Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
Hinweis: Wenn Sie auf die Fotostrecke gehen und das erste Bild anklicken, öffnet sich das Motiv und dazu das Textfeld mit Informationen – je nach Länge des Textes können Sie das Textfeld auch nach unten „ausrollen“. Je nachdem, welchen Browser Sie benutzen, können evtl. Darstellungsprobleme auftreten. Sollte dies der Fall sein, empfehlen wir den Mozilla Firefox-Browser zu nutzen.
Die Gemeinwohl-Stiftung der Sparkasse Dortmund hat im Rahmen des „Nachbarschaftsprogramms“ der Stadt Dortmund den partizipativen Bau eines Rankgerüst-Zauns für den Waldgarten 7000 Schmetterlinge gefördert. Das Künstlerhaus Dortmund bedankt sich für die großzügige Unterstützung, die dazu beigetragen hat, dieses „Kunstwerk für Artenvielfalt und Wohlbefinden“ noch schöner zu machen. Der „essbare“ Waldgarten ist angelegt nach altbewährten Permakultur-Prinzipien mit Obstbäumen- und Sträuchern, Gemüsen, Stauden, Kräutern und Wurzeln. Das temperaturausgleichende Permakultur-System trägt zur Klimaregulierung der Stadt bei und ist ein wichtiges Trittstein-Biotop für Artenvielfalt. Das Projekt gründet sich auf den langjährigen Wunsch der Bildenden Künstlerin Barbara Koch, an einer ehemaligen Brachfläche ein Paradies für Mensch und Tier in Form eines soziokulturellen Kunstprojekts in der Dortmunder Nordstadt zu schaffen und so den Ort nachhaltig zu verändern. Der Waldgarten 7000 Schmetterlinge ist jeden 1. und 3. Samstag im Monat besuchbar.
Auf dem Foto zusehen von links nach rechts: Dr. Pia Wojtys (Geschäftsführerin Künstlerhaus Dortmund), Barbara Koch (Bildende Künstlerin Künstlerhaus Dortmund / 7000 Schmetterlinge), Sabine Bartz (Sparkasse Dortmund).
Das Projekt der dobeq mbH, einer Tochter der AWO Dortmund, vereint Nachhaltigkeit mit sozialem Engagement. Zum einen finden durch das Schatzkästchen Menschen mit nachgewiesenem Bedarf Kleidung und Spielzeug. Zum anderen finden dort Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, eine Chance auf Rückkehr in die Berufswelt. Aktuell sind es 49 Mitarbeitende, die durch diese Arbeitsgelegenheit eine Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt anstreben. Darüber hinaus werden durch die Arbeit des Schatzkästchens gebrauchsfähige Spielzeuge und Kleidung im Wertstoffkreislauf gehalten – anstatt auf dem Müll zu landen. Die ersten 5 Jahre sind nun um, es sollen viele weitere folgen. Das Jubiläum wurde vor einigen Tagen mit geladenen Gästen in der Kulturwerkstatt der dobeq gefeiert. Vertreter*innen der Kooperationspartner jobcenter Dortmund und der Entsorgung Dortmund GmbH sowie der lokalen Politik kamen zusammen, um gemeinsam zurück und auch nach vorne zu blicken. Bürgermeister Nobert Schilff hob insbesondere die Bedeutung für die einkommensschwachen Bürger*innen der Stadt Dortmund hervor.
Heike Henze Brockmann, Geschäftsführerin der dobeq mbH, unterstrich in ihrem Grußwort ebenfalls die Notwendigkeit des Schatzkästchens und kann von vielen schönen Momenten in der noch jungen Projektgeschichte berichten. Besonders gern erinnert sie sich an einen Jungen, der ihr vor dem Ladenlokal begegnete – ausgestattet mit einem Spielzeug-LKW, der etwa so groß war, wie er selbst. „Die pure Freude über das neue Spielzeug war in seinem Gesicht zu sehen. Das war ein wirklich schöner Moment, den es wahrscheinlich ohne das Schatzkästchen nie gegeben hätte.“ Natürlich wünschen sich alle Beteiligten, dass solche Bedarfe nicht existierten – doch leider entspricht das nicht der Realität. Henze-Brockmann berichtet, dass seit Jahresbeginn bereits fast 15.000 Objekte übergeben wurden. Etwa die Hälfte davon entfiel auf Kleidung, gefolgt von Schuhen und Spielzeug. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnte sich die interessierte Öffentlichkeit an der benachbarten Claußmeyer-Halle über die Vorgänge hinter den Kulissen informieren. Die gespendeten Waren, die zum Teil über die EDG an den Wertstoffhöfen gesammelt werden, werden hier sortiert und für den späteren Verkauf aufbereitet. Zum Jubiläum wurden viele interessante Verkaufsbeispiele ausgestellt, die kurze Zeit später den Weg in das Ladenlokal auf dem Schwanenwall finden werden. Auch eine Tour in die einzelnen Abteilungen der Werkstatt wurde angeboten. Im Schatzkästchen wird übrigens nicht mit Geld, sondern mit verfügbaren Punkten bezahlt. Kaufen dürfen hier ausschließlich registrierte Menschen mit nachgewiesenem Bedarf. Es gibt eine Warteliste zur Aufnahme in die Kundenkartei.
Egal ob für kleine Abenteurerinnen oder Leseratten im Menglinghausener Quartier Am Spörkel, Am Sturmwald und Hellenbank gibt es für Kinder viel zu entdecken. Hier hat das Wohnungsunternehmen Vonovia einen neuen Spielplatz errichtet und einen Bücherschrank gespendet. Beide gehören zu Maßnahmen, mit denen Vonovia das Quartier noch familienfreundlicher gestalten möchte. Die Einweihung der Kinderattraktionen wurde mit einem Besuch des Maskottchens Plappermaul und einem Eiswagen gefeiert.
Ganz gleich, ob geschickt eine Brücke aus hängenden Seilen überquert wird oder mithilfe der Sandrutsche kreative Bauvorhaben realisiert werden auf dem neuen Spielplatz im Quartier finden Kinder jetzt noch mehr Gelegenheiten zur Entfaltung. Mit seinen bunten Klettergerüsten bietet er viel Platz zum Toben und Entdecken.
„Mit den neuen Spielgeräten in Menglinghausen schaffen wir einen Platz im Quartier, an dem die Kinder ihrem Bewegungsdrang und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Gleichzeitig entsteht hier ein Familientreffpunkt, der die Nachbarschaft zusammenbringt“, erklärt Vonovia Objektbetreuer Marco Janetzki.
Aber nicht nur der neue Spielplatz begeistert die Menglinghausenerinnen und Menglinghausener: Im neuen Bücherschrank vom Plappermaul, dem Nashorn-Maskottchen der Leseförderung der Präventionsfachstelle des Jugendamtes Dortmund, können die Mieterinnen und Mieter ihre neue Lektüre kostenlos ausleihen. Hier finden sich auch Bücher wie „Ein Tag mit Plappermaul“ oder „Plappermaul räumt auf“, denn das Maskottchen hat eine eigene Buchreihe. Aber auch Erwachsene finden im neuen Bücherschrank ausreichend Lesestoff.
„Das Wetter hat uns mit seinen sommerlichen Temperaturen einen tollen Rahmen geboten“, erklärt Willi Klein von der Präventionsfachstelle Jugendamt Dortmund, der gemeinsam mit dem Maskottchen Plappermaul vor Ort war. „Die Mieterinnen und Mie- ter konnten bereits erste Bücher tauschen und in der Sonne le- sen. Währenddessen haben wir mit den Kindern und dem Plappermaul unseren Plappermaul-Song ,Lesen macht Spaß‘ getanzt.“ Vonovia Quartiersentwicklerin Nora Woker ergänzt: „Unser Ziel ist es, für die Menschen in unseren Quartieren bedarfsgerechte Angebote zu schaffen. Menglinghausen ist ein grüner Stadtteil. Kindergarten und Freizeitangebote sind fußläufig erreichbar, sodass wir unseren Wohnungsbestand auch für Familien mit den neuen Angeboten attraktiver gestalten möchten.“ Vonovia unterstützt das Plappermaul-Projekt auch an weiteren Standorten. So wird zukünftig auch im Bestand in Nette ein Schrank stehen.
