Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
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Arbeit mit Aussicht: Dass Gerüstbauer schwindelfrei sein sollten, ist bekannt – eine solche Aussicht genießen aber auch sie eher selten. In 142 Metern Höhe hat die Bönninger Gerüstbau GmbH & Co. KG kürzlich ein Raumgerüst auf dem Dortmunder Florianturm errichtet. Der Grund: eine neue Fluchttreppe für gehobene Sicherheitsstandards.
„Wichtig ist hierbei, genügend Material mit auf die erforderliche Höhe zu nehmen. Bei über 140 Metern wäre es doof, für Kleinigkeiten mehrmals runter- und wieder hinaufklettern zu müssen“, berichtet Gerüstbauer Christian Spelsberg. Neben dem speziellen Weitblick über die Stadt hatten es die Arbeiter auch mit besonderen Anforderungen zu tun. Durch die Windverhältnisse erfolgte der Aufbau unter erhöhten statischen Aufwendungen, zudem musste das Gerüst geklemmt werden, da eine Verankerung in der Fassade nicht vorgesehen war.
Doch auch hierfür waren die Gerüstbauer bestens vorbereitet – und innerhalb von 2 Tagen war der „Florian“ gerüstet für den Anbau der neuen Fluchttreppe, die im Anschluss durch eine Stahlbau-Firma erfolgte. Sicherheit im Vorfeld für Sicherheit in Zukunft also.
90 Frauen und 332 Männer, die im vorigen Jahr bei der Handwerkskammer (HWK) Dortmund den Meistertitel erworben haben, wurden heute für ihren großen Erfolg gebührend gefeiert. Nach zweijähriger, coronabedingter Pause ging es für die Meisterinnen und Meister mit ihren Familien und Freunden wieder ins Konzerthaus Dortmund.
In der Talkrunde, moderiert von Sabine Ziemke, diskutierte HWK-Präsident Berthold Schröder mit Ministerin Mona Neubaur sowie mit Metallbauermeisterin Karolin Röhring und Zweiradmechanikermeister Rick Lüttringhaus. Dabei ging es unter anderem um die Fachkräfteoffensive der Landesregierung, den Fachkräftemangel im Handwerk als auch um die Themen Selbstständigkeit und Frauen im Handwerk.
HWK-Präsident Berthold Schröder richtete sich mit seinen Glückwünschen an die 422 Junghandwerker*innen aus ganz Deutschland, die in 2022 ihre Prüfungen erfolgreich bestanden hatten: „Sie haben nicht nur viel Zeit und Kraft in Ihre Meisterausbildung gesteckt, sondern haben auch Ehrgeiz und Leistungswillen bewiesen. Der Meistertitel belohnt Sie nun für all‘ Ihre Anstrengungen. Sie können stolz auf diese Spitzenleistung sein.“ Der Kammerpräsident ermutigte die Meister*innen, mit einer Betriebsgründung oder einer -übernahme sich selbst etwas aufzubauen, damit wichtige Arbeitsplätze im Handwerk zu sichern und jungen Handwerkerinnen und Handwerkern eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen.
Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen überreichte die Urkunden an die Bestmeister*innen. Unter den 19 Besten von ihnen sind acht junge Männer und zwei Frauen aus den Kammerbezirksstädten Bochum, Dortmund, Ennepetal, Hagen, Herdecke, Kamen, Rüthen, Soest und Witten. „Ich gratuliere den neuen Meisterinnen und Meistern zu ihrer beeindruckenden Leistung. Sie zeigen: Das Handwerk hat Zukunft und steht mitten in der Gesellschaft. Das ist eine gute Nachricht, denn wir brauchen ein starkes Handwerk und engagierte Meisterinnen und Meister wie Sie, um den Klimaschutz und die Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen weiter voranzubringen“, so die Ministerin.
Feinwerkmechanikermeister Daniel Koll aus Rüthen ging als Bester unter den Bestmeistern hervor. Er erhielt einen Scheck von der Dortmunder Volksbank, dem Hauptsponsor der Veranstaltung, in Höhe von 2.000 Euro für seine herausragende Leistung.
Maler und Lackierer-Meisterin Eva Schröder aus Dortmund wurde ebenfalls für ihre erfolgreiche Meisterprüfung gewürdigt und erhielt von Daniela Fischer, Vizepräsidentin Soroptimist Club Dortmund, einen Geldpreis. Der Soroptimist International Club Dortmund fördert Frauen, die in „frauenuntypischen“ Berufen sehr erfolgreich sind.
Kabarettist Kai Magnus Sting und die Indie-Rock-Band „Kapelle Petra“ aus Hamm sorgten für gute Stimmung bei den Zuschauern.
Traditionell lädt das Kompetenznetz Logistik.NRW Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zum Gedankenaustausch zu Perspektiven für Industrie und Logistik ein. Diesmal fand der Jahresauftakt im Großen Sall der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund statt. Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und stellv. Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, verlieh den Preis zum Ideenwettbewerb LogistiKids 2022 und referierte über den Logistikstandort NRW. Ocke Haarmann, Fachpolitischer Sprecher Verkehr und Mobilität für die IHKs in NRW, moderierte die Preisverleihung.
Anja Fischer, Geschäftsführende Gesellschafterin der TRD-Reisen Fischer GmbH & Co. KG und Vizepräsidentin der IHK zu Dortmund, hob in ihrer Begrüßung die historische Verbindung der IHK zum Thema Logistik hervor. So wurde 1856 in Dortmund ein Kanal-Komitee eingerichtet, um die spätere Gründung des Dortmunder Hafens voranzutreiben. Daraus ging vor fast 160 Jahren die IHK zu Dortmund hervor. Für die Zukunftsanforderungen der Wirtschaft habe damals die kaiserliche Verwaltung auf moderne logistische Rahmenbedingungen gesetzt. Und erst recht heute brauche die Wirtschaft eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur als zwingende Rahmenbedingung. „Die Schleusen aus der Kaiserzeit müssen teilweise noch in Betrieb gehalten werden. Autobahnbrücken sind gesperrt. Deutschland – und leider auch NRW – befindet sich hier noch nicht spürbar wieder im Vorwärtsgang“, so die IHK-Vizepräsidentin.
Fischer betonte aber auch die Chancen. Für die größte Bahnreservefläche des Landes in Hamm gibt es konkrete Pläne für ein Umschlagsterminal. Lkw-Verkehre könnten auf die Schiene verlagert werden. Das Projekt wartet auf die Finanzierung des Landes aus dem Fünf-Standorte-Programm. „Das neue Deutschlandtempo sollte auf der linken Fahrspur noch vom neuen NRW-Tempo für die Realisierung von Infrastrukturprojekten überholt werden“, forderte Fischer.
Der IHK-Bezirk mit den Städten Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna ist bundesweit einer der größten Ausbildungsstandorte für die Logistik. Trotzdem sei man auch hier auf allen Ebenen der Logistik vom Fachkräftemangel betroffen. Mittlerweile seien Lkw- und Busfahrer genauso gefragt wie IT-Spezialisten. „Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Politik viel erreichen könnte, wenn sie den Mittelstand von Bürokratie entlastet. Beispielsweise machen die heimischen Anforderungen einen Busführerschein in Deutschland drei Mal so teuer wie in Österreich. Die Hürde für die Aufnahme des Berufes wird für viele damit unüberwindbar. Die staatliche Subventionierung der Kosten ist nicht die Lösung, denn sie schafft wieder neue Bürokratie“, so Fischer.
Mit einer persönlichen Bemerkung schloss Fischer: „Ich engagiere mich für Frauen in der Wirtschaft und ich würde mich freuen, wenn ich in fünf Jahren – falls die Veranstaltung dann noch einmal hier stattfindet – sagen könnte: Die Logistik ist in den letzten fünf Jahren noch viel spannender, noch vielfältiger und vor allem viel weiblicher geworden.“
Bildunterschrift (v.l.): Stefan Peltzer, Mona Neubaur und Anja Fischer
Zur konstituierenden Sitzung der neuen Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund war ein besonderer Gast gekommen. IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann und IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber konnten Heinrich Böckelühr begrüßen: Dieser war von 1999 bis 2017 Bürgermeister der Stadt Schwerte im Kreis Unna und danach Präsident der Gemeindeprüfanstalt in Herne. Seit dem Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen im Herbst 2022 ist der 61-jährige CDU-Politiker Präsident der Bezirksregierung Arnsberg.
In seinem Impulsvortrag erläuterte Böckelühr die Zuständigkeiten der Bezirksregierung Arnsberg für das Land Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu denen der vier weiteren in Düsseldorf, Köln, Detmold und Münster. Außerdem ging er auf die schwierige Situation für Unternehmen und Anwohner ein, die durch die seit Dezember 2021 andauernde Sperrung der A45-Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid besteht und wohl noch mindestens fünf Jahre andauern werde. IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber schloss sich der Einschätzung Böckelührs an und sicherte die Unterstützung des Verkehrsverbandes Westfalen zu, in dem alle Handwerkskammern und IHKs der Region Mitglied sind und dessen Geschäftsstelle bei der IHK zu Dortmund angesiedelt ist. Der Regierungspräsident versprach, immer ein offenes Ohr für die Unternehmerinnen und Unternehmer zu haben und direkt ansprechbar zu sein.
In seinen einleitenden Worten hatte zuvor Präsident Dustmann den Mitgliedern der Vollversammlung für ihre Bereitschaft gedankt, sich für die Interessen der regionalen Wirtschaft zu engagieren und ihnen zu ihrer Wahl gratuliert. Er versprach, den erfolgreichen Weg der transparenten und vertrauensvollen Zusammenarbeit fortzusetzen. Dem höchsten Gremium der IHK gehören jetzt 20 Damen und 64 Herren an. Von den 84 Mitgliedern wurden 27 erstmals gewählt. Insgesamt hatten sich im vergangenen Herbst 122 Unternehmerinnen und Unternehmer in zehn Wahlgruppen dem Votum der 56.000 Mitgliedsunternehmen aus Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna gestellt. Die Legislaturperiode der neuen Vollversammlung geht bis 2027.
Die eigentliche Vereidigung durch namentliches Aufrufen der neuen Mitglieder der Vollversammlung übernahm Regierungspräsident Böckelühr in seiner „inoffiziellen Funktion als ehemaliger IHK-Hauptgeschäftsführer für einen Tag“. Hintergrund ist ein Perspektivwechsel, in dem IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber und der damalige Bürgermeister Heinrich Böckelühr im Jahr 2017 für einen Tag Amt und Rolle getauscht hatten.
Seit 88 Jahren ist Dolezych eine feste Größe in der Dortmunder Wirtschaft. Zur Tradition des Familienunternehmens gehört auch die jährliche Jahresbeginnfeier im Traditionsgasthaus Grube, während der die Jubilare geehrt werden.
Dolezych steht für einfach sicheres Heben und Transportieren, darüber hinaus aber auch für Tradition und Kontinuität. Das beweisen am besten die zahlreichen Jubiläen, die jedes Jahr gefeiert werden können. Auch im vergangenen Jahr konnte die Geschäftsleitung den KollegInnen für insgesamt 590 Jahre Betriebstreue danken.
Die persönliche Gratulation findet am Tag des Jubiläums in kleinerem Kreis statt. Anlässlich der offiziellen Jahresbeginnfeier dankt das Unternehmen den treuen MitarbeiterInnen dann in feierlichem Rahmen auf der Bühne.
Nach der Pandemie-Pause war die Feier nicht nur die Weiterführung der Tradition, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit für die fast vollständig versammelte Belegschaft, wieder einmal zusammenzufinden.
(Fast) Ein halbes Jahrhundert
Natürlich ist schon eine zehnjährige Betriebszugehörigkeit aller Ehren wert. Aber das ist bei Dolezych fast schon Standard. Herausragend sind natürlich diejenigen, die über 40 Jahre bleiben. Im letzten Jahr war das Martin Lohrmann, der seit Ausbildungsbeginn, damals noch mit Firmengründer Franz Dolezych, in „seiner Lieblingsfirma“ arbeitet –nunmehr im 46. Jahr.
Das halbe Jahrhundert voll hat Geschäftsführer Udo Dolezych schon seit einiger Zeit. 2023 kann er auf spannende 55 Jahre im eigenen Unternehmen zurückschauen.
