machte von 1952 bis 1955 eine Lehre als Maschinenschlosser bei der Dortmund-Hörder Hüttenunion und erst später zusätzlich eine Lehre als Gebäudereiniger im Familienunternehmen. „Eine der wichtigsten Aufgaben, die man damals lernte, war die Glasreinigung. Erst Ende der 1950er-Jahre kamen dann die Unterhalts- und Grundreinigungen hinzu“, erinnert sich der heute 87-Jährige. In den Jahren 1956 und 1958 stiegen er und sein Bruder Erich Kullik in den väterlichen Betrieb ein, der seit 1955 bereits Mitglied in der Innung war und auch ausbildete. Die Wurzeln des Lebens von Gerhard Kullik reichen weit in die Geschichte des Dortmunder Handwerks zurück. In Zeiten des Zweiten Weltkriegs wuchs er als Junge im Haus seines Großvaters Albert Horstmann auf, der 1910 einen der ersten Glasreinigungsbetriebe in Dortmund gegründet hatte. Erich Kullik, Vater des Jubilars, hatte die Tochter von Albert Horstmann geheiratet und übernahm den Betrieb im Jahr 1954. Gerhard Kullik selbst absolvierte zunächst keine Ausbildung im väterlichen Betrieb. Der damals 16-Jährige machte von 1952 bis 1955 eine Lehre als Maschinenschlosser bei der Dortmund-Hörder Hüttenunion und erst später zusätzlich eine Lehre als Gebäudereiniger im Familienunternehmen. „Eine der wichtigsten Aufgaben, die man damals lernte, war die Glasreinigung. Erst Ende der 1950er-Jahre kamen dann die Unterhalts- und Grundreinigungen hinzu“, erinnert sich der heute 87-Jährige. In den Jahren 1956 und 1958 stiegen er und sein Bruder Erich Kullik in den väterlichen Betrieb ein, der seit 1955 bereits Mitglied in der Innung war und auch ausbildete. Gerhard Kullik selbst setzte konsequent seinen Weg im Gebäudereiniger-Handwerk fort und ging auf die Meisterschule. Am 4. November 1963 schließlich legte er seine Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Dortmund ab. Gleichzeitig begann der damals 27-Jährige sich für die Gemeinschaft der Innung zu engagieren. Von 1964 bis 1982 arbeitete er 18 Jahre als Fachlehrer am Fritz-Henßler-Berufskolleg. Im Januar 1973 wurde er erstmals von der Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt und bereits ein Jahr danach zum Lehrlingswart. Später wurde er Kreislehrlingswart und Vorsitzender der Gesellenprüfungskommission. 1984 schließlich stieg er zum stellvertretenden Obermeister auf und wurde 1991 erstmals zum Obermeister gewählt. Insgesamt 18 Jahre – bis 2009 – blieb er Obermeister der Innung und prägte damit eine wichtige Zeit im Aufbau seines Handwerks und der Innung. 2009 wurde er für seine Verdienste zum Ehrenobermeister ernannt. Gerhard Kullik ist heute Träger des Goldenen Ehrenrings der Gebäudereiniger-Innung Dortmund.
Das Bild zeigt (v.l.) Ehrenvorstandsmitglied Friedrich Wilhelm Müller, ehem. Innungsgeschäftsführer und Ehrenringträger Volker Walters, stellv. Obermeister Ramon Knauf, Obermeister Thorsten Just, Vorstandsmitglied und Ehrenringträgerin Jutta Müller-Czekalla, Jubilar Ehrenobermeister Gerhard Kullik, Ehrenringträger Kai-Gerhard Kullik, Manfred Knauf, Ehrenringträgerin Elke Keufen, Helmut Rasche.
Florian Schroeder passt in keine Schublade. Als vielseitiger Kabarettist, Autor, Hörfunk- und TV-Moderator ist er seit gut 20 Jahren Stammgast auf deutschen Bühnen und in Talkshows. Am Mittwochabend begeisterte er rund 130 Gäste im historischen Spiegelzelt, denn die Westfälische Kaufmannsgilde (WKG) setzte unter dem Motto „Gilde trifft Kultur“ ihre diesjährigen Leuchtturmveranstaltungen fort. Die Gilde feiert 2024 ihr 100-jähriges Bestehen und hatte im März bereits NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur („Gilde trifft Politik“) und im Juni BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl („Gilde trifft Sport“) zu Gast. Mit Florian Schroeder hatte sich die Gilde einen besonderen Entertainer gewünscht, der auch im Spiegelzelt sein großes Können bewies, die politischen und gesellschaftlichen Phänomene der Zeit zu analysieren und außerordentlich humorvoll und schlagfertig aufs Korn zu nehmen. Bei aller Ironie ließ das Multitalent immer wieder aufblitzen, wie sehr er politischen Extremismus ablehnt. Für besonders viele Lacher sorgten seine hervorragenden Imitationen von Talkshow-Moderator Markus Lanz, Politikerin Sahra Wagenknecht und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Für die Gildnerinnen, Gildner und sonstigen Gäste war es außerordentlich kurzweiliger und vergnüglicher Abend, der gleichwohl auch viele Denkanstöße für tiefgründige Gespräche lieferte.
Das Gruppenbild zeigt (v.l.) WKG-Geschäftsführer Gero Brandenburg, Florian Schroeder, Vorstandsmitglied Ralph Weber, Vorsitzerin Gabriele Kroll, Vorstandsmitglied Mike Therolf und der stellv. Vorsitzer Carsten Jäger.
Nach einer einjährigen Probezeit gehen die Marie-Reinders-Realschule und die Dortmunder Eisenbahn GmbH jetzt eine Bildungspartnerschaft ein. Schulleiter Jörg Skubinn und Jan Läzer, Geschäftsführer der Dortmunder Eisenbahn GmbH, haben einen entsprechenden Vertrag unterschrieben. Bei der Unterzeichnung ebenfalls anwesend war Ben Siegmann. Ben ist Azubi im ersten Lehrjahr und der erste Auszubildende, den diese Partnerschaft hervorgebracht hat. Das sind die Ziele der Bildungspartnerschaft: Die Schüler*innen der Jahrgangstufen 7 bis 9 sollen fit gemacht werden für ihre berufliche Zukunft und dafür wichtige soziale und kognitive Fähigkeiten erwerben (Ausbildungsreife). Dazu gehören die Berufsfelderkundung und verschiedene Möglichkeiten für Betriebspraktika im Unternehmen. Die Schule bietet jedes Jahr zudem einen Handwerkstag: Am jeweils 1. Montag im Mai kommen bis zu zwölf Handwerksunternehmen in die Schule und lassen die Schülerinnen und Schüler aktiv und praktisch an den verschiedenen Gewerken arbeiten. Auch die Dortmunder Eisenbahn GmbH wird mit ihren Ausbildungsberufen und Auszubildenden an diesem Tag dabei sein. Darüber hinaus können die Schüler*innen vor Ort an der Westfalenhütte die Dortmunder Eisenbahn GmbH bei einer Betriebserkundung intensiv kennenlernen. Am Berufswahltag der Klasse 9 wird das Unternehmen nicht nur für die Schüler*innen da sein, sondern auch für die Eltern. Hier können die Fragen rund um die Ausbildung bei der Dortmunder Eisenbahn GmbH und bei vielen anderen Unternehmen persönlich erörtert werden. Dabei haben auch die Eltern die Möglichkeit, das Unternehmen kennenzulernen und die ersten Schritte ihrer Kinder in die Berufswahl zu begleiten. Mit Hilfe dieser Partnerschaft sollen sich die Jugendlichen noch umfangreicher über ihre beruflichen Möglichkeiten informieren. Das Regionale Bildungsbüro im Fachbereich Schule und die IHK zu Dortmund arbeiteten eng zusammen, um die Bildungspartnerschaft zu ermöglichen. Die IHK konzentriert sich innerhalb des Projektes „Lernpartnerschaften“ auf die Ansprache und Betreuung der jeweiligen Unternehmen. Das Regionale Bildungsbüro im Fachbereich Schule koordiniert stadtweit Bildungspartnerschaften zwischen Schule und Wirtschaft, unterstützt im Vorfeld die Zusammenarbeit und begleitet die Schulen und Unternehmen langfristig. Es initiiert Partnerschaften, moderiert den Partnerschaftsprozess und reflektiert die Zusammenarbeit mit den Beteiligten. Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen wollen den zukünftigen Schulabgänger*innen einen intensiveren Einblick in den betrieblichen Alltag und in die Anforderungen an Auszubildende vermitteln. Während die jungen Menschen so die Chance für einen optimalen Einstieg ins Berufsleben erhalten, lernen Unternehmen potenzielle Auszubildende frühzeitig kennen.
Auf dem Foto zu sehen in der oberen Reihe: Links Peter Haken, Schulleiter Jörg Skubinn (beide Marie-Reinders-Realschule), Lukas Kluge, Personalsachbearbeiter Dortmunder Eisenbahn GmbH und Ben Siegmann, Azubi bei der Dortmunder Eisenbahn GmbH (v.l.). Untere Reihe (v.l): Anke Albrecht, Studien- und Berufswahlkoordinatorin an der MRRS; Nathalie Kehls, Studien- und Berufswahlkoordinatorin MRRS, Jan Läzer Geschäftsführer Dortmunder Eisenbahn GmbH.
