Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem Bereich der Wirtschaft.
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Der City-Fonds fördert aktuell vier Projekte zur Attraktivitätssteigerung von Dortmunder Quartieren. Im Rosenviertel wurde gemeinsam mit privaten Sponsor:innen ein Lichtbanner an der Einmündung des Rosentals in die Kleppingstraße wieder in Betrieb genommen, die Hälfte der Kosten von rund 1.300 Euro übernahm der Fonds, die andere Hälfte Privatpersonen; die Stromkosten trägt Optik Rottler. Im Brückviertel sorgt eine winterliche Beleuchtung für stimmungsvolle Akzente, realisiert durch die Terrania AG, die zusammen mit dem Fonds jeweils 5.500 Euro investiert, um Image und Aufenthaltsqualität des Viertels zu stärken. Für die Kampstraße setzt die AG Kampstraße auf eine Social-Media-Kampagne mit Aktionen und Imagefilm, um den Handelsstandort zu beleben; der Fonds steuert 8.400 Euro bei, der Eigenanteil liegt bei über 12.000 Euro. Zudem wird für eine Leseaktion auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt eine Tontechnik-Anlage angeschafft, die später für weitere Aktionen von Qualitätsroute und Cityring genutzt werden kann, finanziert jeweils zur Hälfte vom Fonds und vom Verein. Citymanager Tilmann Insinger betont, dass der Fonds privates Engagement für die City mit bis zu 10.000 Euro pro Projekt unterstützt und jährlich 90.000 Euro bereitstellt. Jede privat investierte Summe wird verdoppelt, die Entscheidung über Förderungen trifft ein 14-köpfiger Beirat aus Politik, Verwaltung und privaten City-Akteur:innen. Wer direkt persönlichen Kontakt zum Citymanagement aufnehmen will, trifft das Team auch zu festen Zeiten im Innovationsraum Projektor an der Kleppingstraße 28 an: donnerstags von 13 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr.
Die Stadt Dortmund hat ihre Arbeitgeberin-Marke unter dem Leitmotiv „Dortmund. Eine Stadt für sich. Der Job für Dich.“ neu positioniert, um als moderne, werteorientierte und attraktive Arbeitgeberin Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Im Mittelpunkt stehen die Kernbotschaften Entwicklung und Perspektiven, Work-Life-Balance, Sicherheit, Werte und der Standortvorteil Dortmund. Die neue Marke wurde aus der Stadtmarke, den Werten, dem WIRkungskompass sowie den Bedürfnissen verschiedener Zielgruppen entwickelt und ersetzt den bisherigen Auftritt mit dem Logo „Arbeitgeberin Stadt Dortmund bietet Perspektiven“. Künftig setzt die Stadt auf eine persönliche und nahbare Ansprache über zentrale Botschaften, ein neues Markendesign, eine überarbeitete Karriereseite, Werbung in Kinos, eine aktualisierte „Gute-Gründe-Broschüre“ und ein neues Image-Video. Zielgruppenspezifische Kampagnen sprechen unterschiedliche Berufsgruppen individuell an, wobei das Recruiting konsequent auf die Kandidat:innen zugeschnitten wird. Der Verwaltungsvorstand hat die neue Arbeitgeberin-Marke beschlossen und dem Ausschuss für Personal, Organisation und Digitalisierung vorgelegt. Für das Einstellungsjahr 2026 sucht die Stadt rund 400 Nachwuchskräfte, die die Zukunft Dortmunds mitgestalten wollen. Bewerbungen sind ab sofort über das Online-Portal der Stadt möglich; das Bewerbungsende variiert je nach Beruf. Die Stadt Dortmund unterstreicht damit ihren Anspruch, eine werteorientierte, sichere und zukunftsorientierte Arbeitgeberin zu sein.
Elektro Gratschek gehört zu den ältesten Elektrounternehmen der Region – und ist seit vier Generationen in Familienhand. Seit vielen Jahren führt Bernd Gratschek das Unternehmen mit viel Herzblut, Kompetenz und dem klaren Anspruch ehrliches, solides und innovatives Handwerk zu leisten. Mit Sohn Max Julian Onnertz tritt nun die fünfte Generation in das Unternehmen ein. Der 23-jährige hat im Dezember 2025 seine Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk bestanden und verstärkt das Team künftig als frisch gebackener Meister. „Ich freue mich sehr über Max Entscheidung, diesen Weg zu gehen – und über seine Motivation, besonders in innovativen Bereichen wie Netzwerktechnik, Photovoltaik und Smarthome unsere Zukunft aktiv mitzugestalten“, sagt Bernd Gratschek. „Das ist heutzutage nicht selbstverständlich, dass der Nachwuchs in den elterlichen Betrieb eintritt und man keine Nachfolgesorgen hat.” ergänzt Gratschek. Max Onnertz ist in Hombruch verwurzelt, engagiert sich im Hombrucher SV und hat seine Ausbildung bewusst in einem anderen Elektrofachbetrieb absolviert, um zusätzliche Perspektiven zu gewinnen. Ab Januar 2026 werden Bernd Gratschek und Max Onnertz gemeinsam die Herausforderungen moderner Gebäudetechnik, smarter Energiesysteme und zukunftssicherer Netzwerklösungen meistern, um das Familienunternehmen nachhaltig und innovativ in die fünfte Generation zu führen.