Tim Dolezych, Geschäftsführer in der dritten Generation, ist stolz: „Es ist immer wieder schön, zu sehen, dass sich unsere Mitarbeiter offenbar wohl fühlen bei uns und dass das Team Dolezych zusammenhält. Menschen ein gesamtes Berufsleben über im Betrieb begleiten zu dürfen, das ist etwas Besonderes. Das ehrt uns als Unternehmen und als Team!“
Über Dolezych
Die Dolezych GmbH & Co. KG wurde vor 88 Jahren in Dortmund gegründet und ist mittlerweile mit sieben Tochterunternehmen (Polen, USA, China, Chile, Ukraine, Russland, Türkei) international vertreten. Das Familienunternehmen wird aktuell in zweiter und dritter Generation durch Udo und Tim Dolezych geführt. Als Hersteller für Seil-, Hebe-, Anschlag- und Ladungssicherungstechnik ist Dolezych weltweit der kompetente Partner für einfaches und sicheres Heben und Transportieren. Mehr als 650 MitarbeiterInnen sind rund um das mehr als 20.000 Produkte und umfangreiche Dienstleistungen (Fachseminare, Schulungen, Prüfservice etc.) umfassende Produktportfolio für Dolezych tätig.
Langjährige Loyalität und viel Erfahrung: Dolezychs Jubilare während der Jahresbeginnfeier. Udo Dolezych (6. v.l.), Tim Dolezych (ganz links) und Karl-Heinz Keisewitt (rechts) gratulieren den Jubilaren (v.l.): Andreas Birke (35 Jahre), Martin Lohrmann (45 Jahre), Uwe Schöbel (30 Jahre), Ute Hübner (35 Jahre), Gisela Maniecki (30 Jahre), Arnd Lessmann (30 Jahre), Silvia Bauer (30 Jahre), Jürgen Hoffmann (25 Jahre), Winfried Röhn (25 Jahre), Admir Osmic (25 Jahre)
38 Nachwuchshandwerker*innen aus dem Bezirk der Handwerkskammer (HWK) Dortmund konnten beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2022 „Profis leisten was“ (PLW) überzeugen. Dafür wurden sie bei einer Siegerehrung im Bildungszentrum Hansemann in Dortmund besonders gewürdigt.
Die PLW-Sieger kommen aus Ahlen, Anröchte, Arnsberg, Bergkamen, Bochum, Bönen, Dortmund, Ennepetal, Gelsenkirchen, Gevelsberg, Hagen, Hamm, Hattingen, Herne, Lippetal, Münster, Schwelm, Soest, Unna, Unna, Unna, Velbert, Wermelskirchen, Wickede (Ruhr) und Witten.
20 von ihnen waren auch auf Landesebene erfolgreich: Zwei Teilnehmer*innen kamen auf Platz drei, drei auf den zweiten Rang und 15 von ihnen sicherten sich den begehrten Platz eins.
Sechs Erfolge gab es auch auf Bundesebene: Gebäudereiniger Oliver Joppe (Dortmund) wurde erster Bundessieger. Über den zweiten Platz konnten sich Glaserin Talia Boog (Dortmund), Kraftfahrzeugmechatroniker Philipp Schroer (Soest), Orthopädieschuhmacher Hamze Jamshidi (Velbert) und Technischer Modellbauer Tobias Hugendick (Dortmund) freuen. Den dritten Platz auf Bundesebene sicherte sich Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker Dennis Kandel (Dortmund).
Vize-Präsidentin Kerstin Feix gratulierte den Preisträger*innen im Namen der HWK Dortmund und hob die große Bedeutung des Wettbewerbssiegs hervor. „Mit Ihrem Sieg bei diesem Wettstreit der Talente haben Sie nicht nur Ihren Leistungswillen und Ihre fachliche Kompetenz bewiesen, Sie haben auch die beste Grundlage für Ihre berufliche Karriere gelegt.“ Das Handwerk brauche talentierten Junghandwerker, die neue Impulse setzen und auch als Führungskräfte und Ausbilder die Begeisterung für ihren Beruf an andere weitergeben.
Weitere Infos und Fotos zu unsren PLW-Siegern finden Sie auch auf unserer Website: hwk-do.de/plw2022
Unter dem Titel „Unternehmen tragen die Verantwortung: IT-Sicherheit aus verschiedenen Perspektiven“ veranstaltete die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund einen Infotag. Das Ziel: Unternehmerinnen und Unternehmer für das Thema zu sensibilisieren – und dabei auch Möglichkeiten aufzuzeigen, mit welchen Maßnahmen sie ihre Betriebe wirkungsvoll schützen können.
So vielfältig die Perspektiven auch waren, aus denen das Thema IT-Sicherheit beleuchtet wurde: Zwei Kernbotschaften zogen sich als Grundtenor durch die gesamte Veranstaltung. Zum einen, dass Cyberattacken auf Unternehmen eine Professionalität erlangt haben, die so weit reicht, dass von einem eigenen kriminellen Wirtschaftszweig gesprochen werden muss. Und zum anderen, dass es längst keine Frage des „ob“, sondern vielmehr des „wann“ ist, welche Unternehmen attackiert werden.
Andreas Tracz, Geschäftsführer der K&K Networks GmbH und Vizepräsident der IHK zu Dortmund, machte gleich zu Beginn deutlich, welch immenser Schaden der deutschen Wirtschaft mittlerweile entsteht: „Jährlich sind es mehr als 200 Milliarden Euro, wie der Branchenverband Bitkom mitteilt.“ Daraufhin zählte er einige prominente Unternehmen auf, die jüngst angegriffen wurden: „Thyssenkrupp, Westlotto, Continental, das Fraunhofer-Institut in Halle, der TÜV Nord, die Universität Duisburg-Essen – und eben auch die IHK-Organisation.“
Dominik Stute, Referatsleiter Innovation, Industrie, Internationale Netzwerke bei der IHK zu Dortmund und verantwortlich für die Organisation der Veranstaltung, betonte die Komplexität des Themenfeldes: „Nicht nur die richtigen technische Lösungen spielen eine wichtige Rolle, sondern auch Themen wie Mitarbeiter-Awareness, Versicherungen und sogar Künstliche Intelligenz.“ Ein Abbild der Themen des Tages.
Angreifer gehen mit hohem Aufwand vor
Thorsten Strauß, Geschäftsführer der IHK-GfI Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH – der zentrale IT-Dienstleister für die bundesweit 79 IHKs –, berichtete im Rückblick über den Angriff auf die IHKs im vergangenen Sommer und welche Lehren daraus gezogen wurden. „Wir wissen, dass die Angreifer sehr professionell und mit hohem Aufwand vorgegangen sind.“ Da sei kein einzelner „Hacker im Keller“ am Werk gewesen, sondern eine Gruppe von Angreifern, die sich systematisch und unerkannt ausgebreitet habe, bis „wir sie quasi mit der Hand in der Kasse erwischt und das System zum Schutz vom Netz getrennt haben, um es dann neu aufzubauen“.
Um wirtschaftliche Schäden aufzufangen, bieten einige Versicherungen entsprechende Policen an. Dirk Kalinowski und Steven Böhm von der AXA Versicherung AG erläuterten, welche Voraussetzungen Unternehmen erfüllen müssen, um solch eine Police überhaupt abschließen zu können, denn „das sind sehr komplexe Produkte“, so Kalinowski. Demnach gibt es klare Vorgaben im Hinblick auf Verschlüsselungstechniken, Firewalls, Anti-Viren-Software sowie ein geregeltes Patch-Management zur Aktualisierung von Software, aber auch Notfallpläne im Fall einer erfolgreichen Attacke. Beispiele zeigten, dass die Schäden auch bei mittelständischen Betrieben mehrere Millionen Euro betragen können – und dass Schäden selbst dann entstehen, wenn der Cyberangriff abgewendet werden konnte.
Belegschaft regelmäßig sensibilisieren
Guido Wirtz, Datenschutzbeauftragter im Unternehmen K&K Networks aus Unna, empfahl eindringlich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schulen – und dies am besten regelmäßig. „Setzen Sie nicht voraus, dass Ihre Belegschaft von sich aus weiß, wie sie sich im Netz sicher verhält.“ Insbesondere Phishing-E-Mails würden immer raffinierter, um dazu zu verleiten, schädliche Anhänge zu öffnen. Auch warnte er davor, die eigenen Sicherheitssysteme zu überschätzen. Insbesondere kleinere mittelständische Unternehmen ohne eine eigene IT-Abteilung seien gut beraten, sich einen professionellen Dienstleister zur Unterstützung zu suchen.
In diesem Zusammenhang erläuterte Pierre Leszczyk, Enterprise Account Executive beim Unternehmen Arctic Wolf Networks, die Funktion eines Security Operation Centers (SOC). Diese IT-Sicherheitszentren überwachen mittels künstlicher Intelligenz ein IT-System das ganze Jahr über rund um die Uhr und schlagen Alarm, sobald sie eine Auffälligkeit bemerken. „Bei Arctic Wolf wird dann umgehend ein Concierge-Team informiert, das sich die Sache ansieht, reagiert, und auch im Nachgang Empfehlungen gibt, um das System noch sicherer zu machen.“ Diese ganzheitliche Überwachung rund um die Uhr sei unumgänglich geworden aufgrund der mittlerweile hohen Professionalität der Angreifer.
IT-Dienstleister für Systemüberwachung
Dies betonte auch Kay-Uwe Wirtz, Regional Account Director DACH bei Barracuda MSC. „Große Konzerne verfügen mitunter bereits seit einiger Zeit über solche Überwachungssysteme. Kleine mittelständische Unternehmen benötigen sie ebenfalls, weil sich die Spielregeln geändert haben.“ Seine Warnung: „Die Suche nach Sicherheitslücken läuft heute sehr gut organisiert und automatisiert. Daher ist davon auszugehen, dass jedes Unternehmen früher oder später angegriffen wird.“ Entsprechende IT-Spezialisten für das eigene Haus seien zudem gefragt und gut bezahlt, professionelle IT-Dienstleister mit Abo-Modellen daher grundsätzlich ratsam. „Zumal Angreifer meist auch nicht sofort zuschlagen, sondern sich unerkannt einschleichen und ausbreiten wollen.“
Welche Risiken das Thema IT-Sicherheit auch im Rahmen einer Jahresabschlussprüfung mit sich bringen kann, erläuterte Matthias Kotowski, Geschäftsführer der AD REM GmbH. Schäden durch Erpressung, verbunden mit Ausfall von Systemen oder Störung von Betriebsabläufen, seien zwischen 2019 und 2021 um 358 Prozent gestiegen. „Unternehmen stecken bisweilen viel Geld in ihr Marketing und den Vertrieb, vernachlässigen dabei aber die IT-Sicherheit.
Gereon Neuhaus von K&K Networks Security Hub wies abschließend darauf hin, dass die Cyberkriminalität ein regelrechter Wirtschaftszweig geworden sei. „Es gibt Unternehmen, die nach Sicherheitslücken suchen, die Angriffe dann aber nicht selbst ausführen, sondern die Infos verkaufen.“ Seine Prognose: „Die fortschreitende Digitalisierung wird mehr und neue Einfallstore in IT-Systeme mit sich bringen.“
IHK-Vizepräsident Andreas Tracz und Dominik Stute waren mit der Resonanz der Veranstaltung sehr zufrieden. „Das sehr positive Feedback der Teilnehmer zeigt deutlich, dass wir die richtigen Themen besetzt haben“, betonte Tracz.
Bildunterschrift: IT-Sicherheitstag in der IHK zu Dortmund (v. l.): Dominik Stute (IHK), Kay-Uwe Wirtz (Barracuda MSP), Dirk Kalinowski und Steven Böhm (beide AXA), Matthias Kotowski (Ad Rem), Gereon Neuhaus (K&K), IHK-Vizepräsident Andreas Tracz, Guido Wirtz (K&K)
Innung überreichte nach bestandener Gesellenprüfung gleich die Zeugnisse / Gratulation von Obermeister Klaus Bellen und Berufsschullehrerinnen des Fritz-Henßler-Berufskollegs
„Willkommen im Gesellenstand” hieß es am Dienstag für fünf Auszubildende der Schilder- und Lichtreklamehersteller-Innung für die Regierungsbezirke Arnsberg und Münster. In den Werkstätten des Handwerks an der Langen Reihe in Dortmund-Körne konnten sie nach bestandener Wintergesellenprüfung offiziell ihre Zeugnisse entgegennehmen. Obermeister Klaus Bellen, die Berufsschullehrerinnen Astrid Oldag und Simone Kraemer vom Fritz-Henßler-Berufskolleg und die Mitglieder des Gesellenprüfungsaussschusses gratulierten sehr herzlich zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung. Im Rahmen der mehrtägigen praktischen Prüfung hatten die drei Mitglieder des Prüfungsausschusses die Werke des Handwerksnachwuchses gewissenhaft unter die Lupe genommen. Nach der mündlichen Prüfung am letzten Tag gab es dann gleich die Zeugnisse für den beruflichen Nachwuchs.
