Mit Kunst zu mehr Nachhaltigkeit: „TRANSURBAN Residency“ findet dieses Jahr in Dortmund und Gelsenkirchen statt

In Dortmund findet der „TRANSURBAN Residency“ unter anderem unter Brücken statt. Foto: Georg Barringhaus

Wie Kunst zu einem gemeinnützigeren und nachhaltigeren Stadtbild beitragen kann, will das Projekt „TRANSURBAN Residency – Building Common Space” zeigen. Das zweimonatige Projekt findet dieses Jahr in Dortmund und Gelsenkirchen statt. Es klärt über die Dringlichkeit von nachhaltiger und Gemeinwohl-orientierter Stadtplanung auf. Los geht’s mit dem zweitägigen digitalen „TRANSURBAN Kongress“ bereits am heutigen Samstag, 5. Juni. Informationen zur Teilnahme finden Sie online (Link am Ende des Artikels.)

Öffentliche Räume sollen nachhaltiger und menschennaher genutzt werden

Die Stadtplanung soll ein gutes Miteinander ermöglichen. Foto: Florian Yeh

Wie öffentliche Räume gestaltet werden, sollte jede*r mitbestimmen dürfen. Dabei sollte nicht nur auf die Bedürfnisse der Gegenwart eingegangen werden. Wichtig sind auch die Bedürfnisse zukünftiger Generationen. Deswegen sind eine nachhaltige Gestaltung und Nutzung gefordert.

Ein zentrales Thema des Projekts ist die urbane Kunst. Sie hat einen hohen Stellenwert bei der Umsetzung und Visualisierung des Vorhabens. Sie trägt dazu bei, das Leben der Bewohner*innen wieder zu spiegeln. Sie kann die positiven Veränderungen beschleunigen. Dafür müssen Kunst und Raumplanung zusammenarbeiten.

In Workshops setzen sich Studierende mit beteiligten Künstler*innen zusammen, um mehr über das Residenzprogramm und seine Anliegen zu erfahren. Dieses findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nichtsdestotrotz gibt es Veranstaltungen, bei denen für die Öffentlichkeit die Möglichkeit besteht, teilzunehmen.

Das Projekt beginnt mit der ersten öffentlichen Austauschmöglichkeit beim „TRANSURBAN Kongress“

Der „TRANSURBAN Kongress“ ist der Einstieg in das Projekt. Er findet unter Einbeziehung der Öffentlichkeit vom 5. bis zum 6. Juni 2021 statt. Coronabedingt findet er dieses Jahr teils analog, teils digital statt. Der digitale Teil wird aus dem Union Gewerbehof in Dortmund gestreamt.

Geplant ist ein interaktives Programm. Geboten werden Gelegenheiten zum regen Austausch und Netzwerken. Offene Diskussionsrunden können dafür genutzt werden. Diese finden als Video-Konferenzen statt. Eine digitale Stadterkundung steht auch auf dem Programm.

Das Programm bietet den Teilnehmer*innenn informative Anregungen. Dafür nehmen Expert*innenen aus den Bereichen Bildung, Forschung, Kultur, Kunst, Politik und Verwaltung teil. Sie halten Vorträge und Projektpräsentationen. Sie erklären und  beschäftigen sich mit den Problemen von moderner Stadtplanung und besprechen Lösungen für diese.

Mehr Informationen unter: https://trans-urban.de/

 

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