Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
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Eine solche Urkunde wird sicher selten überreicht: 73 Jahre Mitgliedschaft! Rolf Schäfer ist seit dem 01.12.1948 Mitglied in der AWO Wichlinghofen und damit in seinem 97. Lebensjahr das dienstälteste Mitglied im UB Dortmund. Seine Ehrung als Jubilar am Montag, den 7. Dezember in der Begegnungsstätte in Wichlinghofen übernahm die Vorsitzende des AWO Unterbezirkes, Anja Butschkau, ausgesprochen gerne.
Bis Mitte der 70er Jahre „dümpelte“ die AWO Wichlinghofen vor sich hin, ehe mit dem Neubau der Grundschule das alte Schulgebäude leer stand. Diese Gelegenheit wurde ergriffen, das Gebäude unter Federführung von Rolf Schäfer genutzt und in kurzer Zeit eine sehr gut funktionierende Altenstube, so die damalige Bezeichnung, mit in der Spitze über 400 Mitgliedern geschaffen.Als Revisor und Ratgeber stand er dem Ortsverein über Jahrzehnte zur Seite. Auch heute nimmt er lebhaften Anteil, seine Redebeiträge sind – so der Ortsvereinsvorsitzende Heinz Drees – hochgeschätzt und wöchentlich ist er, mindestens an einem Nachmittag, über vier Stunden hinweg ein willkommener Skatbruder.
Den neuen AWO TREFF bezeichnet Rolf Schäfer als sein „zweites Wohnzimmer“. Der Jubilar freute sich über Urkunde und Feier, aber ganz besonders über den Besuch der Dortmunder AWO-Vorsitzenden Anja Butschkau und ihre persönlichen Worte.
Bildzeile: v.li. WO-Vorsitzende Anja Butschkau, Rolf Schäfer und Ortsvereinsvorsitzender Heinz Drees.
Foto: AWO Unterbezirk Dortmund
Das Wohnungsunternehmen Vonovia bringt Weihnachtsstimmung in seine Dortmunder Wohnungsbestände. In einer Weihnachtsbaumaktion in Westerfilde, die gemeinsam mit der Firma Bellluci – einem Fachgeschäft für Weihnachtsartikel – organisiert wurde, konnten die Kinder der Kindertageseinrichtung FABIDO Speckestraße 17 den Weihnachtsbaum am Gerlachweg 7 schmücken.
Dank selbstgebasteltem Schmuck und viel Glitter erstrahlt der ungefähr vier Meter hohe Tannenbaum in weihnachtlichem Glanz.
Ludgera Wollermann, Leiterin der FABIDO-Kita Speckestraße 17: „Die Kinder haben liebevoll verschiedene Materialien zum Basteln des Tannenbaumschmucks verwendet und diesen nun heute voller Stolz behangen.“
Vorweihnachtliche Stimmung in weiteren Quartieren
Nora Woker, operative Projektleiterin Westerfilde: „Wir freuen uns immer, wenn Kooperationen dazu führen, die Leute näher zusammenzubringen und das Quartier zu verschönern. Gerade in der Weihnachtszeit wollen wir unseren Mieterinnen und Mietern Freude bringen.“
Diese soll auch in die weiteren Dortmunder Wohnungsbestände gebracht werden – dort sorgt Vonovia ebenfalls für eine vorweihnachtliche Stimmung. An der Harkortstraße 15, am Sturmwald 2a und an der Wahrbuschstraße/Ecke Binsengarten wurde jeweils ein geschmückter Weihnachtsbaum aufgestellt, um den Mieterinnen und Mietern im Dortmunder Süden die Adventszeit zu verschönern.
Bildzeile: Die Kinder der FABIDO Kita Speckestraße 17 dekorierten den Weihnachtsbaum am Gerlachweg mit selbstgebasteltem Schmuck.
Foto: Simon Bierwald für die Vonovia
Das Hospiz am Bruder-Jordan-Haus, das gerade sein 20-jähriges Bestehen feiert, hat einen selbst gestalteten Kalender produziert.
Gedichte, Rezepte oder selbst gemalte Bilder, all das bietet der neue Kalender mit Rückschau auf die vergangenen 20 Jahre.
Seit Anfang Dezember sind die Kalender für 9 EURO je Stück im Caritas Service Center (Wißstraße), in der Bonifatius-Buchhandlung (Propsteihof), bei Friseur Kamm Back (Goystraße) und im Bruder-Jordan-Haus (Melanchthonstraße) erhältlich.
Der Erlös kommt zu 100 Prozent dem Hospiz am Bruder-Jordan-Haus zu Gute.
Foto: Caritasverband Dortmund
Vom Ankommen zum Empowerment und dem gemeinsamen Leben
Ende November besuchte der Dortmunder SPD-Landtagsabgeordnete Volkan Baran zusammen mit dem integrationspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW, Ibrahim Yetim, den Verein Train of Hope e.V. in seinen Räumlichkeiten an der Münsterstraße. „Hope Central“ also „Hoffnung Hauptbahnhof“ nennt der Verein sein Quartier, angelehnt an die Metapher des Zuges.
Die Vorsitzende des Vereins, Fatma Karacakurtoglu, führte stolz durch die Räumlichkeiten und stellte den beiden Landtagsabgeordneten die Arbeitskreise des Vereins, einige Projekte und „Familienmitglieder“, wie der Verein seine Mitglieder versteht, vor. Der Verein, der 2015 aus der Willkommenskultur entstand, ist mittlerweile mehrfach ausgezeichnet und hat unzählige Kooperationspartner. Yetim zeigt sich beeindruckt: „Man sieht selten, dass aus der Welle der Hilfsbereitschaft 2014/15 ein so verstetigtes Engagement geworden ist, wie hier.“
Der Verein finanziert sich jedoch aus Spenden und projektbasierten Fördergeldern, hat damit keine Sockelfinanzierung, sondern beschäftigt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zeitlich begrenzten Projektstellen.
Doch das tut dem Engagement keinen Abbruch: „Meistens habe ich schon einige Ideen im Kopf, welche Projekte gebraucht werden und wenn ich dann ein passendes Förderprogramm sehe, schreibe ich einen Antrag“, so Fatma Karacakurtoglu. Der Verein führt in seinem Arbeitskreis „Rat & Tat“ niedrigschwellige Beratungen zu allen möglichen Themen durch und empowert die ehemals Ratsuchenden selbst als Beraterinnen und Berater aktiv zu werden. Mit ihrer Hilfe werden kulturelle und sprachliche Hemmnisse abgebaut und die Ehrenamtlichen nehmen wichtige Soft Skills aus der Beratung mit, von denen sie wiederum bei der Jobsuche profitieren. Die Vorsitzende Karacakurtoglu zeigt sich begeistert von dem Erfolg, schiebt jedoch gleich hinterher: „Die Förderung dieses Projektes, „Geflüchtete und Neuzugewanderte im Ehrenamt“, war auch zeitlich begrenzt und ist damit ausgelaufen.“ Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten zeigten sich beeindruckt von der Leidenschaft der Ehrenamtlichen und der Bandbreite der Unterstützungs- und Empowerment-Angebote. „Eine dauerhafte Förderung, die die Arbeit des Vereins unterstützt würde, wäre wünschenswert. Denn der Mehrwert für uns als Gesellschaft, aber auch für die Geflüchteten, die im Ehrenamt ihr Zuhause finden, ist zweifellos gegeben“, resümiert Volkan Baran abschließend.
Bildzeile: v.li. Volkan Baran MdL, Vereinsvorsitzende Fatma Karacakurtoglu, Ibrahim Yetim MdL und ein ehrenamtlicher Helfer.
Foto: SPD Dortmund
Erzbischof beauftragt 15 neue seelsorgliche Begleiterinnen und Begleiter in Krankenhäusern, stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe.