Innung ist starker Verbund
Die Schilder- und Lichtreklamehersteller-Innung für die Regierungsbezirke Arnsberg und Münster für Werbetechnik Dortmund ist ein starker Verbund aus Handwerksunternehmen der Region. Sie vertritt die Betriebe des Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerks in wichtigen regionalen und überregionalen Gremien und verleiht ihrer Stimme gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch Gewicht. Den Mitgliedsbetrieben bietet die Innung als Dienstleister einen wertvollen Erfahrungsaustausch. Sie kümmert sich um Aus- und Weiterbildung, aber auch um juristische Unterstützung, günstige Versicherungsleistungen und aktuelle Informationen zur Betriebsführung.
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Gruppenbild nach bestandener Prüfung mit (v.l.) Martina Jochem, Simone Kraemer (Fritz-Henßler-Berufskolleg), Leon Bopp, Silas Timmermeister, Kim Sophie Dempe, Luca Moschner, Astrid Oldag (Fritz-Henßler-Berufskolleg ), Obermeister Klaus Bellen, sowie den Mitgliedern des Gesellenprüfungsausschusses Andreas Koch, Markus Michaelis und Georg Cziesla.
Rund 60 Betriebs- und Personalräte aus Dortmund folgten der Einladung der SPD Dortmund zu einer Betriebs- und Personalrätekonferenz. Im DSW21-Werkssaal diskutierten unter der Moderation der Landtagsabgeordneten Anja Butschkau die DGB-Landesvorsitzende Anja Weber, der Bundestagsabgeordnete Jens Peick und der Wirtschaftswissenschaftler und SPD-Vorstand Gustav A. Horn über die Bewältigung der aktuellen Krise und darüber, wie die Transformation der Wirtschafts- und Arbeitswelt gestaltet werden muss.
Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass es dank der Maßnahmen der Bundesregierung gelungen sei, gut durch den Winter zu kommen. Nun müsse der gesellschaftliche Diskurs über eine gerechte Finanzierung dieser Krise geführt werden. Die Krisenkosten dürften nicht zu großen Teilen bei den Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen hängen bleiben. Vermögende müssten viel stärker an den Kosten beteiligt werden, als dies bislang geschehe. Um dies durchzusetzen, brauche es eine starke Allianz aus Gewerkschaften, Sozialdemokratie und weiteren gesellschaftlichen Gruppierungen.
Zeitgleich werde man sich für eine gerechte Transformation der Wirtschaft und Arbeitswelt einsetzen. Energiewende, Digitalisierung, der steigende Fachkräftemangel und die wachsende Unsicherheit in den globalen Lieferketten erfordern einen massiven Wandel, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern. Zukunftsinvestitionen dürften nicht länger hinausgezögert werden. Bei der Gestaltung dieser Prozesse in den Betrieben, müssten die Betriebsräte vor Ort intensiv beteiligt werden, damit der Wandel nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer geschehe.
Der Dortmunder SPD-Vorsitzende Jens Peick und seine Stellvertreterin Anja Butschkau zeigten sich mit der ersten Betriebs- und Personalrätekonferenz zufrieden. Sie kündigten an, dass die SPD Dortmund den Dialog in dieser Form fortsetzen wolle.
Am Rande der Veranstaltung hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich untereinander, mit den Podiumsgästen und den anwesenden SPD-Abgeordneten aus Bund, Land und Rat auszutauschen. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten zudem die Dortmunder DGB-Vorsitzende Jutta Reiter und der DSW21-Arbeitsdirektor Harald Kraus das Konferenzplenum. Auch die beiden Galeria-Betriebsräte Joffrey Marc Kallweit und Thomas Bader nutzten die Gelegenheit, kurz über die aktuelle Situation bei der Warenhauskette zu berichten und sich für die Solidarität anderer Betriebsräte und der SPD zu bedanken.
Die Westfälische Kaufmannsgilde hat bei ihrer traditionellen Mitgliederversammlung im Westfälischen Industrieklub am 30. Januar fünf weitere Mitglieder aufgenommen. Vorsitzerin Gabriele Kroll begrüßte folgende Neuaufnahmen in den Reihen der Gilde:
Antje Boldt, Flammenträume GmbH,
Alvi Delia, Sparkasse Dortmund,
Sascha Horitzky, S Private Banking Spezialberatungen
Dr. Thorsten Olav Lau, Dr. Puplick & Partner mbB Rechtsanwälte
Michael Lis, Dortmunder Volksbank eg (bereits seit 1. Juli 2022)
Die Veranstaltung fand erstmals seit Anfang 2020 wieder in gewohntem Präsenzformat ohne Corona-Einschränkungen statt. Die rund 70 Gildenmitglieder waren im Industrieklub anwesend. Traditionell werden an diesem besonderen Abend für die Gilde Reibekuchen serviert.
Die Mitgliederversammlung, der Wiskott-Abend, ist nach dem Gründer der Kaufmannsgilde Gustav Wiskott benannt, der die Vereinigung der Kaufleute 1924 gründete. Der Gilde gehören knapp 200 Persönlichkeiten aus dem Wirtschaftsleben der Region an.
Bildunterschrift:
Der Vorstand um Gabriele Kroll (3.v.l.) begrüßte die neuen Mitglieder der Westfälischen Kaufmannsgilde.
Im Großen Saal der IHK zu Dortmund wurde nun ein besonderes Buch vorgestellt: die Lebenserinnerungen des Brauindustriellen Peter Cremer. Verbunden war die Präsentation mit einer Diskussion zur Zukunft der Dortmunder Brauwirtschaft.
In den „Kleinen Schriften“ der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte (GWWG) ist als Band 38 ein ganz besonderes Buch erschienen: die Lebenserinnerungen des Dortmunder Brauindustriellen Peter Cremer, der seit 1970 in vierter Generation in der Geschäftsleitung der Thier Brauerei bis zum Verkauf an Kronen im Jahr 1992 tätig war. Tatkräftig unterstützt wurde Peter Cremer von dem Münsteraner Schriftsteller Dr. Burkhard Spinnen, der die Niederschrift übernommen und in eine literarische Form gebracht hat.
Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Direktor des Westfälischen Wirtschaftsarchivs, hat in einem historischen Beitrag zur Geschichte der Dortmunder Brauwirtschaft das unternehmerische Handeln der Familie Cremer in den rasanten Strukturwandel der Dortmunder Brauwirtschaft der letzten zwei Jahrhunderte eingeordnet. Das Buch wurde am 26. Januar im gut gefüllten Großen Saal der IHK zu Dortmund vorgestellt.
„Die Lebenserinnerungen von Peter Cremer bieten einerseits eine sehr persönliche Innensicht in die Dortmunder Stadtgesellschaft. Sie geben auf der anderen Seite tiefe Einblicke in den sich dramatisch wandelnden deutschen Biermarkt und die damit verbundenen unternehmerischen Herausforderungen,“ betonte Dr. Ansgar Fendel, Vorsitzender der GWWG, in seiner Begrüßung.
Im Rahmen der Veranstaltung diskutierte unter der Moderation von Dr. Ellerbrock eine hochrangig besetzte Expertenrunde über die Geschichte, die gegenwärtige Lage und die Zukunft der Dortmunder Brauwirtschaft. Mit dabei waren Wolfgang Burgard, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der DAB und der Brauerei Carlsberg Deutschland, Michael Hollmann, geschäftsführender Gesellschafter der Bolten Brauerei und Vizepräsident des Deutschen Brauer Bundes, der zuvor in den Jahren 2001 und 2004 Vorstandsvorsitzender von Brau und Brunnen war, Jürgen Keipp, Geschäftsführer der „Freien Brauer“, sowie die Historikerin Dr. Nancy Bodden, die ihre Dissertation zur Entwicklung der Dortmunder Brauwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg verfasst hat.
Der Bogen der spannenden Diskussion spannte sich von der Frage der zunehmenden Nachfragemacht des Einzelhandels, eines möglichen Managementversagens über Imageprobleme beim Dortmunder Bier bis hin zum Einstieg der „Global Player“ AB InBev und Heineken auf den deutschen Biermarkt, zu der Bedeutung der Craft-Bier-Bewegung oder der Lieferkettenproblematik infolge des Ukraine-Krieges.
Das im Münsteraner Ardey Verlag erschienene Buch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich: Peter Cremer. Lebenserinnerungen, herausgegeben von Karl-Peter Ellerbrock unter Mitarbeit von Burkhard Spinnen, Dortmund und Münster 2023, 208 Seiten, 19,80 €.
BU:
Nutzen die Buchvorstellung für eine angeregte Diskussion zur Brauereigeschichte Dortmunds (v.l.): Dr. Kathrin Baas, Wolfgang Burgard, Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Michael Hollmann, Peter Cremer, Dr. Nancy Bodden, Dr. Ansgar Fendel, Dr. Burkhard Spinnen, Jürgen Keipp und IHK-Ehrenpräsident Dr. Winfried Materna.
114 Mitarbeiter und Vertriebspartner hat der Continentale Versicherungsverbund jetzt für ihre langjährige Unternehmenszugehörigkeit geehrt. Dazu hatte der Dortmunder Versicherer ins Hotel Radisson Blu eingeladen. Zu den geladenen Gästen gehörten drei Jubilare, die der Verbund bereits seit einem halben Jahrhundert auf ihrem Karriereweg begleitet. 47 der Jubilare sind seit 40 Jahren für die Continentale tätig; 64 Mitarbeiter feierten ihr 25-jähriges Jubiläum.
„Ihre Treue zeigt uns, dass Sie gerne für den Verbund tätig sind. Und sie ist wahrscheinlich auch ein Indikator dafür, dass wir ein guter Arbeitgeber sind. Ohne Sie hätte unser Versicherungsverbund nie das werden können, was er heute ist: ein ertragreich wachsendes, stabiles Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen.“ Mit diesen Worten bedankte sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Helmich stellvertretend für das gesamte Vorstandsteam bei den Jubilaren für ihren langjährigen Einsatz und ihr Engagement.
Fast 1.000 der rund 4.000 Innendienstmitarbeiter sind seit 25 Jahren oder länger im Verbund beschäftigt.
Die acht Häuser in der Lüdinghauser Straße 40-54 haben nicht nur optisch aufgrund der frischen neuen Farben dazugewonnen – alle Häuser wurden außerdem energetisch modernisiert und mit einer Wärmedämmung versehen. Die Fassadendämmung trägt sowohl zur Einsparung von Heizkosten als auch zur CO2-Minderung bei. Zusätzlich haben alle 42 Wohnungen und die Treppenhäuser neue Fenster erhalten. Und den Blick in den grünen Innenhof können die Mieter*innen jetzt erstmals vom neuen Balkon genießen. DOGEWO21 hat die Häuser vom Erdgeschoss bis zur zweiten Etage mit zwei mal drei Meter großen Vorstellbalkonen ausgestattet. Die Wiederherstellung der Außenanlagen rund um die Häuser erfolgt im Frühjahr. Hierbei werden auch die Müllstellplätze und Wege erneuert sowie Fahrradbügel errichtet. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen liegen bei rd. 1,35 Mio. Euro.
Sieben junge Nachwuchskräfte haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Sechs von ihnen werden nun ihre Berufslaufbahn im EDG-Unternehmensverbund fortsetzen.
EDG-Geschäftsführer Bastian Prange bedankte sich bei einem Zusammentreffen mit den ehemaligen Aus- zubildenden am 14. Februar 2023 gemeinsam mit Ausbildungsleiterin Anna Pollkläsener und Betriebsrats- vorsitzenden Frank Sebo für deren Engagement. Er hob hervor: „Die generelle Problematik am Arbeitsmarkt mit seinem Mangel an Fachkräften trifft auch uns. Zudem müssen wir mit Blick auf den demografischen Wan- del und eine immer älter werdende Belegschaft noch verstärkter darauf achten, auszubilden und die eigenen Nachwuchskräfte im Unternehmen zu halten. Wir freuen uns daher, dass sechs ihren beruflichen Werde- gang auch tatsächlich bei uns fortsetzen werden.“ Der EDG-Unternehmensverbund bildet zurzeit 30 Auszu- bildende in sieben unterschiedlichen Berufen aus.