Blaulicht am Abend und aufsteigender Rauch – was im Ernstfall bedrohlich klingt, musste den Mieterinnen und Mietern von Vonovia keine Sorgen bereiten. Denn was in Dortmund-Huckarde stattfand, war eine planmäßige Übung. Die Freiwillige Feuerwehr Dortmund-Berghofen hatte mit Unterstützung von Vonovia die Gelegenheit, Material und Abläufe in einem simulierten Notfall zu testen. Das Wohnungsunternehmen stellte der Feuerwehr ein Übungsobjekt zur Verfügung, um einen realen Einsatz zu simulieren und so die Einsatzkräfte bestmöglich auf Ernstfälle vorzubereiten. Mit nächtlicher Kulisse, künstlich erzeugtem Rauch und einem simulierten Notruf entstand ein realitätsnahes Szenario, wie es die Feuerwehrleute in ihren Einsätzen oft erleben. Gleichzeitig konnten Anwohnerinnen und Anwohner die seltene Gelegenheit nutzen, die Professionalität und das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr hautnah zu erleben. Bei eingeschränkter Sicht, engen Treppenhäusern und unter dem Zeitdruck eines Notfalls war diese Übung eine besondere Herausforderung für die Beteiligten. Doch gerade solche Szenarien zu trainieren, ist wichtig. Denn der Zweck einer solchen Übung ist es, die Feuerwehrleute kompromisslos auf die Realität im Ernstfall vorzubereiten. „Es war unsere erste Übung an diesem Ort, so dass niemand wusste, was ihn oder sie erwartet“, erklärt Sven Reichel, stellvertretender Löschzugleiter der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund-Berghofen. „Die Adresse des Einsatzortes wurde erst zu Beginn der Übung bekannt gegeben. Dies stellte sicher, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Übung mit einer unbekannten Situation konfrontiert wurden, so wie es auch in einem tatsächlichen Brandfall der Fall gewesen wäre.“ „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit geben konnten, eine Übung in unserem Quartier durchzuführen. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, örtliche Behörden und Organisationen, die sich für die Gemeinschaft und unser aller Sicherheit einsetzen, zu unterstützen“, sagt Nora Woker, Quartiersentwicklerin bei Vonovia. Bereits in der Vergangenheit haben solche gemeinsamen Übungseinheiten stattgefunden, die wechselnden Einsatzkräften aus verschiedenen Gruppen erlauben, sich optimal auf unterschiedliche Einsatzszenarien vorzubereiten. „Und wir planen zukünftig auch weitere Kooperationseinheiten in Dortmund“, erklärt Woker. „Kurz nach der ersten Übung der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund-Berghofen hatte bereits die Jugendfeuerwehr die Möglichkeit, in einem Vonovia Gebäude zu üben.“ „Es war eine sehr lehrreiche Übung“, so Reichel. „Nachdem die Übung beendet ist, führen wir immer eine Nachbesprechung durch. Dabei analysieren wir, welche Herausforderungen aufgetreten sind und was wir beim nächsten Mal verbessern können. Das Besondere an diesem Objekt ist, dass wir den Ernstfall in echten Wohngebäuden statt z.B. in großen Lagerhallen üben können. Zudem können wir hier zum Beispiel den Umgang mit engen Treppenhäusern und verwinkelten Räumen trainieren.“
Auf 90 erfolgreiche Jahre ihres Bestehens konnte die Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen zurückblicken. Im Rahmen der Innungsversammlung im Restaurant Overkamp erhielt Obermeister Volker Conradi aus den Händen des stellvertretenden Hauptgeschäftsführers der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen Joachim Susewind eine Urkunde zur Erinnerung an den Gründungstag. „Es gibt kaum eine Fachrichtung im Handwerk, die so große Entwicklungssprünge gemacht hat wie die Elektrotechnik“, erinnerte Joachim Susewind die anwesenden Vertreter der Betriebe. „Vor erst 190 Jahren wurde der Elektromotor erfunden, der eine Revolution in der Industrie auslöste, und heute sind wir in Zeiten von Smart Home und künstlicher Intelligenz angekommen. Bei diesen Entwicklungen Schritt zu halten, ist eine starke Leistung, die die Mitgliedsbetriebe der Innung neun Jahrzehnte lang mit Bravour gemeistert haben.“ Den Beweis, dass Innungsbetriebe auch heute noch am Puls der Zeit sind, trat die Versammlung dann auch am gleichen Abend noch an. Neben Regularien stand ein Vortrag zur Cyber-Sicherheit auf dem Programm. Das Handwerk der Elektrotechnik entstand im Zuge der Industrialisierung und der Entdeckung grundlegender physikalischer Prinzipien zur Elektrizität im 19. Jahrhundert. In Dortmund und Lünen ist es eng verbunden mit dem Bergbau und spezialisierten Handwerkern, die für den Bau und die Wartung von elektrischen Maschinen und Anlagen zuständig waren. Als sich um die vorletzte Jahrhundertwende im Gegenzug zur immer stärker dominierenden Industrie das Handwerk organisierte, vereinigten sich auch die Handwerker der Elektrotechnik. Bereits 1919 wurden in Hörde die ersten Elektrobetriebe dokumentiert, die noch zur Zwangsinnung der Klempner, Kupferschmiede und Installateure gehörten. 1921 entstand dann in Dortmund die „Freie Vereinigung der Elektroinstallateure e.V.“, deren Vorsitzender bis 1934 der Ingenieur Josef Samuel war. Später wurden diese freien Vereinigungen und Zwangsinnungen durch die Erste Handwerksverordnung vom 15. Juni 1934 aufgelöst und verpflichtende Fach-Innungen eingerichtet. Es ist das Gründungsjahr der „Elektroinstallateurinnung für Dortmund und Lünen“, dem Vorläufer der heutigen „Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen“.
Auf dem Bild (v.l.) Stellvertretender Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen Ralf Beyer, Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen Volker Conradi, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen Joachim Susewind.
Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe setzt in Sachen Nachhaltigkeit ein neues Zeichen. Mit Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge auf dem Parkplatz A 3 rückt das Thema E-Mobilität an der B 1 weiter in den Fokus. Acht Ladepunkte an vier Säulen stehen hier nun für Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen der Messe Dortmund, des Kongresszentrums und der Westfalenhalle zur Verfügung. Möglich macht das die Kooperation mit der Firma MENNEKES mit Hauptsitz im Sauerland. Seit März sind die vier „AMEDIO Professional“-Ladesäulen in direkter Nähe zum modernen Eingang Nord in Betrieb. Nutzbar sind die Ladepunkte mit jeweils 11 kW für Besucher, Aussteller und Veranstalter – und das immer, wenn der Parkplatz geöffnet ist. Der Zugang ist simpel: Ein angebrachter QR-Code macht das ad-hoc-Laden schnell möglich. Die Preise erhalten Nutzerinnen und Nutzer so direkt per App transparent auf ihr Mobiltelefon. Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe, erklärte bei einem Vor-Ort-Termin mit Christopher Mennekes, Geschäftsführender Gesellschafter der MENNEKES Elektrotechnik GmbH & Co. KG: „Als Unternehmen sehe ich es als unsere Pflicht an, Verantwortung zu übernehmen. Und Verantwortung übernehmen heißt für mich an die Zukunft denken. Nachhaltig denken. Dabei kommen wir an dem Thema E-Mobilität nicht vorbei. Wir selbst sind dabei, unsere firmeneigene Fahrzeugflotte mehr und mehr auf E-Antriebe umzustellen. Umso mehr freut es uns, wenn auch unsere Gäste darauf setzen. Und wir sie dabei unterstützen können.“ Christopher Mennekes ergänzte: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der Westfalenhallen Unternehmensgruppe einen weiteren Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft zu gehen. E-Mobilität spielt eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Emissionen, und wir sind stolz darauf, mit unseren Ladelösungen einen Beitrag zur Infrastruktur von Dortmund leisten zu können. Unsere ‚AMEDIO Professional‘-Ladesäulen bieten den Besuchern eine komfortable Möglichkeit, ihre Elektrofahrzeuge während des Veranstaltungsbesuchs aufzuladen. So tragen wir gemeinsam dazu bei, die Mobilität von morgen schon heute zu ermöglichen.“ Nicht nur für die firmeneigenen Fahrzeuge, sondern auch für die von Mitarbeitenden ebenso wie Kunden, Veranstaltern und Ausstellern stehen übrigens auf dem nicht-öffentlichen Gelände der Westfalenhallen weitere Ladesäulen der Firma Mennekes bereit. Insgesamt sechs „AMEDIO Professional“ Ladesäulen mit zwölf Ladepunkten sowie vier „AMTRON® Professional“ Wallboxen sind es auf verschiedenen Parkplätzen direkt an der Verwaltung. Hinzu kommen drei „AMEDIO Professional“ Ladesäulen mit sechs Ladepunkten am Mercure Hotel Dortmund Messe & Kongress. Alle sind rund um die Uhr betriebsbereit.
Auf dem Foto zeigen Sabine Loos und Christopher Mennekes gemeinsam, wie es geht: Besucher von Messe und Westfalenhalle können ihre E-Autos nun auf dem Parkplatz A3 laden.
Kein halbes Jahr hat das Restaurant SchwarzGold benötigt, um nach der „Neueröffnung des Monats Juli 2024“ im „Feinschmecker“-Magazin seine zweite Auszeichnung in der Gastronomie-Szene zu erhalten. Der Gourmetführer „Gusto“ verlieh dem feinen Restaurant, das seine Tische in der ehemaligen Gastiefkühlanlage auf dem Gelände der Kokerei Hansa aufgestellt hat, den Titel „Neueröffnung des Jahres 2024“. In seiner Beurteilung lobte der kulinarische Reiseführer „das hohe Niveau gehobener Esskultur mit klarem Gourmetanspruch“. SchwarzGold ist ein reines Menü-Restaurant und Teil der dinner&co-Group des Dortmunder Gastronoms Sascha Nies. In die Küche von SchwarzGold holte er sich Küchenchef Pierre Beckerling − kein Unbekannter in der Gastronomie-Szene. Er hat sich bereits 2020 und 2021 einen Michelin-Stern erkocht. In der neuen Kreativ-Küche, die im historischen Industriebau inmitten des Industriedenkmals Kokerei Hansa Einzug gehalten hat, verbindet Beckerling traditionelle und multikulturelle Einflüsse des „Ruhrpotts“ mit moderner Kulinarik. An seinem Herd verschmelzen Vielfalt und Tradition in den Kompositionen der Menüs. Regionalität und Nachhaltigkeit haben bei der Auswahl der Produkte Priorität. Das Resultat ist Fine-Dining in hoher Qualität. Das Team um Beckerling kreiert Menüs mit Fisch und Fleisch oder auch vegetarisch, „aber immer bunt, ehrlich und offen“ für Neues. Somit, so die Juroren, passt das SchwarzGold goldrichtig in den „Pott“. Besondere Erwähnung findet auch die Location an sich: Über das Bistro-Café Butterraum gelangen die Gäste in die originellen Räume auf dem Boden der Gastiefkühlanlage. Ein Barmanager schafft einen abwechslungsreichen Abend in gemütlicher Aperitif-Atmosphäre, auch nach dem Essen bei einem After-Diner-Drink. In entspannter und luftiger Atmosphäre präsentiert sich der weiterhin sichtbare Industriecharme und lässt Platz für den Blick auf die offene Kochwerkstatt. An schwarzgoldenen Tischen und umgeben von moderner Kunst an den Wänden ist das SchwarzGold ein außergewöhnlicher neuer Gourmetort, der die Gastroszene im Pott bereichert.