Vom 5. bis 8. März 2026 markiert die MOTORRÄDER DORTMUND in der Messe Dortmund erneut den Start in die neue Motorradsaison. Besucher:innen erwartet ein breites Ausstellerfeld mit führenden Herstellern, Zubehör-, Bekleidungs- und Reifenmarken sowie Neuheiten, Innovationen und technologischen Highlights. Für 2026 sind unter anderem Suzuki, erstmals BENDA sowie die MSA Motor Sport Accessoires als Importeur mit den Marken VOGE und Benelli bestätigt. Im Reifenbereich ergänzen Bridgestone und reifen.com das Angebot, hinzu kommen Premium-Marken wie Ilmberger Carbon, Schuberth und Held. Die Fachmedienmarke „bike & business“ verleiht am 7. März 2026, zum neunten Mal den Award „Bike Woman of the year“ an Frauen, die sich beruflich oder ehrenamtlich im motorisierten Zweiradbusiness engagieren. Bewertet werden unter anderem Persönlichkeit, Vernetzung, Engagement für mehr Frauen im Motorradsport und Aktivität in Social Media. Erstmals werden die MOTORRÄDER DORTMUND und die MOTORRAD MESSE LEIPZIG organisatorisch von der Messe Dortmund durchgeführt, während die TWIN Veranstaltungs GmbH als Kooperationspartner eingebunden bleibt. Der Gründer beider Messen, Hans-Jürgen Weigt, gibt in einem Interview Einblicke in 40 Jahre Branchenerfahrung. Tickets für den Saisonauftakt sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.
Gabriele Kroll wird neues stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Dortmund und übernimmt die strategische Weiterentwicklung im Bereich Digitalisierung. Die 59-Jährige verfügt über langjährige Erfahrung und umfassendes Know-how aus verschiedenen Bereichen der Sparkasse Dortmund, zuletzt leitete sie die Bereiche Personal sowie die Betreuung von Firmen- und Gewerbekund:innen. Mit über 40 Jahren Tätigkeit steht sie für Kontinuität, fundierte Branchenkenntnis und besondere Expertise. Der Vorstandsvorsitzende Dirk Schaufelberger hebt hervor, dass Gabriele Kroll die digitale Entwicklung der Sparkasse prägen und zugleich die Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen stärken werde. Für sie bedeutet Banking mehr als Zahlen und Prozesse, im Mittelpunkt stehen Vertrauen, Innovation und Menschen. Mit digitalen Angeboten wie dem Firmenkundenportal oder dem Voicebot zeigt sie, wie Regionalität und Digitalisierung verbunden werden können. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Förderung der regionalen Wirtschaft. Zudem setzt sie sich für Vielfalt, eine offene Unternehmenskultur, die Förderung junger Talente und mehr Diversität in Führungspositionen ein und bringt ihre Kompetenzen in Unternehmensbetreuung, Personalführung, Strategieentwicklung und Nachhaltigkeit in das Vorstandsteam ein.
Fabian Jentsch arbeitet probeweise bei der REWE Dortmund Frischelogistik GmbH und bewegt sich bereits routiniert im Frischezentrum, wo er Waren für die Auslieferung kommissioniert. Er hat sich initiativ beworben und bringt eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachlageristen mit, die er 2021 in integrativer Form beim CJD Dortmund absolvierte und die durch das Team Rehabilitation und Teilhabe der Agentur für Arbeit Dortmund begleitet wurde. Die Arbeitsagentur empfahl ihm eine Bewerbung bei REWE, da dort eine Inklusionsabteilung aufgebaut wird, und unterstützte die Vermittlung. Solche Beschäftigungen gelingen, wenn Unternehmen bereit sind, Bewerber:innen mit besonderem Unterstützungsbedarf einzustellen, wofür Förderinstrumente wie der Eingliederungszuschuss genutzt werden können. Claudia Middendorf, Schirmherrin des Kompetenznetzwerks Inklusion in Dortmund und Beauftragte der Landesregierung NRW für Menschen mit Behinderung, begrüßt das Engagement der REWE Frischelogistik, Menschen mit erschwertem Berufseinstieg Chancen zu eröffnen. Die Agentur für Arbeit Dortmund berät dabei Arbeitsuchende und Arbeitgebende gleichermaßen und nutzt passgenaue Fördermöglichkeiten. Neben Fabian Jentsch ist auch Philipp Link, Fachkraft für Lagerlogistik, erfolgreich über eine Probebeschäftigung und einen bewilligten Eingliederungszuschuss bei der REWE Frischelogistik tätig geworden und steht beispielhaft für gelungene Inklusion im Arbeitsmarkt.
Der Aufsichtsrat der WILO SE hat den Vertrag von Oliver Hermes als President & Global CEO vorzeitig um weitere sechs Jahre bis zum 31. Dezember 2031 verlängert. Zudem wurde Tim Hütter, Global Vice President Strategy der Wilo Group, zum Generalbevollmächtigten des Wassertechnologiekonzerns ernannt. Der Aufsichtsratsvorsitzende Lars Roßner würdigt die nachhaltige und profitable Entwicklung der Wilo Group unter der Führung von Oliver Hermes und zeigt sich überzeugt, dass der Konzern seinen Wachstumspfad auch im KI-Zeitalter fortsetzen wird. Oliver Hermes ist seit 2006 Mitglied des Vorstands und führt den 154 Jahre alten Konzern in fünfter Generation, nachdem er 2019 von Dr.-Ing. E. h. Jochen Opländer als unternehmerischer Nachfolger benannt wurde und den Kuratoriumsvorsitz der Wilo-Foundation übernahm. Hermes dankt für das Vertrauen und betont den gemeinsamen Weg der über 9.000 Mitarbeitenden sowie den Anspruch, als multinationaler Konzern für nachhaltige und intelligente Wassertechnologie zu stehen. Die Ernennung von Tim Hütter zum Generalbevollmächtigten trägt der weiterentwickelten strategischen Ausrichtung des Unternehmens Rechnung; in dieser Funktion berichtet er direkt an den President & Global CEO. Tim Hütter ist seit 2019 für die Wilo Group tätig, seit Januar 2025 als Global Vice President Strategy, und bringt Erfahrungen aus seiner früheren Tätigkeit als Strategieberater sowie aus seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit. Er sieht seine neue Aufgabe als Vertrauensbeweis und möchte die ambitionierten Wachstumspläne gemeinsam mit Kolleg:innen weltweit vorantreiben.