Unter der Leitung des deutsch-türkischen Schriftstellers Nevfel Cumart entstand gemeinsam mit Bewohner*innen der AWO Seniorenwohnstätte in Eving und Schüler*innen der Hauptschule am Externberg das Buch „Zwischen Gestern und Heute – Lebensgeschichten“
In einer kreativen Schreibwerkstatt im November und Dezember vergangenen Jahres entstanden so Geschichten aus völlig verschiedenen Generationen. Dabei leisteten sich beide Gruppen gegenseitig Hilfestellungen, wie z. B. beim Verfassen der Texte, wenn das Schriftbild zu „zitterig“ wurde oder wenn ein gesagtes Wort für die jungen Menschen nicht sofort verständlich war. Nun war es so weit: Die älteren sowie jüngeren Schriftsteller*innen lasen ihre Texte vor, die nicht nur aus Erinnerungen an frühere Zeiten bestanden, sondern auch ganz persönliche Wünsche an die Zukunft enthielten. So unterschiedlich diese doch teilweise waren (von einem gut bezahlten Job über Erfolg als Fußballer bis hin zur Beibehaltung der Gehfähigkeit im hohen Alter), gab es dennoch viele Gemeinsamkeiten: Der Wunsch nach einem friedlichen Leben oder noch viele schöne Momente mit der Familie zu erleben, wurden oft vorgelesen. „In den Treffen wurde viel gelacht, aber auch über generationsübergreifende Kriegserlebnisse und damit verbundene Herausforderungen gesprochen“, so Denise Pelzer, die das Projekt von Seiten der Seniorenwohnstätte begleitet hat. Die Schüler*innen konnten durch die Begegnung ihr Bild von der älteren Generation verändern, wie ein Schüler äußerte: „Viele von den Älteren sind gar nicht so ,gebrechlich‘, wie ich dachte; sie sind zum Teil auch echt lustige und coole Typen.“ Auch Holger Steinrücke, Sozialarbeiter an der Schule am Externberg, sieht Potenzial für weitere gemeinsame Projekte.
Möglich war die Umsetzung der Schreibwerkstatt vor allem durch das Engagement von Nevfel Cumart sowie durch eine Förderung der Stadt Dortmund im Rahmen des „Aktionsplans Soziale Stadt“, vertreten durch die Aktionsraumbeauftragte Patricia Demel. Das Buch ist bei der Edition Hübscher im Genniges Verlag unter der ISBN: 978- 3- 924983-71-0 bestellbar.
Am 08.06.2024 fand im Propsteihof in der Dortmunder Innenstadt das Benefizkonzert Hämatone statt. Zwischen 10:30 Uhr und 20:30 Uhr traten zwölf Musikbands von Klassik bis Pop, von Jazz bis Rock auf. Peter Großmann führte in den Umbauphasen der Bands mit interessanten Interviews durch den Tag. So sprachen Patient:innen, eine Stammzellspenderin und Mitarbeitende über Ihre Erfahrungen in der Behandlung des Blutkrebses. Neben der Musik hatten interessierte Dortmunder:innen die Gelegenheit, sich rund um das Thema Blutkrebs an Ständen der DKMS, Der Deutschen Lymphomhilfe, bei der Selbsthilfegruppe Junger Patienten und der Josè Carreras Stiftung umfangreich zu informieren und an einer Typisierungs-Aktion der DKMS teilzunehmen. „Hämatologie ist Teamwork – wie das Musizieren in einem Orchester oder in einer Band. Das haben wir an diesem Tag gezeigt,“ resümiert PD Dr. med. Ralf G. Meyer, Initiator von Hämatone. „Die Hämatologie ist sowohl für und Mitarbeitende als auch für unsere Patientinnen und Patienten im JoHo Dortmund etwas ganz Besonderes“, erklärt Meyer weiter: „Wer bei uns arbeitet, lässt sich auf Menschen ein und benötigt im wahrsten Sinne des Wortes „Herzblut“. Im vergangenen Jahr hatte Meyer bei einem Kongress in New Orleans mit anderen Hämatologen zusammengesessen. Gemeinsam haben sie darüber gesprochen, was sie bewegt – in ihrem Beruf und jenseits davon. Und dabei kam heraus, dass Musik in diesem Zusammenhang mehr ist als nur ein Ausgleich: Eine Leidenschaft, die die Ärzt:innen ebenso mit Herzblut leben. So war die Idee für HämaTone als Musikevent geboren: Ärzt:innen, Pflegekräfte und ehemalige Patient:innen musizieren gemeinsam gegen den Krebs und für das Leben.
Unter dem Begriff Hämatologie, eher als Blutkrebs bekannt, sind Erkrankungen wie Leukämien, Lymphome, Multiples Myelom zusammenammenfasst. Patient:innen, die aufgrund dieser Erkrankungen behandelt werden, gehen oft lange Bindungen zu ihren Ärzt:innen, Pflegenden oder Physiotherapeut:innen ein.
Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) und wurde unter anderem durch die José Carreras Stiftung unterstützt. Viele Partner und Förderer haben die Veranstaltung durch ihre Spenden ermöglicht. www.haematone.de
Auf dem Bild zusehen: Die Band Sunday-O mit PD Dr. med. Ralf G. Meyer am Schlagzeug begeisterte das Publikum.
Mit einer Pfandbon-Spende den Kinderschutzbund Dortmund unterstützen, das nutzen viele Kundinnen und Kunden von Edeka Dörfer in Dortmund-Wambel und Dortmund-Brackel.
Wir bedanken uns bei Jana Dörfer und Detlef Tillmann mit ihrem gesamten Team, für die Möglichkeit unsere Spendenbox in ihren Märkten aufhängen zu dürfen.
Mit 25 Mitarbeitenden nahmen die Werkstätten der AWO Dortmund an den Landesspielen der Special Olympics in Münster vom 22. bis 25. Mai sehr erfolgreich teil. Nachdem bereits am 30. April fast 60 Kolleginnen und Kollegen die olympische Fackel bei einem Fackellauf durch den Fredenbaumer Wald begleiteten, ging es am 22. Mai dann in den Sportarten Fußball, Tischtennis und erstmalig auch Radrennen los. Die Special Olympics sind der Sportverband für Menschen mit geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen. Sie richten Landes-, Bundes- und Weltspiele in 32 Sportarten aus. Dabei ist das Ziel, über Sport eine inklusive Gesellschaft zu fördern. Daher finden sich neben spezifischen Wettkampfkategorien auch immer mehr „unified Wettkämpfe“, bei denen Teams aus Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam antreten. Bei den diesjährigen Spielen gingen fast 2000 Sportler*innen an den Start. Neben den Teilnehmenden hat sich auch die Zahl der angebotenen Sportarten erweitert. Vor den jeweiligen Wettkämpfen der Special Olympics gibt es jeweils eine Klassifizierungsrunde. Hier werden die Athletinnen und Athleten nach ihrem aktuellen Leistungsstand in Wertungsgruppe eingeteilt. So haben alle eine Chance, eine Medaille in ihrer Wertungsgruppe zu erringen. Die Teilnehmenden der WAD gewannen in allen Sportarten Medaillen. Im Fußball errang die Mannschaft die Goldmedaille und auch um Radsport und Tischtennis gab es einige Goldmedaillen. Aber auch alle anderen waren zu Recht stolz auf ihre Leistungen. Das Motto der Landesspiele „#GrenzenlosBewegend“ spiegelte sich in allen Wettkämpfen, die geprägt waren durch Fairness, gegenseitiges Anfeuern und große Emotionen. Immer mehr Sportler*innen der WAD haben Interesse an den Wettbewerben. Sie wünschen sich für zukünftige Veranstaltungen Sponsor*innen, die sie bei der Teilnahme unterstützen.
Der Dortmunder Krankenhauspfarrer Thomas Müller feierte am 1. Juni sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Nach der hl. Messe um 12 Uhr in der Propsteikirche begrüßte er die sehr zahlreichen Gäste beim anschließenden Empfang.
Seit 2005 ist Thomas Müller der katholische Krankenhauspfarrer am St. Johannes Hospital in Dortmund und seelsorglicher Mitarbeiter in den Gemeinden rund um das Hospital und im Klinikviertel. Er begleitet Patienten und Angehörige auf ihrem Genesungsweg. Auch für die Mitarbeitenden bietet Pfarrer Müller zusammen mit einem evangelischen Kollegen jährlich Besinnungstage an, die sehr gerne angenommen werden.
Er begleitete das interreligiöse Gebet im St. Johannes Hospital und führt den ständigen Dialog mit unterschiedlichen Religionsdienern. Pfarrer Müller hofft, noch lange nach seinen Kräften „von Mensch zu Mensch“ wirken zu können: „Ich wünsche mir, dass Humanität nicht nur eine Worthülse bleibt, sondern auch in der Kirche und unseren Einrichtungen gelebt wird.“ „Mach´s wie Gott, werde Mensch“ sei also nicht nur ein frommer Wunsch zur Predigt an Weihnachten, sondern solle sich im täglichen Leben und Arbeiten zeigen.
Pfarrer Müller studierte in Wien unter anderem Pastoralmedizin und fertigte seine Diplomarbeit in Paderborn am Lehrstuhl für Pastoralpsychologie zum Thema „Seelsorgliche Sterbebegleitung unter veränderten Verhältnissen“ an.
Die Propsteigemeinde, die Kath. St. Paulus Gesellschaft, und zahlreiche Gäste von nah und fern gratulieren ihm am Samstag herzlich zu seinem Silbernen Priesterjubiläum.
