
Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern.
In dieser Ausgabe finden Sie zahlreiche Berichte zu kulturellen Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerten, Preisverleihungen und vieles mehr.
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Das Theater Dortmund kündigt für die Spielzeit 26/27 die Musical-Neuproduktion REBECCA an, eine Kooperation mit den Vereinigten Bühnen Wien. Mit dem international gefeierten Musical setzt die Oper Dortmund ein künstlerisches Zeichen und knüpft an die Musicalerfolge der vergangenen Spielzeiten an. Die Premiere findet am 19. September 2026 statt, der Ticketvorverkauf beginnt am 30. Juni 2026. Das 2006 entstandene Musical basiert auf dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier und ist die vierte Zusammenarbeit des Autor:innen-Duos Sylvester Levay und Michael Kunze. Inhaltlich verbindet REBECCA Romanze, Kriminalhandlung und den Glamour der 1920er-Jahre. Seit der Uraufführung in Wien begeistert das Musical Publikum weltweit und kommt nun in einer Neuinszenierung von Gil Mehmert erstmals an ein deutsches Stadttheater. In Dortmund wird die Produktion mit Antonia Kalinowski, Mark Seibert, Bettina Mönch und weiteren Darsteller:innen auf die Opernbühne gebracht.

Expert:innen der Kulturellen Bildung haben sich im Dortmunder Rathaus auf eine gemeinsame Vision verständigt: Kulturelle Bildung wird als Raum verstanden, den Kinder und Jugendliche aktiv mitgestalten, in dem sie Kreativität entfalten, Selbstwirksamkeit erfahren und zur lebendigen Stadtentwicklung beitragen. In Dortmund wirken über 70 Kultureinrichtungen und zahlreiche freie Kulturschaffende in diesem Feld. Für die kommenden drei Jahre wurden gemeinsame Arbeitsschwerpunkte festgelegt, darunter die Weiterentwicklung von Kultur und Bildung, der Aufbau stabiler Kooperationen zwischen Kultur, Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen und freier Szene, die Stärkung von Stadtteilnetzwerken, der Ausbau partizipativer Formate sowie der Abbau von Zugangsbarrieren. Eine fachbereichsübergreifende Koordinierungsgruppe soll die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten sichern. Kulturelle Bildung wird dabei als zentraler Bestandteil einer vernetzten Bildungslandschaft verstanden, die chancengerechte und partizipative Angebote für Kinder und Jugendliche ermöglicht. Kunst wird als sozialer Prozess beschrieben, der Interaktion, Abstimmung und gemeinsames Handeln fördert. Als nächster Schritt ist im Frühjahr eine Ideenwerkstatt mit Beteiligung von Kindern und Jugendlichen geplant. Dortmund blickt auf vielfache Auszeichnungen für seine Konzepte der Kulturellen Bildung zurück und hat zahlreiche Maßnahmen etabliert, darunter freien Eintritt für junge Menschen, Bildungspartnerschaften, die uzwei im Dortmunder U sowie die erfolgreiche Umsetzung verschiedener Landes- und Bundesprogramme. Ziel all dieser Aktivitäten ist es, Selbstwirksamkeit, Empathie, kritisches Denken, Mitbestimmung und Chancengleichheit durch kulturelle Bildung zu fördern.
Das Bild zeigt Sandra Fitzen, Dr. Anja Jungermann (beide Regionales Bildungsbüro), Hendrikje Spengler, Leiterin Kulturbüro, Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie, Susanne Henning (Kulturbüro), Mirjam Gaffran (Leitung uzwei), Andrea Dennissen (FABIDO) und Niclas Meier (Jugendamt, v.l.).

