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Vortrag und Diskussion: „Was für ein Vertrauen?“ – Das Verhältnis von Kirche, Medien und evangelischer Publizistik

Kirchentage der Evangelischen Kirche: stets gut besucht und ein Ort des Innehaltens

Kirchentage der EKD: stets gut besucht und ein Ort des Innehaltens – in diesem Sommer in Dortmund

Karsten Frerichs, Chefredakteur des Evangelischen Pressedienstes (epd), kommt am Donnerstag, 28. März 2019, nach Dortmund, um über das Verhältnis von Kirche, Medien und evangelische Publizistik zu reden. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Lutherkirche an der Hirtenstraße in der Dortmunder Nordstadt. Der Eintritt ist kostenlos. Es laden ein: die Deutsche JournalistInnen Union in verdi und der Kirchenkreis Dortmund.

Vorschau auf den 37. Evangelischen Kirchentag: die Frage nach dem Vertrauen in der heutigen Zeit

Der Evangelische Pressedienst (epd) stellt seine Chefredaktion neu auf. Chefredakteur der Zentralredaktion in Frankfurt am Main wird der bisherige Nachrichtenchef Karsten Frerichs (Foto), wie das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Freitag (06.10.2017) mitteilte (Foto vom 06.10.2017). Am Standort Berlin rueckt Corinna Buschow zum 1. Januar 2018 in die Chefredaktion auf. Als Chefkorrespondentin in der Hauptstadt wird die 34-Jaehrige vor allem fuer Aussenkontakte zu Entscheidungstraegern in Politik, Kirchen und Medien zustaendig sein. Stellvertretender Chefredakteur in Frankfurt am Main bleibt der Chef vom Dienst Uwe Gepp. (Siehe epd-Meldung vom 06.10.2017)

Karsten Frerichs, Chefredakteur beim epd

Unter dem Bibelwort „Was für ein Vertrauen?“ aus dem 2. Buch der Könige steht in diesem Sommer der bevorstehende 37. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 19. bis zum 23. Juni in Dortmund.

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Ehrenamtlicher Präsident des bundesweiten Treffens von ProtestantInnen ist der Journalist Hans Leyendecker, der die Welt in einer Vertrauenskrise sieht. Karsten Frerichs blickt auf den Kirchentag voraus und stellt die Vertrauensfrage in Bezug auf die Kirche, den Journalismus und die von der evangelischen Kirche getragenen Medien.

Frerichs kennt nicht nur die Kirche und den epd sehr gut, auch Dortmund ist ihm vertraut. Hier hat er Journalistik an der Uni studiert, bei der Westdeutschen Zeitung Düsseldorf volontiert und später bei den Nachrichtenagenturen ddp und ADN gearbeitet sowie in der Online-Redaktion des Deutschlandradios, bevor er 2008 als Nachrichtenchef zum Evangelischen Pressedienst kam.

Zum 1. Januar 2018 übernahm er beim epd den Posten des Chefredakteurs anstelle von Thomas Schiller, ebenfalls Absolvent des Dortmunder Journalistik-Studiengangs, der zur Diakonie Deutschland wechselte.

Weitere Informationen:

  • Der epd ist eine unabhängig arbeitende Nachrichtenagentur, die von der evangelischen Kirche getragen wird und zum Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) mit Sitz in Frankfurt a.M. gehört.

 

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Ein Gedanke zu “Vortrag und Diskussion: „Was für ein Vertrauen?“ – Das Verhältnis von Kirche, Medien und evangelischer Publizistik

  1. Carsten Klink

    Die Nordstadtblogger schreiben als Bildunterschrift „Kirchentage der EKD: stets gut besucht…“

    Das ist vermutlich -wie in Glaubensfragen fast immer- Ansichtssache. 100.000 Besucher werden laut EKD in Dortmund erwartet. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass davon rund 30.000 Mitwirkende und Helfer*innen sein werden. Darüber hinaus leben in Dortmund rund 200.000 evangelische Menschen. Selbst die gehen offensichtlich nicht alle zum Kirchentag. Bei den Vorfeldveranstaltungen kamen in Dortmund bis jetzt doch auch nur die Hartgesottenen und Involvierten.

    Von den 140.000 in Berlin (!) angekündigten Menschen kamen letztlich nur 107.000. Dabei kann man auch noch von einer äußerst wohlwollenden Zählweise ausgehen.

    Massive Zweifel an den Kirchentagsbesucherzahlen äußerte auch die Forschungsgruppe Weltanschauung: „Die Frage ist: Hat die Leitung des DEKT korrekte Zahlen genannt? Eine Frage der Glaubwürdigkeit“
    Quelle: https://fowid.de/meldung/36-kirchentag-und-teilnehmerzahlen

    Die studierte Philosophin, Theologin und Germanistin Daniela Wagonnig spricht sogar vom „Scheinriesen Kirchentag“:
    „Je näher sie kommen, desto kleiner werden sie. Seit Jahren werden von den Veranstaltern der jeweils im Wechsel stattfindenden Katholikentage und Evangelischen Kirchentage die im Vorfeld genannten Besucherzahlen während des Events drastisch nach unten korrigiert.“
    https://hpd.de/artikel/scheinriese-kirchentag-14475

    Da denkt man dann plötzlich ganz unvermittelt an das achte Gebot…

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