Am 05.Juni 2024, fand erfolgreich der erste Green Hair Day im St. Johannes Hospital statt. Patient:innen, Mitarbeitende, Angehörige und Vertreter:innen der Selbsthilfegruppen zogen grüne Perücken auf, ließen sich grüne Strähnen einclipsen oder mit grüner Kreide ins Haar zeichnen, denn alle wollten eins zeigen: eine Krebsdiagnose bedeutet nicht das Todesurteil, sondern birgt in den allermeisten Fällen eine gute Behandlung, mit der ein weiteres Leben möglich ist. Jedes Jahr erhalten in Deutschland mehr als 500.000 Menschen die Diagnose Krebs. Und diese Diagnose löst bei den Betroffenen oftmals unmittelbar Schockgefühle, Ängste und auch ein Gefühl der existenziellen Bedrohung aus. Das St. Johannes Hospital möchten nun zukünftig am 05.Juni jeden Jahres ein Zeichen der Hoffnung setzten und sich mit allen an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten am GREEN HAIR DAY solidarisch zeigen. „Viele Menschen sagen im Gespräch mit Ärzten oder begleitenden Therapeuten: Mein erster Gedanke war: Ist das mein Todesurteil?“, bestätigte Gisela Schwesig, Landesvorsitzende Frauenselbsthilfe Krebs NRW e.V. und Betroffene, die die Aktion des Krankenhauses gestern unterstützte. Dass Krebs heutzutage jedoch oftmals eine gut behandelbare Erkrankung ist, wird in Medienberichten zu selten dargestellt: „es wird eher von traurigen Schicksale berichtet, vor allem bei Prominenten, denen keine Heilung widerfahren ist. Realität ist, dass wir die meisten Patientinnen und Patienten mit guten Erfolgen zurück in ein normales Leben bringen“, bestätigte auch Chefarzt der Frauenklinik im JoHo, Priv.-Doz. Dr. Georg Kunz. Die Mehrheit der Patient:innen hat eine gute und lange Überlebenschance. „Eine Krebserkrankung bedeutet nicht das Ende des Lebens und dennoch, das Thema „Tod durch Krebs“ ist in der allgemeinen Wahrnehmung verfestigt“, das sieht auch Sr. Kerstin Pewny-Angelakis, Breast Care Nurse im JoHo, in Ihrer täglichen Arbeit im Brustzentrum JoHo bestätigt.
Die Idee der Aktion ist, „wenn alle Menschen, die von einer Krebsdiagnose betroffen waren, diese behandelt und überwunden haben und wieder im Leben stehen, öffentlich sichtbar wären, würden viele Personen zu erkennen sein. Diesen Patient:innen möchten wir ein Zeichen setzen“, sagt Ursula Weber, Psychoonkologin im JoHo, die eine der Initiatorinnen des Green Hair Days ist und ihre Kolleginnen und Kollegen sofort von der Idee und Umsetzung der Aktion überzeugte. „Gestern haben wir diesen Tag erfolgreich in die Öffentlichkeit getragen, ein erster Aufschlag, den wir nun von Jahr zu Jahr weiter ausbreiten werden. Aus Solidarität zu den Patient:innen und gegen die Todesangst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit“, so Weber. Patient:innen und Mitarbeitende ließen sich gestern eine Haarsträhne grün färben, als Clip einsetzen oder trugen eine grüne Perücke für ein Foto ausleihen und zeigten damit ihre Unterstützung. Krebs soll weder schön geredet noch die Bedrohung negiert werden. Aber es soll ein Zeichen gesetzet werden, das sichtbar macht: Es gibt ein Leben mit und nach dem Krebs!
Im JoHo finden seit vielen Jahren Kunstausstellungen hiesiger Künstler statt. Eine Auswahl der uns verbundenen Künstler:innen interpretierte anlässlich dieser Aktion das Thema und auch die Farbe GRÜN, die für Hoffnung, Stabilität und Harmonie steht. Wir laden herzlich dazu ein, die entstandenen Kunstwerke im Rahmen einer Ausstellung im Flur vor dem Panoramacafé zu besuchen, die am 5. Juni ebenfalls eröffnet wurde und einen schönen Rahmen zur Aktion gab.
#greenhairday
„Wir möchten der Welt davon erzählen, daher forderten wir dazu auf, an diesem Tag Selfies mit grünen Haaren in den sozialen Medien unter #greenhairday zu posten“, wünschten sich Gisela Schwesig und Ursula Weber mit dem Team des Onkologischen Zentrums, die Öffentlichkeit zum Mitmachen auf.
Die Dortmund-Stiftung hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Sebastian Schalkau wurde vom Stiftungsrat bestellt und vom Vorstand in der Sitzung am 12. Juni als neuer Vorsitzender bestätigt. Er löst damit Prof. Dr. Guido Quelle ab, der nach fünf Jahren den Vorsitz auf eigenen Wunsch übergab. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren einen ganz bemerkenswerten Fortschritt in der Dortmund-Stiftung erzielt – inhaltlich, öffentlichkeitswirksam und finanziell. Ich bin dankbar, dass ich der Stiftung, die den Namen meiner Heimatstadt trägt, fünf Jahre als Vorsitzender des Vorstands im Kreis von wunderbaren Kolleginnen und Kollegen dienen durfte. Jetzt ist es Zeit für einen neuen Vorsitzenden, die Nachfolge will geregelt sein. Sebastian Schalkau ist mein Wunschkandidat, er ist vom Stiftungsrat und vom Vorstand mit hohem Vertrauen ausgestattet wird nun seine eigenen Akzente setzen“, so Quelle, der im Hauptberuf Experte für profitables Unternehmenswachstum und geschäftsführender Gesellschafter der Dortmunder Mandat Managementberatung ist. „Der Stiftungsrat dankt Herrn Quelle für fünf erfolgreiche Jahre als Vorsitzender des Vorstands und ausdrücklich auch dem gesamten Vorstand für die überaus erfolgreiche Arbeit. In der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, sich so intensiv und wirksam ehrenamtlich zu engagieren“, so die Vorsitzende des Stiftungsrates, Altbürgermeisterin Birgit Jörder. Während Quelles Amtszeit wurden über 30 Projekte ins Leben gerufen oder gefördert, unter anderem für das KITZ.do oder für die „World Robot Olympiad“.Das durchschnittliche jährliche Fördervolumen der Stiftung konnte verdreifacht werden. Hervorzuheben ist das bisher mit Abstand größte Projekt der Dortmund-Stiftung, das Bildungsprojekt „Lernen neu denken“. Dieses wurde während der Coronapandemie für Grundschulen entwickelt und erprobt. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit insbesondere mit den Pilotschulen, der Libellen-Grundschule und der Nordmarkt-Grundschule sowie dem Regionalen Bildungsbüro Stadt Dortmund. Ziel war es, die pandemiebedingten Bildungslücken zu kompensieren. Dabei setzt „Lernen neu denken“ auf die enge Kooperation mit außerschulischen Lernorten und deren Fachpersonal, um gezielt die Lern- und sozialen Erfahrungslücken der Schüler*innen aufzuarbeiten. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und findet Beachtung weit über Dortmund hinaus. Die Dortmund-Stiftung verwaltet zudem die „Kinder- und Jugendstiftung Generalkonsul Manfred O. Schröder und Helga Schröder“ und übernimmt seit vielen Jahren eine wichtige Rolle in der Stadtgesellschaft. Sie fördert Projekte und Initiativen in Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung und Kultur. Besonderes Augenmerk liegt auf bildungsrelevanten Projekten für Kinder und Jugendliche, um Chancengleichheit und Integration zu ermöglichen. „Das sind Themen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen. Daher fühle ich mich geehrt und bin dem Stiftungsrat sowie dem Vorstand um Guido Quelle zutiefst dankbar, zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt worden zu sein. Mit Leidenschaft und Engagement werde ich mich dafür einsetzen, die wertvolle Arbeit der Stiftung in all diesen wichtigen Bereichen fortzusetzen und ihr noch mehr Strahlkraft zu verleihen“, betont Schalkau. Der 41-Jährige ist Geschäftsführer der MOSAIK MANAGEMENT GmbH mit Sitz am Phoenixsee. Als Agentur für Kommunikation und Events entstand unter anderem unter seiner Teilhabe das neue Corporate-Design für den Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Außerdem ist er Veranstalter des Kulinarik-Festivals gourmedo. Als Netzwerker ist Schalkau in Dortmund ebenfalls bekannt. So war er von 2017 bis 2022 Teil des Vorstandes der Wirtschaftsjunioren (WJ) bei der IHK zu Dortmund sowie 2021 Vorsitzender der WJ. Darüber hinaus ist er Mitglied der Westfälischen Kaufmannsgilde und des Marketing-Club Dortmund. „Herrn Schalkau als neuen Vorstandsvorsitzenden heißen wir herzlich willkommen und wir freuen uns im Stiftungsrat auf weitere spannende Projekte der Dortmund-Stiftung“, ergänzt der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates, Rechtsanwalt und Notar Dr. Christian Ziems.