Sie stehen künftig in sozialen Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Krankenhäusern für seelsorgliche Gespräche und spirituelle Angebote zur Verfügung: 15 seelsorgliche Begleiterinnen und Begleiter haben dazu die Beauftragung durch Paderborns Erzbischof Hans-Josef Becker erhalten. Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des Diözesan-Caritasrates, überreichte die Beauftragung des Erzbischofs in einem festlichen Gottesdienst im Paderborner Dom.
Die neuen seelsorglichen Begleitungen arbeiten in Diensten und Einrichtungen in Arnsberg, Balve, Brilon, Dortmund, Fröndenberg, Hagen, Hamm, Iserlohn, Meschede, Olpe, Rheda-Wiedenbrück, Salzkotten und Winterberg.
Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig sagte, Menschen in den Einrichtungen der Caritas benötigten nicht nur professionelle soziale Dienstleistungen, sondern auch „Herz und seelsorgliche Zuwendung“. Weil seit den neunziger Jahren aufgrund von Vorgaben der Politik auch der soziale Bereich massiv auf Wirtschaftlichkeit achten müsse, komme die menschliche Zuwendung oft zu kurz. Deshalb habe sich der Diözesan-Caritasverband für die Einführung von seelsorglichen Begleitern in stationären Einrichtungen eingesetzt. Deren Weiterbildung und Supervision werde zu 100 Prozent vom Diözesan-Caritasverband getragen und der seelsorgliche Einsatz zu 75 Prozent aus Kirchensteuern finanziert. Den neuen seelsorglichen Begleitungen wünschte Lüttig, dass sie den Menschen in ihrer Einrichtung ein Segen sein könnten, „durch Ihre Freundlichkeit, durch Ihre Zeit, durch die Würde, die Sie jedem Menschen schenken“.
Ralf Nolte, Diözesanbeauftragter für die Seelsorge in Einrichtungen der stationären Hilfe, betonte, Seelsorge und Begegnung komme im ökonomisierten Pflegesystem zu kurz. Mit dem Angebot der seelsorglichen Begleitung halte die Caritas deshalb einen Dienst vor, der auf die Bedarfe der Menschen vor Ort reagiere. „Sie alle übernehmen einen wichtigen Dienst zum Heil und Wohl aller Menschen, die in ihren Häusern leben, wohnen und arbeiten“, würdigte er den Einsatz der Beauftragten.
Die aktuell jährlich stattfindende Ausbildung von seelsorglichen Begleitungen in sozialen Einrichtungen wurde als Angebot im Jahr 2013 gestartet. Aktuell sind nahezu 120 seelsorgliche Begleitungen im Einsatz. Der Kirchensteuerrat des Erzbistums Paderborn fördert das Angebot bisher mit insgesamt 6,5 Millionen Euro.
Info „Seelsorgliche Begleitung“
In einem bundesweit beachteten Projekt fördert das Erzbistum Paderborn seit 2013 Stellenanteile der seelsorglichen Begleitung in kirchlichen Einrichtungen der stationären Hilfe. Vorbereitet werden die neuen seelsorglichen Begleiter in einem elf Monate dauernden und 142 Stunden umfassenden Kurs des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn. Der seelsorgliche Dienst erfolgt in Abstimmung zwischen der Einrichtungsleitung und dem leitenden Pfarrer des Pastoralverbundes, in dem die Einrichtung liegt.
Bildzeile: Die neu ausgebildeten seelsorglichen Begleiterinnen und Begleiter mit Domkapitular Dr. Thomas Witt (hinten links), Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig, Referentin Gabriele Lüttig (vorn, von links), Kursleiter Henner Pohlschmidt sowie dem Diözesanbeauftragten Ralf Nolte (hinten, von rechts).
Foto: cpd / Jonas
In einer großen Impfaktion hat die Diakonie in Dortmund und Lünen am Ende November 2021, jedem Mitarbeiter und Ehrenamtlichen ein Impfangebot gemacht. Ermöglicht wurde dies durch Dr. Stephan Wallmeyer und sein Team aus Dortmund-Hörde. Facharzt Dr. med. Stephan Wallmeyer konnte in der Impfaktion 269 Dosen verimpfen, der mit Abstand größte Teil natürlich als Booster: „Im Kampf gegen die Pandemie kommt es jetzt darauf an, möglichst schnell die Impflücken zu schließen und die Geimpften zu boostern, das heißt, mit einem guten Impfschutz auszustatten. Ich freue mich, dass wir heute 269 Menschen besser schützen konnten.“ Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back dankte Dr. Stephan Wallmeyer und seinem Team für ihren Sondereinsatz am Wochenende: „Unsere Mitarbeiter und Helfer stehen jeden Tag in direktem Kontakt mit vielen Menschen, die auf unseren persönlichen Einsatz angewiesen sind. Durch die Impfung schützen wir nicht nur unsere Mitarbeitenden in ihrem Dienst, sondern vor allem die Menschen, die uns in der Begleitung anvertraut sind.“ In den Einrichtungen der Diakonie, wie der Frauenübernachtungsstelle oder dem Ludwig-Steil-Haus, finden zur Zeit ebenfalls Sonderimpfaktionen für Klienten und Bewohner statt.
Bildzeile: Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back (h.li.) und Dr. Stephan Wallmeyer (h.re.), dessen Team am Samstag 269 Impfdosen an Mitarbeitende und Helfer der Diakonie verabreichen konnte.
Foto: Diakonie Dortmund
Kindergärten aus dem Unionviertel, aus Scharnhorst und der Nordstadt belegen die ersten Plätze / Vertreter der Kreishandwerkerschaft besuchten Sieger zur Preisübergabe / Zweiter Wettbewerb unter Corona-Bedingungen brachte bisher größte Teilnehmerzahl
Geimpften und frisch getesteten Besuch von der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen bekamen jetzt die drei Sieger des diesjährigen Kita-Malwettbewerbs „Unser Bild vom Handwerk“. Kreishandwerksmeister Christian Sprenger, Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Ludgerus Niklas machten bei einer Rundtour durch Dortmund gemeinsam mit den Vertretern der Sponsoren IKK classic und SIGNAL IDUNA Halt bei den diesjährigen Siegern und gratulierten zum Erfolg. Mit dabei hatten sie nicht nur pralle Geschenktüten für die Kinder und „Kinder-Gesellenbriefe“ für alle Teilnehmer, sondern auch eine Siegerurkunde und große Schecks. Sie wurden unter dem Jubel der Kinder an die Kindergartenleitungen überreicht.
Erster Platz geht ins Unionviertel
Den ersten Platz sicherte sich in diesem Jahr das Katholische Familienzentrum Forum Bartoldus an der Beuthstraße. Leiterin Verena Kox und die projektverantwortliche Erzieherin Katja Grasshoff nahmen im Namen der Kinder den Siegerscheck über 500 Euro aus den Händen von Kreishandwerksmeister Christian Sprenger entgegen. Das Geld soll in die Ausstattung des Kindergartens fließen. Die sechsköpfige Jury des Handwerks hatte dem Bild der Kinder besonders viele Punkte gegeben, weil es die Vielfalt des Handwerks herausragend darstellte und die Kinder selbst mit unterschiedlichen Materialien das Riesenposter gestaltet hatten. „Die handwerkliche Erfahrung, die beim Erstellen des Bildes gesammelt wurde und das große Spektrum der dargestellten Gewerke hat uns besonders beeindruckt“, so der Kreishandwerksmeister.
