Die FreiwilligenAgentur Dortmund blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück

Beratung, Projekte und Anerkennung prägten die Arbeit im Ehrenamt

Gruppe von Menschen hält die Hände Zusammen
Das Jahr 2025 war für die FreiwilligenAgentur Dortmund ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr. Symbolfoto: depositphotos.com

Die FreiwilligenAgentur Dortmund zieht eine positive Bilanz für das Jahr 2025. Mit zahlreichen Beratungen, neuen Projekten und Fördermaßnahmen wurde das Ehrenamt weiter gestärkt. Besondere Schwerpunkte lagen auf der Unterstützung von Organisationen, der Ansprache neuer Zielgruppen und der Anerkennung freiwilligen Engagements. Auch neue Kooperationsformate fanden großen Zuspruch.

Beratung von Interessierten als Herzstück der Arbeit

Die Beratung von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, blieb auch 2025 eine zentrale Aufgabe der FreiwilligenAgentur Dortmund. Insgesamt wurden weit über 550 Beratungen durchgeführt, um Interessierten den Zugang zu passenden Engagementmöglichkeiten zu erleichtern.

Bild zeigt Karola Jaschewski, Leiterin der Freiwilligenagentur
Karola Jaschewski ist die Leiterin der Freiwilligenagentur. H. Sommer für Nordstadtblogger

Besonders erfreulich war der Anstieg der Anfragen von Organisationen, die bisher nicht oder weniger systematisch mit Ehrenamtlichen gearbeitet haben. Ab Januar wurden auch Beratungen für Menschen im Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand angeboten.

„Dieser Phase ist eine besondere Zeit, die viele Menschen mit Vorfreude erwarten. Es ist aber auch entscheidend, frühzeitig darüber nachzudenken, wie man sie gestalten möchte“, erklärt Karola Jaschewski Geschäftsführung der FreiwilligenAgentur. In Zeiten des Babyboomer-Generationswechsels, stellt sich häufig die Frage, wie die neu gewonnene Freizeit sinnvoll gestaltet werden kann. Freiwilliges Engagement kann in dieser Lebensphase ein Baustein darstellen.

Stärkung des Ehrenamts durch Jugendprojekt und Förderfonds

Das Jugendprojekt „Heldenpass“ wurde im Rahmen einer Beteiligungsaktion zur „Ehrensache“. Das Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen wurde in Zusammenarbeit mit dem Anna-Zillken-Berufskolleg umgesetzt. Jugendlichen bekamen so die Möglichkeit in verschiedene Engagementbereiche hineinzuschnuppern und erste Erfahrungen im Ehrenamt zu sammeln. Das Projekt weckte nicht nur Begeisterung, sondern förderte auch langfristiges Interesse an freiwilligem Engagement.

Ein wichtiger Meilenstein war die Vergabe des Förderfonds in Höhe von 70.000 Euro. Der Fonds besteht seit 2019 und ermöglicht es soziale, gemeinnützige Organisationen in Dortmund bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Der Zuwachs der Anträge im Jahr 2025 um über 170 Prozent zeigt die wachsende Bedeutung dieses Fördermodells.

„Die Anträge haben in diesem Jahr enorm stark zugenommen, was die Bearbeitung vor neue Herausforderungen stellte. Dennoch ist es gelungen, die Mittel effektiv an gemeinnützige Organisationen zu verteilen“, sagt Iris Wolniewicz von der FreiwilligenAgentur Dortmund.

Würdigungen des Engagements und erfolgreicher Tatendrangtag 2025

Die Anerkennung freiwilligen Engagements war auch 2025 ein fester Bestandteil der Arbeit. Insgesamt wurden 75 Ehrenamtsnadeln der FreiwilligenAgentur an besonders engagierte Menschen verliehen. Auch bei den Ehrenamtskarten war ein Anstieg zu verzeichnen. Mehr als 100 neue Karten konnten an verdiente Bürger:innen ausgegeben werden.