Auf dem Bild zusehen: Sebastian Schalkau (4. v.r.), Prof. Dr. Guido Quelle (5. v.l.), von links nach rechts: Simone Schulz, Ralf Herberg, Sabine Loos, Dr. Horst Günther, Christoph Spiekermann, Jürgen Wallinda-Zilla, Dirk Schroeder und Dr. Christian Ziems, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates. Foto: Oliver Schaper
In der Bibliothek Mengede durften sich die Besucherinnen und Besucher auf einen besonderen Abend freuen: Der Mengeder Rechtsanwalt und Notar Kai Neuvians brachte in seinem Vortrag den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern die Themen Testament und Vorsorge mit zahlreichen anschaulichen Fallbeispielen gut verständlich näher. Dabei ging er ausführlich auf die zahlreichen teils individuellen Fragen der Interessierten ein und hatte allerhand nützliche Tipps und Kniffe sowie hilfreiches Material im Gepäck. Der durch Herrn Neuvians geleitete rege Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachte viele neue Erkenntnisse und schaffte klarere Strukturen im Bürokratiedschungel, die eine Vorsorgevollmacht und das Aufsetzen eines Testaments mit sich bringt. Ermöglicht wurde der Vortrag durch das Engagement Herrn Neuvians sowie durch die Kooperation zwischen dem Seniorenbüro Mengede und der Stadtteilbibliothek Mengede. Nina Speziale vom Seniorenbüro Mengede und Janine Sebrantke aus der Stadtteilbibliothek Mengede zogen ein durchweg positives Fazit.
Die SPARBAU Stiftung gGmbH setzt sich für die Förderung junger Talente im Sport ein. Im Rahmen des Jugendfußballturniers im Juni 2024 traten über 200 Jugendliche aus 18 Mannschaften zum sportlichen Wettkampf an. Der SPARBAU Cup hat sich als städtisches Eventformat im Jugendfußball etabliert und bietet eine Plattform für die Begegnung und den sportlichen Wettbewerb junger Talente. Kurz vor dem Start der Europameisterschaft in Deutschland zeigten die Nachwuchspieler:innen aus 18 Dortmunder Vereinen ihr Können. Im Finale des E-Jugendturniers standen, nach spannenden Spielen in der Vorrunde, der BSV Schüren II gegen den TV Brechten. Mit einem klaren Sieg von 2:0 konnte der TV Brechten den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Neben viel Freude am Fußball nahmen alle teilnehmenden Jugendkicker:innen eine Medaille mit nach Hause. Die genossenschaftseigene SPARBAU Stiftung stiftet bereits in der zweiten Saison den SPARBAU Cup und die Fußballkreisliga in Dortmund. „Wir glauben an die transformative Kraft des Sports und die wichtige Rolle, die er in der Entwicklung junger Menschen spielt“, sagt Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender der Spar- und Bauverein eG und Geschäftsführer der SPARBAU Stiftung gGmbH. „Der SPARBAU Cup ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Gelegenheit für die Kinder, Teamgeist und Fairplay zu erleben. Wir freuen uns, dieses bedeutende Turnier zu unterstützen und darauf, die Entwicklung und den Erfolg junger Sportlerinnen und Sportler weiterhin zu fördern.“
Name, Herkunft, Fundort, Todesursache: Mit einem eindrucksvollen Zeichen gegen das Vergessen hält die Reinoldikirche die Erinnerung an mehr als 60.000 Menschen wach, die auf der Flucht vor Armut, Krieg und Verfolgung an den europäischen Außengrenzen umgekommen sind. Im Auftaktgottesdienst zum Internationalen Weltflüchtlingstag unterstrich Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani am 16. Juni 2024, in seiner Kanzelrede den Wert dieser Erinnerungskultur – und des damit verbundenen Kampfes gegen das Sterben. Wie im Vorjahr hat das Dortmunder Aktionsbündnis „Beim Namen nennen“ gemeinsam mit Bürger*innen, Schüler*innen und weiteren engagierten Menschen, die Daten von Umgekommenen auf Stoffstreifen geschrieben und für jeden Passanten unübersehbar vor der Kirche angebracht. „Das Schreiben geht die ganze Woche weiter, weil das Sterben nicht aufhört“, sagte Susanne Karmeier, Pfarrerin in St. Reinoldi, im Gottesdienst zum Internationalen Weltflüchtlingstag. Mehr als 62.620 Menschen sind seit 1993 beim Versuch, vor Armut, Krieg und Verfolgung nach Europa zu fliehen, ums Leben gekommen. Noch nie waren es so viele wie im vergangenen Jahr. Sich engagieren, helfen oder bekämpfen, zumindest wegschauen – für Gastredner Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Inhaber des Lehrstuhls für Migrations- und Bildungssoziologie TU Dortmund, sind diese Extreme natürliche Pole des menschlichen Gemüts: „Unsere Gesellschaft bewegt sich zwischen absoluter Willkommenskultur und harter Abschottung. Wohin das Pendel im Moment ausschlägt, zeigt sich auch in der Verrohung unserer Sprache.“ Der Soziologe beobachtet, dass Wörter wie „Flüchtlingskrise“ sich früher auf den Auslöser der Flucht bezogen, heute aber die Geflüchteten als Auslöser der Krise meinen. „Die Mauern und Zäune, welche die Außengrenzen der EU einfassen, schützen nicht vor Krieg oder Verfolgern, sondern vor Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen. Wir bekämpfen Flüchtlinge und nicht die Missstände, warum sie hier sind“, so El-Mafaalani, der seine Kanzelrede trotz der erschütternden Zahlen mit Worten der Motivation für die beteiligten Flüchtlingsorganisationen schloss: „Suchen Sie den konstruktiven Streit. Historisch gab es nie einen sozialen Fortschritt, ohne dass vorher um Gerechtigkeit gestritten wurde.“ Begleitet wurde der Gottesdienst durch den Spoken-Word-Poeten Hannes Lage sowie die Sängerin Esperance Mirindi.
Lisa Stiller ist Dortmunds neue Inklusionsbeauftragte. Der Inklusionsbeirat der Stadt Dortmund begrüßte sie in seiner Sitzung am 12. Juni. Lisa Stiller unterstützte den Aufbau der Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL.NRW), bevor sie zuletzt mehrere Jahre als Referentin für die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen tätig war. „Inklusive Prozesse zu begleiten heißt, Strukturen zu verändern und nicht, Menschen anzupassen“, sagt Lisa Stiller. Als Inklusionsbeauftragte möchte sie im Sinne der UN-Behindertenkonvention mit dafür sorgen, dass alle Menschen volle und gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen erfahren. „Dafür müssen entscheidende Strukturen identifiziert und im Sinne der Konvention verändert werden. Dazu möchte ich mit meinem Wissen und meiner Arbeit beitragen“, so Stiller. Als Kernelement sieht Lisa Stiller die Barrierefreiheit – und dazu gehöre mehr als eine Rampe am Eingang. „Gerade der Abbau digitaler Barrieren ist in einer zunehmend digitalen Gesellschaft eine zentrale Aufgabe der Stadtverwaltung“, sagt sie. Im Dialog mit Bürger*innen möchte sie Strukturen gestalten, die an Menschen angepasst sind. Gemeinsam möchten die Inklusionsbeauftragte und der Inklusionsbeirat die Stadt Dortmund in dem Prozess hin zu einer inklusiven Stadt unterstützen und den begonnenen Weg fortsetzen. Inhaltlich wird es unter anderem um Themen wie Sicherheit und Schutz vor Gewalt sowie Kultur und Freizeit gehen.
Auf dem Bild zusehen: Siegfried Volkert (l), Vorsitz Inklusionsbeirat und Lisa Stiller (r), Inklusionsbeauftragte.
Rund ein Drittel aller Menschen in Deutschland leidet unter Rückenschmerzen. Entsprechend groß war der Andrang bei der mediTALK-Veranstaltung zum Thema im Juni, die im Klinikum Dortmund statt fand. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher informierten sich bei dem Vortrag von Prof. Dr. Oliver Müller, Direktor der Neurochirurgischen Klinik, über Ursachen von Rückenleiden, Behandlungsmöglichkeiten, eine sinnvolle Schmerztherapie und Operationen als letzte Option. Prof. Müller erklärte anschaulich, wie der Schmerz bei den unterschiedlichen Erkrankungen wie Hexenschuss, Bandscheibenvorfall oder Arthrose entsteht und wie die Behandlung aussieht. Bewegung und Dehnung spielen dabei eine große Rolle, weshalb der Chirurg sein Publikum gleich mehrfach zu einfachen Übungen animierte. Täglich zehn bis 15 Minuten Training sollen Muskelverkrampfung und Übersäuerung entgegenwirken. Langwierige Muskelverhärtungen, Störungen des Fasziengeflechts und Reizungen der Sehnenansätze werden damit vermieden und die Beweglichkeit bleibt erhalten. So lange nicht ein Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalverengung das verhindert. Ein Vorfall der Bandscheibe ließe sich in mehr als 90 Prozent der Fälle konservativ behandeln. Zwei Jahre nach dem Ereignis sei kein Unterschied zu den operierten Patientinnen und Patienten erkennbar. Bei einer Spinalkanalstenose ist im Extremfall ein mikrochirurgischer Eingriff nötig, um die Verengung zu erweitern.