Der aktuelle Gusto-Gourmetführer enthält knapp 900 Restaurants, die ausführlich beschrieben werden. Als Kriterien gelten die Küchenleistung, die mit Gusto-Pfannen prämiert werden, das Ambiente, die Ausstattung und der Service.
In der Löttringhauser Nachbarschaftsagentur von DOGEWO21 herrschte eine besondere Stimmung. Beim beliebten Liedercafé, das sich mittlerweile im Programm der Nachbarschaftsagenturen etabliert hat, kamen rund ein Dutzend Mieterinnen und Interessierte aus der Nachbarschaft zusammen, um gemeinsam mit der Musikerin Jasmin Siebert einen fröhlichen und unbeschwerten Nachmittag zu verbringen. Mit ihrer Gitarre sorgte Jasmin Siebert für musikalische Vielfalt: Vom Schlager bis zum Oldie – es war für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders das Mitmach-Konzept des Liedercafés kam gut an. Die Teilnehmenden durften aktiv die Musikauswahl mitgestalten, indem sie ihre Lieblingslieder aus einem umfangreichen Repertoire auswählten. „Singen tut der Seele gut, dem Körper und dem Geist“, so Jasmin Siebert. Neben den musikalischen Klängen gab es auch reichlich Gelegenheit, zu schunkeln und sich bei Kaffee und Kuchen in geselliger Runde auszutauschen. Das DOGEWO21-Liedercafé hat sich in den Nachbarschaftsagenturen von DOGEWO21 etabliert und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Es bietet nicht nur musikalische Unterhaltung, sondern auch eine wertvolle Möglichkeit für die Nachbarschaft, in Kontakt zu kommen und Gemeinschaft zu erleben.
Louisa Kriemann und Julian Jäger, Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr beim kommunalen Wohnungsunternehmen DOGEWO21, zählten zu den ersten Teilnehmern des neuen Austauschs „Early Careers“ von Eurhonet, einem Zusammenschluss verschiedener kommunaler und sozial orientierter Wohnungsunternehmen aus Europa. Zum dreitägigen Programm gehörte der Besuch des Europäischen Parlaments und des Europarates, aber auch Workshops und Seminare, um zu verstehen, wie die EU-Gesetzgebung funktioniert und wie sich diese auf die tägliche Arbeit eines Wohnungsunternehmens auswirkt. Ziel dieser Fortbildung ist es, die eigene Perspektive und das Wissen zu erweitern. Aber die Eurhonet-Fahrt dient auch dem Kennenlernen und Vernetzen mit anderen jungen Menschen aus der Wohnungsbranche. „Für mich war das Besondere an dieser Fahrt, mit neuen Menschen aus anderen Ländern zusammenzutreffen und in Kontakt zu treten. Es war unglaublich interessant, die Stadt Brüssel kennenzulernen und bei einer Stadttour viel zur Geschichte und Architektur der Häuser zu erfahren. Der Besuch im Parlament war ein echt tolles Erlebnis, das ich nicht missen möchte“, erzählt Louisa Kriemann nach ihrer Rückkehr. „Durch das Eurhonet-Event konnten wir sehen, wie sich sozial orientierte Wohnungsunternehmen international vernetzen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Außerdem erfuhren wir, welchen Einfluss das Parlament mit seinen Entscheidungen und Regelungen auf unsere Branche hat“, so Julian Jäger. Das Treffen wird künftig einmal jährlich für junge Menschen der Eurhonet-Mitgliedsunternehmen aus Ländern wie Italien, Schweden und Deutschland angeboten.
Auf dem Bild: Louisa Kriemann und Julian Jäger (DOGEWO21) schnupperten in Brüssel gemeinsam in europäische Themen der Wohnungswirtschaft hinein beim Eurhonet-Treff der kommunal und sozial orientierten Wohnungsunternehmen.
Feen, Fabelwesen und Hexen bevölkerten zum Herbstanfang die Märchensiedlung in Eving, wo das Wohnungsunternehmen Vonovia zu einem fröhlichen Mieterfest eingeladen hatte. Passend zum Motto der Siedlung drehte sich alles um das Thema Märchen, doch das Fest bot nicht nur für Kinder viel Spaß und Unterhaltung. Bei Spezialitäten vom Grill und märchenhaften Leckereien trafen sich die Mieterinnen und Mieter auf der großen Quartierswiese am Holtkottenweg. Unter den großen Eichen lauschten Groß und Klein spannenden Märchenerzählungen, die in eine zauberhafte Fantasiewelt entführten. Höhepunkte des Tages waren das bunte Kinderschminken, bei dem sich die jungen Märchenfans in Prinzessinnen, Elfen oder andere Fabelwesen verwandeln konnten, sowie das Spiel- und Sportmobil des Stadtsportbundes, das den Kindern actionreiche Erlebnisse bot. Außerdem stellten die Besucherinnen und Besucher leckere Kräutersalze her, die sie anschließend als Andenken mit nach Hause nehmen konnten. Neben Spiel und Spaß war auch Vonovia mit einigen Partnern und ihren Informationsangeboten vor Ort. Der Energiesparservice der Caritas beriet Mieterinnen und Mieter zu Themen wie Einsparmöglichkeiten im Haushalt, das Familienbüro informierte an einem Stand rund um das Thema Familie und lokale Angebote. Auf dem sogenannten „Müllfriedhof“ zeigte die EDG Entsorgung GmbH Dortmund, wie lange es dauert, bis sich verschiedene Abfälle in der Natur zersetzen. Was die Märchensiedlung so besonders macht, ist der nachbarschaftliche Zusammenhalt, wie Vonovia Objektbetreuer Wolfgang Schütze erklärt: „Hier treffen viele Generationen aufeinander und pflegen einen starken Zusammenhalt. Das zeigt sich nicht zuletzt an unserem wunderschönen Blumenbeet auf der Quartierswiese, das wir auf den Wunsch der Mieterinnen und Mieter angelegt haben.“ In Eving engagiert sich Vonovia in mehreren Quartieren. Neben der Märchensiedlung stehen die Siedlung Kirdorf und die Siedlung Ötztaler Straße im Fokus und werden zu modernen Wohnquartieren weiterentwickelt. In die energetische Sanierung und Modernisierung von rund 2.200 Wohnungen wurden in den vergangenen Jahren rund 62 Millionen Euro investiert.
DSW21 macht ernst! Für die Mobilitätswende in Dortmund und die Umsetzung des Konzeptes »Dortmund mobil« mit den drei Bausteinen »DOnight« zur Optimierung des Nachtangebotes im ÖPNV, »CityTaktPlus« zur Taktverdichtung auf stark frequentierten Stadtbahn-Abschnitten sowie der »Innovationslinie 400« fährt das Verkehrsunternehmen ungebremst eine Einstellungsoffensive. Aktuell läuft dazu auch eine neue Kampagne mit Radio-Spots auf 91.2 und Plakatmotiven. „Mach dich und unsere Umwelt glücklich: mit einem Job bei uns.“ Mit diesem Appell wirbt DSW21 um neue Fahrer*innen sowohl für den Bus- als auch für den Stadtbahnbereich. Die Botschaft ist klar: Als Mitarbeiter*in bist du Teil der Mobilitätswende und leistest einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Du bewegst also nicht nur Menschen von A nach B, sondern bewegst auch nachhaltig etwas. Im laufenden Jahr 2024 hat DSW21 bereits 48 Stadtbahnwagenführer*innen und 50 Bus-Fahrer*innen zur Ausbildung eingestellt. Hinzu kommen 18 Busfahrer*innen, die ihren Führerschein schon mitgebracht haben und die Fahrschule nicht mehr durchlaufen mussten. Und das Jahr ist ja noch nicht zu Ende. Mit den Neueinstellungen kompensiert DSW21 einerseits die demografische Entwicklung; besetzt also Stellen nach, die in den Ruhestand scheidende Mitarbeitende frei machen. Zudem benötigt das Unternehmen mehr Personal, um den Tarifabschluss aus dem Frühjahr 2024 umzusetzen. Der sieht für 2024 zwei, für 2025 drei und für 2026 vier zusätzliche Entlastungstage für Beschäftigte in besonders stark beanspruchte Berufsgruppen vor. DSW21 baut aber auch Stellen auf, um die geplanten Verbesserungen im ÖPNV umsetzen zu können. Die Einstellungsoffensive geht 2025 weiter. Die Zahl der Neueinstellungen wird sich dann voraussichtlich sogar noch einmal erhöhen. DSW21 bereitet sich darauf mit der Ausweitung der Kapazitäten in der betriebseigenen Fahrschule vor. Falls nötig, wird das Verkehrsunternehmen zusätzlich einen externen Dienstleister für die Ausbildung ins Boot holen.