Das Team von Tatendrang hält ein Banner und Ballons
Beim ersten Tatendrang-Tag in Dortmund: Die Gründerinnen des Tatendrang e.V. Sophie Hartmann, Claudia Pejas und Graziella Strothmüller (v.l.) Foto: Tatendrang e.V.

Erstmals fand 2025 der Tatendrangtag in Dortmund statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit Tatendrang e. V. umgesetzt. Ziel des Aktionstags ist es, Unternehmen und soziale Organisationen zusammenzubringen und nachhaltiges Unternehmensengagement zu fördern. Über 20 Projekte konnten an diesem Tag realisiert werden.

Die FreiwilligenAgentur Dortmund fungierte dabei als Bindeglied zu den gemeinnützigen Organisationen. Unternehmen und Einrichtungen lernten sich kennen, tauschten sich aus und knüpften neue Partnerschaften.

Aktionen, Unterstützung und Preisverleihung für Ehrenamtliche

In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern organisierte die FreiwilligenAgentur Ehrenamtsspaziergänge. Diese ermöglichen es, an einem Nachmittag mehrere Engagementangebote vor Ort kennenzulernen und mit anderen Freiwilligen ins Gespräch zu kommen.

Bild zeigt v.l. Thomas Ohm, OB Alexander Kalouti, Karola Jaschewski
Thomas Ohm, OB Alexander Kalouti und Karola Jaschewski bei der Preisverleihung Engagement anerkennen (v.l.) H. Sommer für Nordstadtblogger

Ein weiteres Highlight waren kostenfreie Erste-Hilfe-Kurse für Ehrenamtliche. Das Angebot wurde mit großem Interesse angenommen und verdeutlicht die Notwendigkeit, Ehrenamtliche auch in praktischen Bereichen zu unterstützen.

Bei der jährlichen Preisverleihung Engagement anerkennen wurden sechs Projekte, mit dem gemeinsamen Ziel: „Demokratie im Alltag stärken“ ausgezeichnet. Im Mittelpunkt der feierlichen Preisverleihung standen Initiativen, die mit kreativen und mutigen Ideen demokratische Bildung in der Stadt voranbringen. Oberbürgermeister Alexander Kalouti würdigte die Preisträger:innen und betonte die Bedeutung ihres Engagements für Dortmund.

Ein starkes Ehrenamtsjahr mit Zuversicht fortsetzen

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember 2025 fand erstmals auch der Markt der Möglichkeiten statt und stieß auf große Resonanz. Die Veranstaltung bot einen lebendigen Einblick in die bunte Landschaft ehrenamtlichen Wirkens und wie stark die Dortmunder Stadtgesellschaft vom freiwilligen Engagement getragen wird. Als Dankeschön wurden 500 Stutenkerle an Ehrenamtliche verteilt.

Das Jahr 2025 war geprägt von neuen Projekten, wertvollen Kooperationen und dem Engagement vieler Menschen. Die FreiwilligenAgentur Dortmund bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen, Partnerorganisationen und Unterstützern, die diese Arbeit ermöglicht haben. Die FreiwilligenAgentur Dortmund e.V. blickt optimistisch auf das kommende Jahr und möchte das Ehrenamt weiterhin stärken und neue Impulse setzen.

Unterstütze uns auf Steady

Reaktionen

  1. FreiwilligenAgentur Dortmund zieht starke Bilanz 2025: neue Angebote, Rekordförderung und viele Premieren (PM)

    Mehr Beratung denn je, neue Angebote für den Ruhestand, ein Rekord beim Förderfonds und mehrere Premieren: Die FreiwilligenAgentur Dortmund blickt auf ein Jahr voller Neuerungen und starken Engagements zurück.

    Die Beratung bleibt das Herz der FreiwilligenAgentur Dortmund. 2025 nutzten über 550 Menschen dieses Angebot, um ein passendes Ehrenamt zu finden. Auffällig: Immer mehr Organisationen fragten erstmals gezielt nach Unterstützung, weil sie freiwilliges Engagement neu aufbauen oder stärken wollten.