„Sie verlangen Ihrem Rücken viel ab, er soll Sie ein Leben lang tragen. Geben Sie etwas zurück“, appellierte Prof. Müller an die mediTALK-Gäste. „Regelmäßige Dehnung und Bewegung sind das Fundament eines gesunden Rückens.“ Eine Operation sei immer der letzte Weg. „Wenn Ihnen das ein Chirurg sagt, dann sollten Sie das glauben.“
Seit zehn Jahren erhalten Kinder in Dortmund Unterstützung beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule: Das Diesterweg-Stipendium feiert Jubiläum. Das Diesterweg-Stipendium ist ein Bildungsstipendium, das Kinder und Familien an acht Dortmunder Grundschulen im „nordwärts“-Gebiet gezielt fördert. Alle zwei Jahre profitiert eine neue Generation beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. Im vergangenen Jahrzehnt haben 78 Familien mit knapp 400 Menschen aus 27 Ländern und 29 Sprachen teilgenommen und damit ihre Zukunftsperspektiven verbessert. Mit einer großen Jubiläumsfeier im Forum der Anne-Frank-Gesamtschule feierten knapp 200 Gäste das Jubiläum auf Einladung des Regionalen Bildungsbüros der Stadt Dortmund. Ein Grußwort kam auch von der Heinz-Nixdorf Stiftung aus Paderborn, die das Stipendium maßgeblich fördert. Im Mittelpunkt der Feier standen spannende Interviews mit Familien aus allen Generationen und aktuellen Stipendiaten-Kindern. Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt und Martina Blank als Vorsitzende des schul.inn.do. e.V. verliehen schul.inn.do-Awards an acht Projektschulen, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 400 Euro. Neun Bildungspat*innen freuten sich zudem über eine Auszeichnung und Geschenke für ihre ehrenamtliche und effektive Begleitung im Diesterweg-Stipendium. Auch in den nächsten Jahren ist die Förderung des Diesterweg-Stipendiums gesichert. Die Zusage der Heinz-Nixdorf-Stiftung, der Stadt Dortmund und des Landes NRW ist seit Ende 2023 für weitere vier Jahre in trockenen Tüchern.
Durch Handauflegung und Gebet spendete Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB am 8. Juni 2024, Friedrich Regener aus Dortmund die Diakonenweihe. Friedrich Regener ist Priesteramtskandidat des Erzbistums Paderborn, seine Diakonenweihe ist für ihn eine Wegstation zum Priestertum. Diakon Regener wird in der Pfarrei St. Jodokus in Bielefeld im Pastoralverbund Bielefeld-Mitte-Nord-West wirken – hier hat er vor der Diakonenweihe sein Schul- und Gemeindepraktikum absolviert. Zahlreiche Gäste nahmen in der Kirche des ehemaligen Leokonvikts in Paderborn am festlichen Gottesdienst teil. In einer Zeit der Gottvergessenheit und des Desinteresses gegenüber Gott sei es eine „diakonale Aufgabe“, Gottes Ankunft durch christliches Tun und Wirken zu ermöglichen, unterstrich Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB in seiner Predigt. Gott sei da zu suchen, „wo wir sind“ – „inmitten der Menschen, mit denen wir zusammenleben, inmitten der Freuden und Sorgen unseres Alltags, im Gelingen und im Misslingen, inmitten von Menschen, die auf der Suche nach dem Leben sind, aber auch der Fragenden und der vom Leben Enttäuschten“. Weihbischof Dominicus, der am 28. Mai 2024 von Papst Franziskus zum neuen Bischof des Bistums Osnabrück ernannt wurde, erklärte, es sei Alltag eines glaubenden Menschen – „und sicher auch Alltag eines Diakons“ –, Gott zu suchen und von Gott gefunden zu werden. Ein Diakon sollte inhaltlich nicht reduziert werden auf caritatives und liturgisches Dienen, mahnte Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB. So wichtig Dienste an sozialen Brennpunkten oder in Notlagen auch seien, beim Dienst eines Diakons gehe es nicht nur um den sogenannten „Dienst an den Tischen“, das könnten sozialkompetente Menschen gleichfalls tun. Der neue Bischof von Osnabrück – Bischof Dominicus wird am 8. September 2024 in sein Amt in Osnabrück eingeführt – bekräftigte: „Der Diakon der Kirche muss bei allem sozialen Engagement ein Suchender bleiben, um Gott nicht aus den Augen zu verlieren, dem er ja in den konkreten Menschen dienen will. Es muss die Aufgabe eines Diakons sein, dem dienenden Jesus immer ähnlicher zu werden. Die eigene Macht dient der Ermächtigung anderer und soll als solche klar erkennbar bleiben.“ Zum Abschluss seiner Predigt betonte Weihbischof Dominicus im Hinblick auf das Dienstamt eines Diakons: „Derjenige, der von der Kirche zum Diakon bestellt wird, ist Bote eines Größeren, dessen, der bei den Menschen ankommen will. Er hat als Bote so zu handeln, dass in ihm der Sendende zu erkennen ist: der Herr selbst!“ Im Verzicht auf den eigenen Status und das eigene Renommee, in der Achtung des Gegenübers und der Fürsorge für Schwache, im Verzicht auf Gewalt und einer Lebensführung, die nicht nur Dienst heuchle, sondern Dienst durch und durch sei, werde deutlich, wie konkret die Nachfolge Jesu werden könne. „Der Diakon ist einer, der durch seine Dienste unter den Menschen verkündet, dass der Eigentliche nach ihm kommt! Durch den Dienst des Diakons hindurch soll man auf Christus schauen können. Man muss über den Diakon hinausschauen können, er darf seinen Meister nicht verstellen.“ Im Gottesdienst rief Diakon Lambertus Stallein, der im Pastoralverbund Delbrück-Hövelhof als Ständiger Diakon wirkt, den Weihekandidaten mit Namen auf, Friedrich Regener trat vor Weihbischof Dominicus und erklärte mit den Worten „Hier bin ich!“ seine Bereitschaft zur Weihe. Der Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars Paderborn, Domkapitular Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, bat dann den Bischof im Namen der Kirche, dem Weihekandidaten die Diakonenweihe zu spenden. Weihbischof Dominicus sagte: „Mit dem Beistand unseres Herrn und Gottes Jesus Christus, erwählen wir diesen unseren Bruder zum Diakon“. Die Gottesdienstgemeinschaft antwortete mit „Dank sei Gott, dem Herrn“. Am Beginn der Weiheliturgie sang die Gottesdienstgemeinschaft den Heilig-Geist-Hymnus „Komm, Heilger Geist, der Leben schafft …“. Damit wurde der Heilige Geist um seinen Beistand angerufen. Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB fragte den Weihekandidaten nach seiner Bereitschaft zum diakonalen Dienst und zum Gehorsam gegenüber den Weisungen der Kirche. Friedrich Regener erklärte seine Bereitschaft, sich zum Diakon weihen zu lassen, in Gemeinschaft mit dem Bischof und den Priestern dem Volk Gottes zu dienen, den Glauben in Wort und Tat zu verkünden, das Stundengebet zu feiern, den Bedürftigen zu helfen und sein Leben in der Nachfolge Jesu Christi zu gestalten. Er versprach zudem, dauerhaft ehelos zu leben. Danach trat Weihekandidat Regener vor Weihbischof Dominicus, kniete sich vor ihn, legte seine Hände in die Hände des Weihbischofs und versprach seinem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam. Während die Heiligen der Kirche um Beistand angerufen wurden, lag der Weihekandidat ausgestreckt auf den Boden. Dann kniete Friedrich Regener im Altarraum, um das Weihesakrament zu empfangen: Durch Auflegen der Hände und sein Gebet spendete Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB Friedrich Regener die Diakonenweihe. Im Weihegebet betete der Weihbischof: „Das Evangelium Christi durchdringe sein Leben. In seinem Wirken soll Jesu Weisungen aufleuchten, das Beispiel seines Lebens soll die Gemeinde auf den Weg der Nachfolge führen.“ Der neue Diakon erhielt aus den Händen von Pfarrer Christian Conrad, Leiter des Pastoralen Raumes Pastoralverbund Im Dortmunder Süden, als seinem Heimatpfarrer die Stola, die von ihm als Zeichen des diakonalen Amtes während der Liturgie getragen wird, sowie das liturgische Gewand des Diakons, die Dalmatik. Schließlich überreichte Weihbischof Dominicus dem neuen Diakon symbolisch das Evangelienbuch mit den Worten: „Empfange das Evangelium Christi. Zu seiner Verkündigung bist du bestellt.“ Als Zeichen der besonderen Verbundenheit und Gemeinschaft tauschte Weihbischof Dominicus mit dem neugeweihten Diakon den Friedensgruß, anschließend der Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars, die Konzelebranten sowie die anwesenden Diakone. An die Weiheliturgie schloss sich die Feier der Eucharistie an. Dabei bereitete Diakon Friedrich Regener den Altar und nahm die Gaben für die Feier der Eucharistie in Empfang. Der feierliche Gottesdienst wurde geleitet von Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB. Die Leitung des Erzbischöflichen Priesterseminars – Regens Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, Subregens Matthias Klauke, Spiritual Christian Städter – konzelebrierte.