Die Materna-Gruppe erzielt gleich zwei bedeutende Erfolge: Im PAC Innovation Radar 2024 wird das Unternehmen als einer der besten Anbieter von KI-Services in Europa mit der Bewertung „Best-in-Class“ ausgezeichnet. Gleichzeitig festigt Materna seine Position im Handelsblatt „TOP 100 Ranking“ der wachstumsstärksten Mittelständler Deutschlands. Dies zeigt die Kontinuität des Unternehmens und seine Fähigkeit, sich auch in herausfordernden Zeiten erfolgreich zu behaupten. Die Materna-Gruppe sichert sich ihren Platz unter den erfolgreichsten Mittelständlern Deutschlands. Das Unternehmen wird im renommierten PAC INNOVATION RADAR 2024 als einer der führenden Anbieter von KI-Services ausgezeichnet. Als eines von nur drei Unternehmen erhält Materna die begehrte Bewertung „Best-in-Class“ im Segment „KI-bezogene Services für den deutschen Mittelstand“, was seine herausragende Marktposition und Kompetenz im Bereich Künstliche Intelligenz bestätigt. Im PAC INNOVATION RADAR, durchgeführt vom IT-Analystenhaus Pierre Audoin Consultants (PAC), wurden 28 führende Unternehmen bewertet. Besonders Maternas Expertise in AI-bezogenen Dienstleistungen für den deutschen Mittelstand überzeugte die Analysten. Dabei spielten folgende Kriterien eine besondere Rolle: die Relevanz der digitalen Kundenbindung, der Fokus auf mittelständische und kleinere Unternehmen, der deutsche Markt, Unternehmens-Transparenz und der Fokus auf den öffentlichen Sektor. Joachim Hackmann, Principal Analyst und Head of BAS Cluster bei PAC, sagt dazu: „Materna hat sich als ein wichtiger Akteur im Bereich KI-Dienstleistungen etabliert. Besonders die Fokussierung auf mittelständische Unternehmen und der Einsatz von souveränen KI-Ansätzen machen Materna zu einem zuverlässigen Partner in der deutschen und europäischen Wirtschaft.“ Materna stärkt auch seine Position als eines der dynamischsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Im aktuellen Handelsblatt „TOP 100 Ranking“ verbesserte sich Materna im Vergleich zum Vorjahr auf Rang 46. Das Ranking untersucht mehr als 8.000 mittelständische Unternehmen und bewertet das durchschnittliche Umsatzwachstum und die Ertragskraft seit 2019. Maternas kontinuierliches Wachstum und hohe Profitabilität unterstreichen die erfolgreiche Unternehmensstrategie. Michael Hagedorn, CEO der Materna Gruppe, erklärt: „Die Auszeichnungen sowohl im Handelsblatt TOP 100 Ranking als auch im PAC INOVATION RADAR bestätigen unsere führende Rolle im Bereich der digitalen Transformation und Künstlichen Intelligenz. Diese Erfolge verdeutlichen unser Engagement, mittelständischen Unternehmen in Deutschland innovative, vertrauenswürdige und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen anzubieten.“ Im Bereich Künstliche Intelligenz verfolgt Materna einen klar strukturierten Ansatz, der Unternehmen bei der erfolgreichen Implementierung von KI unterstützt. Michael Hagedorn erläutert, dass der KI-Change-Management-Ansatz von Materna auf drei Säulen basiert: Sensibilisierung für die Besonderheiten von KI, die aktive Einbeziehung der Mitarbeitenden in den Prozess sowie Kommunikation und Transparenz. „KI sollte zum zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie werden. Entscheidend sind das Mindset und die Kompetenz für KI-Projekte“, betont Hagedorn. Nur wenn Unternehmen eine durchgängige KI-Kultur etablieren, die von allen Beteiligten getragen wird, kann KI ihr volles Potenzial entfalten und langfristig zum Erfolg führen. Berater wie Materna unterstützen dabei, diese Kultur aufzubauen und die notwendigen Strukturen zu schaffen, um KI-Projekte nachhaltig und erfolgreich umzusetzen.
Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills ist mit jährlich rund 3.000 Teilnehmenden in den 130 Handwerksberufen Europas größter Berufswettbewerb. Nun stehen die Landessiegerinnen und -sieger des Wettbewerbs fest. Insgesamt zählen 75 junge Frauen und Männer, die ihre Ausbildung in den Bezirken der sieben NRW-Handwerkskammern absolviert haben, zu den ersten Landessiegerinnen und -siegern. In Anwesenheit von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Berthold Schröder, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages und der Handwerkskammer Dortmund, sowie Marc Giering, Vizepräsident der Handwerkskammer Dortmund, wurden die Landessiegerinnen und -sieger aus allen sieben Handwerkskammern in NRW für ihre großartige Leistungen geehrt. „Im Namen der Handwerkskammern in Nordrhein-Westfalen, des Westdeutschen Handwerkskammertages und persönlich gratuliere ich allen Siegerinnen und Siegern der Deutschen Meisterschaft im Handwerk auf Landesebene“, erklärte Schröder in seiner Ansprache. Er hob den außergewöhnlichen Erfolg der jungen Handwerkerinnen und Handwerker hervor und betonte: „Sie können stolz auf Ihre Spitzenleistungen sein. Am Anfang Ihres beruflichen Lebensweges stehen Ihnen nun viele Möglichkeiten offen. Mit einer dualen Ausbildung haben Sie einen guten Grundstein dafür gelegt. Gleich welchen Weg Sie nun einschlagen, wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“ Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Den Besten in ihren Gewerken gratuliere ich herzlich zu ihren großartigen Leistungen. Sie zeigen mit Talent, Kreativität und schöpferischer Kraft, welche Chancen eine Ausbildung im Handwerk bietet. Ich bin stolz auf alle jungen Menschen in Nordrhein-Westfalen, die als Auszubildende im Handwerk zu einer zukunftsfähigen, klimaneutralen Wirtschaft und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen. Ihr Erfolg und ihr Engagement unterstreichen die große Bedeutung der Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Ausbildung.“ Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, muss die Abschlussprüfung mindestens mit der Note „gut“ bestanden werden, sofern nicht praktische und theoretische Prüfungsbereiche getrennt ausgewiesen werden. In diesem Fall muss das Ergebnis mindestens „gut” im praktischen und „befriedigend” im theoretischen Prüfungsbereich sein. Außerdem darf die Gesellin/der Geselle das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In den vergangenen Wochen sind bei allen sieben Handwerkskammern in NRW die Besten auf Kammerebene ermittelt worden. Nun stehen die Landessiegerinnen und -sieger fest. Mit dem ersten Sieg auf Landesebene haben sich die Gewinnerinnen und Gewinner für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Ob sie sogar einen Sieg auf Bundesebene nach Hause bringen, entscheidet sich in den kommenden Wochen.
Abschluss eines Großprojekts zur energetischen Modernisierung
Mit dem erfolgreichen Abschluss eines groß angelegten Modernisierungsprojekts setzt das kommunale Wohnungsunternehmen DOGEWO21 ein weiteres Zeichen für nachhaltige Quartiersentwicklung. Das Hochhaus am Langeloh 4 in Löttringhausen, ein markanter Bau mit 129 Wohnungen, wurde vollständig von der bisherigen gasbasierten Wärme- und Heißwasserversorgung auf ein umweltfreundliches Wärmepumpensystem umgestellt. Im Frühjahr 2022 gestartet, konnte die Maßnahme nun pünktlich zur Heizperiode 2024 abgeschlossen werden. „Die energetische Modernisierung des Hochhauses markiert für DOGEWO21 einen Meilenstein auf dem Weg zu einer energieeffizienten und klimagerechten Versorgung unserer Bestände“, erklärt Christian Nagel, Prokurist Wohnungswirtschaft bei DOGEWO21. „Wir beschäftigen uns seit Jahrzehnten mit Maßnahmen, die in unseren Wohnungen Energie einsparen und somit auch den CO2-Ausstoß senken“, unterstreicht Gero Scheebaum, Bereichsleiter Technik. Das Hochhaus in Löttringhausen sei ein herausragendes Beispiel dafür, wie effektiv solche Projekte umgesetzt werden können. Innovative Wärmetechnik für nachhaltigen Betrieb
Die neue Wärmeversorgung basiert auf einer Kombination aus acht Luft-Wasser-Wärmepumpen und zwei zusätzlichen Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die zusammen eine effiziente und klimaschonende Beheizung des Gebäudes sicherstellen. Die Wärmepumpen erhalten ihre Energie von einer eigens dafür errichteten 10-kV-Station. Im Vorfeld der Umstellung auf die neue Heiztechnik wurden umfangreiche Arbeiten durchgeführt: Im gesamten Gebäude wurden 699 neue Heizkörper installiert, alle Ventile und Hydrauliksysteme ausgetauscht und etwa acht Kilometer Heizungsrohre erneuert. „Durch die Umstellung auf Luft-Wasser-Wärmepumpen können die Mieterinnen und Mieter ihren Energieverbrauch um bis zu ein Drittel reduzieren – je nach individuellem Nutzungsverhalten“, erläutert Bauleiter Andreas Wachter, der das Projekt von Anfang an betreut hat. Gleichzeitig wird der CO₂-Ausstoß des Gebäudes um mindestens 47 Tonnen pro Jahr gesenkt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Besonderen Wert legte
DOGEWO21 auf eine enge Kommunikation mit den Mieterinnen und Mietern, um die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten. „Unser Ziel war es, auch im Einzelfall zu schauen, wo wir unsere Unterstützung anbieten können. Das hat unter dem Strich sehr gut funktioniert“, berichtet Wachter. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz wassergestützter Kernbohrungen, die das Staubaufkommen während der Bauarbeiten deutlich reduzierten. Trotz der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen gibt es für die Mieterinnen und Mieter keine Mieterhöhungen. „Unser Ziel war es, das Projekt so umzusetzen, dass es für alle Beteiligten ein Gewinn ist – sowohl für die Umwelt als auch für die Mieterinnen und Mieter“, betont Wachter abschließend.