Im Gastronomieangebot „TwentyOne“ an der Hauptverwaltung der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) an der Kleppingstraße hat ein neuer Betreiber übernommen. Die SV Group, eine international tätige Gastronomie- und Hotelmanagement-Gruppe mit Schweizer Wurzeln und Hauptsitz in Düsseldorf, gestaltet seitdem das öffentliche Café- und Restaurantangebot neu und erweitert es. Von morgens bis zum Nachmittag werden Frühstück, Mittagessen und Cafébetrieb angeboten. Zum Frühstück gehören neben Brötchen und süßem Gebäck auch herzhafte Stullen sowie Joghurt mit verschiedenen Toppings. Mittags werden beim Live Cooking wechselnde warme Gerichte zubereitet, ergänzt durch täglich wechselnde Suppen und eine neu eröffnete Bowl-Bar mit frischen Zutaten. Auch nach der Frühstückszeit bietet der Cafébetrieb Backwaren und Kaffeespezialitäten aus der Siebträgermaschine. Der Cafébereich ist montags bis freitags von 7.30 bis 16.00 Uhr geöffnet, das Restaurant von 11.30 bis 14.00 Uhr. Zusätzlich steht das Betriebsrestaurant an der Zinkhütte in der Manteuffelstraße montags bis freitags auch externen Besucher:innen offen. Dort gibt es von 6.30 bis 10.00 Uhr ein Frühstücksangebot sowie von 11.30 bis 13.00 Uhr warme und kalte Speisen.
Die Wilo Group expandiert nach Japan, einem strategisch bedeutenden Markt für das KI-Zeitalter, da das Land eine führende Rolle in der Halbleiterindustrie und beim Bau von Data Centers einnimmt. Der Markteintritt ist ein wichtiger Schritt auf dem Wachstumspfad des Wassertechnologiekonzerns. Oliver Hermes, President & Global CEO, betont, dass Wilo mit seiner Technologie die gesamte KI-Wertschöpfungskette unterstützt und zugleich urbane Lebensräume smart und nachhaltig gestaltet, wobei Japan als Vorreiter gilt. Jens Dallendörfer, Regional CEO Wilo AMEA, unterstreicht die hohe Nachfrage nach nachhaltigen Premium-Wassertechnologien und Wilos Lösungskompetenz, was die Wachstumspläne des Konzerns stärke. Erste Maßnahmen zur Markterschließung wurden bereits umgesetzt, darunter ein Messestand in Osaka, Schulungen für Servicepartner und der Ausbau des Netzwerks bei einem BVB-Nachhaltigkeitsevent in Tokio. Die Aktivitäten in Japan werden über Wilos Tochtergesellschaft in Korea und das regionale Headquarter in Dubai gesteuert. Wilo ist in Ostasien zudem mit drei Green Fabs in Busan, Peking und Changzhou vertreten, wodurch die seit Jahren verfolgte Region-for-Region-Strategie weiter umgesetzt wird.
Die futec AG feierte im Dezember 2025 ihr 25-jähriges Bestehen. Gegründet in Lünen von Gerhard Besler, Marcus Besler und Peter Seebauer, entwickelte sich das Unternehmen vom frühen Internetmarketing zu einer Full-Service-Werbeagentur mit eigener Verlagssparte, die preisgekrönte Bücher und Kalender herausgab und über zehn Jahre Veranstaltungen wie den Westfälischen Gastronomiepreis, das Westfalen Gourmetfestival oder die GourmeDo organisierte. 2015 zog die Agentur nach Dortmund Hombruch und gründete dort mit rund 50 Mitarbeitenden das Netzwerk „Wir lieben Hombruch“, um den Stadtteil zu beleben. Nach dem Ruhestand von Gerhard Besler und seiner Frau 2019 sowie der Corona-Pandemie 2020 wurde das Verlags- und Veranstaltungswesen eingestellt, und die Agentur konzentrierte sich voll auf Werbedienstleistungen. Heute betreut futec Kund:innen von Sylt bis Rosenheim, darunter internationale Konzerne, Maschinenbau-Hidden Champions und führende Restaurants, mit besonderer Kompetenz im Handwerk. Marcus Besler betont eine seriöse und unaufgeregte Beratung, bei der Analyse, Konzeption und Umsetzung über alle Marketingkanäle hinweg im Mittelpunkt stehen. Print und Social Media werden dabei sinnvoll kombiniert. Künstliche Intelligenz wird eingesetzt, stets aber mit Erfahrung und gesundem Menschenverstand, da sie nur ein Werkzeug ist, dessen Erfolg von der richtigen Anwendung abhängt.