Ralph Ruthe, Deutschlands erfolgreichster Cartoonist, kommt mit seiner neuen Live-Show „RUTHE LIVE – SHIT HAPPENS – DIE (NEUE) SHOW“ am 22. Januar 2026, ins Dortmunder FZW. Beginn ist um 20.00 Uhr. In der Show verbindet Ruthe Witzbilder, Animationsfilme, Lesung und Musik zu einer Live-Cartoon-Comedy-Show und präsentiert sowohl Highlights aus seinem bekannten Humor- und Figuren-Universum als auch neues Material. Inhaltlich reicht das Spektrum von Alltagsbeobachtungen bis zu großen politischen Zusammenhängen. Gezeigt werden unter anderem Weltpremieren neuer Folgen der Erfolgsserien „Flossen“, „HNO-WG“, „Biber und Baum“ sowie der „Werbeparodien“. Ruthe ist bekannt dafür, alltäglichen Irrsinn pointiert und komisch darzustellen und veröffentlicht seit vielen Jahren kontinuierlich neues Material, was sich auch in den Verkaufszahlen seiner Bestseller widerspiegelt. Millionen Pendler:innen kennen seine Cartoons aus U-Bahn-Screens, aus dem Fernsehen und von Social Media, wo ihm rund vier Millionen Fans folgen. Nach längerer Zeit ist Ruthe ab 2026 wieder live auf der Bühne zu erleben. Besucher:innen, die sich anstellen, erhalten zudem eine persönlich gefertigte und signierte Zeichnung. Weitere Termine der Tour führen ihn nach Essen, Münster, Osnabrück und Soest. Tickets sind online und im Vorverkauf erhältlich.

Der Dortmunder Schubert-Chor feierte sein 125-jähriges Bestehen mit einem festlichen Konzert in der voll besetzten Pauluskirche, das musikalische Vielfalt, künstlerische Qualität und spürbare Emotion vereinte. Das Programm reichte von Franz Schubert und Anton Bruckner über Camille Saint-Saëns bis hin zu moderner Chormusik von John Rutter, George Arthur und Ēriks Ešenvalds. Den Auftakt bildete Bruckners Weihnachtsmotette „Seht seinen Stern, wie er leuchtet“ für Chor, Orgel und drei Posaunen, gefolgt von modernen, teils a cappella gespielten Werken von Arthur und Ešenvalds, die eine sphärische Atmosphäre schufen. Weitgehend festlich-konzertant erklangen die Weihnachtskompositionen von Rutter und Saint-Saëns gemeinsam mit dem professionellen Streichorchester Ghiribizzo, bevor der Abend traditionell mit „Stille Nacht“ in der Originalfassung von Franz Gruber und dem gemeinsamen „O du fröhliche“ endete. Für die Begleitung sorgten Konzertorganist Daniel Tappe und drei junge Preisträger des Posaunenwettbewerbs der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Unter der Leitung von Katherine Seiss präsentierte sich der Chor traditionsbewusst und zugleich zukunftsorientiert, ihr modernes Konzept und Engagement wurden deutlich spürbar. Das Publikum belohnte die Darbietung mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations.

Der Künstler TREAM beendete seine „Brotzeittour 2025“ mit einem ausverkauften Konzert in der Westfalenhalle Dortmund, bei dem 12.000 Fans seine Bühnenshow mit Hits wie „Lebenslang“ und „Herz macht Bamm“ erlebten. Unterstützt von einem elfköpfigen Live-Ensemble aus Bläsern und Gitarrist:innen präsentierte TREAM neue Live-Arrangements, in denen jeder Song seine eigene Dynamik erhielt. Für den erfolgreichen Tourabschluss wurde der Künstler mit dem Sold Out Award ausgezeichnet. Die Westfalenhalle bot den passenden Rahmen für das Finale einer Tour durch große Arenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. TREAM hat sich als Schlagerrapper etabliert, schreibt, arrangiert und produziert seine Musik sowie Bühnenshows nahezu vollständig selbst und überzeugte beim Tourfinale durch besondere Energie und Nähe zum Publikum.