Auf dem Bild v.l.: Bauleiter Andreas Wachter und Gero Scheebaum, Bereichsleiter Technik bei DOGEWO21.
Gerber Architekten hat einen weiteren internationalen Wettbewerbserfolg zu vermelden, dieses Mal in der Schweiz. Es ist eine besondere Herausforderung, zeitgemäße, nachhaltige, wirtschaftliche und zügig realisierbare Erweiterungskonzepte für einen im Laufe der Zeit gewachsenen, mittlerweile veralteten und sanierungsbedürftigen Schulkomplex zu entwickeln. Zumal wenn der jetzige Gebäudebestand schon kaum ausreicht für die Schülerinnen und Schüler, deren Zahl in den kommenden Jahren noch weiter steigen wird. Für die Erweiterung der Kantonsschule im schweizerischen Romanshorn hat Gerber Architekten einen solchen Entwurf entwickelt und wurde im Wettbewerb mit insgesamt 49 Teilnehmern mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Für eine der wichtigsten Bauaufgaben derzeit, den Schulbau, liefert der Entwurf von Gerber Architekten vorbildliche Lösungsansätze. Für die Erweiterung der 1969 gegründeten Kantonsschule in Romanshorn hatte das kantonale Hochbauamt im November 2023 einen anonymen, einstufigen Projektwettbewerb ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt waren Anbieterinnen und Anbieter von Planerleistungen aus der Schweiz, der EU oder aus Vertragsstaaten des GATT/WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen, soweit dieser Staat Gegenrecht gewährt. Durch die mehrfache Erweiterung der Kantonsschule war ein heterogener Immobilienbestand mit einer Split-Level-Situation entstanden, die weder Barrierefreiheit bot noch den aktuellen Lernbedürfnissen entsprach. Die Erweiterung der Kantonsschule in Romanshorn wird aufgrund der notwendigen Flächen zur Beherbergung der steigenden Schülerzahlen eine großmaßstäbliche Anlage, dessen ebenso großzügiger, naturbezogener Außenraum eine elementare Ausstrahlung auf die Schüler, sowie die unmittelbare Umgebung haben wird. Insgesamt 49 Büros haben an dem Wettbewerb teilgenommen. Der Entwurf von Gerber Architekten basiert auf der spiegelbildlichen Erweiterung des seinerzeit in Beton gebauten Bestandsgebäudes und bildet einen zusammenhängenden, horizontal gelagerten Schulkomplex. Mittels Anbaus und Aufstockung entsteht ein hierarchieloser, barrierefreier Schulbau, mit dessen kompakter Form große, zusammenhängende Grünflächen erhalten bleiben. Durch die gewählte Holzbauweise bleiben Anbau und Aufstockung deutlich ablesbar, die durchgehende Innenstruktur bindet Neu und Alt jedoch in einem gemeinsamen funktionalen Baukörper zusammen. Das Raster der Tragkonstruktion des Bestandes wird sowohl bei der Aufstockung als auch bei der seitlichen Erweiterung konsequent weitergeführt. Hierdurch ist auch eine zukünftige Erweiterung einfach möglich. Die innere Neustrukturierung erfolgt so konsequent, dass Alt und Neu unauffällig ineinander übergeht. Die Anbauten und Aufstockung bilden mit dem Bestand einen neuen Baukörper, der mit dem Außenraum verschmilzt. Diese räumliche Verschmelzung entsteht durch die unterschiedlich tiefen Dachgärten. Durch- und Ausblicke, Tageslichteinfall und eine räumliche Durchlässigkeit tragen zur einfachen Orientierung in dem Schulkomplex bei. Das konzeptuelle Nebeneinander von Architektur und Landschaft zeigt sich deutlich am Haupteingang, von wo aus man das Gebäude betreten oder über eine Treppe zum Dachgarten steigen kann. Die Erweiterung der Kantonsschule in Romanshorn versteht Schule nicht nur als Basis eines leistungsfähigen Bildungssystems. Sie entwickelt ein architektonisches und landschaftsräumliches Umfeld, in dem sich Lehrer, Schüler und Anwohner miteinander wohlfühlen. Im naturräumlichen Kontext wird die Parzelle im Westen durch die Kastanienallee in Richtung der Schule, sowie die angrenzenden Obstgärten geprägt. Im Osten prägen naturbelassene, sowie naturnah gestaltete Freiräume den Außenraum. Kleinere Gewässer und biotopartige Bereiche bilden den aktuell existenten Kontext. Diese Qualitäten werden gestärkt, um die Identität des Ortes insgesamt zu stärken. Der entstehende Campus soll zugleich als Naherholungsgebiet für das sich im Wandel befindende Romanshorn fungieren.
Die Eigenschaften der unterschiedlichen Landschaftstypologien im Osten und Westen der Parzelle werden in die Ausbildung der Freianlagen des neuen Campus aufgenommen. Die Verteilung und Anordnung des Gehölzvolumens von linearen Anordnungen im Westen hin zu Clustergruppen oder gestreuten Einzelpflanzungen im Osten ist ein zentrales Thema der Freiraumgestaltung. So säumen die Bäume im Bereich der östlichen und süd-östlichen Außenanlagen die Erschließungsachsen und begleiten somit die Bewegungsflüsse und dienen zur besseren Orientierung. Die vegetative Pufferzone im Süden bildet durch eine dichtere Bepflanzung einen natürlichen Filter zu der angrenzenden Wohnbebauung aus.
Der Stadtteil Schüren in Dortmund bekommt Zuwachs. Das Wohnungsunternehmen Vonovia freut sich, in der Meinbergstraße neue Mieterinnen und Mieter begrüßen zu dürfen. Hier wurden zwei Neubauten mit je fünf Wohneinheiten errichtet, die idyllisch in der Nähe des Phoenix-Sees liegen und neue Wohnoptionen im Stadtteil bereithalten. Die ersten Mieterinnen und Mieter haben ihr neues Zuhause bereits im Oktober bezogen. Die modernen Wohnungen punkten mit Balkonen und Terrassen, großzügigen Grundrissen, barrierearmer Ausstattung und Fußbodenheizung. Sie sind bequem per Aufzug erreichbar. Das Größenspektrum reicht von 65 bis 132 Quadratmetern und wird unterschiedlichen Bedürfnissen – Einzelpersonen, Paaren oder Familien – gerecht. Marita Lütkemeyer ist eine der Ersten, die in den Neubau eingezogen sind: „Mich hat besonders der Garten überzeugt, für mich und meinen Hund ist er ideal. Wir können draußen in der Sonne sein und frische Luft schnappen. Ein weiteres Plus ist der helle Wohnküchen-Essbereich. Wenn die Sonnenstrahlen durch die großen Fenster einfallen, zaubert das einfach eine fantastische Atmosphäre. Der Raum ist lichtdurchflutet und ich fühle mich dort einfach wohl.“ Nachhaltiges und energieeffizientes Wohnen ist ein wesentlicher Bestandteil der Vonovia Neubauprojekte, wie die Mieterinnen und Mieter anerkennen: „Meine anfängliche Sorge war, dass die Wohnung, die über dem Kellerbereich liegt, kühl sein könnte“, sagt Mieterin Natalie Tüleyli. „Aber diese Bedenken haben sich schnell erledigt. Die Wohnung ist warm und die Isolierung ist wirklich top. Die Wärme bleibt schön im Raum.“ Die Neubauten in der Meinbergstraße sind mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgestattet, die ohne fossile Brennstoffe funktioniert. Durch diese Maßnahmen wird bei den Neubauten die Energieeffizienzklasse A+ erreicht. „Nachhaltige Wohngestaltung spielt für unsere Neubau- und Modernisierungsprojekte sowohl im Hinblick auf die Gebäude als auch auf das Wohnumfeld eine tragende Rolle“, betont Vonovia Regionalleiter Sebastian Keppe. „Auf diese Weise wollen wir unseren Mieterinnen und Mietern bereits über die Bausubstanz und die Heizungen ermöglichen, energieeffizient zu leben. Gleichzeitig fördern wir mit insektenfreundlichen Pflanzen das Umweltbewusstsein im Alltag.“ Der zweite Neubau in der Meinbergstraße wird noch in diesem Jahr in die Vermarktung gehen. In den vergangenen beiden Jahren hat Vonovia insgesamt drei Neubauprojekte in Dortmund fertiggestellt, die das Wohnangebot in der Stadt erweitern. Diese Neubauten erfüllen hohe Ansprüche an Energieeffizienz und bieten eine Reihe von Annehmlichkeiten, darunter ein barrierearmes Design. Zudem werden in den neuen Projekten Umwelt- und Biodiversitätsaspekte berücksichtigt.
Auf dem Bild zu sehen: Die Mieterinnen Marita Lütkemeyer (links) und Natalie Tüleyli (Mitte) freuen sich gemeinsam mit Mark Zolper, Objektbetreuer bei Vonovia (rechts), über die Fertigstellung des Neubaus.