Zweiter und dritter Platz für Kitas in Scharnhorst und in der Nordstadt
Den zweiten Platz belegte die FABIDO-Kita am Stuckenrodt in Dortmund-Scharnhorst. Hier waren es Leiterin Christine Riemenschneider und Erzieher Tobias Bischhoff, die die Urkunde und den Scheck des Handwerks in Höhe von 300 Euro entgegennahmen. Die Kindergruppe dort hatte selbst Holz gesägt, damit gebastelt und ein Haus mit Holzdach und funktionierender Beleuchtung auf ihrem Poster gestaltet. Für die Jury eine beeindruckende Leistung, wie Kreishandwerksmeister Christian Sprenger unterstrich: „Die Vielfalt der handwerklichen Technik hat uns hier besonders viele Punkte vergeben lassen. Eine tolle Leistung. Herzlichen Glückwunsch!“
Zur Übergabe des dritten Preises in Höhe von 200 Euro fuhren die Vertreter des Handwerks dann in die Nordstadt zum Katholischen Kindergarten St. Gertrudis. Hier wurden sie von Leiterin Jeanette Hajra und Erzieherin Bettina Fetting herzlich begrüßt. Die Kinder dort hatten eines der glitzernden Plakate des ganzen Wettbewerbs erstellt: eine Goldschmiede- und Uhrmacherwerkstatt. „Die Kinder sind selbst handwerklich aktiv geworden, haben kleine Schmuckstücke hergestellt und Ketten aus Goldpapier gebastelt – eine sehr gelungene Arbeit, wie wir von der Jury fanden“, so Kreishandwerksmeister Christian Sprenger.
Einladung in die Werkstätten des Handwerks
„Wir bedauern sehr, dass wir mit den Siegern unseres Wettbewerbs auch in diesem Jahr nicht gebührend feiern konnten“, erklärte Hauptgeschäftsführer Joachim Susewind anlässlich der Rundreise zu den diesjährigen Siegern, sprach aber allen drei Kitas eine Einladung für einen Besuch in den Werkstätten des Handwerks in Dortmund-Körne aus, sobald sich die Pandemie-Lage gebessert habe. Ein besonderer Dank des Hauptgeschäftsführers ging an die anwesenden Vertreter der Sponsoren, Kathrin Paris-Wohlgemuth von der IKK classic und Tobias Müller von der SIGNAL IDUNA sowie an Borussia Dortmund. Alle drei Unterstützer engagieren sich bereits seit Beginn des Wettbewerbs und tragen maßgeblich zu seinem Erfolg bei. Insgesamt 16 Einsendungen – so viele wie nie zuvor – hatten in diesem Jahr die Kreishandwerkerschaft erreicht. Alle weiteren Teilnehmer gingen übrigens nicht leer aus. „Wir haben beschlossen, dass wir neben den drei Siegern noch weitere 13 vierte Plätze haben“, so Joachim Susewind. „Alle Teilnehmer bekommen einen Anerkennungspreis von 50 Euro, eine Teilnehmerurkunde und Kinder-Gesellenbriefe. Und wir würden uns freuen, wenn der eine oder andere junge Künstler später wirklich einmal den Weg in einen handwerklichen Beruf findet.“ Ziel des Wettbewerbs ist es jedes Jahr, die Kinder auf das Handwerk und die Vielfalt seiner Berufe aufmerksam zu machen.
Bildzeile: Übergabe des Siegerschecks an das Katholische Familienzentrum Forum Bartoldus an der Beuthstraße mit (v. l.) Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Christian Sprenger, Erzieherin Katja Grasshoff, Tobias Müller von der SIGNAL IDUNA, Kathrin Paris-Wohlgemuth von der IKK classic, Kindergartenleiterin Verena Kox, dem Stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Ludgerus Niklas und Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen Joachim Susewind.
Foto: Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen
Getreu seinem Motto „Gartenstadt gestalten und erhalten“ hat der neu gegründete Verein „Freunde der Gartenstadt Dortmund“ eine nachhaltige Aktion umgesetzt: Ausgerüstet mit Spaten und Schüppen pflanzten Vereinsmitglieder Ende November auf dem Freiligrathplatz Blumenzwiebeln. Mit dieser Aktion trägt der Verein zur Erreichung seiner Ziele bei: das nachbarschaftliche Miteinander in der Gartenstadt zu stärken und den besonderen Charakter der Gartenstadt zu erhalten. Im Frühjahr werden mehrere hundert blühende Osterglocken den Erfolg der Pflanzaktion sichtbar machen.
Foto: Freunde der Gartenstadt e.V.
Forum Dunkelbunt e.V., 2018 gegründet, hat eine steile Zahl zu feiern: 100 Ehrenamtliche für die Hospizdienste in Dortmund wurden von dem Verein bisher ausgebildet.
Der erste Ausbildungskurs für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn startete im September 2018. Karlheinz Krause meldete sich hier als erster Ehrenamtlicher an und ist dem Vereinsleben seitdem sehr aktiv treu geblieben. Als der Kinderhospizdienst auf Anregung von Prof. Dr. Dominik Schneider (Leiter der städtischen Kinderklinik) die Geschwistergruppe gründete, stieg hier Karlheinz Krause sofort als Organisator mit ein. Er sorgte dafür, dass inzwischen über 50 Treffen stattfanden – Tagesausflüge, aber auch Fahrten mit Übernachtung zum Ebberg, nach Kalkar oder nach Hamburg. Die Gruppe ist inzwischen geteilt in eine Kinder- und eine Jugendlichengruppe und die Treffen finden notfalls auch online statt, wenn Gruppenaktivitäten wegen Corona verboten sind.
In diesem Jahr gründete der Verein zudem den Ambulanten Erwachsenen Hospizdienst Dunkelbunt. Annette Kritzler ist hier aktiv, um ehrenamtlich Sterbebegleitungen zu übernehmen. Sie ist die hundertste Ehrenamtliche des Vereins an der Dresdener Straße. Die Freiwilligen des Erwachsenen Hospizdienstes unterstützen Menschen in ihrer letzten Lebensphase – dort, wo sie leben, zuhause, in Altenheimen oder in Hospizen.
Im Februar des nächsten Jahres starten die nächsten zwei Ausbildungskurse, einmal für den Erwachsenen Hospizdienst und einmal für den Kinderhospizdienst.
Bildzeile: Feierten eine steile Zahl: Stephanie Hagedorn (Kinderhospizdienst Löwenzahn), Birgit Lindstedt (Erwachsenen Hospizdienst) – hinten. v.l. – und vorne: Beate Schwedler (Vorsitzende Forum Dunkelbunt e.V.) sowie die Ehrenamtlichen Karlheinz Krause und Annette Kritzler.
Foto: Forum Dunkelbunt e.V.
Auch wenn das Wetter Ende November in Dortmund zu wünschen übrigließ, wurde in den Cordian Hausgemeinschaften in Bövinghausen gute Laune versprüht. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die dort in kleinen Wohngemeinschaften leben, erhielten eine knapp 20-minütige musikalische Darbietung des Frauenquartetts PATCHWORK aus Dortmund. Durch die geöffneten, bodentiefen Fenster konnten sie acht Stücken lauschen und nach Lust und Laune mitsingen. Der Mix aus selbstgeschriebenen Stücken, die einfach gute Laune machen und zeitlosen Klassikern wie „Dream a litte dream“ oder „Santa Claus is coming to town, ließ alle den Alltag für einen Moment vergessen.
INFO: Das Konzert fand im Rahmen eines Projekts des Chorverbandes NRW statt. Auf Initiative des nordrhein-westfälischen Landtags werden aktuell diverse Fensterkonzerte von lokalen Gesangsgruppen veranstaltet und gefördert, die unter dem Motto „mit Mut der Krise trotzen“ gegen Einsamkeit in Wohneinrichtungen singen. Als Quartett, das seit Jahren im Ruhrgebiet aktiv ist, war es für PATCHWORK eine Herzensangelegenheit, dieses tolle Projekt zu unterstützen und gemeinsam gegen die Einsamkeit zu singen.
Bildzeile: PATCHWORK vor ihrem Auftritt in Bövinghausen. (v.l.) Angela Meyer (Lead), Roberta Damm (Bass), Annika Gottwald (Bariton) & Katrin Dierkes (Tenor).
Foto: PATCHWORK
Die Preisträger*innen: (von links) Freya und Solveig Erdmann und Filip Dimovski
Auszeichnung für ehrenamtliche engagierte Jugendliche
Homeschooling@Bunker gewinnt den TalentAward Ruhr Sonderpreis
Seit Beginn der COVID-19-Pandemie 2020 engagieren sich die Jugendlichen Freyer Erdmann (16 Jahre), Solveig Erdmann (14 Jahre) und Filip Dimovski (17 Jahre) ehrenamtlich im Projekt Homeschooling@Bunker der AWO Migrationsdienste.
