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Millionen für Sport- und Turnhallen in Dortmund: Startschuss für Neubau einer Dreifach-Halle in der Gartenstadt 

Mit dem Spatenstich ist ein weiterer Stein zur Verbesserung der Sportinfrastruktur in Dortmund ins Rollen gebracht worden. In den kommenden Jahren sollen in diesem Bereich mehr als 100 Millionen Euro investiert werden. OB Sierau bezeichnet die geplanten Maßnahmen als das Großprojekt in Dortmund überhaupt. Foto: Roland Gorecki/Stadt Dortmund

Die Stadt Dortmund arbeitet weiterhin an einer kontinuierlichen Verbesserung der Sportlandschaft. So wird kontinuierlich und nachhaltig in die Bildungsinfrastruktur, unter anderem auch unter Verwendung diverser Förderprogramme aus Bundes- und Landesmitteln, investiert. In Gegenwart von Vertreter*innen aus Politik, Schule, Sport und Verwaltung hat Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für den Neubau einer Dreifachsporthalle in der Gartenstadt gegeben.

Neubau der Sporthalle Gartenstadt als eine von insgesamt geplanten 40 Maßnahmen

Damit sie fit für die Zukunft werden, hat die Stadt in den vergangenen Jahren im Bereich Sport- und Turnhallen bereits über 20 Millionen Euro eingesetzt. Weitere rund 108 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren für die Sanierungsarbeiten bzw. Neubauten von Sportstätten zur Verfügung stehen. Derzeit würden 40 Baumaßnahmen an Sport- und Turnhallen ausgeführt bzw. geplant, heißt es von der Stadtverwaltung. ___STEADY_PAYWALL___

In der Schullandschaft des Stadtbezirks Innenstadt-Ost bestehe eine Unterversorgung von Sporteinheiten an verschiedenen Schulstandorten. Vor diesem Hintergrund habe der Rat der Stadt Dortmund am 14. November 2019 den Bau einer zusätzlichen Sporthalle beschlossen.

Um die Spitzen bei der Belegung der Sporthallen abzufedern und auf nicht planbare Schließungen (wegen nötiger Reparaturen) kurzfristig reagieren zu können, sei der Bau einer neuen Dreifachsporthalle mit 199 Besucher*innenplätzen auf dem zurzeit ungenutzten Sportplatz an der Gesamtschule Gartenstadt geplant worden. Die zentrale Lage sei für eine Ausweichhalle als Standort dabei ideal, um auch eine Erreichbarkeit aus dem gesamten Stadtgebiet ermöglichen zu können.

Gleiches Baukonzept sorgt für schnelle Realisierung und geringere Kosten

Eine Duplizierung der neuen Sporthalle am Schulzentrum Grüningsweg im Stadtbezirk Brackel bringe bei der Verwirklichung des aktuellen Projekts in der Gartenstadt erhebliche Vorteile mit sich. Die Planung der Sporthalle sei zudem an die baulichen Standards angepasst worden und somit auch für Nutzung des Vereinssports ausgelegt. Darüber hinaus soll die Sporthalle ein Gründach erhalten.

„Der Neubau dieser Dreifach-Sporthalle in der Gartenstadt ist ein gutes Beispiel für die Verbesserung und Erweiterung unserer Dortmunder Sport-Infrastruktur: Durch die baugleiche Konzeption mit anderen Dortmunder Turn- und Sporthallen werden Zeit und Kosten gespart. Den Nutzer*innen steht somit das Angebot deutlich früher als bei individueller Bauweise zur Verfügung“, so Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Die Investitionen in Höhe von rund 108 Millionen Euro in die kommunale Sport-Infrastruktur seien laut Sierau gut angelegtes Geld für die Zukunft. Zusammen mit den erheblichen Beträgen, die schon jetzt und weiterhin in die Sport- und Schulinfrastruktur fließen würden, sei dieses Maßnahmenbündel das Dortmunder Großprojekt überhaupt.

Kosten von rund vier Millionen Euro erwartet – Fertigstellung voraussichtlich Anfang 2021

Für den Neubau der Dreifachsporthalle an der Gesamtschule Gartenstadt werden voraussichtlich Kosten von zirka vier Millionen Euro entstehen. Weitere finanzielle Mittel sollen für die Herstellung der notwendigen Infrastruktur und Ausstattung eingesetzt werden. Die Fertigstellung der Halle ist für Ende Januar 2021 geplant.

Der Neubau der Dreifachsporthalle auf dem Grundstück der bisherigen Außensportfläche stößt laut Stadtverwaltung auf begeisterte Zustimmung der Schulleitung, weil die bisherige Außensportfläche in dieser Dimension nicht von der Schule benötigt werde. Die Schule soll als Ersatz eine neue Außensportanlage, die ihren Bedürfnissen entspricht, erhalten. Die Umsetzung soll nach Errichtung der Sporthalle erfolgen.

Näheres zu ausgewählten Beispiele für weitere Investitionen im Bereich der Dortmunder Turn- und Sporthallen erfahren Sie im pdf-Dokument im Anhang des Artikels.

 

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