Wilos Smart Factory am Konzernhauptsitz in Dortmund hat den renommiertesten Produktionswettbewerb im deutschsprachigen Raum gewonnen und ist als Fabrik des Jahres 2024 ausgezeichnet worden. Das hochmoderne Werk auf dem Wilopark setzt Maßstäbe in der industriellen Fertigung. „Mit der Smart Factory haben wir nicht nur eine State-of-the-art-Fabrik nach Industrie-4.0-Standards geschaffen, sondern auch eine höchst nachhaltige Arbeits- und Produktionsumgebung für unsere Mitarbeitenden“, erklärt Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der multinationalen Wilo Gruppe. „Wir sind stolz, dass dieses stimmige Gesamtkonzept erneut ausgezeichnet wurde.“ Vor allem der konsequente Einsatz von Digitalisierung und Automatisierung hat die Fachjury überzeugt. So hat der Technologiekonzern im Dortmunder Werk eine hohe Fertigungstiefe und Flexibilität erreicht. „Durch den Einsatz innovativer Technologien und konsequente Optimierungen sind wir äußerst reaktionsschnell und anpassungsfähig – und das bei höchstem Qualitätsniveau“, ergänzt Georg Weber, Mitglied des Vorstands und CTO der Wilo Gruppe. „Denn Qualität steht für Wilo als Premiumanbieter natürlich ganz oben.“ Der Wettbewerb „Fabrik des Jahres“ gilt seit seiner Gründung 1992 als einer der wichtigsten Benchmark-Wettbewerbe der produzierenden Industrie in Europa. Als Gesamtsieger 2024 folgt Wilo auf Porsche (2023), Rational (2022), Siemens (2021) und Volkswagen (2020). In diesem Jahr standen besonders Künstliche Intelligenz sowie der Einsatz von Cobots, also mit Menschen zusammenarbeitenden Robotern, im Fokus. Neben Wilo wurden die Unternehmensgruppe Fischer, Mercedes-Benz, BMW, Festool und Philips Medical Systems ausgezeichnet. Bevor Wilos Smart Factory in diesem Jahr den Gesamtsieg erreichen konnte, wurde sie bereits 2022 mit dem „Fabrik des Jahres“-Preis in der Kategorie „Hervorragende Transformation: Digitalisierung“ ausgezeichnet. Erst vor wenigen Monaten erhielt der Konzern zudem den Microsoft Intelligent Manufacturing Award (MIMA) in der Kategorie „Add Value!“ für die adaptive Werkerassistenz in der Smart Factory. Insgesamt hat Wilo in die 2019 eröffnete und rund 55.000 Quadratmeter große Fabrik über 125 Millionen Euro investiert. In drei Hallenschiffen produziert der Konzern hier Nass- und Trockenläuferpumpen, insbesondere für den Einsatz in der Heizungs- und Klimatechnik. In Dortmund sowie an allen weiteren europäischen und chinesischen Standorten produziert die Wilo Gruppe klimaneutral.
Bereits zum dritten Mal verleiht die Verbundgruppe NORDWEST Handel AG den Nachhaltigkeitspreis unter den Lieferantenpartnern Bau, Handwerk/Industrie und Haustechnik, um die Nachhaltigkeitsstrategien der Hersteller transparenter zu machen und wegweisende Projekte besonders zu würdigen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung in Düsseldorf im Theater der Träume statt, zu der mehr als 100 Teilnehmer geladen waren, die im Vorfeld ihre Projektbewerbung eingereicht hatten. Eine unabhängige Jury wählte aus den 67 eingereichten Nachhaltigkeitsbewerbungen drei Gewinner aus: Hamberger Sanitary GmbH, Kleining GmbH & Co. KG und LAUFEN GmbH, die aufgrund ihrer Innovationskraft und ihres ganzheitlichen Ansatzes überzeugten. In einer festlichen Zeremonie im Düsseldorfer Theater der Träume wurden die Gewinner vor über 100 Gästen ausgezeichnet. Die Veranstaltung bot nicht nur eine Plattform für die prämierten Projekte, sondern auch inspirierende Einblicke zu aktuellen Aspekten des Themas Nachhaltigkeit. NORDWEST-Vorstand Michael Rolf moderierte den Abend und resümiert: „Der NORDWEST Zukunftspreis für Nachhaltigkeit vereint zukunftsweisende Projekte und eine gemeinsame Vision. Die Begeisterung unserer Partner zeigt, dass wir zusammen auf einem wichtigen und richtigen Pfad sind – für eine grünere und verantwortungsvollere Welt auch im Geschäftsleben.“ Thorsten Sega, Vorstand der NORDWEST, präsentierte das Nachhaltigkeitsengagement der Verbundgruppe am Firmensitz Dortmund und am neuen Logistikstandort Alsfeld, an dem NORDWEST eines der modernsten und nachhaltigsten Logistikzentren in Deutschland realisiert. „Unser Neubau in Alsfeld ist ein wichtiger Faktor unserer Nachhaltigkeitsstrategie – ein hochmoderner Komplex, der ressourcenschonend und energieeffizient betrieben wird. Mit Projekten wie diesem setzen wir als Unternehmen ein Zeichen, dass Nachhaltigkeit nicht nur jetzt unser Handeln prägt, sondern auch unsere Zukunftsvision bestimmt“, betonte Sega. Die Jury-Mitglieder John E. Toft, CEO von TheKnot Recycling Consulting in Bremen, und Sandra Honigs, stellvertretende Direktorin des Aquazoos Löbbecke Museum in Düsseldorf, bereicherten die Verleihung des NORDWEST Zukunftspreises für Nachhaltigkeit ebenfalls mit inspirierenden Vorträgen. Toft beleuchtete, wie Unternehmen durch Kreislaufwirtschaft ihre Umweltbilanz verbessern können. Honigs gab eindrucksvolle Einblicke in die Bedeutung des Artenschutzes für nachhaltige Entwicklung. Beide betonten, dass jede der zahlreichen Einreichungen einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Nachhaltigkeit leistet und kreative, tragfähige Lösungen zur Stärkung ökologischer und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit liefert – mit den ausgezeichneten Projekten als herausragende Beispiele. Die diesjährigen drei Gewinnerprojekte spiegeln eine große Bandbreite an Ansätzen und nachhaltigen Lösungen wider, von Ressourcen- und Energiemanagement bis hin zur Förderung eines umweltbewussten Arbeitsumfelds. Die drei ausgezeichneten Unternehmen erhielten ein Preisgeld von je 6.000 Euro: Hamberger Sanitary GmbH: Mit dem WC-Sitz HARO Greenline stellte das Unternehmen den ersten Sitz vor, der vollständig aus recyceltem Kunststoff besteht und in plastikfreier Verpackung geliefert wird. Durch eine CO₂-Einsparung von 77 % und ein Potenzial zur Vermeidung von jährlich 50.000 Tonnen CO₂ setzt dieses Produkt neue Maßstäbe für nachhaltiges Design und Funktionalität. Kleining GmbH & Co. KG: Das Unternehmen beeindruckte mit ihrem KaminFILTERKat, einer innovativen, stromlosen Nachrüstlösung für Kaminöfen, die Feinstaub und Schadstoffe drastisch reduziert. Mit recycelbaren Materialien und einfacher Installation trägt dieses System dazu bei, ältere Öfen nachhaltiger zu machen und die Umwelt zu schonen. LAUFEN GmbH: Der weltweit erste elektrische, CO₂-freie Tunnelofen für die Produktion von Sanitärkeramik reduziert den Energieverbrauch auf ein Drittel und nutzt Photovoltaik, um sich autark mit Energie zu versorgen. Damit ebnet LAUFEN den Weg für klimaneutrale Fertigung und setzt einen neuen Meilenstein in der Keramikbranche. Nach der Preisverleihung bot der Abend ausreichend Gelegenheit für Austausch und Networking beim gemeinsamen Dinner. Eine beeindruckende Tuchakrobatik-Show sorgte für einen festlichen Abschluss.
Das Neue Gesundheitshaus Dortmund ist mit dem B!WRD des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand in Berlin statt. Das Neue Gesundheitshaus ist einer der bedeutendsten Zeitzeugen der deutschen 1950er-Jahre-Architektur, der von der Landmarken AG aufwändig saniert und mit einem Nutzungsmix revitalisiert wurde. Das Projekt konnte sich in der Kategorie Gewerbe gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Nominiert waren neben spannenden Neubauten auch weitere hervorragende Revitalisierungen wie der NetWorkHub Dresden oder das SHED in Berlin. „Ein sehr aufwendiges, aber richtig schönes und bedeutendes Projekt für Dortmund“, sagt die Projektverantwortliche Sylvia Friederich, Partnerin bei Landmarken. „Der Dank gilt unserem leidenschaftlichen Projektteam, das einen großartigen Job gemacht hat, und Investor Norbert Hermanns, der das Objekt langfristig im Bestand halten wird. Der lange Atem hat sich gelohnt!“ Vollständig erhalten, war das Gesundheitshaus der Stadt nach 70 Jahren behördlicher Nutzung doch deutlich in die Jahre gekommen. Ganz im Geiste ihres Architekten Will Schwarz wurden die Qualitäten und Schätze dieser Dortmunder Nachkriegs-Ikone durch gründliche Sanierung freigelegt und ganz neu interpretiert. In dem markanten Ensemble mit fünf Gebäudeteilen hat Landmarken einen neuen urbanen Nutzungsmix aus Designhotel, Kita, Wohnungen und innovativen Bürokonzepten etabliert – alles unter den Auflagen des Denkmalschutzes. „Nachhaltige Bestandentwicklungen sind ein wichtiger Baustein unserer Unternehmensstrategie“, sagt Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling. „Wir übernehmen ökologische und soziale Verantwortung und leisten so einen Beitrag zur gelungenen Transformation unserer Städte.“ Mit seiner Wiederbelebung wurde das ‚Neue Gesundheitshaus‘ zur Pilgerstätte für die Architektur der 1950er Jahre und zu einem neuen Hotspot, der diesen Innenstadtstandort zu allen Tageszeiten belebt. Die nachhaltige Transformation erhält nicht nur die Bausubstanz, sondern leistet durch die Rekultivierung des Innenhofs von einem Parkplatz zur Grünfläche einen Beitrag zur Entsiegelung. Wo früher auf grauem Asphalt Autos parkten, spielen nun die Kita-Kinder im Grünen. Mit seinem kunstvollen, lichtdurchfluteten Inneren und den bürgerfreundlichen gesundheitlichen Einrichtungen wurde das Dortmunder Gesundheitshaus ab Ende der 1950er Jahre zum Treffpunkt der Stadt. „Diese Historie haben wir aufgegriffen: Heute ist es ein Treffpunkt für Freigeister, Städtereisende und Kinder“, sagt Sylvia Friederich. Mit einem modernen AOK-Kundenzentrum wurde auch das Thema Gesundheit wieder aufgegriffen. Neben der AOK gehört auch die Kita Villa Luna zu den Nutzern im Gesundheitshaus. Hauptmieter ist die Designhotelkette prizeotel. Eine Bürofläche ist noch verfügbar und die noch nicht vermieteten, möblierten Wohnungen werden im Dezember fertiggestellt. Der B!WRD ist einer der bedeutendsten Preise der Branche. Die Auszeichnung des BFW prämiert besondere Leistungen in der deutschen Immobilienlandschaft und legt den Fokus auf Kreativität, Durchhaltevermögen und Innovationskraft.
