Nordstadtblogger

Beim „Songabend“ in der Dreifaltigkeitskirche trafen Fußball, Bier und Glühwein auf gemütliche Unplugged-Musik

In der Dreifaltigkeitskirche in der Nordstadt fand „Songabend“ von Matthias „Kasche“ Kartner statt. Fotos: Lisa König

Von Lisa König

In der Dreifaltigkeitskirche in der Nordstadt fand jetzt ein eher unübliches Event statt: Unter dem Motto „Songabend“ versammelte Matthias „Kasche“ Kartner eine Handvoll Musiker um sich und spielte in der bunt beleuchteten Kirche einen Mix aus Coverhits und eigenen Liedern. Schon mal ungewöhnlich für eine Kirche: Lautes Geklatsche und Gegröle. Das kam bereits in den ersten Minuten des Konzertes auf, nach den Worten: „Wir begrüßen die Fans des Tabellenführers“.

Kasche: „Wir hoffen, dass euch die Musik zu Herzen geht und euch berührt“

Als Gründungskirche des BVB  steht die Dreifaltigkeitskirche ganz offen hinter dem Fußball. Das Motto „Kirche. Fußball. Gottesvertrauen“ ist auf vielen Tafeln in dem alten Gebäude zu lesen. Die ausgelassene Stimmung bekam einen kleinen Dämpfer, als der Veranstalter kleinlaut verkündete, dass der Glühwein leider schon leer sei. Dabei habe er extra den Rewe nebenan leer gekauft. Doch Bier und weitere Getränke trugen wieder zur allgemeinen Ausgelassenheit bei.

Trotzdem hatte das Konzert mehr zum Ziel, als nur ausgelassen zu feiern. Zu Beginn hörte man nur eine Mundharmonika. Matthias „Kasche“ Kartner ging langsam durch den Gang auf die Bühne zu. „Wir hoffen, dass euch die Musik zu Herzen geht und euch berührt“, verkündet er dann. „Ich möchte, dass ihr mit mir singt, kuschelt, hier ist fast alles erlaubt!“ Mit Liedern wie „Until the end“, „Für Dich reserviert“ und „Angels“ lag der Schwerpunkt eindeutig auf einem gemütlichen Abend.

Kasche: „Wie ihr schon gehört habt, wird es heute auch ein bisschen Musik vom Band geben. Die Stimmen sind aber natürlich live und vieles spielen wir auch unplugged.“ Begleitet wurden die Sänger dabei von Daniel Terre an der Gitarre und Stefan Mann am Bass.

Die Hymne „You’ll never walk alone“ sorgte für ein emotionales Finale

Ein besonderes Highlight dürfte der Abend vorallem für eine Person gewesen sein. „Mich hat vor einigen Tagen eine Nachricht erreicht“, beginnt Kasche. „Sie fing an mit: Kannst du mir einen großen Gefallen tun? Und das können wir!“

Denn ein gewisser „Till“ hat an dem Abend seinen Geburtstag gefeiert. Und ihm zu Ehren hat die ganze Kirche ein Ständchen gesungen. Außerdem sang Kasche mit seiner Tochter zusammen eines seiner eigenen Lieder zu Tills Ehren.

Zu den Musikern an Kasches Seite gehörte der Sänger Jeff Good. Ursprünglich kommt er aus Wales, lebt mittlerweile aber schon seit vielen Jahren in Dortmund. Er wurde begleitet von dem Gitarristen „Thorsten“, mit dem er vor kurzem ein neues unplugged Projekt gestartet hat. Mit Liedern wie „perfect“ von Ed Sheeran oder „Let it go“ gaben die zwei dem Abend einen ruhigen und besinnlichen Part.

Außerdem mit dabei war Kasches Bruder Kai Kartner. Früher selbst aus Dortmund kommt er gerne in seine Heimat zurück. „Dann singe ich auch meistens Songs, die ich zu Beginn meiner Karriere gesungen habe. So mit 12 oder 13“, verkündete er. Es folgten weltbekannte Hits wie „Purple rain“ oder „The Power Of Love“. Für das Finale kamen nochmal alle Musiker auf der Bühne zusammen. Zu den Klängen von „You’ll never walk alone“ schunkelten die Reihen und die treuen BVB Fans hissten ihre Schals. Die Einnahmen dienen der Unterstützung der Dreifaltigkeitskirche und dem Verein Kinderlachen e.V..

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Ein Gedanke zu “Beim „Songabend“ in der Dreifaltigkeitskirche trafen Fußball, Bier und Glühwein auf gemütliche Unplugged-Musik

  1. Matthias Kartner

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    der Bericht ist großartig! Ein großes Lob an Lisa König! Sie hat es geschafft, den Lesern einen Eindruck zu vermitteln, als ob man live dabei gewesen wäre. Bravo, vielen Dank und weiter so 😉 !
    Mit herzlichen Grüßen
    Matthias ‚Kasche‘ Kartner

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