Materna konkretisiert ihre strategische Ausrichtung mit dem mehrjährigen Programm Elevate, um nachhaltiges, profitables Wachstum im zweistelligen Bereich bis 2029 zu erreichen. Nach einem Aufschwung im zweiten Halbjahr 2025 fokussiert das Unternehmen auf neue Märkte, stärker serviceorientierte Angebote und den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Elevate bündelt Maßnahmen zur Weiterentwicklung von Organisation, Portfolio und Marktauftritt, um neue Kund:innensegmente zu erschließen und Leistungen stärker als standardisierte, technologiegestützte Services anzubieten. Die Vertriebsstruktur wurde angepasst: Public Sector und der Bereich Kritische Infrastrukturen stehen unter gemeinsamer Verantwortung, Enterprise Service Management wird zentral gesteuert. Materna baut zudem Managed Services aus, standardisiert bestehende Angebote und erweitert das Portfolio um gemanagte KI-Services, um wiederkehrende Umsätze zu steigern. Interne Enabling Functions werden gestärkt, Prozesse vereinfacht und die Zusammenarbeit verbessert, um Effizienz und Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Strategisch werden regulierte Märkte wie Energieversorgung, Versicherungen sowie Mobilität und Verkehr fokussiert, die sich für softwarebasierte und KI-gestützte Lösungen eignen. KI wird als zentraler Wachstumstreiber eingesetzt, sowohl für Kundenlösungen als auch intern, etwa durch Tools wie GitHub Copilot und Microsoft Copilot. Elevate definiert den strategischen Rahmen bis 2029, mit dem Ziel, Materna als führenden europäischen IT-Dienstleister zu etablieren und bis 2027 die Umsatzmarke von rund einer Milliarde Euro zu erreichen.
Das Bild zeigt das Materna-Vorstandsteam (v.l.): Dr. René Rüdinger (CFO), Michael Hagedorn (CEO), Uwe Scariot (stellvertretender Vorstandvorsitzender).
Das Ministerium für Schule und Bildung in NRW plant, ab dem Schuljahr 2028/29 ABC-Klassen einzuführen, um die Sprachkompetenz von Kindern im Jahr vor der Einschulung gezielt zu fördern. Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer Dortmund, betont, dass ausreichende Sprachkompetenzen die Basis für eine erfolgreiche Schulkarriere seien, da fehlende Kenntnisse später nur schwer aufzuholen sind. Im Handwerk würden häufig Jugendliche nicht die nötige Ausbildungsreife mitbringen, weil grundlegende schulische Kenntnisse fehlen. Eine frühzeitige Sprachförderung könne die Bildungschancen dieser Jugendlichen verbessern. Schröder begrüßt den Vorstoß des Landes, da er allen Kindern gleiche Startchancen in der Schule ermögliche und auch Kinder von zugezogenen Fachkräften aus dem Ausland berücksichtige. Die Handwerkskammer werde die weitere Entwicklung des Vorhabens aufmerksam verfolgen.
In Dortmund steigt der Mindestlohn für Dachdecker im Januar: Gesell:innen verdienen nun mindestens 16,60 Euro pro Stunde, was bei einem Vollzeitjob rund 100 Euro mehr im Monat bedeutet. Für ungelernte Kräfte in den 70 Dachdeckerbetrieben der Stadt steigt der Mindestlohn auf 14,96 Euro pro Stunde. Die IG BAU Bochum-Dortmund weist darauf hin, dass Beschäftigte, die nur den Mindestlohn erhalten, ihre Lohnabrechnung für Januar prüfen sollten; die Gewerkschaft bietet dabei Unterstützung an. Außerdem wurde bereits eine weitere Erhöhung des Dachdecker-Mindestlohns für die kommenden zwei Jahre vereinbart. Nach Angaben der IG BAU arbeiten in Dortmund rund 710 Beschäftigte im Dachdeckerhandwerk.
Die Handwerkskammer Dortmund lud Anfang Januar NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zu einem Austausch mit Handwerkerinnen aus der Region ein, um Chancen, Herausforderungen und Verbesserungen für Frauen im Handwerk zu besprechen. Im Mittelpunkt standen der Mutterschutz für selbstständige Frauen, Bürokratieabbau und die Sichtbarkeit von Frauen im Handwerk. Die Teilnehmerinnen berichteten aus erster Hand, wie komplexe Verwaltungsprozesse und fehlende rechtliche Absicherung während der Schwangerschaft ihre Arbeit erschweren. Ministerin Neubaur betonte die Bedeutung von Chancengleichheit, insbesondere für selbstständige Frauen, und hob hervor, dass NRW das Thema Mutterschutz für Selbstständige auf ihre Initiative hin in den Bundesrat eingebracht hat. Kerstin Feix, Vizepräsidentin der HWK Dortmund, unterstrich die Rolle der Kammer als Impulsgeberin für mehr Sichtbarkeit von Frauen und die Bedeutung des offenen Dialogs zur Entwicklung praxisnaher Lösungen. Neubaur übernimmt bereits die Schirmfrauschaft der HWK-Kampagne „Starke Frauen. Starkes Handwerk“ und zeigte großes Interesse an weiterem kontinuierlichen Austausch. Begleitend startet eine neue Staffel des Podcasts „Hömma, Handwerk!“, deren Auftakt ein Gespräch mit Neubaur zum Mutterschutz für selbstständige Handwerkerinnen ist.
Die Wilo Group baut ihr internationales Basketball-Engagement weiter aus. Seit 2024 ist das Unternehmen globaler Nachhaltigkeitspartner der Milwaukee Bucks, zudem sponsert Wilo den deutschen Verein Phoenix Hagen. Nun wird die bisher US-amerikanische Partnerschaft mit den Memphis Grizzlies global ausgeweitet. Beim NBA-Gastspiel gegen die Orlando Magic in Berlin wird das Wilo-Logo auf den Aufwärmtrikots der Mannschaft zu sehen sein. Oliver Hermes, President & Global CEO, betont, dass Basketball eine globale Bühne sei und das Engagement sowohl die Präsenz in den USA stärke als auch die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens unterstütze. Ted Roberts, Vice President Partnerships Marketing der Grizzlies, lobt die gemeinsame Ausrichtung auf Innovation und Nachhaltigkeit und kündigt Programme für die Community an. Wilo produziert zudem in Collierville in der Nähe von Memphis. Beim Spiel in Berlin ist die Partnerschaft erstmals außerhalb der USA sichtbar, und Wilo-Technologie sorgt im Hintergrund für ressourceneffizienten Betrieb der Uber Arena.