Transparent, hell und modern: Die neuen Fahrgastunterstände von DSW21 und RBL Media sorgen für trockene Füße und Köpfe bei den Dortmunder Fahrgästen und sind außerdem ein echter Hingucker. Vor rund drei Jahren fiel der Startschuss für den Austausch der neuen Wartehäuschen – an der Stadtkrone Ost wurde nun der 250. Unterstand aufgestellt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Aufstellung des 250. Unterstandes einen Meilenstein in diesem ambitionierten Projekt erreicht haben“, erklärt Andrea Engelke, Leiterin Marketing und Kundenmanagement bei DSW21. „Die neuen Fahrgastunterstände sind nicht nur optisch ein Schritt nach vorn. Neben der Gestaltung haben wir sie auch in Bezug auf die Nutzungsfreundlichkeit, die Belange von behinderten Menschen und den Vogelschutz auf den neuesten Stand gebracht.“ Der Außenwerbe-Vermarkter RBL Media richtet sich beim Aufbau der Häuschen nach einer Prioritätenliste, die beispielsweise das Alter des bisherigen Unterstands und auch die Nutzungsfrequenz des Standorts berücksichtigt. „Wir konnten seit dem Herbst 2021 insgesamt 250 Wartehäuschen und damit fast die Hälfte aller von uns vermarkteten Unterstände erneuern“, so RBL Media-Geschäftsführer Daniel Lange. Er ergänzt: „Einen Austausch dieser Größenordnung hat es in Dortmund seit Jahrzehnten nicht gegeben.“ Doch damit ist die aufwändige Erneuerung noch nicht am Ende, betont DSW21-Verkehrsvorstand Ulrich Jaeger: „Der Austausch wird so lange kontinuierlich weitergehen, bis alle Fahrgastunterstände erneuert sind. Wir werden bei der Reihenfolge weiterhin zusammen mit unserem Partner Prioritäten setzen. Außerdem werden wir in Einzelfällen auch Wartehallen an Standorten aufstellen, an denen heute noch keine stehen. Dies ist allerdings aufgrund der dafür notwendigen Planungen und Genehmigungen deutlich aufwändiger als ein reiner Austausch.“ Rund 530 der 680 Dortmunder Fahrgastunterstände gehören dem Vermarkter RBL Media, die restlichen 150 DSW21 selbst. Die Unterstände sind über das gesamte Dortmunder Stadtgebiet verteilt. Gemeinsam haben DSW21 und RBL Media ein Modell entwickelt, das mit grau lackiertem Aluminium und einem transparenten Glasdach punktet. Die neuen Wartehäuschen lösen an vielen Standorten die etwas in die Jahre gekommene rote Optik ab. Die neuen Unterstände sind so konstruiert, dass ihre aufeinander abgestimmte Elemente nach Bedarf schnell an örtliche Gegebenheiten angepasst werden können. Der festgelegte Standard sorgt auch dafür, dass die Fahrgastunterstände, die DSW21 selbst gehören, zukünftig im gleichen »Look and Feel« aufgebaut werden können.
Auf dem Bild zu sehen: Ulrich Jaeger (Verkehrsvorstand DSW21), Daniel Lange (Geschäftsführung RBL Media), Roland Petermann (Projektmanager RBL Media, Andrea Engelke (Leiterin Marketing und Kundenmanagement) und Christian Schmidt (Verkehrsmittelwerbung DSW21, v.l.) freuen sich an der Stadtkrone Ost über den 250. Fahrgastunterstand.
Die katholische Hauptschule Husen wurde gemeinsam mit der Beimdick-Gruppe für ihre Kooperation im Projekt „Ausbildung im Quartier“ der Wirtschaftsförderung Dortmund mit dem Schulwirtschaft-Preis 2024 ausgezeichnet. Der Schulwirtschaft-Preis „Engagement sichtbar machen!“ zeichnet jährlich Unternehmen und Kooperationen aus, die sich besonders für die berufliche Orientierung von Jugendlichen engagieren und den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtern. Das ausgezeichnete Projekt „Wahlpflichtkurs Elektroniker*in“ überzeugte die Bundesjury mit seinem innovativen Ansatz, der den jungen Menschen praxisnahe Einblicke in das Berufsfeld der Elektrotechnik bietet. Ziel dabei ist es, die Jugendlichen für MINT-Berufe zu begeistern und mögliche Vorurteile abzubauen. In der neuen Kategorie „Starter Kooperation Schule – Unternehmen“ sicherten sich die katholische Hauptschule Husen gemeinsam mit der Beimdick-Gruppe den ersten Platz. Im Mittelpunkt steht dabei die enge Kooperation zwischen Schule und Unternehmen. Sie ermöglicht beispielsweise Exkursionen zur Betriebsstätte und zum benachbarten Umspannwerk, praktische Workshops und die Integration moderner Lernmethoden, etwa die Nutzung von XR-Technologie im Unterricht. So kommen die Schüler*innen neben der praktischen Tätigkeit auch mit Akteur*innen der Beimdick-Gruppe wie aktuellen Auszubildenden in Kontakt. „Das Projekt leistet einen wertvollen Beitrag, wenn es darum geht, Jugendlichen frühzeitig authentische Einblicke in dieses vielfältige Berufsfeld zu ermöglichen. Und es trägt bereits Früchte, so dass sowohl acht Praktikums- als auch drei Ausbildungsplätze vermittelt werden konnten“, so Heike Marzen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Dortmund. Martin Hölscher, Geschäftsführer der Beimdick-Gruppe, ergänzt, dass der Wahlpflichtkurs mittlerweile zum festen Bestandteil bei der Gewinnung von Nachwuchskräften gehöre. Durch die mehrjährige Zusammenarbeit kommt es mittlerweile auch dazu, dass ehemalige Schüler*innen der Katholischen Hauptschule Husen als Auszubildende der Beimdick-Gruppe zurückkehren und in der Nachwuchsakquise als authentische Vorbilder dienen. Das Gemeinschaftsprojekt „Ausbildung im Quartier“ von Schulverwaltung / Regionales Bildungsbüro und Wirtschaftsförderung begünstigt mit seinen 12 Betriebsakquisiteur*innen an acht Dortmunder Haupt- sowie vier Gesamtschulen den Übergang der Schüler*innen in die Arbeitswelt und unterstützt so die lokale Wirtschaft bei der Gewinnung von Nachwuchskräften.
Das Foto zeigt die glücklichen Gewinner*innen bei der Preisverleihung des Schulwirtschaft-Preis 2024 v.l.n.r.: Angela Papenburg, Vorsitzende Wirtschaft Schulwirtschaft Deutschland, Dirk Bresinsky, Schulleiter kath. Hauptschule Husen, Chantal Stemmer, Auszubildende Beimdick-Gruppe, Johanna Böhning, Schülerin der kath. Hauptschule Husen, Florian Piechota, Projektmanager Wirtschaftsförderung Dortmund, Martin Hölscher, Geschäftsführer Beimdick-Gruppe und Thomas Schenk, Vorsitzender Schule Schulwirtschaft Deutschland.
Die Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen hat einen neuen Vorstand. Bei der Mitgliederversammlung im Dortmunder Hotel L’Arivée wählten die Innungsbetriebe den bisherigen stellvertretenden Obermeister Alexander Schwanitz an die Spitze der Innung. Der langjährige Obermeister Ralf Marx gab die Führung nach 28 Vorstandsjahren in jüngere Hände und wurde von der Innungsversammlung für seine Verdienste um das Handwerk zum Ehrenobermeister gewählt. Ebenfalls nicht mehr im Vorstand ist Gerd Lewandowske, der für seine langjährige Mitgliedschaft im Vorstand und seine Verdienste um die Innung zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Gleichzeitig mit dem Wechsel an der Spitze vollzog die Innung eine Verschlankung ihres Vorstandes. In Zukunft wird nur ein stellvertretender Obermeister statt bisher zwei im Ehrenamt tätig sein; die Zahl der Beisitzer wurde für die neue Amtsperiode von sieben auf fünf reduziert. Weiterhin stellvertretender Obermeister ist Holger Michaelis, zum Lehrlingswart wurde Thomas Grundmann bestimmt. Als Beisitzer wählte die Innungsversammlung darüber hinaus Herbert Krause, Philipp Göffringmann, Alexander Kohl, Tim Wagemann und Karl-Hermann Richter. Ralf Marx, der nun Ehrenobermeister ist, wurde im Oktober 1996 erstmals in den Vorstand der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen gewählt und war dort zunächst Beisitzer. 2009 wurde er dann stellvertretender Obermeister und 2013 schließlich Obermeister. Das blieb er insgesamt 11 Jahre lang. Parallel dazu war Marx von 1996 an im Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer Dortmund aktiv und von 2013 bis 2023 Mitglied im Vorstand der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen, ab 2015 als deren stellvertretender Kreishandwerksmeister. Auf Landesebene engagierte sich Marx als Vertreter im Fachverband SHK NRW und dort insbesondere im tarifpolitischen Ausschuss. 2022 wurde er für seine Verdienste mit der Goldenen Ehrennadel des Fachverbandes ausgezeichnet. Über zwei Amtsperioden war Ralf Marx darüber hinaus Mitglied in der Vollversammlung der Handwerkskammer Dortmund. „Ralf Marx hat es in all diesen 28 Jahren verstanden, mit viel Engagement ein Netzwerk aufzubauen, das der Innung und ihren Mitgliedern stets zugutegekommen ist”, so Geschäftsführer Joachim Susewind in seiner Laudatio. „Auch die Partnerschaft mit örtlichen Versorgern, dem Handel und Herstellern hat er gepflegt und zum Wohl der Innung ausgebaut. Die Innung hat Ralf Marx viel zu verdanken.” Besondere Ehrungen bekamen im Rahmen der Innungsversammlung auch die anwesenden Mitglieder Robert Lettermann und Heinz-Dieter Nolte. Sie erhielten aus den Händen von Ehrenobermeister Ralf Marx ihre Goldenen Meisterbriefe für 50 Jahre im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk. Für 25 meisterliche Jahre im SHK-Handwerk wurde darüber hinaus Marco Hoffmann, Ausbilder in der SHK-Lehrwerkstatt, geehrt.