Sie unterstützten Schüler*innen in den schwierigen Zeiten des Lockdowns und darüber hinaus bei der Erledigung ihrer Schulaufgaben, gaben Hilfestellung in allen Fächern und standen den Schüler*innen und ihren Eltern als Gesprächspartner*innen zur Verfügung. Viele Unterstützungstermine wurden in den Räumlichkeiten des BunkerPlus an der Blücherstraße 27, 44147 Dortmund vereinbart. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften wurde vielen Schüler*innen in der schwierigen Pandemiezeit effektiv geholfen.
Am 11. November wurde das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen mit dem TalentAward Ruhr Sonderpreis gewürdigt. Dieser zeichnet herausragende Ideen, innovatives Handeln und motivierten Einsatz in der Talentförderung während der Covid-19-Pandemie aus. Die Laudatio für die AWO Ehrenamtlichen hielt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG Stiftung. Nun planen die ehrenamtlichen Jugendlichen den weiteren Ausbau des Angebots Homeschooling@Bunker mit Freizeitangeboten für die Schüler*innen.
Gerne können sich weiterhin hilfesuchende Schüler*innen an unsere Ehrenamtlichen wenden. Bitte um Terminvereinbarung unter einer der folgenden Telefonnummern:
Valentina Dimovska Tel: 0231 982332-26
Elvedina Sabic Tel: 0231 982332-11
Nähere Infos zu der Preisverleihung siehe folgende Links:
https://talentmetropoleruhr.de/de/projekte/talentaward-ruhr/sonderpreis/ (ab Minute 47:20)
https://talentmetropoleruhr.de/de/projekte/talentaward-ruhr/
Auch in den Herbstferien hat die Sportjugend im Stadtsportbund Dortmund, in Kooperation mit der Sportwelt Dortmund gGmbH und der SG Dortmund Süd e. V., im Rahmen des Programms „Extra-Zeit für Bewegung“, Ferien-Angebote im Bereich Anfängerschwimmen durchgeführt. Zusammen mit der für den Bereich Sport zuständigen Schulrätin, wurden erneut Grundschulen in unmittelbarer Nähe zu den Hallenbädern hierfür ausgewählt. Von jeder dieser Schulen konnten 10 Kinder, mit Förderbedarf im Bereich Schwimmen, an diesem Projekt teilnehmen. Ziel der Angebote ist die Auseinandersetzung mit dem Bewegungsraum Wasser. Neben dem Erwerb der Schwimmfähigkeit geht es darum, die Eigenschaften von Wasser durch Experimente und kleine Spiele zu erfahren. Einigen Kindern wurde auch die Schwimmbadtechnik gezeigt und erklärt.
Nachdem in den Sommerferien bereits 180 Kinder dieses Angebot in Anspruch nehmen konnten, haben in den Herbstferien weitere 90 Kinder die Möglichkeit der Schwimmförderung erhalten. Sehr viele der teilnehmenden Kinder haben in dieser Zeit das „Seepferdchen-Abzeichen“ geschafft und einige zusätzlich das Bronze- oder sogar Silber-Abzeichen erworben. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte in den Sommerferien durch das Förderprogramm „Extra-Zeit fürs Lernen“ der Bezirksregierung Arnsberg und in den Herbstferien durch das Förderprogramm „Extra-Zeit für Bewegung“ des Landessportbundes NRW.
Schul.inn.do feiert 20-jähriges Bestehen
Der Verein rief Projekte wie das Kitz.do, den Ausbildungspakt, das Diesterweg-Stipendium oder „Ein Quadratkilometer Bildung“ mit ins Leben
Mit einer Jubiläumsveranstaltung feierte der Verein zur Förderung innovativer Schulentwicklungen in Dortmund (schul.inn.do e.V.) sein 20-jähriges Bestehen. „Heute blicken wir auf 20 sehr ereignisreiche Jahre zurück. Als uns allen noch der Pisa-Schock im Jahr 2000 in den Knochen saß, handelte die Stadt Dortmund mit der Einberufung einer Bildungskommission sofort. Die Ergebnisse und Ideen, die dort entwickelt wurden, führten zur Gründung unseres Vereins. Seitdem engagieren wir uns dafür, dass alle Kinder und Jugendlichen in Dortmund gute Bildungschancen erhalten, egal in welchem Quartier sie wohnen und aus welchen sozialen Verhältnissen sie kommen“, erklärt Martina Blank, Vorstandsvorsitzende des schul.inn.do e.V., bei der Begrüßung der Gäste. „Wir haben viel erreicht. Bis heute unterstützen wir zahlreiche Schulen bei der Entwicklung und Umsetzung von innovativen Ideen und sichern kommunale Projekte ab. Auf diese Weise haben wir das Kitz.do, den Ausbildungspakt, das Diesterweg-Stipendium oder ‚Ein Quadratkilometer Bildung‘ mit ins Leben gerufen und engagieren uns bis heute in ihrer stetigen Fortentwicklung und Umsetzung.“
Martina Blank bedankte sich zudem bei allen beteiligten Mitstreiter:innen, insbesondere den Vereinsmitgliedern, die mit großem Engagement und in hoher Kontinuität zum Erfolg des Vereins beitragen, sowie bei den Partner:innen in der Dortmunder Stadtverwaltung, beim Land NRW, in Stiftungen, Verbänden und Vereinen für die gute und kontinuierliche Zusammenarbeit.
In seinem Grußwort hob Bürgermeister Norbert Schilff hervor, dass schul.inn.do seit nunmehr 20 Jahren mit ein Garant dafür sei, dass Teilhabe und Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien in der Dortmunder Bildungslandschaft gelinge. Mit zahlreichen Projekten, die von frühkindlicher Förderung und ganzheitlichen Familienprogrammen über interkulturellen und Flüchtlingsprojekten bis hin zum Übergang von Schule in die Arbeitswelt reichen, sorge der Verein dafür, dass heranwachsenden Mädchen und Jungen realistische und attraktive Zukunftsperspektiven geboten werde. Das stärke ihr Selbstwert- und Zugehörigkeitsgefühl.
Den offiziellen Teil der Feier rundete ein Bildungstalk zwischen Schuldezernentin Daniela Schneckenburger und Susanne Blasberg-Bense vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW zum Thema „Bildungsnetz Dortmund – Rückblick und Perspektive“ ab.
Herausforderung Pandemie
Die vergangenen Monate stellten auch schul.inn.do vor große Herausforderungen. Es gelang dem Verein jedoch, alle Projekte trotz der Einschränkungen weiterzuführen. Die Corona-Pandemie hat laut schul.inn.do-Geschäftsführer Manfred Hagedorn allerdings auch offenbart, „dass der Digitalisierungsprozess uns weiterhin beschäftigen wird. Wir können die Folgen der Schulausfälle noch gar nicht einschätzen. Auch Praktika fanden kaum statt. Noch arger trifft es Kinder und Jugendliche, deren Familien sich Computer oder Tablets nicht leisten können. Hierfür müssen wir Lösungen finden, damit nicht noch mehr von diesen Mädchen und Jungen abgehängt werden und auf der Strecke bleiben“.
In vielen Fällen ist schul.inn.do Ideengeber und Scharnier für die Einbeziehung ehrenamtlichen Engagements und anderer Partner:innen der Zivilgesellschaft. Das besondere Augenmerk liegt in der sehr engen Kooperation mit Stiftungen, Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Lehrer:innen, Eltern und Schüler:innen. Von politischen und administrativen Weisungen frei, konnte und kann der Verein unbürokratisch und schnell auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren.
„Wir unterstützen von Beginn an Schulen bei der Weiterentwicklung der Unterrichtsarbeit und der Gestaltung innovativer Projekte, initiieren und begleiten schulische und sozialräumliche Bildungsnetze, entwickeln und gestalten Bildungspartnerschaften zwischen Schulen, Betrieben, kulturellen Einrichtungen und Vereinen sowie Bildungsprojekte, die wir gemeinsam mit Schulen und außerschulischen Partner:innen umsetzen. Außerdem organisieren wir Erfahrungsaustausche durch Veranstaltungen und Fachtagungen“, erläutert Hagedorn.