    Neu gestartet war im Januar eine spezielle Beratung für Menschen im Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand. Das Angebot traf einen Nerv – besonders bei der Babyboomer-Generation. „Diese Lebensphase bringt Freiheit, aber auch viele Fragen. Ehrenamt kann dabei eine wertvolle Rolle spielen“, sagt Geschäftsführerin Karola Jaschewski. Die Nachfrage übertraf die Erwartungen deutlich.

    Aber auch Jugendliche engagieren sich: Das Jugendprojekt „Heldenpass“ entwickelte sich 2025 zur Beteiligungsaktion „Ehrensache“. Gemeinsam mit dem Anna-Zillken-Berufskolleg bot das Projekt Jugendlichen einen niedrigschwelligen Einstieg ins Ehrenamt. Viele sammelten hier erstmals praktische Erfahrungen – und blieben dem Engagement treu.

    Förderfonds erreicht neuen Höchststand

    Ein Meilenstein des Jahres: Der Förderfonds der FreiwilligenAgentur vergab 70.000 Euro an soziale und gemeinnützige Organisationen in Dortmund. Seit dem Start 2019 hat sich das Modell fest etabliert – 2025 stieg die Zahl der Anträge um mehr als 170 Prozent. „Die enorme Nachfrage zeigt, wie wichtig dieser Fonds geworden ist. Trotz des starken Zuwachses konnten wir die Mittel gezielt weitergeben“, sagt Iris Wolniewicz von der FreiwilligenAgentur.

    Premiere: Tatendrang-Tag bringt Unternehmen und Ehrenamt zusammen

    Zum ersten Mal fand 2025 der Tatendrang-Tag in Dortmund statt – gemeinsam mit dem Verein Tatendrang. Über 20 Projekte verbanden Unternehmen mit sozialen Organisationen. Im Mittelpunkt standen gemeinsames Anpacken, Austausch und der Start neuer Partnerschaften. Die FreiwilligenAgentur übernahm dabei die Rolle als Brücke zwischen Wirtschaft und Gemeinwohl. Fazit: ein gelungener Auftakt mit Zukunftspotenzial.

    Engagement sichtbar machen und würdigen

    Anerkennung blieb ein zentraler Schwerpunkt. 2025 überreichte die FreiwilligenAgentur 75 Ehrenamtsnadeln an besonders engagierte Menschen aus Dortmund. Auch die Ehrenamtskarte gewann weiter an Bedeutung: Über 100 neue Karten gingen an Menschen, die sich dauerhaft für die Stadt einsetzen.

    Bei der Preisverleihung „Engagement anerkennen“ zeichnete die Agentur sechs Projekte aus, die Demokratie im Alltag stärken. Oberbürgermeister Alexander Kalouti würdigte das Engagement und unterstrich dessen Bedeutung für Dortmund.

    Weitere Angebote: nah, praktisch, vernetzend

    Ehrenamtsspaziergänge boten die Chance, an einem Nachmittag mehrere Einsatzorte kennenzulernen und mit anderen Engagierten ins Gespräch zu kommen. Großen Zuspruch fanden auch kostenfreie Erste-Hilfe-Kurse für Ehrenamtliche – ein Angebot, das Sicherheit gibt und den Alltag im Engagement erleichtert.

    Erstmalig: Markt der Möglichkeiten zum Tag des Ehrenamts

    Zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember lud die FreiwilligenAgentur erstmals zum „Markt der Möglichkeiten“ ein und zeigte dabei die Vielfalt des Engagements in der Stadt. Als sichtbares Dankeschön verteilte die Agentur 500 Stutenkerle an Ehrenamtliche – eine kleine Geste mit großer Wirkung.

    Die FreiwilligenAgentur Dortmund bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen, Partnerinnen, Partnern und Unterstützenden. 2025 stand für neue Ideen, starke Kooperationen und viel Tatkraft. Mit diesem Rückenwind geht die Agentur gestärkt in 2026 – und setzt auf viele weitere Impulse für das Ehrenamt in Dortmund.

Reaktion schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert