In diesem Jahr gibt es 15 genehmigte Osterfeuer in Dortmund: Tradition mit klaren Regeln

Mehr Feuer als im Vorjahr: Wo sie brennen – und was erlaubt ist

Für die Genehmigung von Ostern- und Brauchtumsfeuern gibt es zahlreiche Auflagen.
Für die Genehmigung von Ostern- und Brauchtumsfeuern gibt es zahlreiche Auflagen.

In Dortmund dürfen zu Ostern wieder zahlreiche traditionelle Feuer entzündet werden. Insgesamt 15 Veranstaltungen hat das Umweltamt der Stadt für das laufende Jahr genehmigt – drei mehr als im vergangenen Jahr. Die Osterfeuer finden am Samstag, 4. April, Sonntag, 5. April, und Montag, 6. April, statt.

Private Osterfeuer sind nicht erlaubt

Die meisten Feuer werden am Ostersamstag entfacht. Vereine, Organisationen und Glaubensgemeinschaften laden an vielen Orten im Stadtgebiet dazu ein, das Brauchtum gemeinsam zu erleben. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass es sich um öffentliche Veranstaltungen handelt, die für alle zugänglich sind. Private Osterfeuer sind nicht erlaubt.

Die Frist zur Anmeldung ist bereits abgelaufen, Nachmeldungen sind ausgeschlossen. Die gemeldeten Veranstaltungen wurden an Feuerwehr, Polizei und die Naturschutzbeauftragten der jeweiligen Bezirke weitergegeben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Osterfeuer ordnungsgemäß und sicher stattfinden.

Für die Genehmigung von Ostern- und Brauchtumsfeuern gibt es zahlreiche Auflagen.
Für die Genehmigung von Ostern- und Brauchtumsfeuern gibt es zahlreiche Auflagen.

Für das Abbrennen gelten klare Regeln. Erlaubt ist ausschließlich trockenes, pflanzliches Material wie Hecken- und Baumschnitt oder sogenannter Schlagabraum. Auch Schnittholz darf verwendet werden. Zum Entzünden und zur Unterhaltung der Feuer sind lediglich Stroh oder Reisig zulässig, um Umwelt und Anwohnende möglichst wenig zu belasten.

Streng verboten ist hingegen das Verbrennen von Abfällen wie Sperrmüll, Altreifen oder Kunststoff. Ebenso dürfen lackierte oder anderweitig behandelte Hölzer nicht ins Feuer gegeben werden. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird kontrolliert.

Genehmigte Osterfeuer als Beitrag zur Traditionspflege

Am Samstag, 4. April, finden die meisten Osterfeuer statt, unter anderem in Aplerbeck, Holzen, Höchsten, Deusen, Scharnhorst, Mengede, Asseln, Hohensyburg und in der Berghofer Mark. Die Veranstaltungen beginnen in der Regel am frühen Abend zwischen 18 und 19.30 Uhr und dauern häufig bis Mitternacht.

Am Sonntag, 5. April, folgen weitere Osterfeuer in Derne, Groppenbruch und Sölde. Ein weiteres Feuer ist für Montag, 6. April, in Eving geplant. Auch hier beginnen die Veranstaltungen jeweils am Abend.

Mit den genehmigten Osterfeuern will die Stadt Dortmund so eine langjährige Tradition fortsetzen, aber gleichzeitig mit klaren Vorgaben dafür sorgen, dass Sicherheit, Umwelt- und Brandschutz gewährleistet bleiben.


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