Mit ihrer Weiterbeschäftigung erhalten die Nachwachskräfte nicht nur die Gelegenheit, zusätzlich Erfahrun- gen für ihr Berufsleben zu sammeln. Als Beschäftigte im Unternehmensverbund profitieren sie auch von vielen Vorteilen einer wirtschaftlich gesunden und sozialen kommunalen Gesellschaft. Hierzu zählen z. B. tarifliche Bezahlung, hochwertige Arbeitskleidung und gut ausgestattete Arbeitsplätze, ein flexibles Arbeitszeitmodell mit Jahresarbeitszeitkonten und Homeoffice, eine betriebliche Altersversorgung und eine zusätzliche Kran- kenversicherung, Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Jobfahrrad, Einkaufsvorteile, Betriebsfeste, Ju- bilarfeiern und vieles mehr.
Alle Anwesenden wünschten den jungen Mitarbeiter:innen weiterhin viel Erfolg in ihrem Berufsleben. Ausbil- dungsleiterin Anna Pollkläsener bedankte sich bei den Fachausbildern, ohne deren Unterstützung die guten Prüfungsergebnisse nicht möglich gewesen wären.
Auf dem Foto von links nach rechts:
Bastian Prange (EDG-Geschäftsführer), Anna Pollkläsener (Ausbildungsleiterin), Alexander Armolenko (Industriekaufmann), Anil Dikec (Berufskraftfahrer), Pia Müller (Industriekauffrau), Vito Peretzke (Industrieme- chaniker), Daniel Klaus (Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung) und Frank Sebo (Betriebsratsvor- sitzender), nicht im Bild: Pascal Schmale (Berufskraftfahrer), Robin Staudinger (Industriemechaniker)
Neueste fachliche und technische Informationen ihres Handwerks erwarteten die Besucher des 14. Dachdecker-Fachtages in Dortmund. 102 Teilnehmer konnte Obermeister Dirk Sindermann von der Dachdecker-Innung Dortmund und Lünen im Begegnungszentrum Deusen (Deusenkirche) begrüßen. „Ich freue mich ganz besonders, dass wir diese Veranstaltung wieder in Präsenz und damit im direkten Austausch durchführen können”, so der Obermeister. „Als Innung legen wir sehr großen Wert darauf, das fachliche Know-how unserer Mitgliedsbetriebe immer auf dem neuesten Stand zu halten und den persönlichen Kontakt zu ermöglichen. Dazu haben wir heute Gelegenheit.”
Wissenstransfer von Experten
Auf dem Programm der ganztägigen Veranstaltung standen am Vormittag zwei ausführliche Referate. Dipl.-Ing. Christian Anders, Bereichsleiter Fachtechnik beim Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), berichtete über Zusatzmaßnahmen bei Dachdeckungen, die neue Fachregel Dachziegel/-steine, sowie nachweisfreie Bauteile. Und Jürgen Gerbens, Dachdeckermeister und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Dachdeckerhandwerk, referierte zu Sicherheitskonzepten gegen den Absturz von Flachdächern. Am Nachmittag waren dann insgesamt zwei Fachvorträge von Manfred Röwekamp (Pro Clima) und Timm Riedel (BODE Planungsgesellschaft für Energieeffizienz m.b.H.) zu hören, die sich mit technischen Anforderungen der Luft- und Winddichtung am Steildach, normgerechten Lüftungskonzepten und aktuellen staatlichen Förderungen beschäftigten.
Dachdecker-Innung ist starker Verbund
Die Dachdecker-Innung Dortmund und Lünen ist ein starker Verbund aus über 50 Dachdeckerunternehmen der Region. Sie vertritt die Dachdecker-Betriebe in wichtigen regionalen und überregionalen Gremien und verleiht ihrer Stimme gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch Gewicht. Den Mitgliedsbetrieben bietet die Innung als Dienstleister einen wertvollen Erfahrungsaustausch. Sie kümmert sich um Aus- und Weiterbildung, aber auch um juristische Unterstützung, günstige Versicherungsleistungen und aktuelle Informationen zur Betriebsführung.
Ausbildungsberufe im Bereich des Kfz-Gewerbes gehören nach wie vor zu den beliebtesten bei jungen Menschen. Das zeigte sich beeindruckend bei der Freisprechungsfeier der Kraftfahrzeug-Innung Dortmund und Lünen, die im Eventhouse in Dortmund-Hohensyburg stattfand. Insgesamt 131 Auszubildende, davon 28 aus der Sommergesellenprüfung 2022 und 103 aus der Wintergesellenprüfung 2022/2023 wurden in den Gesellenstand erhoben. Begrüßt wurden die Absolventinnen und Absolventen von Obermeister Christoph Haumann, der in seiner Ansprache lobende Worte fand: „Für Sie öffnet sich nach der betrieblichen Ausbildung jetzt der Weg in eine erfolgreiche berufliche Karriere, denn unsere Branche ist im Umbruch hin zur Elektromobilität begriffen und ihr aktuelles Fachwissen wird in allen Betrieben gebraucht. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer damaligen Entscheidung, diesen Beruf zu ergreifen, und dazu, dass Sie mit Fleiß und Durchhaltevermögen Ihren erfolgreichen Abschluss gemacht haben!”
Prüfungsbeste geehrt
Großes Lob gab es anschließend für die Prüfungsbesten, die durch Vorsitzenden des Gesellenprüfungsausschusses Markus Komorek und Obermeister Christoph Haumann im Beisein des Dortmunder Bürgermeisters Norbert Schilff geehrt wurden. Sie bekamen zusätzlich zu ihrem Zeugnis einen Weiterbildungsgutschein der Innung. Die besten Prüflinge sind:
· Emma Behnke von der B. Fuhrmann Einzelhandel gGmbH
· Ivan Alexander Richards Torres von den Außerbetriebliche Ausbildungsstätte Handwerkskammer Dortmund gGmbH
· René Zang von der Bayerische Motoren Werke AG
Danach bekamen alle anwesenden Junghandwerker ihre Prüfungszeugnisse, Gesellenbriefe und Berufsschulabschlusszeugnisse. Als Geschenk und Erinnerung an den Tag überreichte die Innung allen Absolventinnen und Absolventen ein Base-Cap mit der Aufschrift „Schrauberkönig. Abschließend konnte bei einem fröhlichen Beisammensein mit Speisen und Getränken, zu dem die Innung eingeladen hatte, der Berufsabschluss gebührend gefeiert werden.
Die Wirtschaft wird weiblicher, immer häufiger übernehmen Frauen Verantwortung auch in leitenden Funktionen in Unternehmen. Das ist einerseits eine Selbstverständlichkeit,
andererseits in vielen Bereichen immer noch mit besonderen Herausforderungen verbunden. Grund genug für die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, das beim mittlerweile zweiten „IHK Business Women Lunch“ zu thematisieren.
Anja Fischer, IHK-Vizepräsidentin und Geschäftsführerin von TRD-Reisen Dortmund, freute sich vor mehr als 100 Gästen im Großen Saal der IHK über die große Resonanz. Man
habe mit dem ersten Business Women Lunch vor einem Jahr unter anderem das Ziel verfolgt, den Anteil von Frauen an der Vollversammlung der IHK zu erhöhen. Dies sei nach den Wahlen im vergangenen Herbst mit einer Steigerung von rund 15 Prozent auf fast ein Viertel
gut gelungen. Mit diesen neu gewählten Mitgliedern der IHK-Vollversammlung hatte sich IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber am Vormittag persönlich getroffen.
Nach einem Impulsreferat zum Thema Personal, Employer Branding und Fachkräftesicherung von Kathrin Post-Isenberg vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der
deutschen Wirtschaft, gab Katja Kortmann, Direktorin Hotel Esplanade Dortmund, einen sehr persönlichen Einblick in die Recruiting-Arbeit ihres familiär geführten Hotels, bei der sie sehr auf Social-Media-Kanäle setzt.
Nach dem offiziellen Teil hatten alle Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich von Silvia Kriens für Porträtfotos ablichten zu lassen. Parallel dazu fand der eigentliche
Netzwerklunch statt. Organisiert und moderiert wurde der 2. IHK Business Women Lunch von einem interdisziplinären Team von weiblichen Fach- und Führungskräften aus verschiedenen IHK-Geschäftsfeldern: Simone Bergmann (Existenzgründung und Unternehmensförderung),
Verena Füller (Betreuung Ehrenamt), Anastasia Plechov (Veranstaltungen), Petra Preiß (Innovation und Industrie), Sandra Schröder (Fachkräftesicherung) und Franziska Stiens (Justiziariat).
Anfang Februar begrüßte Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr (RVR), in Essen die Spitzenvertreter des regionalen Handwerks im historischen RVR-Hauptgebäude in Essen. Anlass des Treffens war die Veröffentlichung der Publikation „Ausbildung im Handwerk in der Metropole Ruhr“. Sie fasst die Ergebnisse einer gemeinschaftlichen Datenerhebung zu den Ausbildungszahlen des Handwerks im RVR-Gebiet zusammen.
Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:
In der gesamten Metropole Ruhr zeigt sich die Tendenz zu höheren Schulabschlüssen. Handwerksbetriebe in diesem Gebiet schließen jedoch überwiegend Verträge mit Auszubildenden ab, die über einen mittleren Schulabschluss verfügen.
Viele Abiturienten entscheiden sich nach der Schule für ein Studium oder eine Ausbildung in einem nicht-handwerklichen Beruf, sodass neben der sinkenden Zahl junger Menschen mit mittleren Schulabschlüssen ein weiterer Faktor vorliegt, der den Fachkräftemangel im Handwerk verstärkt.
Der Ausbildungsmarkt ist stark regional orientiert. Viele Azubis lernen dort, wo sie wohnen oder pendeln. Nur wenige ziehen für eine Ausbildung in eine andere Stadt.
Frauen sind in Handwerksbetrieben im Ruhrgebiet noch stark unterrepräsentiert, nur rund jeder 5. Azubi im Handwerk ist weiblich. Mehr als 50 Prozent der weiblichen Auszubildenden im Handwerk absolvieren eine Lehre zur Friseurin oder Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk.
Das Handwerk ist bunt: Rund 140 verschiedenen Nationalitäten sind unter den Azubis im Handwerk vertreten.
Im Durchschnitt sind die Auszubildenden in der Metropole Ruhr bei Vertragsabschluss 19,8 Jahre alt.
Neustart: Die gezielte Ansprache von „Quereinsteigern“, also Menschen, die bei Ausbildungsbeginn bereits etwas älter sind als durchschnittliche Schulabgänger, vorher ein Berufsvorbereitungsjahr absolviert oder ein vergleichbares Übergangsangebot wahrgenommen, bereits andere Berufe erlernt bzw. ausgeübt oder auch zunächst ein Studium aufgenommen haben, könnte zur Fachkräftesicherung beitragen.
Die Publikation „Ausbildung im Handwerk in der Metropole Ruhr“ und weitere Informationen finden Sie auch auf statistik.rvr.ruhr.
Im Frühjahr 2021 haben sich Handwerk Region Ruhr, der Zusammenschluss der Ruhrgebietskammern Dortmund, Düsseldorf und Münster sowie zehn Kreishandwerkerschaften, und der RVR auf eine datenbasierte Zusammenarbeit verständigt. Als erster Baustein der Zusammenarbeit wurden die Ausbildungszahlen in der Metropole Ruhr zusammengetragen und vom Statistik-Team des RVR ausgewertet. Die vorliegende Broschüre stellt nun ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit für das Themenfeld berufliche Bildung dar.
„In Anbetracht der vielen offenen Lehrstellen und der drohenden Fachkräftenot ist es unabdingbar, sich einen verlässlichen Überblick über die Sachlage zu verschaffen. Nur mit einer belastbaren Datengrundlage können wir rechtzeitig auf Entwicklungen reagieren und gegebenenfalls gegensteuern“, so die einstimmige Aussage der Partner.