Mit dem Gelände der Westhausen-Grundschule gestaltet die Stadt einen zentralen Ort in Westerfilde um. Der Sportplatz wird wiederbelebt, ein neuer Weg entlastet den Schulhof und neue Spielgeräte bereichern das Pausenleben. Ziel ist es, auf dem rund 22.000 Quadratmeter großen Schulgelände ganz unterschiedliche Nutzungen zu ermöglichen. Die Fläche soll zum Treff- und Spielort für das ganze Quartier werden. Den Baubeschluss über die im Zuge der Stadterneuerung in Westerfilde und Bodelschwingh geplanten Maßnahmen hat die Bezirksvertretung Mengede am 12. Juni gefasst. Parallel wird das Außengelände des angrenzenden Jugendtreffs KESS aufgewertet. Vorrang bei der Umgestaltung des Schulgeländes hat der Schulbetrieb. Ungestörtes und sicheres Spielen auf dem Schulhof gehört dazu. Doch weil der Schulhof auch eine viel genutzte Wegeverbindung im Quartier ist, kommt es bislang häufiger zu Störungen und gefährlichen Situationen – etwa durch Radfahrende, die diagonal über die Fläche fahren. Um die wichtige Verbindung zu erhalten, aber den Schulhof zu entlasten, legt die Stadt nun einen neuen Fuß- und Radweg an. Dieser verläuft am südlichen Rand des Geländes und erhält die charakteristische schwarz-weiße Pflasterung des Salz- und Pfefferwegs durch Westerfilde und Bodelschwingh. Dafür müssen einige Spielgeräte weichen, die künftig andere Standorte auf dem Schulhof bekommen. Das bisherige Klettergerüst wird bereits zum Start der Bauarbeiten durch ein neues, größeres Modell ersetzt. Die Randbereiche des neuen Schulhofs erhalten zusätzliche Funktionen, zum Beispiel einen größeren Sitz- und Aufenthaltsbereich. Die asphaltierte Fläche vor dem Gebäude bleibt größtenteils erhalten, damit außerhalb der Schulzeiten Platz zum Fahrradfahren und Skaten bleibt. Reichlich Bewegung kommt in den Sportplatz im Norden. Der große Platz wird in viele kleinere Sportflächen aufgeteilt. Neue Bäume, Hügel und Sitzgelegenheiten geben ihm künftig eine Struktur, die auch einen attraktiven Aufenthalt ermöglicht. Zudem entstehen ein Kunststoff-Mehrzweckplatz mit Handballtoren und Basketballkörben, ein kleiner Kunstrasen-Bolzplatz, eine Leichtathletik-Anlage mit Laufbahn und Sprunggrube sowie eine Boule-Fläche. Abgerundet wird das Ganze durch eine Trendsportfläche mit Parkours- und Calisthenics-Elementen. Diesen Bereich haben Kinder und Jugendliche des Stadtteils bei einer Beteiligungsaktion im März 2024 in der Jugendfreizeitstätte KESS teilweise selbst entworfen. Ein Drittel der bisherigen Rasenfläche bleibt als Multifunktionsfläche für Schul- und Stadtteilveranstaltungen erhalten. So können zum Beispiel das Zirkusprojekt der Grundschule, die Ferienaktivitäten der Jugendfreizeitstätte oder der Tag der Sportvereine des Stadtteils auch weiterhin dort stattfinden. Die Westhausen-Grundschule ist – zusammen mit den umliegenden Einrichtungen – Teil des städtischen Modellprojekts Kindercampus. Die Neugestaltung des Schulgeländes eröffnet auch dafür neue Möglichkeiten für multifunktionale Nutzungen und gemeinsame Projekte unterschiedlicher Träger. So entsteht ein attraktiver Spielort nicht nur für die Schüler*innen der Westhausen-Grundschule, sondern auch für die Bewohner*innen der angrenzenden Quartiere. Diesem Gedanken folgend ist auch die Gestaltung des rund 1.000 Quadratmeter großen Außengeländes der Jugendfreizeitstätte KESS Teil der Gesamtplanung. In enger Zusammenarbeit mit den Kindern und Jugendlichen sollen hier beispielsweise Gartenprojekte entwickelt werden. Das Konzept für das Schulgelände ist in den vergangenen drei Jahren in enger Abstimmung zwischen der Schule, den Akteur*innen vor Ort, der Verwaltung und der Lokalpolitik entwickelt worden. An der Umsetzung beteiligt sind neben dem federführenden Amt für Stadterneuerung das Grünflächen-, das Schulverwaltungs- und das Jugendamt. Die Fertigstellung ist für 2025 geplant. Die Kosten in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro für das Schulgelände und rund 50.000 Euro für das Außengelände des KESS tragen zu 80 Prozent der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Westerfilde & Bodelschwingh“.
Die Dortmunder „Stiftung Aufmüpfige Frauen“ zeichnet bundesweit Frauen aus, die sich kreativ für Frauen einsetzen. Zum 20. Jubiläum wurden gleich drei Preise vergeben – unter anderem an Dortmunder Gymnasiast*innen. Die Courage AG des Phoenix Gymnasiums in Dortmund-Hörde erhielt einen Preis für ihre engagierte Arbeit zur Enttabuisierung der Menstruation. Damit ging der Preis erstmals an junge Menschen. Die Schülerinnen organisierten Aktionen und öffentliche Veranstaltungen, um Menstruation zum Thema des allgemeinen Interesses zu machen und Vorurteile abzubauen. Sie setzen sich aktiv gegen Mobbing in der Schule ein und zeigen, wie junge Menschen zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen können.
Die Dortmunder Stiftung vergab in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund ebenso einen Preis an die Berliner Journalistin Marie von Kuck und die Görlitzer Sozialarbeiterin und Verfahrensbeiständin Carola Wilcke. Beide haben wesentlichen Anteil daran, dass die sogenannte „stille Gewalt“ von Institutionen nicht mehr unter der Wahrnehmungsschwelle der Öffentlichkeit bleibt. Dazu zählt zum Beispiel das Engagement für Frauen, denen das Sorgerecht aus nicht selten fragwürdigen Begründungen weggenommen wird. Der Förderverein der Stiftung Aufmüpfige Frauen vergab seinen Preis an Rita Kronacher, eine Feministin der ersten Stunde. Vor fast 30 Jahren rief sie „ausZeiten“ ins Leben, ein feministisches Archiv für Frauen, Lesben und Mädchen, das sich aus Spendengeldern und durch unbezahlte Arbeit finanziert und ein zentraler Ort frauenbewegter Erinnerungskultur im Ruhrgebiet ist.
Zu den Preisträgerinnen der vergangenen Jahre gehören unter anderem: Verlegerin Renate Matthei, die den Furore Verlag für Werke von Komponistinnen aufgebaut hat, Monika Salzer, Initiatorin der „Omas gegen Rechts“,
Menschenrechtsaktivistin und Jesidin Düzen Tekkal und die Afghanin Shaima Ghafury, die sich für Migrant*innen und Mädchenschulen in Afghanistan einsetzt. Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel, eine der Begründerinnen der Frauenforschung in Deutschland und eine der ersten drei Professorinnen an der Universität Dortmund, richtete die Stiftung 2004 ein.
Die Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund (WAD) sind eine von drei Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Dortmund. Hier finden sie Arbeitsplätze, die sie aufgrund der Art oder Schwere ihrer Behinderung, nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden können. Im Juni 2024 wurde ein Tag der offenen Tür gefeiert, zu dem auch der Oberbürgermeister erschien. Die WAD sind direkt neben dem Fredenbaum beheimatet. Das ist insbesondere für alle Mitarbeitenden toll, die die ruhige Lage gerne genießen und nutzen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: Es gibt keine „Laufkundschaft“, niemand kommt hier zufällig vorbei und sieht die rege Betriebsamkeit. Vielen Dortmunder*innen sind die Werkstätten deshalb gar nicht bekannt, trotz der beachtlichen Größe. Immerhin arbeiten hier rund 1.200 Menschen mit unterschiedlichsten Aufgaben und beruflichen Qualifikationen. Den Kern des Teams bilden 900 Mitarbeiter*innen mit Behinderung. Sämtliche Altersgruppen sind vertreten und arbeiten gemeinsam in unterschiedlichen Arbeitsbereichen – je nach Interessen, Fähigkeiten und Besonderheiten. Umso wichtiger ist es, jährlich einen Tag der offenen Tür zu organisieren und so vielen Menschen wie möglich zu veranschaulichen, wie wichtig dieser Ort ist. Zu zeigen, wie hier berufliche und soziale Teilhabe kombiniert werden – eine elementare Grundlage dafür, dass Menschen mit Behinderung in ihrer Entwicklung gefördert werden und ein möglichst gleichberechtigtes Leben außerhalb der eigene vier Wände gestalten können. Allen Besucher*innen standen am vergangenen Freitag nahezu alle Bereiche zur Besichtigung offen, es gab auch zwei begleitete Führungen mit ausgiebigen Erklärungen der einzelnen Abteilungen. Der Einladung folgten u. a. anderem Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Anja Butschkau, erste Vorsitzende der AWO Dortmund und Tim Hammerbacher, Geschäftsführer. In ihren Grußworten zur Eröffnung betonten sie gemeinschaftlich die besondere Bedeutung der Werkstätten. Thomas Westphal sprach gar von einem Leuchtturm-Projekt der Stadt, an dem Inklusion gelebt werde. Tim Hammerbacher bedankte sich bei allen Mitarbeitenden der WAD für ihren täglichen Einsatz auf allen Ebenen.