Am 20. Februar 2026 um 20:00 Uhr präsentiert Cate Evens in der Pauluskirche Dortmund eine Hommage an Édith Piaf. Die Musicaldarstellerin entführt das Publikum mit ihrer markanten, berührenden Stimme und begleitet von Markus Schröder am Piano in das pulsierende Paris der 1950er-Jahre. Sie interpretiert die legendären Chansons der Grande Dame des französischen Chansons und zeichnet zugleich mit Humor das dramatische Leben Piafs nach. Ergänzt wird das Programm durch Lieder von Piafs Weggefährten und Zeitgenoss:innen. Die Veranstaltung verspricht einen Abend voller Leidenschaft, tragischer Liebe und intensiver Energie. Tickets sind für 19,80 Euro erhältlich.

Zum Jahresbeginn 2026 haben Regina Krian-Schmidtke und Erich Krian dem Museum Ostwall vier Kunstwerke geschenkt, nachträglich zum 75. Geburtstag des Hauses. Erich Krian ist Künstler und ehemaliger Galerist, gemeinsam mit seiner Frau ist er leidenschaftliche:r Kunstsammler:in. In Abstimmung mit Museumsdirektorin Regina Selter und der Sammlungsleiterin Dr. Nicole Grothe wurden die Werke gezielt ausgewählt, um den bestehenden Sammlungsbestand sinnvoll zu ergänzen. Neu in der Sammlung sind eine unbetitelte Stahlskulptur von Gerlinde Beck (1963), das Gemälde „eben still“ von Isa Dahl (2012), ein unbetitelter Frauenakt von Sigrid Redhardt (2003) sowie das Cutout-Wandobjekt „Head“ der US-amerikanischen Künstlerin Judy Glantzmann (1985). Museumsdirektorin Selter betont, dass die Schenkung dazu beiträgt, die Sammlung zu diversifizieren und die Werke von Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts stärker sichtbar zu machen.
Das Bild zeigt v.l.: Erich Krian, Dr. Nicole Grothe (Sammlungsleiterin MO), Regina Krian.Schmitdke.

Die Künstlerin Sarah Hakenberg präsentiert, am 17.Januar 2026, ihr aktuelles Programm „Mut zur Tücke“ im Fritz-Henßler-Haus Dortmund. Hakenberg kombiniert Musik und Kabarett zu Musikkabarett und überzeugt mit Charme, scharfer Zunge und mitreißenden Songs. Die mit dem „Deutschen Kabarettpreis“ ausgezeichnete Liedermacherin präsentiert neue Schmählieder, raffinierte Protestsongs und Ohrwürmer, in denen sie Themen wie hilflose Traditionalist:innen, tugendhafte Rammstein-Fans, ratlose AfD-Wähler:innen und moralisch korrekte Konsument:innen aufgreift. Auf der Bühne spielt sie Klavier, Ukulele und erzählt zugleich von inneren Abgründen und dem Wirrwarr der Außenwelt. Ihr Programm bietet einen Abend voller intelligenter Bosheiten, fröhlichem Charme und unwiderstehlicher Dreistigkeit, der das Publikum unterhält und die Welt ein Stück weit erträglicher macht.

Der Dortmunder Steampunk-Stammtisch lädt am 16. Januar, um 19 Uhr ins Haus Schulte-Witten an der Wittener Straße 3 ein, der Eintritt ist frei. Unter dem Titel „Zwischen Seiten – zwischen Zeiten“ trifft sich die Steampunk-Community in historischem Ambiente, um sich dem Thema „Gut behütet!“ zu widmen. Im Mittelpunkt stehen Kopfbedeckungen als eines der wichtigsten Accessoires im Steampunk. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an neugierige Einsteiger:innen als auch an erfahrene Zeitreisende der Szene. Der Abend beginnt mit einer kurzen Lesung, die die enge Verbindung zwischen Steampunk und Literatur aufzeigt. Anschließend stehen Austausch, Kennenlernen, Fragen und gemeinsames Tüfteln im Fokus. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre liebsten Hüte für eine kleine Ausstellung mitzubringen und sich über Materialien, Techniken und kreative Ideen auszutauschen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und per E-Mail an schultewittenhaus@stadtdo.de möglich.