Bereits heute arbeiten RVR und „Handwerk Region Ruhr“ daran, das Handwerk in der Region weiter zu fördern und seine Bedeutung sichtbarer zu machen. Dabei nimmt die Broschüre „Ausbildung im Handwerk in der Metropole Ruhr“ die Wichtigkeit der beruflichen Ausbildung in den Blick, während im Projekt „Klimafit Ruhr“ der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen und die Gebäudesanierung im Fokus stehen. Darüber hinaus wird der bereits bestehende Masterplan „Klimaschutz“ in den Masterplan „Mittelstand und Handwerk“ aufgenommen und in dessen Rahmen fortgeschrieben.
Masterplan „Mittelstand und Handwerk“
Um die positive Entwicklung des Handwerks in der Metropole Ruhr zu begleiten, sollen die unterschiedlichen Themen im Masterplan „Mittelstand und Handwerk“ zusammengeführt werden. Als Grundlage dieser Strategie ist eine Bewertung des IST-Zustandes des Handwerks erforderlich. Diese wird in Form einer Struktur- und Potentialanalyse durchgeführt, welche für die fünf Themenfelder Mittelstandskultur und Innovation, Bildung und Ausbildung von Fachkräften, Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz sowie Mobilität Sekundärdaten analysiert und Primär-daten in Form einer Betriebsumfrage erhebt. Auf Grundlage dieser Analyse möchten beide Partner gemeinsame Handlungsansätze und konkrete Projekte entwickeln.
Die beste Private-Banking-Beratung in NRW bietet die Sparkasse Dortmund. Das ist das Ergebnis eines Notenrankings durch das Deutsche Institut für Bankentests aus dem vergangenen Jahr. Das Institut prüft in Kooperation mit der Tageszeitung „Die Welt“ die Qualität der Bankberatung hunderter deutscher Geldhäuser.
Dafür arbeitet das Deutsche Institut für Bankentests mit sogenannten „Mystery Shoppern“, die als anonyme Testkund:innen einen echten Beratungsbedarf simulieren und so den gesamten Prozess einer Erstberatung durchlaufen.
Die Beratungsleistung wird durch die Tester:innen im Wesentlichen anhand von vier Kriterien-Bereichen bewertet: Atmosphäre und Freundlichkeit, Beratungsgespräch und Kundenanalyse, Beratungsergebnis (Transparenz/Risiko) sowie Umsetzung. Pro Kriterien-Bereich gibt es weitere Unterpunkte. Dazu gehören Soft-Skills wie Höflichkeit und Interesse am Kunden. Ausschlaggebend ist vor allem die fachliche Expertise: die Analyse der Kundenbedürfnisse, die Qualität des Anlagevorschlages sowie die Beratung und Professionalität der Kundenberater:innen. Insgesamt 30 Kriterien wurden bewertet.
„Dass wir in NRW die Besten in der Private Banking-Branche sind, macht uns stolz und belegt eindrucksvoll die Leistung unseres Teams. So erfolgreich zu sein, kann nur gelingen, wenn alles passt: Wenn vom Back-Office bis zum Beratungsgespräch alle an einem Strang ziehen. Dabei hilft uns enorm, dass wir unsere Kund:innen und ihre Lebenssituationen gut kennen. In schwierigen Zeiten wie jetzt wird es außerdem noch bedeutsamer, Menschen um sich zu haben, auf deren Rat man vertrauen darf“, so Tanja Frommert, Bereichsdirektorin S Private Banking Dortmund.
Bildzeile:
Beste Beratung liefert Annika Auf dem Kamp (l.), Private- Banking-Mitarbeiterin der Sparkasse Dortmund, beim Bankentest. Stolz auf die Leistung ihrer Mitarbeiterin ist Bereichsdirektorin Tanja Frommert (r.), Private Banking der Sparkasse Dortmund.
Absolventen der Sommer- und Wintergesellenprüfung 2022/2023 in den Gesellenstand erhoben / Fünf Prüfungsbeste ausgezeichnet
Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Dortmund-Körne hat die Zweiradmechaniker-Innung Dortmund und Lünen am Montag (13. März) ihre Auszubildenden freigesprochen. Insgesamt 34 Absolventen der Sommergesellenprüfung 2022 und der Wintergesellenprüfung 2022/2023 erhielten ihre Gesellenbriefe. Ehrengast war Dortmunds erster Bürgermeister Norbert Schilff, der die Grüße und Glückwünsche der Stadt überbrachte. In seiner Anprache erinnerte Schilff an die Bedeutung des Handwerks für die Stadt Dortmund und verwies auf die heute oft mangelnde Wertschätzung und Anerkennung. Ehrenobermeister Hans Jürgen Weinrich und der stv. Obermeister Stefan Müller gratulierten den frischgebackenen Zweiradmechatronikern bei der anschließenden traditionellen Freisprechung und übergaben die Gesellenbriefe. „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft und Sie haben eine gute Berufswahl getroffen“, so der Ehrenobermeister in seiner Ansprache. „Unser Handwerk ist im Zuge der Mobilitätswende gefragt wie nie und Sie haben genau zum richtigen Zeitpunkt als Fachkraft Ihre Ausbildung beendet. Nutzen Sie die großen beruflichen Chancen, die sich daraus ergeben.“
Prüfungsbeste geehrt
Ein besonderer Glückwunsch des Innungsvorstands ging gleichzeitig an die Prüfungsbesten. Es sind:
Sommer-Gesellenprüfung 2022
Fachrichtung Motorradtechnik:
· Lennart Bambach, Motorradsport Hilbk, Bergkamen
Fachrichtung Fahrradtechnik:
· Jonathan Marquardt, Zweirad-Welt Neumann, Brilon
Winter-Gesellenprüfung 2022/23
Fachrichtung Motorradtechnik:
· Robert Schipper, Bernd Andree Kfz-GmbH, Witten
· Niklas van de Hoeve, ECO-DROME GmbH, Hattingen
Fachrichtung Fahrradtechnik:
· Max Stegmann, Hase Spezialräder, Waltrop
Innungsgeschäftsführer Volker Walters empfahl in seinem Schlusswort allen frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen, die berufliche Weiterbildung nicht aus dem Blick zu verlieren. „Niemand kann sich auf seinen Lorbeeren ausruhen, denn das Lernen im Beruf hört nie auf“, so der Geschäftsführer. „Wir als Innung stehen dabei an Ihrer Seite, wenn Sie sich fortbilden, weiterqualifizieren oder Ihren Meister machen möchten.“
Starke Vertretung des Berufsstandes
Die Zweiradmechaniker-Innung Dortmund und Lünen ist die berufsständische Interessenvertretung für die Zweirad-Fachbetriebe aus Dortmund und Lünen. Auch einige Feinwerkmechaniker-Betriebe, die in speziellen Arbeitsgebieten tätig sind, sind Mitglied der Innung. Die Meisterbetriebe der Innung bieten eine breite Dienstleistungspalette rund ums Zweirad. Den Schwerpunkt der betrieblichen Aktivitäten bilden die Reparatur, die Wartung und der Verkauf von Motorrädern und Fahrrädern. Ein Schwerpunkt der Innungsarbeit liegt im Ausbildungs- und Prüfungsbereich. Die überbetriebliche Unterweisung der Lehrlinge in den Ausbildungsberufen Zweiradmechaniker und Fahrradmonteur findet im Bildungszentrum Hansemann in Dortmund-Mengede statt.
Sebastian Otten wurde von einer Experten-Jury als einer der sechs Finalisten für den Titel „Sicherheitsmitarbeiter des Jahres 2023“ nominiert. Mit 69,4 Prozent der Stimmen hat er nun mit absoluter Mehrheit den begehrten Titel gewonnen.
Die Nominierung ehrt seinen Einsatz bei der Rettung eines kleinen Mädchens in einem Freizeitbad sowie seine Arbeit im Bereich Arbeitssicherheit und Brandschutz. Die Abstimmung fand online statt und die Teilnahme war für alle Interessierten möglich.
„Ich bin überwältigt von der großen Unterstützung und danke allen, die für mich gestimmt haben. Diese Auszeichnung bedeutet mir sehr viel und bestärkt mich in meinem Engagement. Als Experte für Schutz und Sicherheit inklusive Arbeitssicherheit und Brandschutz brenne ich für dieses Thema seit vielen Jahren“, sagt Sebastian Otten.
Sebastian Otten arbeitet als Bereichsleiter bei der Firma OBJEKTCONTROL Sicherheitsdienste Vogt GmbH und ist dort für die Sicherheit in verschiedenen Unternehmen zuständig. Außerdem ist er als Ausbilder mit seiner Expertise ein Multiplikator in die nächsten Generationen und schafft auch dort ein Bewusstsein für die Sicherheit von Menschen, Objekten und der Umwelt.
Die Auszeichnung als Sicherheitsmitarbeiter des Jahres 2023 unterstreicht die Bedeutung von professioneller Sicherheitsarbeit und motiviert Sebastian Otten, auch in Zukunft weiterhin auf höchstem Niveau tätig zu sein.
Das Robert-Bosch-Berufskolleg Dortmund (RBBK) ist erneut beim Bundeswettbewerb Informatik (BwInf) ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit dem Carl-Zeiss-Gymnasium in Jena war das RBBK beste teilnehmende Schule mit insgesamt 12 ersten und zweiten Plätzen. Mit dem BwInf-Schulpreis 2022/23 in Gold erfährt das RBBK eine Anerkennung für die besondere Förderung des Informatik-Nachwuchses.
Teilgenommen hatten an dem Wettbewerb insgesamt 503 Schulen, lediglich 23 Schulen wurden ausgezeichnet. Für das Robert-Bosch-Berufskolleg war es die 14. Auszeichnung in Folge. Die Schule ist somit berechtigt, das Qualitätslabel für ein weiteres Jahr auf der Schulwebsite zu führen. Das Preisgeld von 200 Euro wird für Fachbücher verwendet.
Der Bundeswettbewerb Informatik ist der wichtigste unter den bundesweiten Schulwettbewerben und richtet sich an Jugendliche, die sich nicht in einem Studium befinden. Er ermöglicht den Teilnehmenden, ihr Wissen zu vertiefen und ihre Begabung weiterzuentwickeln. So müssen diese schwierige und interessante Informatikprobleme lösen, indem sie raffinierte Algorithmen finden. Insgesamt müssen die Gruppen drei Aufgaben bearbeiten und als Team einreichen. Jede Aufgabe muss zusätzlich ausführlich dokumentiert werden. Für die Bearbeitung der Aufgaben hatten die Teilnehmenden aus verschiedenen Fachinformatiker*innenklassen aus der Mittelstufe von September bis November Zeit.
Das Robert-Bosch-Berufskolleg hat sich mit insgesamt 90 Schüler*innen am diesjährigen Wettbewerb beteiligt und damit die starke Rolle des Fachs Informatik an der Schule unterstrichen. Oberstudienrat Athanasios Papoulias, der die Teilnahme am Bundeswettbewerb Informatik organisiert, freut sich über die Leistungen der Schüler*innen: „Wir sind stolz, zum 14. Mal in Folge ausgezeichnet worden zu sein, zudem spiegelt der Spitzenplatz das große Talent und Interesse unserer Schülerinnen und Schüler an Informatik wider.“
Die Spar- und Bauverein eG Dortmund feierte Anfang März ihr 130-jähriges Bestehen. Im engen Kreis der Genossenschaftsgremien wurde mit Partnern aus Politik, Wirtschaft sowie der Wohnungswirtschaft im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gefeiert.
Auch 130 Jahre nach ihrer Gründung setzt die Traditionsgenossenschaft, trotz schwieriger Rahmenbedingungen am Markt, weiter den Fokus auf einen substanzerhaltenden und wertsteigernden Umgang mit dem Immobilienbestand in Dortmund, Unna und Holzwickede.
In Ihrer Festrede über politische und gesellschaftliche Leitlinien betonte Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft in Deutschland, GdW, die Bedeutung der Wohnungsbaugenossenschaft und ihrer Strahlkraft für die gesamte deutsche Wohnungswirtschaft. Der Spar- und Bauverein agiere stadtteilprägend und engagiere sich für die Zukunft der Stadtgesellschaft in Dortmund, so Esser.
„Wohnungsgenossenschaften stehen für bezahlbare Mieten und attraktive Wohnumfelder im Quartier“, sagt Franz-Bernd Große-Wilde, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft. Auch im laufenden Jahr sollen 40 Mio. Euro in Instandhaltung, Modernisierung und Neubau investiert werden – trotz herausfordernden Rahmenbedingungen, wie der Zinsexplosion, der Energieversorgung und knappen Baustoffen.
