
Planungssicherheit für das Goethe-Gymnasium: Die Schülerinnen und Schüler sollen langfristig zusätzliche Räume am Standort Entenpoth 34, der ehemaligen Frenzelschule, nutzen können. Der Verwaltungsvorstand hat sich dafür ausgesprochen, diesen Teilstandort bis zum 31. Juli 2035 weiter zu betreiben. Bereits im Jahr 2023 hatte der Rat der Stadt Dortmund entschieden, das Goethe-Gymnasium in Hörde auf fünf Schulzüge zu erweitern.
Hoher Raumbedarf durch steigende Schulkinderzahlen
Die räumlichen Kapazitäten am Goethe-Gymnasium selbst sind ausgeschöpft. Bereits jetzt nutzt die Schule daher vier Klassenräume an der ehemaligen Frenzelschule am Standort Entenpoth 34. Vor diesem Hintergrund plant der Verwaltungsvorstand, die Raumnutzung auszuweiten.

Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt verweist auf anhaltend hohe Anmeldezahlen: „Alle Prognosen zeigen, dass die Zahl der interessierten Schülerinnen und Schüler auch in den kommenden Jahren nicht abreißen wird. Wir rechnen damit, dass wir mindestens bis zum Schuljahr 2030 am Goethe-Gymnasium in der Sekundarstufe I mit fünf Eingangsklassen starten werden.“
Konkret will die Stadt Dortmund die Nutzung des Standorts Entenpoth erweitern. Ab dem Schuljahr 2026/27 soll das Goethe-Gymnasium dort 14 Klassenräume sowie ein bis zwei Verwaltungsräume im ersten und zweiten Obergeschoss nutzen. Über die Pläne entscheidet der Rat der Stadt Dortmund in seiner Sitzung am 12. Februar.
Erweiterung über die Konrad-von-der-Mark-Schule geplant
Die geplanten Erweiterungsarbeiten für das Goethe-Gymnasium beziehen auch die benachbarte Konrad-von-der-Mark-Schule mit ein. Der Rat der Stadt Dortmund hatte bereits beschlossen, dass das Goethe-Gymnasium künftig um die Räume dieser Schule erweitert wird (DS-Nr. 39030-25).
Zunächst ist dafür die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes an der Sckellstraße 5–7 notwendig, in das die Hauptschule umziehen wird. Anschließend soll das Gebäude der Konrad-von-der-Mark-Schule saniert werden, damit es vom Goethe-Gymnasium genutzt werden kann.
Bis zum Abschluss dieser Arbeiten ist vor dem Jahr 2035 nicht mit der Nutzung zu rechnen. Bis dahin kann das Goethe-Gymnasium weiterhin Mobile Raumeinheiten sowie den zusätzlichen Standort am Entenpoth 34 nutzen.

