Grundsteinlegung für das „Thalia KulturQuartier“ in der alten Bundesbank am Hiltropwall

Bis Mitte 2028 sollen rund 500 Mitarbeitende in die neue Zentrale ziehen

Vorsitzende von Thalia, Kölbl Group, Freundlieb und BAID Architektur auf der Baustelle des neuen "Thalia KulturQuartier"
Grundsteinlegung (v.li.): Ingo Kretzschmar (Thalia), OB Alexander Kalouti, Stephan, Lennart und Lisa Kölbl, Michael Freundlieb, Andre Kollek, Werner Schmidt, Britta Winkelmann (Freundlieb Bauunternehmen), Jessica Borchardt (BAID Architektur). Viviane Vallendar Photography

Der nächste Meilenstein bei Thalia – und nicht nur sprichwörtlich: Jüngst gab es die Grundsteinlegung für den neuen Zentralstandort am ehemaligen Bundesbank-Gebäude am Hiltropwall. Dort soll bis Mitte 2028 die Zentrale des Buchhändlers einziehen. Rund 500 Mitarbeitende werden dann statt in Hagen in Dortmund arbeiten.

Vom ehemaligen Bundesbankgebäude zum „Thalia KulturQuartier“

Für diesen wichtigen Schritt gab es jetzt großen Bahnhof: Auch Dortmunds Oberbürgermeister, Alexander Kalouti, war bei der Grundsteinlegung für das „Thalia KulturQuartier“ dabei. Das denkmalgeschützte Gebäude wird dafür umgebaut und um einen Anbau an der Poststraße ergänzt. Prägende Elemente des historischen Gebäudes bleiben erhalten und werden in den Umbau mit integriert.

Die ehemalige Bundesbank soll offener und transparenter gestaltet werden. Visualisierung: BAID architektur GmbH

Rund 500 Mitarbeitende sollen vom ehemaligen Standort in Hagen mit nach Dortmund ziehen.  Dort wird es neben Büros auch Flächen für Projektarbeiten, Besprechungen und informellen Austausch geben.

Zudem ist die technische Ausstattung auf hybrides Arbeiten ausgelegt. Außerdem soll es Eltern-Kind-Büros geben. Ein Cafeteria namens „Buch & Bohne Bistro“ ist geplant und soll mit einem Mittagsangebot zum zentralen Treffpunkt der Beschäftigten werden.

Das neue Gebäude soll mehr als „nur ein Arbeitsplatz“ werden

Das neue Quartier soll nicht nur ein Arbeitsplatz für Thalia-Beschäftigte werden. Teile des Gebäudes sollen auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Geplant sind unter anderem Lesungen, eine Musterbuchhandlung und Möglichkeiten für Kulturveranstaltungen.

Thalia-Mayersche Buchhandlung auf dem Westenhellweg.
Blick auf die Thalia-Mayersche Buchhandlung in der Dortmunder Innenstadt. Foto: Alexander Völkel für die nordstadtblogger.de

In der künftigen Musterbuchhandlung sollen neue Sortiments- und Ladenkonzepte entwickelt und getestet werden. Thalia möchte sich damit näher an der Dortmunder Stadtgesellschaft engagieren, besonders in der Leseförderung.

„Es soll ein Haus ‚aus‘ Dortmund und ‚für‘ Dortmund werden“, betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Thalia, Ingo Kretzschmar: „Wir kommen mit dem Anspruch, ein Teil dieser Stadt zu werden“.

Das ehemalige Bundesbankgebäude wurde 2023 von der Kölb Group übernommen. Für den Neu- und Umbau ist das Bauunternehmen Freundlieb verantwortlich und richtet sich nach den Plänen des Hamburger Architekturbüro BAID.

Bis Mitte 2028 soll der neue Zentralstandort, das „Thalia KulturQuatier“ fertiggestellt sein. „Das Thalia KulturQuartier soll ein Ort sein, an dem gearbeitet wird, an dem Menschen zusammenkommen und an dem Bücher und Kultur ihren festen Platz haben“, sagte Ingo Kretzschmar.

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