In einer anschließenden Podiumsrunde diskutierten Heike Heim (Vorsitzende der Geschäftsführung der DEW21), Alexander Rychter (Verbandsdirektor des Landesverbandes der Wohnungswirtschaft in NRW, VdW), Daniel Sieveke (Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW) sowie Franz-Bernd Große-Wilde über das aktuelle Geschehen in der Branche und Lösungsansätze in der Krise.
Unter den Gästen waren zudem der neue Dezernent für Wohnen der Stadt Dortmund, Herr Stefan Szuggat sowie der langjährige Dortmunder Oberbürgermeister und Weggefährte der Genossenschaft, Ullrich Sierau. Im Rahmen des Festaktes im deutschen Fußballmuseum in Dortmund feierten gut 250 Gäste 130 Jahre Wohnungsbaugeschichte in Dortmund.
Im Sinne des Zukunftsgedankens und der Standortförderung in Dortmund läuft zur Unterstützung von Dortmunder Jugendfußballvereinen ein Jubiläumsspendenaufruf. Mit Spenden an die genossenschaftseigene SPARBAU Stiftung gGmbH sollen Jugendmannschaften in den Quartieren vor Ort unterstützt werden.
In der Sitzung der Vollversammlung (VV) der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund am 27. März 2023 war die NRW-Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Bündnis 90/Die Grünen) zu Gast und gratulierte dem neu gewählten Präsidium. In einer angeregten Gesprächsrunde sprach Mona Neubaur danach über den Transformationsprozess der Wirtschaft und diskutierte mit den VV-Mitgliedern über Energiepolitik, Verkehrsinfrastruktur und den notwendigen Bürokratieabbau zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Dabei sagte Ministerin Neubaur der regionalen Wirtschaft zu, die wertvollen Anregungen aus der Unternehmerschaft zukünftig noch stärker zu berücksichtigen.
Die Ergebnisse der Wahlen zum Präsidium in der VV-Sitzung vom 27. März 2023:
Als Präsident wurde gewählt:
Heinz-Herbert Dustmann, Geschäftsführer der Dula-Werke Dustmann & Co. GmbH, Dortmund
Als Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten wurden gewählt:
• Dr. Ansgar Fendel, Geschäftsführer der REMONDIS SmartRec GmbH, Lünen
• Marion Fink, Geschäftsführerin der FINK TEC GmbH, Hamm
• Anja Fischer, Geschäftsführende Gesellschafterin der TRD Reisen Fischer GmbH & Co. KG, Dortmund
• Hans Jürgen Hesse, Geschäftsführender Gesellschafter der Hesse GmbH & Co. KG, Hamm
• Detlev Höhner, Geschäftsführer der Murdotec Kunststoffe Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund
• Roland Klein, Geschäftsführender Gesellschafter der Herbert Heldt KG, Dortmund
• Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G., Dortmund
• Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe GmbH, Dortmund
• Andreas Tracz, Geschäftsführender Gesellschafter der K & K Networks GmbH, Unna
• Christian Zurbrüggen, Geschäftsführender Gesellschafter der Zurbrüggen Dienstleistungs-Zentrum GmbH & Co. KG, Bönen
Bildunterzeile
(erste Reihe, v. l.): Vizepräsidentin Anja Fischer, Präsident Heinz-Herbert Dustmann, Ministerin Mona Neubaur, Vizepräsident Hans J. Hesse, Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber und der stellv. Hauptgeschäftsführer Wulf-Christian Ehrich. Zweite Reihe (v. l.): Vizepräsidentin Marion Fink, Vizepräsident Ulrich Leitermann, Vizepräsident Dr. Ansgar Fendel und Vizepräsidentin Sabine Loos. Dritte Reihe (v. l.): Vizepräsident Christian Zurbrüggen, Vizepräsident Roland Klein und Vizepräsident Andreas Tracz.
Absolventen der Sommer- und Wintergesellenprüfung 2022/2023 in den Gesellenstand erhoben / Fünf Prüfungsbeste ausgezeichnet
Im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Dortmund-Körne hat die Zweiradmechaniker-Innung Dortmund und Lünen am Montag (13. März) ihre Auszubildenden freigesprochen. Insgesamt 34 Absolventen der Sommergesellenprüfung 2022 und der Wintergesellenprüfung 2022/2023 erhielten ihre Gesellenbriefe. Ehrengast war Dortmunds erster Bürgermeister Norbert Schilff, der die Grüße und Glückwünsche der Stadt überbrachte. In seiner Anprache erinnerte Schilff an die Bedeutung des Handwerks für die Stadt Dortmund und verwies auf die heute oft mangelnde Wertschätzung und Anerkennung. Ehrenobermeister Hans Jürgen Weinrich und der stv. Obermeister Stefan Müller gratulierten den frischgebackenen Zweiradmechatronikern bei der anschließenden traditionellen Freisprechung und übergaben die Gesellenbriefe. „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft und Sie haben eine gute Berufswahl getroffen“, so der Ehrenobermeister in seiner Ansprache. „Unser Handwerk ist im Zuge der Mobilitätswende gefragt wie nie und Sie haben genau zum richtigen Zeitpunkt als Fachkraft Ihre Ausbildung beendet. Nutzen Sie die großen beruflichen Chancen, die sich daraus ergeben.“
Prüfungsbeste geehrt
Ein besonderer Glückwunsch des Innungsvorstands ging gleichzeitig an die Prüfungsbesten. Es sind:
Sommer-Gesellenprüfung 2022
Fachrichtung Motorradtechnik:
· Lennart Bambach, Motorradsport Hilbk, Bergkamen
Fachrichtung Fahrradtechnik:
· Jonathan Marquardt, Zweirad-Welt Neumann, Brilon
Winter-Gesellenprüfung 2022/23
Fachrichtung Motorradtechnik:
· Robert Schipper, Bernd Andree Kfz-GmbH, Witten
· Niklas van de Hoeve, ECO-DROME GmbH, Hattingen
Fachrichtung Fahrradtechnik:
· Max Stegmann, Hase Spezialräder, Waltrop
Innungsgeschäftsführer Volker Walters empfahl in seinem Schlusswort allen frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen, die berufliche Weiterbildung nicht aus dem Blick zu verlieren. „Niemand kann sich auf seinen Lorbeeren ausruhen, denn das Lernen im Beruf hört nie auf“, so der Geschäftsführer. „Wir als Innung stehen dabei an Ihrer Seite, wenn Sie sich fortbilden, weiterqualifizieren oder Ihren Meister machen möchten.“
Starke Vertretung des Berufsstandes
Die Zweiradmechaniker-Innung Dortmund und Lünen ist die berufsständische Interessenvertretung für die Zweirad-Fachbetriebe aus Dortmund und Lünen. Auch einige Feinwerkmechaniker-Betriebe, die in speziellen Arbeitsgebieten tätig sind, sind Mitglied der Innung. Die Meisterbetriebe der Innung bieten eine breite Dienstleistungspalette rund ums Zweirad. Den Schwerpunkt der betrieblichen Aktivitäten bilden die Reparatur, die Wartung und der Verkauf von Motorrädern und Fahrrädern. Ein Schwerpunkt der Innungsarbeit liegt im Ausbildungs- und Prüfungsbereich. Die überbetriebliche Unterweisung der Lehrlinge in den Ausbildungsberufen Zweiradmechaniker und Fahrradmonteur findet im Bildungszentrum Hansemann in Dortmund-Mengede statt.
Die IG Metall Dortmund ehrte 750 Dortmunder und Lüner Jubilare aus dem Jahr 2022.
Geehrt wurden 359 Mitglieder für 50-jährige, 196 Mitglieder für 60-jährige, 133 Mitglieder für ihre 70-jährige Mitgliedschaft sowie 62 Kolleginnen und Kollegen, die auf eine 75-jährige Mitgliedschaft zurückblicken können. Insgesamt nahmen rund 350 Gäste an der Jubilarfeier teil.
Der Festredner Knut Giesler, Bezirksleiter des IG Metall Bezirkes Nordrhein-Westfalen, hob die Bedeutung starker Gewerkschaften hervor.
„Die IG Metall ist in diesen turbulenten Zeiten sehr wichtig. Wir sind eine Friedensorganisation, die Putin auffordert, den Krieg gegen die Ukraine endlich zu beenden. Wir müssen zurück zu diplomatischen Lösungen. Die langjährigen Mitglieder stärken unsere Gewerkschaft und tragen bis heute dazu bei, dass die IG Metall die Arbeits- und Lebensbedingungen verbessert“, sagte Giesler.
Mit der Jubilarehrung bedankte sich die IG Metall Ruhrgebiet Mitte bei den Mitgliedern, die ihrer Gewerkschaft über so viele Jahre die Treue gehalten haben.
Für ein schwungvolles Rahmenprogramm sorgten der Shanty-Chor Dortmund, Dolls Company sowie der Zauberer Stefan Kretschmann.
149 neue Gesellinnen und Gesellen
im Elektro- und SHK-Handwerk begrüßt
Feierliche Freisprechung im Beisein zahlreicher Gäste, Freunde und Eltern / Gratulation von Oberbürgermeister und Obermeistern der Innungen / Prüfungsbeste erhielten Förderpreise
In einer der größten Freisprechungsfeiern des Jahres wurden am Sonntag (5. März) insgesamt 149 Auszubildende der Sommer- und Wintergesellenprüfung 2022/2023 im Elektro- und SHK-Handwerk freigesprochen, darunter 78 Absolventen im Fachgebiet Elektrotechnik und 71 im Fachgebiet Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Volker Conradi, Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen konnte im Werkssaal der Dortmunder Stadtwerke AG rund 330 Gäste, darunter Vertreter des Handwerks, Freunde und Eltern der Absolventen willkommen heißen. Kreishandwerksmeister Christian Sprenger brachte in seinem anschließenden Grußwort zusammen mit der herzlichen Gratulation an alle Absolventinnen und Absolventen auch die Freude darüber zum Ausdruck, dass es nach mittlerweile drei Jahren der Pandemie endlich wieder möglich sei, eine Freisprechungsfeier in dieser Größe abzuhalten. Dem schloss sich auch der Festredner, Oberbürgermeister Thomas Westphal an, der die Grüße und Glückwünsche der Stadt Dortmund überbrachte und auf die Bedeutung des Handwerks für die Region Dortmund und Lünen und die künftigen Herausforderungen der Energiewende einging.
Besten Absolventen erhielten Förderpreise
Anschließend erfolgte die feierliche Freisprechung durch die Lehrlingswarte Michael Hohlsiepe und Thomas Grundmann sowie die Ausgabe der Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse. Besonderen Grund zur Freude hatten dabei die besten Auszubildenden beider Gewerke, die besonders geehrt wurden.
Die drei Prüfungsbesten im Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind:
· Julius Böckmann, Ausbildungsbetrieb: Badstudio Maslinski GmbH
· Jakub Ziemanski, Ausbildungsbetrieb: Außerbetriebliche Ausbildungsstätte der HWK Dortmund
· Johanna Wiethoff, Ausbildungsbetrieb: Dieter Menne e. K.
Alle drei wurden von Firmeninhaber Roland Klein mit dem Herbert Heldt KG-Förderpreis ausgezeichnet.
Die drei Prüfungsbesten im Bereich der Elektrotechnik sind:
· Hannes Hacker, Ausbildungsbetrieb: Werner Kocher GmbH & Co. KG
· Denise Grote, Ausbildungsbetrieb: Ritter Starkstromtechnik GmbH & Co. KG
· Maximilian Schatz, Ausbildungsbetrieb: Stadt Dortmund Personal und Organisationsamt
Sie erhielten aus den Händen von Vertriebsleiter Ingo Berthold den Förderpreis der EGU Elektro Großhandel Union Rhein-Ruhr GmbH & Co. KG.
Nach den Dankesworten eines Teilnehmers ergriff abschließend Ralf Marx, Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen, das Wort. Er bedankte sich für die Unterstützung der Feier durch die DEW21 und die Stadtwerke Lünen sowie die großzügige Vergabe der Förderpreise und erinnerte die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen daran, dass auch mit ihrem neuen Status das Lernen in ihrem Beruf nicht aufhöre. Die Freisprechungsfeier klang mit einem gemütlichen Beisammensein bei Speisen und Getränken untermalt von Musik der Band „Hatton Cross“ aus.