Auf dem Bild zusehen von links: Oberbürgermeister Thomas Westphal, AWO Vorsitzende Anja Butschkau und AWO Geschäftsführer Tim Hammerbacher.
Im Industriegebiet Phoenix-West gibt es neben den verschiedensten Firmen nun auch eine betriebsnahe Kita. Bezogen wurde die durch die Firma DERWALD Immobilien gebaute Kita bereits im August 2023. Auf 2 Etagen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Firma Bechtle, spielen, lachen und lernen bis zu 85 Kinder im offenen Konzept. Hierbei lösen Funktionsräume die klassischen Gruppenräume ab. Auch werden durch die eigene Küche frisch zubereitete Mahlzeiten angeboten. Bei strahlendem Sonnenschein wurde am 25. Mai die Einrichtung nun offiziell eröffnet. Die AWO Vorstandsvorsitzende Anja Butschkau als auch Oberbürgermeister Thomas Westphal waren als Ehrengäste anwesend und gratulierten der Einrichtung in ihren Reden. Anja Butschkau hob hervor, dass 50 % der Kitaplätze für Kinder von Mitarbeitenden aus 8 kooperierenden Firmen an diesem Standort zur Verfügung stehen. „Der AWO Unterbezirk Dortmund betreibt schon seit 1994 Kitas mit betriebsnahen Plätzen: Denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns sehr wichtig“, so die AWO Vorstandsvorsitzende. In der Einrichtung gibt es 25 Plätze für Kinder von 0-3 Jahren und 60 Plätze für Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintrittsalter. 22 Mitarbeiter*innen sind in der Kita beschäftigt. Zu den Gästen gehörten auch der AWO Geschäftsführer Tim Hammerbacher sowie AWO Kolleg*innen, die bei bestem Wetter die offizielle Eröffnung der Kita sowie das Sommerfest bei verschiedensten Getränken, Buffet und gegrillten Speisen genossen. Die Kita – Leiterin Gaby Drees freute sich mit ihren Mitarbeiter*innen über die zahlreichen Glückwünsche!
Die FABIDO-Kita an der Speckestraße 15 hat nun eine kunterbunte Fassade. Grundlage für die Kunst an der Kita sind Kinderzeichnungen rund ums Thema Kinderrechte, umgesetzt von zwei Künstlern. Mit einer kleinen Feier am FABIDO-Familienzentrum wurde die frisch gestaltete Fassade am 20. Juni offiziell eingeweiht. Für die Umsetzung kooperierte FABIDO mit dem Quartiersmanagement Westerfilde & Bodelschwingh, dem Falkentreff in Westerfilde und den Künstlern David Kory und Oliver Mark. Geld gaben unter anderem der Stadtteilfonds Westerfilde & Bodelschwingh, das Deutsche Kinderhilfswerk, die ProFiliis-Stiftung, Klenke GmbH, die Bezirksvertretung Mengede und die Vonovia Stiftung. Das Thema Kinderrechte ist in Westerfilde bereits an mehreren Stellen sichtbar. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Stromkästen und Häuserwände gestaltet. Um die Fassade der FABIDO-Kita zum „Botschafter“ für Kinderrechte zu machen, haben sich die zukünftigen Schulanfänger*innen gemeinsam mit den Künstlern und den pädagogischen Fachkräften in Workshops mit Kinderrechten auseinandergesetzt. Sie besprachen die für sie wichtigsten Kinderrechte und setzten ihre Ideen dazu in Bilder um. Die Künstler entwickelten daraus einen farbenfrohen Entwurf. Ein Kinder-Komitee begleitete die Fassadengestaltung mit kritischem Blick. Dabei lernten die Kinder verschiedene Phasen der Gestaltung vom Entwurf und ersten Skizzen bis zur Umsetzung kennen und sammelten Erfahrung an der Farbsprühdose. Partizipation, Kinderschutz und Kinderrechte sind wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit in allen FABIDO-Kitas. Ergänzend zur Fassadengestaltung bekommt die Einrichtung ein Banner mit QR-Codes, die zu den UN-Kinderrechten in verschiedenen Sprachen führen. Inzwischen wurde in Westerfilde ein Teilstück der Westerfilder Straße in „Straße der Kinderrechte“ umbenannt und ist durch eine zusätzliche Beschilderung entsprechend ausgewiesen.
Auf dem Bild zusehen von links: Holger Martens (stellv. Bezirksbürgermeister Mengede), Daniel Kunstleben (FABIDO-Geschäftsführer), Katja Hünninghaus (Quartiersmanagement), Patricia Federer (Leiterin Kita Speckestraße 15) und der Künstler David Kory
Es gibt ja Menschen, die haben die Lockdown-Zeiten während der Corona-Epidemie genutzt, um mal gründlich aufzuräumen, eine Sprache zu lernen oder um im Garten ein tolles Projekt umzusetzen. Wer ausreichend Wohnraum hat, der konnte gut im Homeoffice arbeiten, während jedes Kind an seinem eigenen Laptop den Unterricht verfolgte oder sogar mit dem Turnverein in Kontakt blieb. Doch natürlich gibt es auch andere Lebenswirklichkeiten. Zu fünft auf 70 Quadratmetern kann man sich schon in „normalen“ Zeiten nicht gut aus dem Weg gehen – Corona hat manche Familien besonders belastet. „Die Zahl der Menschen, die bei uns Hilfe suchen, ist nach Corona drastisch gestiegen“, erinnert sich Regina Wittler, Leiterin der Evangelischen Beratungsstelle für Erziehungs-, Paar- und Lebensfragen. Dank einer großzügigen Förderung der GlücksSpirale können die Diplom-Pädagogin und ihr insgesamt achtköpfiges Team nun in erweiterten, frisch renovierten Räumen in der Klosterstraße 16 in Dortmund zusätzliche Angebote machen – und neuen Raum bieten: Zum Reden, zum Austoben, zum zur Ruhe kommen und um die eigenen Stärken (wieder) zu entdecken. Vielleicht ist es dieses Grün. Ein frisches, helles Grün, das sich durch alle Räume im Erdgeschoss der Einrichtung zieht. Seit der Förderkreis Suchthilfe als Mieter ausgezogen ist, ist hier viel passiert. Hell und freundlich präsentieren sich die Räume, ein gemütliches Sofa samt Sessel laden zum Sitzen ein, in einer Ecke kann man beim Klettern vergessen, dass man Mathe eigentlich nicht mag – eine überraschende Methode, Kinder mit Lernproblemen zu unterstützen: Man lässt sie etwas tun, was Spaß macht, nämlich Klettern – und dabei lösen sie Rechenaufgaben oder trennen Silben. In einer Schaukel können auch Erwachsene ihr „inneres Kind“ entdecken und beim Schwingen loslassen, was auf der Seele liegt. Der grüne Fußboden gibt dem Raum eine Frische und Klarheit, die etwas mit dem Besucher, mit der Besucherin macht. Kinder, Jugendliche, Familien, Paare in Trennung oder Frauen, die in einer Krise strecken – die Beratungsstelle hilft ihnen allen. Und nun wurde der Beratungsstelle geholfen. „Wir können jetzt flexibler auf Bedarfe reagieren, neue Gruppenangebote vorhalten und haben zudem auch noch einen weiteren Mitarbeiterraum“, freut sich Regina Wittler. Insgesamt 18.000 Euro hat die GlücksSpirale zur Verfügung gestellt, knapp 4000 Euro an Eigenmitteln waren durch die Einrichtung für neue Stühle und Tische, Musikinstrumente, Bilder und Dekoartikel beizubringen. Der Fachbereich Seelsorge und Beratung des Evangelischen Kirchenkreises steuerte dann noch einmal 70.000 Euro bei, denn mit Farbe und neuen Möbeln allein war es bei der Sanierung der in die Jahre gekommenen Wohnung nicht getan. Dass die komplette Etage in der Klosterstraße frei wurde, war ein Glücksfall für die Expansionspläne der Einrichtung – eine Etage höher befinden sich die bisherigen Räume der Beratungsstelle. „Wir wollen Ratsuchenden die Möglichkeit geben, sich in einer altersentsprechenden Atmosphäre wohlzufühlen, gut zu sich zu finden, Familien stären und Menschen dabei unterstützen, sich eigene Lösungen für ihre Probleme zu erarbeiten“, erklärt Regina Wittler – und ist überzeugt: „Diese neuen Räume sind dabei eine Investition in die Zukunft und für die Menschen in unserer Stadt.“