Aktuell liegen die Schwerpunkte der Vereinsarbeit in den Bereichen „Aufbau von Vernetzungsstrukturen“ und „Individuelle Förderung“. Die Vernetzungsstrukturen orientieren sich auf stadtteilbezogene „Schulöffnung“ zu Kooperationspartner:innen. Hier läuft die Förderung langfristig (zehn Jahre) wie bei „Ein Quadratkilometer Bildung“ oder zunächst befristet wie zum Beispiel beim Vorhaben „Familiengrundschulzentrum“. Das bereits seit 2014 laufende „Diesterweg-Stipendium“ fördert Kinder bzw. deren Familien im Übergang zur weiterführenden Schule. Regionaler Partner für NRW ist hier die Heinz Nixdorf Stiftung. „Mit der Walter Blüchert Stiftung arbeiten wir in einem überregionalen Vorhaben zur Integration von Flüchtlingen zusammen. Hier steht die Altersgruppe im Übergang zum Berufsleben im Mittelpunkt und die Mitarbeitenden arbeiten eng mit den Dortmunder Berufskollegs zusammen. Bei allen Projekten sind die Stadt (mit Personalressourcen und Finanzunterstützungen) und das Land (durch Lehrer:innen-Deputationen) beteiligt“, berichtet Martina Blank.
Zukünftig möchte sich der Verein insbesondere dem Thema Community-Education widmen. „In vielen Stadtteilen sind die traditionellen Ankerpunkte wie Kirchen, Vereine oder Parteien weggebrochen. Sportvereine haben massive Nachwuchssorgen. Wenn man sich ‚verheimaten‘ will, dann fehlen einem dafür die Anker und das führt dazu, dass man gar nicht mehr Teil vom Ganzen ist. Das kriegt man an verschiedenen Stellen mit, z.B. durch totale Vermüllung. Die Leute interessieren sich nicht mehr für ihr Umfeld, weil es keine Chance gibt, Teil des Ganzen zu werden. Hier gilt es die Nachbarschaft zu stärken“, so Blank.
Im Verein schul.inn.do e.V. engagieren sich seit 2001 Vertreter aus Bildungseinrichtungen und Unternehmen für eine zukunftsorientierte Bildung und den Aufbau regionaler Bildungsnetzwerke in Dortmund. Zu den selbst gewählten Aufgaben zählt die Unterstützung innovativer Schulprojekte in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Schule.
www.schulinndo.de
Die AWO Begegnungsstätte Brechten musste pandemiebedingt lange schließen. Zwei neue Angebote stehen nun für Besucher*nnen bereit. Weitere Interessierte sind willkommen.
Eving. Wie hoch wird meine Rente später sein? Kann ich vorzeitig in Rente gehen? Habe ich Anspruch auf die „Mütterrente“? Und wie beantrage ich Rente überhaupt? Auf all diese Fragen hat Helmut Bööck eine Antwort. Der ehrenamtlich tätige Versichertenberater berät für alle Rentenversicherungsträger und nimmt Rentenanträge auf. Das bedeutet: der 71-Jährige informiert, welche Unterlagen mitgebracht werden müssen, bearbeitet gemeinsam mit den Antragsteller*innen die erforderlichen Erfassungsbögen und schickt die Anträge sogar direkt vor Ort ab. Zwecks Datenschutz muss ein persönlicher Termin mit Helmut Bööck unter der Telefonnummer 0157.71596798 vereinbart werden. Der Brechtener bietet außerdem eine offene Sprechstunde montags von 14:00 bis 17:00 Uhr in der AWO Begegnungsstätte an.
Wer Spaß am Kartenspiel und Lust auf Geselligkeit hat, ist beim wöchentlichen Treffen der Doppelkopfrunde in der AWO Begegnungsstätte genau richtig. Die Spielerinnen und Spieler treffen sich jeden Dienstag von 14:00 bis 17:00 Uhr und freuen sich über Neuzugänge. Anfänger*innen sowie Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen. Die Regeln des Spiels sind sehr einfach zu erlernen und zu verstehen. Zudem werden die Spiele niemals langweilig, sondern gestalten sich durch die unterschiedlichen Kartenblätter immer wieder neu. Wer mitspielen oder das Kartenspiel für sich ausprobieren möchte, kann Gunter Kalpein unter der Telefonnummer 0231.802607 erreichen.
Die AWO Begegnungsstätte befindet sich in der Brambauerstraße 49 in Brechten und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar (Haltestelle Oetringhauserstraße). Beim Besuch gelten die aktuell gültigen Corona-Schutzverordnungen.
Auch andere Vereine, Initiativen und Engagierte sind eigeladen, die Räumlichkeiten der AWO Begegnungsstätte zu nutzen. Interessierte können sich bei Katarina Larrá (AWO) vom Programm „Begegnung VorOrt“ unter der Telefonnummer 0160.5802535 melden oder eine Anfrage an begegnungeving@awo-dortmund.de senden.
Doppelkopfrunde: v.l.n.r.: Gerlind Benthaus, Gisbert Kalpein, Ellen Pfingsten, Gunter Kalpein
die letzten Jahre – insbesondere auch die eineinhalb Jahre unter Corona – standen am Stadtgymnasium unter dem Leitstern der Digitalisierung. Viele kleine und große Schritte auf diesem Weg haben unsere Schule zu einem neuen Meilenstein geführt: Als erst zweite Schule Dortmunds hat das Stadtgymnasium das Siegel „Digitale Schule“ erhalten, als einzige Schule sogar mit der höchsten Auszeichnung „professional“. Im Rahmen einer offiziellen Verleihungszeremonie begrüßt das Stadtgymnasium dazu unter anderen den Oberbürgermeister Herrn Westphal sowie die Schuldezernentin Frau Schneckenburger in der Aula am Ostwall.
Herr Schwarz (Digitalisierungsteam Stadtgymnasium), Frau Amadi (Elternvertreterin), Herr Westphal (Oberbürgermeister), Frau Klimasch (Schulleiterin), Frau Mohammad (Schülersprecherin), Herr Depenbrock (Schulverwaltungsamt).
Auch in den Herbstferien hat die Sportjugend im Stadtsportbund Dortmund, in Kooperation mit der Sportwelt Dortmund gGmbH und der SG Dortmund Süd e. V., im Rahmen des Programms „Extra-Zeit für Bewegung“, Ferien-Angebote im Bereich Anfängerschwimmen durchgeführt. Zusammen mit der für den Bereich Sport zuständigen Schulrätin, wurden erneut Grundschulen in unmittelbarer Nähe zu den Hallenbädern hierfür ausgewählt. Von jeder dieser Schulen konnten 10 Kinder, mit Förderbedarf im Bereich Schwimmen, an diesem Projekt teilnehmen. Ziel der Angebote ist die Auseinandersetzung mit dem Bewegungsraum Wasser. Neben dem Erwerb der Schwimmfähigkeit geht es darum, die Eigenschaften von Wasser durch Experimente und kleine Spiele zu erfahren. Einigen Kindern wurde auch die Schwimmbadtechnik gezeigt und erklärt.
Nachdem in den Sommerferien bereits 180 Kinder dieses Angebot in Anspruch nehmen konnten, haben in den Herbstferien weitere 90 Kinder die Möglichkeit der Schwimmförderung erhalten. Sehr viele der teilnehmenden Kinder haben in dieser Zeit das „Seepferdchen-Abzeichen“ geschafft und einige zusätzlich das Bronze- oder sogar Silber-Abzeichen erworben. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte in den Sommerferien durch das Förderprogramm „Extra-Zeit fürs Lernen“ der Bezirksregierung Arnsberg und in den Herbstferien durch das Förderprogramm „Extra-Zeit für Bewegung“ des Landessportbundes NRW.