Feierliche Freisprechung im Beisein zahlreicher Gäste, Freunde und Eltern / Gratulation von Oberbürgermeister und Obermeistern der Innungen / Prüfungsbeste erhielten Förderpreise
In einer der größten Freisprechungsfeiern des Jahres wurden am Sonntag (5. März) insgesamt 149 Auszubildende der Sommer- und Wintergesellenprüfung 2022/2023 im Elektro- und SHK-Handwerk freigesprochen, darunter 78 Absolventen im Fachgebiet Elektrotechnik und 71 im Fachgebiet Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Volker Conradi, Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen konnte im Werkssaal der Dortmunder Stadtwerke AG rund 330 Gäste, darunter Vertreter des Handwerks, Freunde und Eltern der Absolventen willkommen heißen. Kreishandwerksmeister Christian Sprenger brachte in seinem anschließenden Grußwort zusammen mit der herzlichen Gratulation an alle Absolventinnen und Absolventen auch die Freude darüber zum Ausdruck, dass es nach mittlerweile drei Jahren der Pandemie endlich wieder möglich sei, eine Freisprechungsfeier in dieser Größe abzuhalten. Dem schloss sich auch der Festredner, Oberbürgermeister Thomas Westphal an, der die Grüße und Glückwünsche der Stadt Dortmund überbrachte und auf die Bedeutung des Handwerks für die Region Dortmund und Lünen und die künftigen Herausforderungen der Energiewende einging.
Besten Absolventen erhielten Förderpreise
Anschließend erfolgte die feierliche Freisprechung durch die Lehrlingswarte Michael Hohlsiepe und Thomas Grundmann sowie die Ausgabe der Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse. Besonderen Grund zur Freude hatten dabei die besten Auszubildenden beider Gewerke, die besonders geehrt wurden.
Die drei Prüfungsbesten im Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind:
· Julius Böckmann, Ausbildungsbetrieb: Badstudio Maslinski GmbH
· Jakub Ziemanski, Ausbildungsbetrieb: Außerbetriebliche Ausbildungsstätte der HWK Dortmund
· Johanna Wiethoff, Ausbildungsbetrieb: Dieter Menne e. K.
Alle drei wurden von Firmeninhaber Roland Klein mit dem Herbert Heldt KG-Förderpreis ausgezeichnet.
Die drei Prüfungsbesten im Bereich der Elektrotechnik sind:
· Hannes Hacker, Ausbildungsbetrieb: Werner Kocher GmbH & Co. KG
· Denise Grote, Ausbildungsbetrieb: Ritter Starkstromtechnik GmbH & Co. KG
· Maximilian Schatz, Ausbildungsbetrieb: Stadt Dortmund Personal und Organisationsamt
Sie erhielten aus den Händen von Vertriebsleiter Ingo Berthold den Förderpreis der EGU Elektro Großhandel Union Rhein-Ruhr GmbH & Co. KG.
Nach den Dankesworten eines Teilnehmers ergriff abschließend Ralf Marx, Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen, das Wort. Er bedankte sich für die Unterstützung der Feier durch die DEW21 und die Stadtwerke Lünen sowie die großzügige Vergabe der Förderpreise und erinnerte die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen daran, dass auch mit ihrem neuen Status das Lernen in ihrem Beruf nicht aufhöre. Die Freisprechungsfeier klang mit einem gemütlichen Beisammensein bei Speisen und Getränken untermalt von Musik der Band „Hatton Cross“ aus.
In einer Feierstunde hat die Innung für Metall- und Kunststofftechnik Dortmund und Lünen im Ausbildungszentrum Bau in Dortmund-Körne ihre erfolgreichen Prüflinge freigesprochen. Eingeladen waren 49 Auszubildende der Wintergesellenprüfung, darunter Absolventen der Ausbildungsberufe Metallbauer, Metallbearbeiter, Feinwerkmechaniker und Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker. Zusammen mit zahlreichen Eltern und Freunden konnte die Innung rund 100 Gäste zur Freisprechungsfeier begrüßen.
„Sie gehören zu den ersten Handwerkern, die in diesem Jahr offiziell ihre Abschlusszeugnisse erhalten – herzlichen Glückwunsch und herzlich willkommen im vielseitigsten Bereich der deutschen Wirtschaft – dem Handwerk“, gratulierte Christian Sprenger, Obermeister der Innung. „Ab heute gelten für Sie andere Ansprüche: Sie tragen jetzt mehr Verantwortung, müssen andere Entscheidungen treffen. Und Sie starten damit zu einem günstigen Zeitpunkt. Nie wurden Fachkräfte so dringend gebraucht wie jetzt, denn wir sind es, die in den kommenden Jahren die Energiewende in Deutschland umsetzen müssen.“ Anschließend wurden die Gesellen nach traditioneller Weise vom Obermeister freigesprochen und erhielten ihre Gesellenbriefe durch die Innungsvertreter der jeweiligen Berufe. Zum Abschluss lud die Innung die erfolgreichen Prüflinge zu einem ruhrgebietstypischen Imbiss ein.
Bei der Informationsveranstaltung am 29. März 2023 informierte DOKOM21 interessierte Bürger*innen über den geplanten Breitbandausbau im Stadtgebiet Dortmund-Höchsten. Spätestens bis 2025 erreicht der regionale Telekommunikationsdienstleister mit dem Glasfaserausbau-Projekt über 20.000 Adressen und ermöglicht den Anschluss an das Glasfasernetz. Am Veranstaltungsabend berichteten Michael Depenbrock, Bezirksbürgermeister im Bezirk Hörde, Björn Meder, Gigabitkoordinator der Stadt Dortmund, und Markus Isenburg, Leiter Marketing und Privatkundenvertrieb bei DOKOM21, über die geplanten Baumaßnahmen, die Erschließungsoptionen sowie über die Möglichkeiten, die ein Anschluss an das Glasfasernetz bieten. „Die Vernetzung unserer Stadt steht für uns im Mittelpunkt. Mit dem Glasfaserausbau werden wir möglichst viele Menschen von den Vorteilen der derzeit leistungsstärksten und stabilsten Verbindung profitieren lassen. Die digitale Welt erfordert eine Versorgung mit stabilen und schnellen Internetverbindungen. Egal, ob es um das Arbeiten im Homeoffice, Anbindung von Schulen und Gewerbe, Fernsehen in HD oder um die Übertragung von jeglichen Daten in Lichtgeschwindigkeit geht. Wir schaffen mit dem Breitbandausbau die Grundlage dafür“, erklärt Markus Isenburg, Leiter Marketing und Privatkundenvertrieb bei DOKOM21. Während der Veranstaltung konnten die Bürger*innen ihre Fragen in Bezug auf den Glasfaserausbau direkt an die Experten und das Vertriebsteam von DOKOM21 richten. Auch in Zukunft informiert der Telekommunikationsanbieter in Stadtgebieten, die kurz vor der Bauphase stehen, über das Thema Glasfaser sowie die Erschließungsoptionen. „Jede bzw. jeder Interessierte sollte sich in das Interessentenformular auf unserer Website eintragen, damit sein Ausbau-Wunsch berücksichtigt und geprüft werden kann,“ so Isenburg. Auf der Website von DOKOM21 können sich die Bürger*innen mithilfe einer regelmäßig aktualisierten Ausbaukarte auch darüber informieren, ob in ihrem Stadtgebiet ein Breitbandausbau geplant ist. Die nächsten Informationsveranstaltungen zum Thema Glasfaserausbau finden am 5. April 2023 von 11 bis 13 Uhr an der Wittbräuckerstr. 375 und an der Markbauernstr. 25 von 14 bis 16 Uhr statt. Interessierte Bürger*innen können sich jetzt kostenfrei zu den Veranstaltungen anmelden. Auch im Stadtgebiet Höchsten ist aufgrund der hohen Nachfrage eine weitere Info-Veranstaltung am 24. April 2023 geplant.
www.dokom21.de
Bei den außenwirtschaftlichen Aktivitäten der Unternehmen in der Region der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund ist der asiatische Markt – vor allem China –
von großem Interesse. Die Unternehmen vor Ort benötigen deshalb auch im Bereich der dualen Berufsausbildung besonders qualifizierte Mitarbeiter, um ihre Exportaktivitäten weiter auszubauen. Aus diesem Grund bietet das Hansa Berufskolleg Unna in Kooperation
mit der IHK zu Dortmund die Zusatzqualifizierung „Asienkaufmann/-frau“ an. Jetzt haben elf Asienkaufleute ihre Prüfung abgelegt und bekamen die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss der Qualifikation feierlich in der IHK überreicht.
Die Auszubildenden aus den Bereichen Groß- und Außenhandel sowie Industrie nahmen die Urkunden aus den Händen von Dirk Vohwinkel, Leiter der IHK-Ausbildungsberatung, entgegen.
Die beteiligten Ausbildungsunternehmen profitieren erheblich von dieser Zusatzqualifizierung ihrer jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. China ist für die auslandsaktiven Unternehmen in der IHK-Region ein wichtiger Partner. Im Kreis Unna und den Städten
Dortmund und Hamm gibt es rund zweihundert Unternehmen, die ihre Produkte nach China liefern. Die jetzt ausgezeichneten Kaufleute wurden ausgebildet bei Elmer (Kamen), Fleischhacker (Schwerte), KiK (Bönen), Nirotec (Unna), NOSTA (Dortmund), Sonepar (Holzwickede)
und Woolworth (Unna).
Im Rahmen der Zusatzqualifikation „Asienkaufmann/-frau“
absolvieren die Auszubildenden Kurse über Außenhandel, lernen Wirtschaftsenglisch und werden mit der chinesischen Sprache und den landesüblichen Gebräuchen vertraut gemacht. Somit erwerben sie wichtige berufliche, persönliche und interkulturelle Kompetenzen
für den asiatischen Wirtschaftsraum.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Unternehmensverbandes der Metallindustrie am 29.03.2023 begrüßten die Mitglieder des Unternehmensverbandes neben ca. 90 weiteren geladenen Gästen den Kolumnisten Jan Fleischauer zum traditionellen Frühjahrsvortrag.
Unter dem Titel „Die Freiheit und ihre Feinde – Anmerkungen zur politischen Lage Deutschlands“ kommentierte Fleischauer die aktuellen politischen Geschehnisse in Berlin. Er wies unter anderem darauf hin, dass die Mehrheit der Wähler der Regierung in ihrer Klimapolitik nicht mehr folge, was sich am Volksentscheid in Berlin zeige. Auch verwunderte ihn die ambivalente Haltung der Grünen zu Infrastrukturmaßnahmen. Zwar könne eine Fledermaus den Bau einer Autobahn verhindern, was aber dann beim Bau von Windkraftanlagen keine Rolle spiele. Auch kritisierte er die Entscheidung, CO2 neutralen Atomstrom durch Kohlestrom zu ersetzen. „Bei dieser Entscheidung spielt wohl Jürgen Trittin und die Brokdorfdemonstrationsromantik eine Rolle“, mutmaßt Fleischhauer.
vl: Arndt Dung, Jan Fleischhauer, Ernst-Peter Brasse
Die Friseur-Innung Dortmund und Lünen und die Friseur-Innung Hagen gehen künftig gemeinsame Wege. Das haben die Mitglieder der beider Handwerksorganisationen am Montag in einer Versammlung in Dortmund einstimmig beschlossen. Zum 1. Juli wird danach die „Friseur-Innung Dortmund Hagen Lünen” entstehen, die dann rund 145 Mitgliedsbetriebe hat. „Wir wollen nach den Erfahrungen der Corona-Jahre unser Handwerk in der Region deutlich stärken”, so der Dortmunder Friseurmeister Frank Kulig, der am Montag zum neuen Obermeister der vereinigten Innungen gewählt wurde. „Gemeinsam sind wir als Interessenvertretung gegenüber allen Akteuren der Wirtschaft, Institutionen, Behörden etc. deutlich schlagkräftiger aufgestellt, sparen durch Synergien Verwaltungskosten und können unseren Mitgliedsbetrieben noch mehr Beratung und Service anbieten.”
Die Innung geht damit einen wichtigen Schritt in Vorbereitung auf die anstehende Fusion der Kreishandwerkerschaft Hagen mit der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Ausweitung des Dienstleistungsangebotes gerade in Hinblick auf die Nachwuchsgewinnung, die Weiterbildung und die Fachkräftebindung in den Betrieben. Letztendlich komme die Stärkung des Handwerks, so Kulig, auch den Kunden zugute, die sich auf Innungsfachbetriebe verlassen könnten, die immer am Puls der aktuellen Modetrends und Frisiertechniken seien.
