„Vielfalt lieben, Dorstfeld leben“ 2026: Der Wilhelmplatz wird zur Bühne für Demokratie

Demokratie-Festival mit Musik, Begegnung und Engagement

Die Band Kings of Floyd sorgten für einen gelungenen Abschluss auf dem Fest. Fotos: Alex Völkel/ Stephan Schütze
Abends findet das Konzert „Dorstfeld stabil!“ statt. Die Bands Bruchbude und Hinterlandgang stehen auf der Bühne. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Vielfalt, Begegnung und demokratisches Engagement stehen am Freitag, 26. Juni 2026, im Mittelpunkt auf dem Wilhelmplatz in Dorstfeld. Beim Demokratie-Festival „Vielfalt lieben, Dorstfeld leben“ erwartet Besucher:innen ab 11 Uhr ein ganztägiges Programm mit Musik, Kultur, Informationsangeboten und Mitmachaktionen. Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen zusammenzubringen, demokratisches Engagement sichtbar zu machen und den öffentlichen Raum gemeinsam positiv zu gestalten. Der Eintritt ist frei.

Ein Zeichen für Zusammenhalt und demokratische Teilhabe in Dorstfeld

Organisiert wird das Festival vom Projekt Quartiersdemokraten, dem Trägerverein Quindo sowie zahlreichen Vereinen, Schulen, Initiativen und engagierten Menschen aus dem Stadtteil. Die Veranstalter:innen wollen damit zeigen, wie vielfältig und engagiert Dorstfeld ist.

Bild zeigt den Stand Omas gegen Rechts auf dem Demokratifestival in Dorstfeld
Viele Gruppen machen mit: Die Omas gegen Rechts auf dem Demokratiefestival in Dorstfeld 2025. Foto: Helmut Sommer für Nordstadtblogger.de

Das Festival versteht sich als sichtbares Zeichen für Solidarität, Toleranz und ein respektvolles Miteinander. Gerade in einem Stadtteil, der häufig mit rechtsextremen Aktivitäten in Verbindung gebracht wird, soll die Veranstaltung verdeutlichen, dass demokratische Kultur und gesellschaftlicher Zusammenhalt das Leben vor Ort prägen.

Eröffnet wird das Festival um 11 Uhr mit Liedern des Kinderchors der Funke-Grundschule zum Thema Kinderrechte. Anschließend sprechen Friedhelm Evermann, Sonderbeauftragter für Vielfalt, Toleranz und Demokratie der Stadt Dortmund, sowie Astrid Cramer, Bezirksbürgermeisterin der Innenstadt-West. Gemeinsam wollen sie ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige demokratische Kultur setzen.

Von Zaubershow und Breakdance bis zu Live-Musik am Abend

Im Laufe des Tages gibt es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für alle Altersgruppen. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Zaubershow für Kinder, eine Mitmach-Trommlergruppe, die Big Band des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums, Breakdance mit den Dortmund City Breakerz sowie Auftritte des Chors SingBUNT! und der Band Atemgold 09.

Foto: QUINDO e.V.

Ergänzt wird das Angebot durch mehrere DJ-Sets. Auch zahlreiche Vereine, Beratungsstellen, Schulen und Initiativen präsentieren sich mit Informations- und Mitmachständen.

Kreative Angebote, Bewegungsaktionen für Kinder sowie Essens- und Getränkestände laden zum Verweilen ein.

Konzert „Dorstfeld stabil!“ setzt Abschluss des Festivals

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Abendprogramm. Ab 19 Uhr findet in Kooperation mit den Naturfreund:innen Dortmund Nord das Konzert „Dorstfeld stabil!“ statt. Die Bands Bruchbude und Hinterlandgang stehen dabei auf der Bühne.

Mit dem Konzert wollen die Veranstalter:innen ein deutliches Zeichen für ein solidarisches, vielfältiges und demokratisches Dorstfeld setzen. Der öffentliche Raum solle von Begegnung, Kultur und Zusammenhalt geprägt werden.


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