Keine Corona-Delle: 55 Schülerinnen und Schüler starten in den 5. Ausbildungspakt-Jahrgang an der Anne-Frank-Gesamtschule
Mehr Schülerinnen und Schüler fit für eine duale Ausbildung zu machen, das war das Ziel der Anne-Frank-Gesamtschule und vom Regionalen Bildungsbüro, als sie den Ausbildungspakt „Starke Nordstadt“ 2017 ins Leben riefen. Mit Unterstützung von ca. 20 Partnerbetrieben, den Kammern und der Bundesagentur für Arbeit konnten die Übergänge in duale Ausbildung deutlich gesteigert werden.
Und auch trotz Corona verzeichnet der nun fünfte Jahrgang 9, der in den Ausbildungspakt startet, mit 55 Schülerinnen und Schülern mehr als stabile Anmeldezahlen. Am 4.11. wurde der Jahrgang im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung in Anwesenheit von Schirmherr Dr. Jörder, den Kammern, der Bundesagentur für Arbeit sowie den Betrieben Fiege Logistik und Tedi feierlich auf die Reise in Richtung Ausbildungsplatz geschickt.
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Schulleiter Bernd Bruns mit Unterstützern des Ausbildungspakts: Schirmherr Dr. Jörder, die Teams der Betriebe Fiege Logistik und Tedi, Herr Walters (Bildungskreis Handwerk), Frau Ehlert (Handwerkskammer), Herr Vohwinkel (IHK), Herr Meise (Berufseinstiegsbegleitung DAA) und Frau Goßling (Regionales Bildungsbüro) (v.l.)
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Zu Anfang des Schuljahres 2021/22 führte die Sportjugend im SSB Dortmund, eine JuniorManager*in-Ausbildung mit Schülern der Profilklasse Wirtschaft/Sport/Gesundheit des Konrad-Klepping-Berufskolleg durch. 19 Schüler fuhren Ende August mit den Lehrern Julia Lümkemann und Pascal Schäfer in das Sport- und Tagungszentrum des Landessportbundes NRW nach Hachen, um sich mit den Lehrgangsleitungen des StadtSportBundes Dortmund, fit für das Ehrenamt zu machen. Sie beteiligten sich damit auch an dem Modellprojekt der Sportjugend NRW, im Rahmen des Programmes „NRW bewegt seine KINDER“, zur Umsetzung der Ausbildung für das junge Ehrenamt in Zusammenarbeit mit Schule. Die Idee dieses Schrittes in Richtung Qualifizierung für das Vereinsmanagement entstand nach dem Austausch von Matthias Röben, pädagogische Leitung Nachwuchs vom Bildungspartner BVB, der Schulleiterin des Berufskollegs Andrea Schendekehl, den Lehrern der Profilklasse und Regina Büchle, Bildungsreferentin der Sportjugend Dortmund. Ziele der Ausbildung sind die Gewinnung von jungen Engagierten für den Vereinssport und die Unterstützung bei der Übernahme von eigenständigen Tätigkeitsbereichen im Verein zunächst in Führungsgremien der Vereinsjugend. Inhalte waren die Themenbausteine „Projektmanagement“, „Teamarbeit und Teamstrukturen“, Kommunikation/Rhetorik“, „Jugendarbeit im Verein“, „außersportliche Angebote“ und „Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit“. Die Sportjugend Dortmund erhofft sich, dass diese jungen Menschen nun aktiv in ihren Vereinen tätig werden über deren sportliches Engagement hinaus. Eine Fortsetzung ist geplant. Die Ausbildung wird auch als offen ausgeschriebenes Angebot für junge Menschen in den Sommerferien 2022 angeboten. Informationen sind zu erhalten über den SSB Dortmund/die Sportjugend unter (0231) 50 111 11, sportjugend@ssb-do.de.
Erfolgreiche Jahreshauptversammlung des Alpenverein Dortmund
Endlich konnte sie stattfinden: Die in 2020 ausgefallene/verschobene Jahreshauptversammlung des Alpenvereins Dortmund fand nun am vergangenen Freitag Corona-konform in der Aula der Wilhelm-Busch-Realschule in Dortmund statt. Wichtige Tagesordnungspunkte gab es so einige.
Der Kassenbericht war neben Corona geprägt durch die in 2020 abgeschlossene Renovierung der Dortmunder Hütte in Österreich. Die Sektion hat trotz Corona gut gewirtschaftet und die Renovierung konnte zeitlich und finanziell absolut im Plan durchgeführt werden. Nun lädt die Dortmunder Hütte in Österreich mit viel Komfort zum Bergurlaub ein – ohne den Charme einer Hütte verloren zu haben! Weitere Informationen dazu auf https://www.dortmunderhuette.at/. Neben dem Stolz auf die Hütte war dieses Projekt trotz der Belastung durch die Renovierungskosten auch wirtschaftlich ein Gewinn für die Sektion.
Zur Abstimmung standen eine in einigen Punkten aktualisierte Satzung sowie die formal seit einiger Zeit notwendige Jugend-Satzung, die der JDAV Dortmund im letzten Jahr erstellt und selbst schon abgestimmt hatte. Beides wurde ohne Gegenstimmen verabschiedet.
Dr. Jürgen Domjahn stellte sich nach 15 Jahren Vorstandsvorsitz nicht zur Wiederwahl und so umfasste sein Geschäftsbericht nicht nur die letzten beiden Jahre. Eine beeindruckende Rückschau auf unzählige Ereignisse und Projekte der Sektion Dortmund, wie Fun- Klettercups, Familientage, Umzug der Geschäftsstelle in das Haus des Sports, Beteiligung an den Ruhrgames, unzählige Bergtouren, Rennradtouren, Wanderwochen mit Familiengruppen, Planungen eines Sektionszentrums, die Sanierung der Dortmunder Hütte u.v.m.). Unter Domjahns Vorsitz wurde die Sektion zu Dortmunds drittgrößten Sportverein und schaut in vielerlei Hinsicht positiv in die Zukunft.
Den großen Dank an Jürgen Domjahn drückte der Verein in einer Laudatio zum Ende der Mitgliederversammlung aus. Auch der Schatzmeister Helmut Stepke trat nicht zur Wiederwahl an und wurde mit großem Dank für seine Arbeit der letzten sechs Jahre – vor allem auch der souveränen Finanzierungsplanung der Sanierung der Dortmunder Hütte – verabschiedet.
Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Ludovic Lochon als neuer erster Vorsitzender und der Ausbildungsreferent Peter Zander als weiterer stellv. Vorsitzender gewählt, außerdem Angelika Rensmann als neue Schatzmeisterin. Zudem wurden einige neue Referenten für die verschiedenen Aktivitätsbereiche der Sektion von der Mitgliederversammlung bestätigt.
Abschließend wurde das Thema „Neubau des Dortmunder Sektionszentrums“ mit Kletterhalle und Räumen für das Vereinslebens diskutiert. Die gute wirtschaftliche Lage des Vereins sowie das große Interesse vom Landesverband, in Dortmund einen Landesstützpunkt für jugendliche Leistungskletterer zu schaffen, erlauben es, dort nun weitere konkrete Schritte zu gehen.
So hat die Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen die Pläne zur Finanzierung und Realisierung weiter zu vertiefen.
Und damit folgt die Sektion Dortmund weiterhin dem Ziel, neben der Arbeit als Naturschutzverband ein vielfältiges Angebot vom Bergsport in den Alpen bis hin zum Klettern in Kletterhallen zu bieten. Unter fachkundiger Leitung gibt es Angebote in den Bereichen Wandern, Klettern, Ski, Mountainbike, Radfahren, Gymnastik, Yoga, Familiensport und Rennrad.
Ein Sektionszentrum würde noch viele weitere Möglichkeiten im Bereich der professionellen Ausbildung, in der Inklusion bei der Arbeit mit Personen mit Handicap und durch Kooperation mit Schulen, um Kinder mit Klettern zu fördern, bieten.
Weitere Informationen dazu sind auf https://www.dav-dortmund.de zu finden.