Neuer Vorstand bestimmt
Zeitgleich mit der Abstimmung über die Fusion wählten die Innungsmitglieder am Montag auch ihren Vorstand neu. Dabei wurden erstmals gleich zwei stellvertretende Obermeister bestimmt. Gewählt wurden:
Obermeister: Frank Kulig, Dortmund
Stv. Obermeister: Bärbel Nolzen, Hagen
(Ehemalige Obermeisterin der Friseur-Innung Hagen)
Marcel Kamin, Dortmund
Lehrlingswartin: Christiane Belz, Lünen
Beisitzer: Yalcin Ilbay, Hagen
Nicole Bielicki, Dortmund
Cornelia Garneyer-Bergenthal, Hagen
Kooptierte
Vorstandsmitglieder: Werner Middel, Lünen
Nergiz Arduc, Hagen
Barbara Dörmann-Schulz, Dortmund
Neuer Geschäftsführer der Innung wird der jetzige Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hagen, Ass. Sebastian Baranowski. Der bisherige Geschäftsführer der Friseur-Innung Dortmund und Lünen, Ludgerus Niklas scheidet altersbedingt aus.
Bildzeilen:
Der neue Vorstand der Innung mit (v.l.) Nergiz Arduc, Werner Middel, Cornelia Garneyer-Bergenthal, Yalcin Ilbay, Stv. Obermeisterin Bärbel Nolzen, Obermeister Frank Kulig, Stv. Obermeister Marcel Kamin, Lehrlingswartin Christiane Belz und Nicole Bielicki.
Der Start in Ausbildung oder Studium ist für junge Menschen eine Herausforderung. Viele Schülerinnen und Schüler wissen nicht, wie es nach ihrem Abschluss weitergehen soll. Die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) nimmt sich dieser Herausforderung an und knüpft eine „Verantwortungskette“. Sie besteht aus einer gemeinsamen Vereinbarung aller Akteure, die Jugendliche kurz vor ihrem Schulabschluss noch intensiver unterstützen und begleiten wollen. Gestern (Mittwoch) unterzeichneten folgende Akteure die Vereinbarung während der Sitzung des Beirats „Regionales Übergangsmanagement Schule-Arbeitswelt“: Schulamt für die Stadt Dortmund, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und Handwerkskammer Dortmund.
Konkret geht es um Schüler*innen kurz vor Ende der Sekundarstufe I. Haben sie vor ihrem Abschluss noch keine Anschlussperspektive, sollen sie in den Schulen frühzeitig identifiziert und motiviert werden, konkrete Beratungs- und Vermittlungsangebote anzunehmen. Jeder der beteiligten Akteure in Dortmund übernimmt dabei entsprechend ihrer originären Verantwortung unterschiedliche Aufgaben.
„Die Verantwortungskette der Landesinitiative ,Kein Abschluss ohne Anschluss‘ kommt genau zur richtigen Zeit. Es ist wichtig, dass alle Akteurinnen und Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen und wir auch darüber hinaus zusammen daran arbeiten, den jungen Menschen die vielfältigen Perspektiven für ihre Zukunft aufzuzeigen“, sagte Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie der Stadt Dortmund.
Daher haben sich nicht nur die unterzeichnenden Institutionen an diesem Tag zu dieser außergewöhnlichen Sitzung des Beirats „Regionales Übergangsmanagement Schule-Arbeitswelt“ zusammengefunden. Viele weitere Akteure waren an diesem Tag vor Ort im Bildungszentrum Hansemann der Handwerkskammer Dortmund, um die Neuausrichtung der kommunalen Strategie zum Übergang junger Menschen in die Arbeitswelt zu gestalten.
Der Beirat arbeitet schon seit 15 Jahren erfolgreich zusammen, um jungen Menschen eine größtmögliche Unterstützung auf ihrem Berufsweg zu geben. Eine gesamtstädtische Strategie zum Übergang Schule-Arbeitswelt ist maßgeblich, um den Nachwuchs schon in der Schule, aber auch außerhalb für die eigene berufliche Zukunft zu begeistern. Das gemeinsame Ziel lautet, allen jungen Dortmunder*innen eine gesicherte berufliche Perspektive zu bieten. Mit der Beiratssitzung ist ein weiterer Schritt in die Richtung getan.
Die Partner*innen setzen sich mit Faktoren auseinander, die den Eintritt in das Berufsleben für verschiedene Zielgruppen beeinflussen und entscheiden gemeinsam, wie eine Strategie für jeden Jugendlichen aussehen könnte. Bis dahin, so sind sich alle Partner*innen der Bildungslandschaft jetzt schon einig, wird jede der beteiligten Institutionen für die jungen Menschen mit ihren Fragen und ihrem Beratungsbedarf eine offene Tür haben.
Es ist ein besonderer Moment im Leben: 28 junge Menschen haben erfolgreich ihre Berufsausbildung bei der Sparkasse Dortmund abgeschlossen. Die jungen Bankkaufleute erhielten jetzt ihre Zeugnisse. Allen wurde ein Übernahmeangebot gemacht.
Was sie eint, sind ein starker Rückhalt der Familie, Disziplin und Durchhaltevermögen, der Wunsch, die Welt zum Besseren zu verändern – und der ungebrochene Ehrgeiz, auch den härtesten Extremsituationen zu trotzen. Mit Joey Kelly, der als Ausdauersportler regelmäßig über alle körperlichen Grenzen hinauswächst und das Unmögliche möglich macht, verdeutlicht ATLAS® Safety Shoes, wofür das Familienunternehmen im Kern steht: qualitative Sicherheitsschuhe, die mühelos durchhalten, wo andere scheitern.
Hendrik Schabsky, CEO von ATLAS® und Schuhmacher in fünfter Generation:
„Schon als Joey Kelly letztes Jahr für ATLAS® beim Revival der tv total Wok-WM ins Rennen gegangen ist, wussten wir, dass wir einen beeindruckenden Partner an der Seite haben. Joey Kelly hat sich nicht nur in jungen Jahren mit seiner Familie als Straßenmusiker durchgeschlagen. Mittlerweile hat er auch über 40 Marathons und 30 Ultramarathons gemeistert, neun Wüstenläufe absolviert und hält mit acht Iron-Man-Triathlons innerhalb eines Jahres den Rekord. Und das ist nur ein kleiner Auszug seiner Abenteuer und Höchstleistungen, mit denen er in den letzten Jahren Schlagzeilen gemacht hat. Natürlich haben wir uns über alle Maßen gefreut, als er in unserem Namen Wok-WM-Weltmeister 2022 geworden ist. Dass wir danach auch auf eine langfristige Zusammenarbeit einschlagen konnten, hat die Partnerschaft perfekt gemacht.“
Auf ein neues Abenteuer: zwei Extrem-Giganten kooperieren
Ab 2023 ist Joey Kelly offizieller Markenpartner bei ATLAS. Die Kooperation umfasst Sponsorings, die Ausstattung mit ATLAS® Gear, Logo-Präsenz auf Kleidung bei sportlichen Events, gemeinsame Content-Erstellung für ATLAS® Neuprodukte und sogar Live-Produkttests, beispielsweise beim Südpol Marathon im Dezember 2023. Außerdem wird Joey Kelly an der Seite des Sicherheitsschuhherstellers Live-Präsenz bei Messen, Auftritten und Autogrammstunden zeigen.
„Ich freue mich sehr über die Partnerschaft mit ATLAS® Safety Shoes“, versichert auch Kelly. „Ich persönlich trage die Schuhe von ATLAS® inzwischen bei vielfältigen Gelegenheiten. Sie vereinen Komfort mit Sicherheit und einem tollen Design. Die Schuhe haben eine herausragende Qualität und sind auch noch ‚Made in Dortmund‘. Gemeinsam mit ATLAS® werde ich nun die ein oder andere Challenge angehen. Es bleibt spannend!“
Was den Ausdauersportler außerdem auszeichnet, ist seine besondere Verbindung zur Natur und die Überzeugung, ihre wilden Herausforderungen zu respektieren.
Eine Überzeugung, in der auch ATLAS® sich wiederfindet. Seit der Gründung ist neben Qualität und Innovation vor allem ein Kernwert in den Vordergrund gerückt: das Verantwortungsbewusstsein dafür, gemeinsam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. „Das Thema Nachhaltigkeit ist bei ATLAS® direkt in der Geschäftsführung verankert“, verrät Schabsky. „So sorgen wir dafür, dass der Nachhaltigkeitsaspekt in sämtliche zentralen Entscheidungsfindungen des Unternehmens einfließt – von der nachhaltigen Ressourcenbeschaffung über eine umweltfreundliche Produktion bis hin zum verantwortungsbewussten Endprodukt. Bei den über 2,6 Millionen Paar Schuhen, die wir pro Jahr produzieren, ist das unabdingbar. Eine Sustainable Supply Chain zu implementieren, halten wir für eine Grundvoraussetzung, um heutzutage langfristig erfolgreich Unternehmen zu führen.“
Im Januar 2023 hat ATLAS® seine nachhaltige Unternehmensausrichtung erstmalig anfassbar gemacht und mit dem Recycling Safety Shoe einen dreifach grünen Sicherheitsschuh auf den Markt gebracht. Dieser besteht nicht nur aus hochinnovativen Materialien, sondern nutzt auch intelligente Prozesse in der Produktion zur effizienteren Materialverwertung.
„Was mir besonders gefällt, ist, wie ernst ATLAS® das Thema Nachhaltigkeit nimmt“, betont Joey Kelly. „Recycling, Reduzierung von Emissionen und nachhaltiger Einsatz von Ressourcen – hier ist ATLAS® Vorreiter.“
Gemeinsam werden die beiden Extrem-Giganten in nächster Zeit zu sehen sein.
Am 29. März war es endlich wieder so weit: Im Goldsaal der Westfalenhalle Dortmund konnte die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund die insgesamt 94 Top-Azubis auszeichnen. „Zu diesem großartigen Erfolg gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Ihr Einsatz hat sich gelohnt, denn Sie sind die Besten“, richtete IHK-Vizepräsident Dr. Ansgar Fendel anerkennende Worte an die Absolventen, die mit der Abschlussnote „Sehr gut“ bestanden haben. Besonders zollte Dr. Fendel den jungen Frauen und Männern dafür Respekt und Anerkennung, dass sie fast ihre gesamte Ausbildungszeit in Zeiten der Pandemie absolvieren mussten.
Zusammen mit IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber zeichnete Dr. Fendel die Top-Azubis aus. Insgesamt nahmen 1.637 junge Menschen aus Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna an den Abschlussprüfungen im Winter teil. 87,5 Prozent davon haben die Prüfung bestanden, aber nur diese 94 Kandidatinnen und Kandidaten erzielten die Spitzennote – das sind 6,6 Prozent aller Prüflinge. Die geehrten Auszubildenden kommen aus 62 Ausbildungsbetrieben und wurden in 27 verschiedenen Berufen ausgebildet – von Koch über Beton- und Stahlbauer bis Verkäufer und Industriekaufleute, um nur einige Beispiel zu nennen. Zunächst wurden die Sehr-Guten geehrt, dann die jeweils Besten eines Ausbildungsberufs. In der Pause zwischen den Ehrungen verzauberte Magier Timothy Thomson sein Publikum mit verblüffenden Tricks.
In seiner Laudatio dankte Dr. Fendel auch den Ausbildungsbetrieben sowie den Berufskollegs für ihr außerordentliches Engagement. Zudem würdigte er das duale Ausbildungssystem als weltweit anerkanntes Erfolgsmodell. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels sei die fortdauernd hohe Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen von fundamentaler Bedeutung für den Erfolg der gesamten Wirtschaft. An die Adresse der Top-Azubis richtete er den Appell, sich auf ihrem Erfolg nicht auszuruhen und verwies auf die zahlreichen Fortbildungsangebote der IHK. Außerdem forderte der IHK-Vizepräsident, die Berufsausbildung attraktiv zu halten und die Potenziale derjenigen jungen Leute voll auszuschöpfen, die heute noch häufig auf der Strecke bleiben. Ein Mittel dazu könne die zur Steigerung der Attraktivität der dualen Berufsausbildung Anfang März gestartete erste bundesweite IHK-Azubi-Kampagne sein. Darin vermitteln unter #könnenlernen echte Azubis als Influencer auf Social-Media-Kanälen ein positives Lebensgefühl für eine duale Ausbildung als Weg zu Selbstvertrauen und persönlichem Wachstum.