Die Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen hat Anfang Januar ihre Geschäftsführung neu aufgestellt. Amir André Khan und Nadine Windmann arbeiten nun an der Seite von Hauptgeschäftsführer Sebastian Baranowski. Die Neuaufstellung folgt einem generationellen Wechsel und erfolgt zweieinhalb Jahre nach der Fusion der Kreishandwerkerschaften Dortmund, Lünen und Hagen. Ziel ist eine geordnete organisatorische Weiterentwicklung und die langfristige Stärkung der Strukturen des freiwillig organisierten Handwerks in der Region. Beide neuen Geschäftsführer:innen stammen aus den eigenen Reihen: Herr Khan war zuvor in der Rechtsabteilung tätig, Frau Windmann verantwortete die Innungsbetreuung. Ihre Besetzung steht für Kontinuität, institutionelles Wissen und interne Erfahrung. Kreishandwerksmeister Christian Sprenger betont die Verantwortung der Kreishandwerkerschaft für über 30 Innungen und mehrere tausend Handwerksbetriebe in Dortmund, Hagen und Lünen und die Notwendigkeit zukunftsfähiger Strukturen. Sebastian Baranowski ergänzt, dass mit der Neuaufstellung die Fusion strukturell abgeschlossen sei und die Interessenvertretung des freiwillig organisierten Handwerks künftig noch wirksamer wahrgenommen werden könne. Die Kreishandwerkerschaft bündelt als gemeinsames Dach die Interessen der örtlichen Handwerksinnungen in der Region.
Die Netzwerkreihe „BEWUSST WIE vor Ort“ war bei der EDG Entsorgung Dortmund GmbH zu Gast, um Einblicke in die kommunale Daseinsvorsorge und nachhaltige Aktivitäten des Unternehmens zu erhalten. Bei einem gemeinsamen Frühstück stellte EDG-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Wallmann die Strategie des Unternehmens vor, die Abfallvermeidung, Wiederverwendung und Recycling, die schrittweise Umstellung des Fuhrparks auf saubere Antriebe, den Einsatz erneuerbarer Energien und den Ausbau der eigenen Photovoltaik-Stromerzeugung umfasst. Zudem erläuterte er, wie Energie aus Abfall gewonnen wird, etwa durch Deponiegas und Müllverbrennung, und welche Rolle die geplante Biomethananlage im Energiepark Dortmund-Nordost für die regionale Energiewende spielt. Trotz der Maßnahmen befinden sich im Restabfall, den die EDG entsorgt, noch 63 Prozent Wertstoffe. Laura Grotenrath, Vorsitzende des BEWUSST WIE e.V., überreichte Prof. Dr. Rainer Wallmann den „BEWUSST WIE“-Award, der traditionell an die Gastgeber der Reihe vergeben wird. Ziel der Plattform „BEWUSST WIE vor Ort“ ist der Austausch und die Vernetzung rund um nachhaltiges Wirtschaften und zukunftsfähige Lösungen in der Region.
Das Bild zeigt: Laura Grotenrath, Vorsitzende des Bewusst wie e.V, überreichte den Award an Prof. Dr. Rainer Wallmann.
Zum Jahresende 2025 ist Torsten Schütte nach 20 Jahren als Geschäftsführer der Container Terminal Dortmund GmbH in den Ruhestand getreten. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen positiv, baute seine Bedeutung für den Logistikstandort Dortmund aus und wurde strategisch sowie nachhaltig aufgestellt. Zum 1. Januar 2026 übernahm Michael Kirschner die Geschäftsführung. Er verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Bereich Containerterminals und kombinierten Verkehr, bringt umfassende Branchenkenntnis, Führungserfahrung und strategisches Verständnis mit und will das Unternehmen gemeinsam mit den Mitarbeitenden für zukünftige Herausforderungen aufstellen. Bettina Brennenstuhl, Vorständin der Dortmunder Hafen AG und Beiratsvorsitzende der Container Terminal Dortmund GmbH, dankte Torsten Schütte für sein Engagement und begrüßte Kirschner als Branchenkenner, mit dem die Terminals digitaler, wettbewerbsfähiger und die Position des Logistikstandorts Dortmund weiter gestärkt werden sollen. Das Unternehmen wünscht Michael Kirschner einen erfolgreichen Start in seiner neuen Funktion.