Auf dem Bild zu sehen ist der neue Vorstand der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen mit (v.l.) Geschäftsführer Joachim Susewind, Thomas Grundmann, Alexander Kohl, Alexander Schwanitz, Philipp Göffringmann, Holger Michaelis, Tim Wagemann und Herbert Krause (nicht im Bild: Karl-Hermann Richter).
Die nordrhein-westfälischen IHKs ehrten die besten Auszubildenden des Landes in Siegen. 185 Absolventinnen und Absolventen nahmen im Rahmen einer Festgala in der Siegerlandhalle die entsprechende Auszeichnung aus den Händen von Walter Viegener, Präsident der IHK Siegen, Hauptgeschäftsführer Dr. Thilo Pahl und dem Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses der IHK Siegen, Dirk Pöppel, entgegen. Darunter waren auch elf Top-Azubis aus dem Bezirk der IHK zu Dortmund. Aus Anlass ihres 175-jährigen Bestehens richtete die IHK Siegen in diesem Jahr die landesweite Großveranstaltung aus. Das Motto: „Wir setzen den Besten das Krönchen auf“ – eine Anspielung an das Wahrzeichen der Stadt Siegen – die Nikolaikirche mit ihrer goldenen Krone. Mehr als 70.000 Auszubildende nehmen jährlich an den IHK-Prüfungen in NRW teil. „Sie haben allen Grund, stolz auf Ihre Prüfungsabschlüsse zu sein“, hob Walter Viegener hervor. „Die Botschaft lautet: Leistung wird belohnt und bringt Sie weiter!“ Gut qualifizierte Fachkräfte würden branchenübergreifend gesucht. Die Karriereaussichten für Berufseinsteiger seien auch vor diesem Hintergrund ausgesprochen vielversprechend. „Sie haben es verdient, heute für Ihre Leistung ‚gekrönt‘ zu werden, und sind echte Vorbilder für viele weitere junge Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, eine berufliche Ausbildung anzutreten.“ Unter dem Applaus der rund 700 Gäste erhielten die Landesbesten ihre Urkunde. Außerdem konnten sich die Ausbildungsabsolventen über eine eigens für diesen Anlass gefertigte Trophäe in Form der Nikolaikirche und eines Krönchens aus Plexiglas und Metall freuen. Umrahmt wurde die feierliche Auszeichnung mit einem Programm aus Musik, Tanz und Sandmalerei. Schon vor Beginn der Festveranstaltung sorgte ein Magier bei den eintreffenden Gästen für verblüffende Momente. Die Landesbesten aus dem Bezirk der IHK zu Dortmund: Johanna Marie Schleep, Bauzeichner/-in, Lennard Stöppel, Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Alexander Bodenstein, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Lennard Sträter, Industrieelektriker/-in, Fachrichtung: Betriebstechnik, Jonas Remmer, Industrieelektriker/-in, Fachrichtung: Betriebstechnik, Sophie-Marie Meißner: Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen, Celine Knauber, Produktionsfachkraft Chemie, Robin Plate, Servicekaufmann/-kauffrau im Luftverkehr, Lucy Kohlmeier, Sport- und Fitnesskaufmann/Sport- und Fitnesskauffrau, Filip Wernik, Verfahrensmechaniker/-in für Beschichtungstechnik, Lars Fenske, Zerspanungsmechaniker/-in.
Die nordrhein-westfälischen IHKs zeichnen die Landesbesten seit 1992 aus. Damit heben sie die große Bedeutung der betrieblichen Ausbildung für den wirtschaftlichen Erfolg des Landes öffentlich hervor. Zudem erfahren die Auszubildenden hiermit für ihre persönliche Leistung eine besondere Würdigung. Geehrt werden die beiden besten Absolventen in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf, wenn sie mindestens 92 von 100 möglichen Punkten erzielt haben. Die IHKs prüfen in knapp 131 Ausbildungsberufen. Das Spektrum reicht von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zerspanungsmechaniker.
Zum 29. Mal hat die Wilo Gruppe ihr Top-Management zum International Meeting of General Managers (IMGM) versammelt. Im Fokus der diesjährigen Führungskräftetagung, die im jüngst eingeweihten Networking Cube auf dem Wilopark in Dortmund stattfand, standen die übergeordnete, gruppenweite Nachhaltigkeitsstrategie des multinationalen Technologiekonzerns sowie der Ausbau von Wilos erfolgreicher region-for-region-Strategie. Entsprechend lautete der Titel des IMGM 2024: „New Perspectives – Embracing the Future with Creating, Caring, Connecting.”
„Die Nachhaltigkeitsstrategie ist der Taktgeber unseres Handelns“, erklärt Oliver Hermes, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wilo Gruppe. „Auf dem IMGM konnten wir – die Mitglieder des Zentralvorstands sowie die Mitglieder der drei Regionalvorstände der Wilo Gruppe – zeigen, wie sich diese Strategie auch im neugeschaffenen, regionalen Set-up umsetzen lässt.“ Vor wenigen Wochen hatte der Konzern bekannt gegeben, seine gesamte Aufbauorganisation zu regionalisieren und zu dezentralisieren. „Im Lichte dieser historischen Transformation ist das diesjährige IMGM eine besonders wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und Diskussion.“ Der im September 2024 offiziell eröffnete Networking Cube ist das neue Marktpartnerbegegnungszentrum auf dem Wilopark. Im rund 5.000 Quadratmeter großen Gebäude am Zentral-Headquarter heißt der Konzern Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Finanzen willkommen. Der Networking Cube bietet großzügige Räume für Austausch und Interaktion. Ein Highlight des neuen Begegnungszentrums ist eine 191 Quadratmeter große LED-Wand, bestehend aus über 50 Millionen Pixeln.
IHK-Präsident Dustmann erneut in den Vorstand von IHK NRW gewählt In der Mitgliederversammlung von IHK NRW wurde turnusmäßig der neue Vorstand für die 16 nordrhein-westfälischen Kammern gewählt. Ralf Stoffels, der amtierende Präsident von IHK NRW und Präsident der SIHK zu Hagen, wurde im Amt bestätigt und für die kommenden vier Jahre erneut gewählt. Er wird in seiner Arbeit weiterhin maßgeblich auch von Dortmunds IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann unterstützt, der als Vizepräsident von IHK NRW ebenfalls wiedergewählt wurde. Zusammen mit den anderen drei Vizepräsidenten machen Stoffels und Dustmann die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sehr deutlich: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, dass wir in der IHK-Organisation gemeinsam die Bedarfe der Wirtschaft gegenüber der Politik im Land, im Bund und in den Regionen vertreten. Somit werden wir auch mit dem neu gewählten Vorstand von IHK NRW weiterhin die Interessen der NRW-Wirtschaft und Anliegen der Unternehmen zielführend einbringen, um die drohende Abwärtsspirale zu stoppen und den Industrie- und Wirtschaftsstandort wieder wettbewerbsfähig zu gestalten.“ Der neue Vorstand von IHK NRW appelliert daher an die Politik: Die kommenden Wochen dürfen für die NRW-Wirtschaft nicht verloren gehen! Die Unternehmen in NRW brauchen wirksame Konjunkturimpulse, um die aktuelle Schwächephase zu überwinden und den Strukturwandel annehmen zu können. Alle Parteien sind gefordert, bis zur Wahl wirksame Konzepte zu entwickeln und dann schnell in die Umsetzung zu kommen. Nach dem Aus der Bundesregierung, kommt es umso mehr auf das Land an. In der zweiten Hälfte der Legislatur muss die Landesregierung Nordrhein-Westfalens durch klare Prioritäten auf Wohlstand und Wachstum eine Guideline für den Wandel und damit neues Vertrauen für die politische Arbeit schaffen. NRW ist ein starker und weltweit anerkannter Wirtschaftsstandort. Unsere Unternehmen wissen, dass der Wandel Härten mit sich bringt, sich aber immer auch Chancen bieten. Das, was sie vor allem brauchen, ist ein internationales und nationales Level-Playing Field, zukunftsfähige und wirtschaftsorientierte Rahmenbedingungen sowie Rückenwind aus der Politik. Als Mitglieder des Vorstandes und somit zugleich Vizepräsidenten von IHK NRW wurden gewählt: (In alphabethischer Reihenfolge) Präsident: Ralf Stoffels (Präsident IHK NRW / Präsident Südwestfälische IHK zu Hagen / Vizepräsident DIHK) Vizepräsident: Heinz-Herbert Dustmann (Präsident IHK zu Dortmund) Vizepräsident: Stefan Hagen (Präsident IHK Bonn/ Rhein-Sieg) Vizepräsident: Elmar te Neues (Präsident IHK Mittlerer Niederrhein) Vizepräsident: Jörn Wahl-Schwentker (Präsident IHK Ostwestfalen zu Bielefeld)