Fußball vereint und bewegt. Das haben sich der Fanprojekt Dortmund e.V. und die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) auf die Fahne geschrieben. Ursprung des Fanprojekts war und ist, aktiv das Gespräch mit den Fußballfans zu suchen. Dazu gehören die Begleitung der Fans zu Heim- und Auswärtsspielen und Besuche an ihren Treffpunkten. Aufgabe der Pädagog*innen ist, Krisensituationen richtig einzuschätzen und die Fans bei Ärger und Problemlagen zu unterstützen sowie schon im Vorfeld gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt zu wirken. Zweites Standbein wurde schnell die aufsuchende Sozialarbeit mit dem „Streetkick“, den DEW21 als Sponsor der ersten Stunde von Beginn an unterstützt. Die Zeit vergeht, Gutes bleibt. Jetzt feiert das große Straßenfußballprojekt „Streetkick“ schon sein 30-jähriges Jubiläum – mit Würstchen, Grillen und Torte, ganz bodenständig und echt – und zu den Gratulant*innen gehörten zahlreiche Weggefährt*innen, Freund*innen und Unterstützer*innen wie DEW21, Stadt Dortmund und das Land NRW. „Wir sind sehr stolz darauf, dass unser sportpädagogisches Straßenfußball-Angebot heute ein fester Bestandteil der Jugendsozialarbeit in unserer Stadt geworden ist,“ betont Sportpädagoge Thilo Danielsmeyer, der den „Streetkick“ bereits in den Neunzigern mit aufgebaut hat. „Unser Konzept basiert auf dem präventiven Grundgedanken, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu stärken und Vorurteile oder Ressentiments gar nicht erst entstehen zu lassen.“ Dieser Grundgedanke überzeugte auch DEW21: „Fußball gehört bei den Dortmunder*innen zur DNA, fast nichts vereint unsere Stadt mehr. Der „Streetkick“ sucht die Jugendlichen genau dort auf, wo sie wohnen und wo ihr Herz schlägt – in ihrem Stadtteil und auf dem Platz“, betont Steffen Püschel, Vertriebsleiter von DEW21. „Mit unserer Unterstützung möchten wir Verantwortung für die kommende Generation übernehmen, im Bewusstsein der Bedeutung eines friedlichen und respektvollen Zusammenlebens. Für uns ist die multikulturelle Veranstaltungsreihe, die Zusammenhalt und Teamgeist fördert, sehr wertvoll und fest in unserem Sponsoring verankert.“
Der „Streetkick“ findet in den Schulen, Kulturzentren und Jugendfreizeitstätten Dortmunds sowie bei zahlreichen Veranstaltungen statt. Jährlich gibt es insgesamt 20 bis 30 Streetkicks im Zeitraum von Ostern bis Oktober – immer umsonst und draußen. Ergänzt wird das Angebot durch kostenlose Hallenfußballevents in den Wintermonaten. Mit der Veranstaltungsreihe, die sich an der Idee des klassischen Straßenfußballs orientiert, erreichen die Organisator*innen pro Jahr rund 5.000 aktive Jugendliche. Sie bringen meist einen Fanclub mit, der nochmal doppelt so groß ist. Mit der sportlichen Begegnung deutscher und ausländischer Jugendlicher wird die gegenseitige Rücksichtnahme gefördert. „Das Motto „Kick Racism Out“ ist heute leider wichtiger denn je,“ betont Nils Gosmann, der seit elf Jahren im Fanprojekt tätig ist und heute den „Streetkick“ leitet. Er weiß die lange Geschichte des Projektes sehr zu schätzen und betont: „Mit der Street-Tour gehören wir zu den ersten Projekten dieser Art und können damit seit vielen Jahren auch andere Städte in NRW inspirieren. Langjährige Sponsoren wie DEW21 sind für uns sehr wichtig, um unsere Arbeit leisten zu können.“
Auf dem Foto von links nach rechts: Steffen Püschel, DEW21-Vertriebsleiter, Meike Schubert, DEW21-Sponsoring-Managerin, Thilo Danielsmeyer, langjähriger Leiter Fanprojekt (seit Juni 2024 im Ruhestand), Klaus Burgholz, 1. Vorsitzender Fanprojekt, Nils Gosmann, Leiter des Streetkick Fanprojekt
Mit der Vorstellung seiner Graphic Novel „Das Schimmern der See – als Seenotretter im Mittelmeer“ endete im Juni die Aktionswoche „Beim Namen nennen“ zum Internationalen Weltflüchtlingstag in der Dortmunder Reinoldikirche. Vor gut 80 Gästen berichtete der 29-Jährige von seinen Erlebnissen als Fotograf, Übersetzer und letztlich Seenotretter im Sommer 2021 auf dem Schiff Sea-Watch 3. Seine damaligen Tagebucheinträge hat der Autor und Comiczeichner zu einer Graphic Novel ausgearbeitet und zeigte bewegende Inhalte und Geschichten daraus in Dortmund einem gebannten und letztlich aufgewühlten Publikum. Elend, Verzweiflung, sogar Verbrechen an den Außengrenzen der EU wurden auf einzigartige Weise sichtbar. Am Ende gab es für die Zuhörerinnen und Zuhörer, neben aufwendig gestalteten, farbenfrohen Signaturen des Autors in der eigenen Ausgabe, auch noch ein einen Hoffnungsschimmer: „Solange so viele Menschen zu solchen Veranstaltungen kommen und sich für schutzsuchende Menschen engagieren, solange kann sich die Lage für diese Menschen verbessern“, so Pourviseh bei seiner Lesung. Eine Woche lang haben die Kirche, die Diakonie und engagierte Dortmunder Flüchtlingsinitiativen zum Internationalen Weltflüchtlingstag mit zahlreichen Aktionen auf die Not und das anhaltende Sterben an den EU-Außengrenzen aufmerksam gemacht.
Das Foto zeigt Autor und Comiczeichner Adrian Pourviseh (5.v.re.) mit dem Organisationsteam des Internationalen Weltflüchtlingstages in der Reinoldikirche.
Ein halbes Jahr nach der Eröffnung von MÖWE Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche in Dortmund-Hörde konnten jetzt zehn ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen den Ausbildungskurs abschließen. Hinter ihnen liegt eine intensive, gemeinsame Zeit. Mitte Oktober 2023 eröffnete das Kindertrauerzentrum MÖWE in der Hörder Rathausstraße 12 und seine Angebote haben sich seitdem schnell herumgesprochen: Es melden sich Familien mit Trauerfällen, und auch Lehrkräfte, Menschen aus der Sozialen Arbeit, aus Kindergärten und Kitas oder Psychologinnen und Psychologen. Sie rufen für betroffene Familien an oder empfehlen die Trauerarbeit, die MÖWE leistet. 31 selbst gestaltete Trauerkerzen – jede für einen Verstorbenen – stehen inzwischen auf dem Regal. Denn inzwischen sind drei Gruppen voll belegt: zwei für Kinder sowie eine Gruppe für Jugendliche mit jeweils sieben bis neun Teilnehmenden. Die Gruppen treffen sich vierzehntägig und bearbeiten verschiedene Aspekte der Trauer. Viel zu viel Arbeit nur für die Hauptamtlichen Katrin Riebling und Beate Schwedler allein. Ab jetzt werden sie tatkräftig unterstützt von zehn Ehrenamtlichen, die sich bei den Gruppenangeboten mit einbringen. Seit November besuchten sie den Ausbildungskurs bei Abend- oder Wochenendseminaren. Es ging dabei um Trauermodelle, Trauerwege, den persönlichen Umgang mit Tod und Trauer, den Umgang mit trauernden Menschen, um Familiensysteme, Genogramme, Kindertrauer, Todesvorstellungen von Kindern und Jugendlichen, um den Sinn von Schuld, Jenseitsvorstellungen der Religionen und persönlich, Suizid, Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen, Einbeziehung von Kindern rund um den Tod, Recht, Kinderschutzkonzepte und natürlich auch um Methoden der Trauerbegleitung von Kindern und Jugendlichen. Da MÖWE Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche auch Angebote an die begleitenden Erwachsenen richtet, erwarben die Ehrenamtlichen auch Kenntnisse über die Leitung eines Trauercafés und die Entwicklung von niedrigschwelligen Angeboten für Familien in Trauer.
Bei allem steht die Überprüfung der eigenen Haltung in der Begleitung im Vordergrund, denn jede einzelne Trauerreaktion ist in Ordnung – es geht nicht um Bewertungen, sondern immer um Akzeptanz. Finanziell unterstützt wurde die Ausbildung für die Ehrenamtlichen von der Bezirksvertretung Hörde mit 6.000 Euro. Mit MÖWE sind die Angebote der Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche in Dortmund deutlich erweitert: „eine positive Entwicklung“, findet Projektleiterin Beate Schwedler. Die Resonanz auf die Eröffnung des ersten Kindertrauerzentrums in Dortmund ist bisher sehr groß, geradezu überwältigend. „Ohne die Unterstützung von Sponsoren wäre dies alles nicht möglich gewesen,“ sagt Schwedler.
Das Bild zeigt Katrin Riebling, Renate Gehrke, Jutta Pätzold, Angela Fischer, Bettina Brückner, Elisabeth Purtik, Beate Schwedler (hinten von links), Anne Neuser, Lisa Rose, Christiane Großkopf (vorne von links).
Anm.d.Red.: Haben Sie bis zum Ende gelesen? Nur zur Info: Die Nordstadtblogger arbeiten ehrenamtlich. Wir machen das gern, aber wir freuen uns auch über Unterstützung!
Nordstadtblogger – in eigener Sache:
Die Nordstadtblogger-Redaktion liefert ab sofort auch Nachrichten aus Dortmund via WhatsApp.
Der neue Kanal ist ab jetzt kostenlos zu abonnieren – dann gibt es regelmäßig die wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.