Die Stadt Dortmund hat 36 Nachwuchskräfte des Abschlussjahrgangs 2025 für herausragende Leistungen in Ausbildung und dualem Studium ausgezeichnet. Personal- und Organisationsdezernent Christian Uhr ehrte die Absolvent:innen, die zu den Besten ihres Jahrgangs zählen. Insgesamt schlossen mehr als 360 junge Menschen ihre Ausbildung oder ihr duales Studium in 44 Berufen und Studiengängen erfolgreich ab. Die ausgezeichneten Nachwuchskräfte erzielten Spitzenabschlüsse, teils landesweit, verkürzten ihre Ausbildungszeit oder legten Prüfungen vorzeitig ab. Besonderes Engagement, wie die Qualifikation als IHK-Ausbildungsbotschafter:in, wurde ebenfalls gewürdigt. Ausbildungsleiterin Stephanie Mertner betonte, dass hinter den Erfolgen nicht nur Fleiß und Disziplin, sondern auch Neugier, Teamgeist und Eigeninitiative stehen – Eigenschaften, die man nicht lernen könne. Christian Uhr unterstrich die Bedeutung gut ausgebildeter Nachwuchskräfte für die Stadtverwaltung, da in den kommenden zehn Jahren rund 4.500 Beschäftigte in den Ruhestand gehen werden. Die Absolvent:innen verfügen nun über das nötige Rüstzeug, Verantwortung zu übernehmen und die Verwaltung aktiv mitzugestalten, und die Stadt Dortmund wird sie auch weiterhin gezielt fördern und begleiten, gegebenenfalls auf dem Weg in Führungspositionen.
Seit August ist Sophie Ehrhardt Auszubildende zur Immobilienkauffrau bei Vonovia in Dortmund, dem Standort, an dem das Wohnungsunternehmen die Ausbildung seit 2025 im Ruhrgebiet anbietet. Als erste Auszubildende vor Ort gestaltet sie gemeinsam mit dem Team ihre Lernziele und ihre Zukunft. Nach ihrem Abitur unternahm Sophie zunächst eine Reise nach Australien, um neue Perspektiven zu gewinnen, bevor sie sich entschloss, eine Ausbildung im Immobilienbereich zu beginnen. Besonders wichtig sind ihr gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit, weshalb sie vom lokalen Engagement von Vonovia überzeugt wurde. In ihrer dreijährigen Ausbildung lernt sie die Grundlagen von Vermietung, Verwaltung und Kundenberatung und wird berufsbegleitend in Quartiersarbeit eingebunden. Durch Kooperationen mit Organisationen wie dem NABU Dortmund, dem Falkentreff oder „Tausche Bildung für Wohnen e. V.“ sammelt sie vielfältige praktische Erfahrungen. Quartiersentwicklerin Nora Woker begleitet Sophie und unterstützt sie dabei, ihre Fähigkeiten in Nachbarschaftsgesprächen auszubauen und neue Angebote für die Quartiere zu entwickeln. Sophie beschreibt ihre Arbeit als abwechslungsreich, spannend und geprägt von einem unterstützenden Team.
Die Thier-Galerie in Dortmund setzt ihren positiven Kurs im neuen Jahr fort und begrüßt mit Schnitzery ein gefeiertes Berliner Schnitzelkonzept in der Food Lounge. Das Konzept kombiniert klassische Schnitzel mit modernen Bowls und vielfältigen Toppings und erfreut sich bereits auf TikTok großer Beliebtheit. Trotz kurzer Verzögerungen in der Bauzeit eröffnete Schnitzery am Montag erfolgreich und versorgt die Dortmunder:innen seitdem mit Snacks und abwechslungsreichen Gerichten. Zuvor feierte die Food Lounge die Rückkehr von Immergrün, das seit dem 15. Januar in modernem Ladendesign grüne Snacks, Bowls und frische Smoothies anbietet. Torben Seifert, Manager der Thier-Galerie, betont, dass die positiven Entwicklungen, inklusive zahlreicher Neuzugänge wie der Ansiedlung von Inditex mit den Marken Bershka, Stradivarius und Pull&Bear, ein starkes Signal sowohl für das Shopping-Center als auch für den gesamten Einkaufsstandort Dortmund darstellen.
Der Continentale Versicherungsverbund hat 167 Mitarbeiter:innen und Vertriebspartner:innen für ihre langjährige Zugehörigkeit im Jahr 2025 geehrt. Die Feier fand am Dortmunder Hauptsitz, dem Continentale Campus, statt. Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Schmitz bedankte sich im Namen des Vorstands für die Treue und das Engagement der Jubilare: „Sie alle haben bewiesen, dass wir auf erfahrene Mitarbeitende zählen können, die den stetigen Wandel nicht nur akzeptieren, sondern aktiv mitgestalten.“ Ein Kollege ist seit 60 Jahren im Unternehmen, zwei weitere seit 50 Jahren tätig. 57 Jubilar:innen blicken auf 40 Dienstjahre und 107 auf 25 Jahre zurück. Insgesamt kommen die Geehrten auf 5.115 Berufsjahre für den Continentale Versicherungsverbund.
Anfang 2026 lud das Dortmunder Familienunternehmen Dolezych zur Jahresbeginnfeier in die Eventkirche Dortmund-Dorstfeld ein, um langjährige Mitarbeitende zu ehren und gemeinsam in das neue Jahr zu starten. Dolezych, das seit über neun Jahrzehnten für sicheres Heben und Transportieren steht, würdigt mit den Betriebsjubiläen Kontinuität, Verlässlichkeit und Zusammenhalt im Unternehmen. Die persönliche Gratulation erfolgt traditionell am jeweiligen Jubiläumstag, zusätzlich dankte die Geschäftsleitung im feierlichen Rahmen der Jahresbeginnfeier den Jubilar:innen für ihre langjährige Treue, einige sind bereits seit rund vier Jahrzehnten im Unternehmen tätig. Die Geschäftsführer Udo und Tim Dolezych betonten, dass die Jubiläumsfeier die Stärke des Teams zeige, dankten allen Mitarbeitenden für Einsatz und Loyalität und unterstrichen, dass das Unternehmen auf dieser Basis weiterhin Verantwortung übernehmen, wachsen und erfolgreich in die Zukunft gehen wolle.