Prädikat TOTAL E-QUALITY
Gesellschaftlicher Wandel gelingt nur mit Chancengleichheit und Vielfalt
Das Prädikat TOTAL E-QUALITY für Chancengleichheit im Beruf wurde gestern in einer virtuellen Konferenz der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Dortmund wie auch insgesamt 60 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und Verbänden verliehen.
„Ich freue mich, dass wir das Prädikat bereits zum dritten Mal erhalten haben. Das zeigt, dass wir mit unserer Personalpolitik auf einem guten Weg zur Chancengleichheit sind“, so Mirja Düwel, die Geschäftsführerin der AWO Dortmund. „Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine gerechtere Besetzung von Führungspositionen bleiben als zentrale Aufgaben bestehen.“ So hat sich die AWO bereits im Jahr 2013 als familienbewusstes Unternehmen (FamUnDo) im Rahmen eines Projektes der Wirtschaftsförderung zertifizieren lassen.
„Die AWO Dortmund versteht sich als familienbewusstes Unternehmen“, so Elisabeth Kleinkes, zuständig für den Bereich FamUnDo. „Wir möchten gute Mitarbeiter*innen für die Arbeit bei der AWO gewinnen und von einer dauerhaften Beschäftigung überzeugen. Dazu ist es notwendig, dass auf die verschiedenen Lebenssituationen der Mitarbeitenden reagiert werden kann.“
Eva Maria Roer, die Vorstandsvorsitzende von TOTAL E-QUALITY, anlässlich der Verleihung der Prädikate: „In diesen außergewöhnlichen Zeiten ist es umso wichtiger, das Ideal der Chancengleichheit mit dem Blick auf alle unterschiedlichen individuellen Merkmale von Menschen zu verfolgen. Denn Vielfalt ist immer ein Gewinn – auch und gerade in Situationen, die uns herausfordern, neue Ideen zu denken und neue Wege zu gehen. Krisen sind immer auch Chancen für nachhaltig wirkende Veränderungen. Unsere Prädikatsträger sind herausragende Beispiele für eine chancengerechte Personalpolitik, die sich an den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft orientiert.“
Auf dem Foto von links: Elisabeth Kleinkes (FamUnDo Koordinatorin bei der AWO) und Geschäftsführerin Mirja Düwel.
Das Gute bekannt machen: Erik Flügge fordert mehr Beziehung und bessere Kommunikation
Der Autor und Politikberater Erik Flügge (Mitte) war Referent bei der Katholischen Stadtkirche Dortmund, hier mit Propst Andreas Coersmeier (2.v.r.), Geschäftsführer Thomas Renneke (2.v.l.) und den Dekanatsreferentinnen Barbara Knoppe (links) und Elisabeth Beschorner (rechts).
„Eine Kirche für viele statt heiligem Rest“ – mit dieser Veröffentlichung fand 2018 der Politikberater und Buchautor Erik Flügge viel Beachtung. Am Mittwoch war Flügge Referent in der Konferenz der hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger der katholischen Kirche in Dortmund. Seine These: Die Kirche verwende zu viel Energie auf die kleiner werdenden inneren Kreise und kümmere sich zu wenig um die vielen Menschen, die zwar Mitglieder der Kirche sind, aber nicht in die Kirche gehen würden.
Eben jene Menschen müssten merken, dass es etwas Gutes sei, Mitglied der Kirche zu sein und dass sich die katholische Kirche für sie interessiere. Dazu müsse das Kirchliche viel stärker als bisher nach außen sichtbar sein. „Hier drinnen ist es schön und es wurde viel Aufwand für die Gestaltung des Gottesdienstraumes verwendet, aber von außen sieht man nur graue Mauern“, beschrieb Erik Flügge seine Wahrnehmung in der St.-Franziskus-Kirche. Auch inhaltlich werde nach außen viel zu wenig deutlich, was die Kirche Gutes tue, beispielsweise für Alte, Kranke, Sterbende und Trauernde. Auf jedem Altenheim, Krankenhaus oder jeder Bahnhofsmission in kirchlicher Trägerschaft müsse deutlich erkennbar draufstehen, dass es sich dabei um Kirche handele. Andernfalls würde sich, wie derzeit oft, die öffentliche Wahrnehmung nur auf die schlechten Seiten richten. „Das Drinnen muss nach draußen“, formulierte der Berater.
Ebenso wichtig sei es, regelmäßigen Kontakt zu halten zu Gemeindemitgliedern, die im Gemeindeleben nicht vorkommen, da sie dort nicht hingehen würden. Ein Geburtstagsgruß, einmal im Jahr eine Karte an alle, Hausbesuche und Nachfragen, wenn jemand plötzlich nicht mehr kommt, nannte er als Beispiele dafür, wie Beziehungen aufgebaut und aufrechterhalten werden könnten. Leider sei es so, dass keine größere Organisation so wenig Kontakt zu allen ihren Mitgliedern halten würde, wie die Kirchen.
Die anwesenden Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Dortmund fanden viele der von Erik Flügge vorgestellten Ideen anregend, nannten aber auch mehrere Beispiele, wie in den Gemeinden bereits erfolgreich Menschen erreicht werden. „Aufgrund der Corona-Pandemie haben wir unsere Gottesdienste nach draußen verlegt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtete Pfarrer Reinhard Bürger, Leiter im Pastoralen Raum Dortmund-Nordost. Die Atmosphäre und der Besuch seien sehr gut gewesen.
Einen ganz praktischen Rat für Pfarrer Bürger hatte Erik Flügge aber auch noch: „Entfernen Sie das Preisschild für die Kerzen in der Kirche und bitten Sie einfach um eine Spende.“ Es sei viel angenehmer und auch effektiver etwas zu verschenken und um eine freiwillige Spende zu bitten. Wer etwas verschenke bekomme in der Regel mehr zurück.
eine qualifizierte Berufsausbildung im Gesundheitswesen ist für junge Menschen eine berufliche Option, die viele Karrierewege und -chancen eröffnen kann. Hinzu kommen die Sicherheit des Arbeitsplatzes oder auch besondere Sozialleistungen, die ein Beruf im Gesundheitswesen bietet. Persönliche Karrierechancen im Anschluss an die Ausbildung erweitern die beruflichen Perspektiven, denn sowohl unterschiedliche Fort- und Weiterbildungen oder ein Studium eröffnen weitere Karriereschritte. Das gilt für Verwaltungs- oder Technikberufe ebenso wie für eine Ausbildung in der Pflege.
Laut der Studie des Kölner Analyseinstitut ServiceValue in Kooperation mit der WELT zur Untersuchung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2021“ gilt das St. Johannes Hospital Dortmund als Arbeitgeber mit einer ausgezeichneten, sehr hohen Attraktivität. Das Verantwortungsbewusstsein in der Begleitung, die Professionalität der Ausbildung und die Kompetenz der Ausbilder spielen dabei eine sehr große Rolle. Dies wird im JoHo vorbildlich umgesetzt. Allein 300 Praktikanten und über 56 Jahrespraktikanten, wie z.B. Bufdis, werden pro Jahr im JoHo begleitet und so für einen Ausbildungsberuf begeistert. Insgesamt sind mehr als 130 Auszubildende in den Einrichtungen der SJG St. Paulus GmbH verzeichnet. „Bereits über unsere Praktikumsplätze knüpfen wir erste persönliche Kontakte und begleiten die jungen Menschen in ihren Erfahrungen sehr intensiv. So entscheiden sich sie sich auch nach ihren Einsätzen gerne für eine Ausbildung im JoHo“, sagt Angelika Marchewitz, die als Organisatorin ausschließlich für die Betreuung der Pflegepraktikanten zuständig ist und damit eine sehr enge Begleitung und Bindung aufbauen kann. David Fiedler, der in Vorbereitung auf ein Medizinstudium im JoHo sein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, hatte bereits ein dreimonatiges Praktikum im vergangenen Jahr gemacht. Seine Kolleg:innen auf der Dialysestation im JoHo haben sich gefreut, nachdem David sich im Anschluss für ein freiwilliges Jahr entschied und wieder an Bord ist. „Ich fühle mich echt wohl und lerne für mein späteres Studium schon sehr viel, das macht als Vorbereitung wirklich Sinn,“ kommentiert er seine Erfahrungen. Einen Schritt weiter ist nach dem Bufdi-Dienst Elisa Cardenas Arrivillaga gegangen. Sie absolviert derzeit ihre einjährige Ausbildung als Pflegeassistentin. „Ich bin dem JoHo treu geblieben, denn hier hat man mich super empfangen und mich zur Weiterbildung ermuntert.“ In der Zwischenzeit hat Elisa einen Sprachkurs gemacht, der vom JoHo vermittelt und finanziert wurde, um die deutsche Sprache noch besser zu lernen. Sie kam alleine aus Guatemala und hat sich mit Hilfe der sozialen Kontakte, die sie durchs JoHo knüpfen konnte, schon sehr gut integriert.