Mit Schwung geht’s weiter in Dortmunder Tanztheater Cordula Nolte. Am 17.01.2026 um 19 Uhr ist auf der Studiobühne Paulinenstraße 2 im Unionviertel nochmal das brisant gesellschaftskritische Stück „richtigfalsch – Tanzbilder einer wirren Welt“ zu sehen. Eine weitere, dann allerletzte Vorstellung folgt im Februar am 14. Februar 2026. KARTEN+INFO: https://www.tanztheater-cordula-nolte.de/karten oder Tel. 0231 147916 EINTRITT: 15 € p.P. (freie Platzwahl)

Die Inszenierung „Ausnahmezustand“ von Regisseurin Madita Scülfort feiert, am 14. Januar 2026, am Schauspiel Dortmund Premiere. Das Stück von Christina Ketterig behandelt das Engagement junger Menschen in Zeiten von Klimakrise, Umweltprotesten und gesellschaftlichen Herausforderungen. Im Zentrum steht ein Protagonist, der sich einer Demonstration anschließt, vegan lebt und Proteste organisiert, dabei jedoch zunehmend die Widersprüche zwischen persönlichen Idealen und Alltag erkennt. Gemeinsam mit Gleichgesinnten wird deutlich, dass Worte allein nicht genügen und radikales Handeln notwendig ist, um Wirkung zu erzielen. „Ausnahmezustand“ wird mobil direkt in Schulen gespielt, interaktiv erlebt und theaterpädagogisch nachbereitet, geeignet für Schüler:innen ab Klasse 9, mit einer Dauer von 90 Minuten. Madita Scülfort, geboren 1998 in Waldbröl, ist seit 2024 Regieassistentin am Schauspiel Dortmund und realisiert hier ihre erste eigene Inszenierung am Haus. Für die Ausstattung zeichnet Slynrya Kongyoo verantwortlich, den Protagonisten spielt Ensemblemitglied Roberto Romeo, begleitet wird das Stück von Theatervermittlerin Sarah Jasinszczak. Die Premiere findet um 11 Uhr im Institut des Schauspiel Dortmund statt, weitere Termine und Buchungen sind über junges-schauspiel@theaterdo.de möglich.

René Frauenkron veröffentlicht mit seinem neuen Buch eine persönliche Sammlung von Geschichten über das Aufwachsen im Ruhrgebiet. Er erzählt vom Leben im Dortmunder Norden, in Lütgendortmund und später in Bochum-Laer und schildert Alltagserfahrungen der 1960er- und 1970er-Jahre. Beschrieben wird eine Zeit ohne Handy und Internet, geprägt von Straßenkindheit, Schule, Kirche, Kino, Nachbarschaft und vielen prägenden Momenten. Im Mittelpunkt stehen kleine, alltägliche Geschichten wie Ferienfahrten, Schulhofsituationen, Familienleben und Begegnungen mit Nachbar:innen, Lehrer:innen und Freund:innen, die im Ruhrgebiet verortet sind und zugleich für viele Leser:innen wiedererkennbar bleiben. Das Buch versteht sich nicht als nostalgischer Rückblick, sondern als ehrliche, direkte und mit Humor erzählte Erinnerung an eine Kindheit und Jugend, die von Nähe, Regeln, Freiheiten und dem besonderen Lebensgefühl des Ruhrgebiets geprägt war. Das Buch ist ab sofort über Amazon erhältlich. René Frauenkron lebt als Unternehmer im Ruhrgebiet und verarbeitet in seinem Werk eigene Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend zwischen Dortmund und Bochum.