Am 26. Januar 2026 lud die Westfälische Kaufmannsgilde zum traditionellen Wiskott-Abend in den Westfälischen Industrieklub ein. Vorsitzender Carsten Jäger, seine stellvertretenden Vorsitzenden Katja Kortmann und Britt Lorenzen sowie die Beisitzer Mike Therolf und Ralph Weber begrüßten die Gäste und elf neue Mitglieder, darunter Ralf Außel, Thilo Borggreve, Maren Fendel und weitere. Zu Beginn des Abends blickte Jäger gemeinsam mit Kortmann und Lorenzen auf das vergangene Jahr zurück, erläuterte positive und negative wirtschaftliche Entwicklungen in Dortmund und gab einen Ausblick auf 2026. Ein besonderer Schwerpunkt des Vereins liegt auf gesellschaftlicher Verantwortung, insbesondere politisch-ethischer Bildung: Gemeinsam mit der Kommende und dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn sollen junge Menschen befähigt werden, politische Situationen zu analysieren, eigene Interessen zu erkennen und demokratische Beteiligungsmöglichkeiten zu verstehen. Zudem plant die Gilde, sich intensiv mit der „Charta der Vielfalt“ auseinanderzusetzen und diese zu unterzeichnen, um Vielfalt, Respekt und Chancengleichheit als gesellschaftliche und wirtschaftliche Werte zu fördern. Die Gilde, 1924 gegründet, steht seit ihrer Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg für ehrbares Unternehmertum, Gemeinschaftssinn und die Förderung des kaufmännischen Nachwuchses und zählt heute zu den wichtigsten Wirtschaftsnetzwerken in Westfalen.
Die Wilo Group ist vom Carbon Disclosure Project für ihre Transparenz im Bereich Klima ausgezeichnet worden und hat einen Platz auf der renommierten „A-List“ des CDP erreicht. Damit zählt der Wassertechnologiekonzern zu den besten vier Prozent der rund 20.000 bewerteten Unternehmen weltweit. Die Auszeichnung ergänzt weitere Nachhaltigkeitserfolge, darunter die EcoVadis-Platinmedaille 2025 zum vierten Mal in Folge sowie der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zum zweiten Mal. Oliver Hermes, President & Global CEO der Wilo Group, sieht die Platzierung als Bestätigung der konsequent auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie, der sich alle weiteren funktionalen Strategien unterordnen. Neben dem ganzheitlichen Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz würdigt das Rating auch Wilos hohes Maß an Transparenz bei Nachhaltigkeitskennzahlen. Das A-Rating des CDP gilt als internationaler Goldstandard für Umwelttransparenz und basiert auf einer unabhängigen Bewertung von Unternehmensdaten. Als wichtigen Faktor nennt Hermes den frühen Beitritt Wilos zur Science Based Targets Initiative, mit der sich das Unternehmen verpflichtet hat, die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2020 zu reduzieren.
Dr.-Ing. E. h. Jochen Opländer wird am 30. Januar 2026 95 Jahre alt. Die internationale Wilo-Belegschaft gratuliert dem langjährigen prägenden Unternehmer des Wassertechnologiekonzerns, der Wilo über Jahrzehnte als Geschäftsführer, Vorstandsvorsitzender, Aufsichtsratsmitglied und heute als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der WILO SE begleitet hat. Opländer gehört zudem dem Kuratorium der von ihm gegründeten Wilo-Foundation an. Oliver Hermes, President & Global CEO der Wilo Group, würdigte im Namen der mehr als 9.000 Mitarbeiter:innen weltweit Opländers visionäres unternehmerisches Wirken, seine Werte und sein Engagement. 2019 ernannte Opländer Hermes zu seinem unternehmerischen Nachfolger und übergab ihm zugleich den Kuratoriumsvorsitz der Wilo-Foundation, womit Hermes den 154 Jahre alten Konzern in fünfter Generation führt. Opländer, 1931 in Duisburg geboren, studierte Maschinenbau und trat 1963 in die Geschäftsführung des Familienunternehmens ein, ab 1969 war er alleiniger Inhaber. Nach dem Ende seines Vorstandsmandats 1998 übernahm er den Aufsichtsratsvorsitz, 2007 wurde er Ehrenvorsitzender. Unter seiner Führung begann die Internationalisierung der Wilo Group, unter anderem mit Auslandsniederlassungen, Produktionsstätten und der Übernahme von Salmson 1984. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Ehrenbürgerrecht der Stadt Dortmund 2022, würdigen sein unternehmerisches, gesellschaftliches und kulturelles Engagement.
Oberbürgermeister Alexander Kalouti hat den Präsidenten der Handwerkskammer Dortmund, Berthold Schröder, sowie den Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen, Sebastian Baranowski, zu einem Antrittsbesuch im Dortmunder Rathaus empfangen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zentrale Zukunftsfragen des lokalen Handwerks, insbesondere die Sicherung geeigneter Gewerbeflächen sowie eine mittelstandsfreundliche und praktikable Vergabepraxis. Thematisiert wurde zudem, wie handwerkliche Betriebe bei städtischen Flächenentwicklungen und Vergaben angemessen berücksichtigt werden können, sowohl an bestehenden Standorten als auch mit Blick auf Wachstum, Investitionen oder Standortveränderungen. Schröder bewertete das Gespräch positiv und hob die inhaltliche Übereinstimmung sowie das gemeinsame Verständnis für eine konstruktive, lösungsorientierte Zusammenarbeit hervor. Baranowski betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks für Dortmund mit rund 4.500 Betrieben, über 33.000 Beschäftigten und mehr als 2.000 Auszubildenden und verwies auf die Notwendigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen. Kalouti unterstrich die Rolle des Handwerks als Rückgrat der lokalen Wirtschaft und als wichtigen Partner bei Stadtentwicklung, Energiewende, Bauaufgaben und Ausbildung. Alle Gesprächspartner:innen vereinbarten, den vertrauensvollen und kontinuierlichen Dialog zwischen Stadt, Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft fortzusetzen und zu vertiefen, um die Rahmenbedingungen für das Handwerk in Dortmund nachhaltig zu stärken.