Für die Studie wurden bundesweit Bürgerinnen und Bürger nach 3.998 Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen Dienstleistung, Handel und Industrie hinsichtlich ihrer Attraktivität als Ausbildungsbetriebe in einer Online-Erhebung befragt. Im ersten Schritt wurde gefragt, welche Betriebe sie überhaupt kennen und anschließend nach deren Image bzw. die Attraktivität. Das Meinungsbild der Befragten wurde dann in Noten erfasst. In diesem Ranking zählt das St. Johannes Hospital Dortmund nun unter den besten Arbeitgebern mit einer sehr hohen Attraktivität. Über die Auszeichnung freut sich auch Jens Hartmann, Zentralbereichsleiter Personal: „Darauf sind wir stolz, denn uns ist die Ausbildung der Nachwuchskräfte ein Herzensanliegen, das wir mit intensiver Struktur und persönlichem Einsatz fördern.“
Foto (JoHo): Eine engmaschige Betreuung ist für den Einstieg ins Berufsleben wichtig: Angelika Marchewitz (li.) mit David Fiedler und Elisa Cardenas Arrivillaga im JoHo.
Tablet-Schulung der
Eving. Das Interesse älterer Menschen an der Digitalisierung wächst stetig. Gleichzeitig stellt die digitalisierte Welt für die ältere Generation eine besondere Herausforderung dar. Die Nutzung von Smartphone, Tablet & Co. ist vielfach noch nicht selbstverständlich und oftmals noch ungeübt. Viele ältere Menschen haben Vorbehalte und Ängste gegenüber digitaler Anwendungen und der Nutzung des Internets. Hier setze die Tablet-Schulung „Digital mobil im Alter“ an. AWO-Mitarbeiterin Charlotte Wittek hat das von O² Telefonica und der Stiftung Digitale Chancen finanziell geförderte Projekt in Kooperation mit dem Seniorenbüro Eving nach Lindenhorst geholt. In einem achtwöchigen Kurs konnten sieben TeilnehmerInnen aus dem Stadtbezirk kostenlos Tablet-PCs ausprobieren und Erfahrungen mit einfach Anwendungen (Apps) und neuen Kommunikationswegen sammeln. Die Seniorinnen und Senioren wurden von Charlotte Wittek fachkundig angeleitet. „Wir haben zunächst sehr einfache Dinge, wie das Ein- und Ausschalten des Geräts geübt. Später kamen schwierigere Dinge hinzu. Am Ende konnten die Teilnehmer selbstständig eine App installieren und an einer Videokonferenz teilnehmen.“, freut sich Wittek. Unterstützt wurde das Projekt von Katarina Larrá (AWO) vom Programm „Begegnung VorOrt“. Der Kurs fand in dem von der Arbeiterwohlfahrt betriebenen Nachbarschaftshaus Fürst Hardenberg statt. Das Haus erwies sich für den Kurs als optimaler Standort. „Vor dem Hintergrund der Pandemie haben wir hier nicht nur ausreichend Platz. Das Nachbarschaftshaus verfügt auch über Freifunk, sodass auch künftig kostenlos die Möglichkeit zur Nutzung des Internets für weitere Kurse und Besucher zur Verfügung steht“, betont Larrá.
Die TeilnehmerInnen von „Digital mobil im Alter“ gehen gestärkt aus dem Kurs hervor. „Ich habe viel gelernt und brauche nun endlich nicht jedes Mal meine Kinder zu fragen, wenn ich mal ins Internet will“, berichtet eine Teilnehmerin. Mit Freude nahmen die Damen und Herren ihre Urkunde entgegen, die beweist: man ist nie zu alt, um Neues zu lernen. Die neuen digitalen Wege offen und neugierig zu erkunden macht Spaß und ist in vielfacher Hinsicht nützlich und praktisch.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW hat einen neuen Vorstand gewählt. Unter den gewählten Mitgliedern ist auch der Geschäftsführer des Multikulturellen Forums, Kenan Küçük.
Von der ehrenamtlichen Bürgerinitiative bis zur hauptamtlich geführten sozialen Organisation: Der Paritätische NRW ist der drittgrößte Wohlfahrtsverband in Nordrhein-Westfalen und bildet das Dach von rund 3.200 Organisationen mit mehr als 6.600 Einrichtungen und Diensten in allen Feldern der sozialen Arbeit. In den Vorstand, der als höchstes Gremium des Verbands verantwortlich die Arbeit des Paritätischen NRW leitet, wurde Küçük bereits zum zweiten Mal gewählt. Nach einer in Teilen durch die Corona-Pandemie geprägten Amtszeit stellte er sich mit dem Ziel der Verstärkung der Antirassismusarbeit und des Einsatzes gegen Antisemitismus, der interkulturellen Öffnung des Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen sowie der Verteidigung pluralistisch-demokratischer Werte gegenüber rechten sowie transnationalen extremistischen und antidemokratischen Strukturen erneut zur Wahl. „Ich bin Paritäter der ersten Stunde, das Multikulturelle Forum hat dem Verband viel zu verdanken. Die Mitgliedschaft beim Paritätischen hat maßgeblich zu unserer professionellen Weiterentwicklung unseres Vereins beigetragen,“, so Küçük. Deshalb engagiere er sich schon sehr lange in verschiedenen Funktionen beim Paritätischen, betonte Küçük anlässlich seiner Wiederwahl. Küçük war in der Vergangenheit bereits viele Jahre stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe Unna, Sprecher des Facharbeitskreises Migration des Paritätischen NRW sowie Mitbegründer und langjähriger Sprecher des Forums der Migrant:innen im Paritätischen Gesamtverband.
Unter dem Dach des Paritätischen NRW arbeiten rund 163.000 hauptamtlich Beschäftigte mit mehr als 200.000 ehrenamtlich tätigen Menschen zusammen. Hinzu kommen die vielen Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren. Zudem unterstützen rund eine Million Menschen paritätische soziale Arbeit durch ihre Mitgliedschaft in den Mitgliedsorganisationen des Verbandes. Zu den wahrscheinlich Bekanntesten gehören der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Aidshilfe, der Deutsche Kinderschutzbund und die Lebenshilfe. Auch Pro Familia, die SOS-Kinderdörfer oder der VdK sind wohl vielen ein Begriff. Aber auch die Demenz-WG, die Drogenberatung oder der Kulturverein um die Ecke sind häufig Teil des Paritätischen NRW, ebenso wie viele Kitas und fast alle Elterninitiativen des Landes.
Hauptamtlich hat Kenan Küçük die Geschäftsführung des Multikulturellen Forums inne. Der Verein setzt sich seit 1985 als Weiterbildungseinrichtung, sozialer Träger und Migrantenorganisation für kulturelle Vielfalt, Chancengleichheit, Pluralismus und demokratische Werte ein. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Weiterbildung, Arbeitsmarktpolitik, Beratungsdienste, Präventionsarbeit, Kulturarbeit sowie politische Bildung. Der Verein hat rund 120 hauptamtlich Beschäftigte an insgesamt neun Standorten in Lünen, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Hamm und Bergkamen.