Mit „Tokyo Heartbeats“ ist im Dortmunder Brückviertel ein Geschäft für japanische Mode, Kunst und Popkultur eröffnet worden. In den zuvor lange leerstehenden Räumen an der Reinoldistraße 23 bietet Inhaberin Laura Biela auf rund 60 Quadratmetern Anime-Fanart, Illustrationen, Prints, Merchandise, japanische Mode, Schmuck und handgefertigte Unikate an. Zusätzlich werden Regalflächen an wechselnde lokale Künstler:innen vermietet, ergänzt durch geplante Events, Workshops und künstlerische Aktionen. Die Eröffnung wurde durch den städtischen Anmietungs-Fonds ermöglicht, der neue Nutzungskonzepte für leerstehende Ladenlokale fördert. Das Citymanagement vermittelte das passende Objekt und begleitete die Umsetzung. Bereits am Eröffnungstag kamen rund 1.000 Besucher:innen in das neue Geschäft. Citymanager Tilmann Insinger sieht in dem Konzept eine Bereicherung für das Brückviertel und ein dauerhaftes Angebot für die in Dortmund stark vertretene Szene der Anime- und Cosplay-Fans. Der Anmietungs-Fonds sieht vor, dass Eigentümer:innen ihre Flächen vergünstigt an die Stadt vermieten, die diese wiederum stark reduziert an neue Nutzer:innen weitergibt, finanziert durch Mittel aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“. Weitere Anträge und Beratungen beim Citymanagement sind möglich, neue Förderungen sollen nach aktuellem Stand ab April wieder vereinbart werden können.
Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (Mitte), Soziologe an der TU Dortmund, sprach im Westfälischen Industrieklub über die Lage von Kindern in Deutschland. Er betonte, dass Kinder heute eine demografische Minderheit sind, ihre Lebenslagen zunehmend ungleich und belastet, und dass Bildungseinrichtungen immer stärker Aufgaben übernehmen, die früher Familien oblagen. Bei dem Vortrag waren unter anderem anwesend: WIK-Präsident Dirk Rutenhofer (l.) und WIK-Mitglied Bettina Brennenstuhl (r.), Vorständin der Dortmunder Hafen AG.
40 Junghandwerker:innen aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer Dortmund wurden für ihre Spitzenleistungen bei der „Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“ 2025 geehrt. Die Auszeichnung auf Kammerebene fand Ende Januar im Bildungszentrum Hansemann in Dortmund vor rund 100 Gästen statt. Die erfolgreichen Teilnehmenden stammen aus zahlreichen Städten und Kommunen und haben ihre Ausbildung im Bezirk der HWK Dortmund absolviert. Ermittelt wurden die Sieger:innen anhand praktischer Prüfungen, insgesamt 18 Frauen und 22 Männer. 23 von ihnen erzielten zusätzlich herausragende Platzierungen auf Landesebene, darunter fünf dritte, neun zweite und neun erste Plätze. Auf Bundesebene erreichten drei Nachwuchshandwerker:innen Spitzenplatzierungen: Fotografin Nina Kovacevic aus Geseke und Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker Timo Stromberg aus Hamm wurden Bundessieger:innen, Raumausstatterin Leonie Seringhaus aus Ense erreichte den zweiten Platz. HWK-Vizepräsidentin Kerstin Feix und Hauptgeschäftsführer Carsten Harder würdigten die Leistungen als Beleg für die hohe Qualität der Ausbildung im Kammerbezirk Dortmund und betonten die Bedeutung des Engagements und der Leidenschaft der Nachwuchskräfte für die Zukunft des Handwerks.
Narrenfreies Shopping in Hombruch
Geschäfte machen Rosenmontag zum Shopping-Montag
Die Harkortstraße in Hombruch ist eine der großen und beliebten Einkaufsstraßen der Stadt. Architektonisch ansprechend mit schönem Marktplatz und idyllischem Brunnen bietet sich Hombruch ideal zum Bummeln und Shoppen an.
86 Fachgeschäfte und Dienstleister sind hier zu finden. Für eine Pause, Erfrischung und Stärkung laden hübsche Eisdielen, Bistros und Restaurants ein.
Statt, wie einst, am bevorstehenden Rosenmontag einen halben oder gar den ganzen Tag zu schließen, sind die Geschäft in Hombruch am 16. Februar den ganzen Tag geöffnet – und mehr noch viele Geschäfte machen den Rosenmontag zum Rabatt-Montag. Da lohnt sich ein Besuch um schönsten Stadtteil der Welt gleich mehrfach.
Auch nach dem Rosenmontag darf man sich in Hombruch auf viele Aktionen freuen, getreu dem Motto „In Hombruch ist immer was los“.
Im April wird traditionell der Frühlingskranz aufgezogen und der Osterhase hat auch wieder seinen Besuch angekündigt. Ebenfalls fortgesetzt wird die Reihe der beliebten Picknicks in der Hombrucher City. Hier kann man sich in entspannter Atmosphäre an bereitgestellten Tischen niederlassen und Selbstmitgebrachtes genießen. Dazu gibt es dezente Musik und Unterhaltung für Groß und Klein. Das nächste Picknick steigt am 8. Mai.
www.wir-lieben-hombruch.de