Anmeldezahlen: Fast 6.000 Kinder starten im September in Dortmund in ihr erstes Schuljahr

Die Grundschulen bereiten sich auf das Schuljahr 2026/27 vor

Fast 6.000 Schüler:innen haben bereits einen Schulplatz für das kommende Schuljahr Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Die Anmeldezahlen an Dortmunder Grundschulen bleiben stabil. Im September werden voraussichtlich 5.935 Kinder eingeschult. Im vergangenen Jahr waren es 6.042 Kinder. Die  Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt hat die Zahlen dem Verwaltungsvorstand mitgeteilt.

Genügend Anmeldungen an neuer Grundschule in Hombruch

Der überwiegende Teil aller Kinder hat einen Platz an ihrer Wunsch-Grundschule erhalten. 280 Kinder haben ein alternatives Angebot in der Nähe ihres Wohnortes erhalten – das entspricht etwa 4,7 Prozent aller Erstklässlerinnen und Erstklässler. Die Zahlen hierzu sind rückläufig. Im vergangenen Jahr waren es noch 5,3 Prozent der Kinder, deren Erstwunsch nicht erfüllt werden konnte.

Portrait der Politikerin
Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt berichtet von den Schulkinder-Anmeldungen im Verwaltungsvorstand der Stadt. Foto: Anja Cord für Nordstadtblogger.de

Erfreulich sei auch, dass sich genügend Kinder für die neue Langeloh-Grundschule in Hombruch angemeldet hätten. Der Rat der Stadt hatte die Einrichtung der Langeloh-Grundschule bereits beschlossen, sofern sich mindestens 50 Erstklässler:innen für das kommende Schuljahr anmelden. Tatsächlich waren es 52 Kinder.

Bisher war die Langeloh-Grundschule ein Teilstandort der Harkort-Grundschule. Durch die ausreichend vielen Anmeldungen wird die Langeloh-Grundschule nun eigenständig und aus dem Verbund mit der Harkort-Grundschule herausgelöst, berichtet Nienaber-Willaredt.

243 Eingangsklassen werden gebildet – darunter zusätzliche Klassen

Insgesamt starten im September 243 Eingangsklassen in den Schulunterricht. An sieben stark nachgefragten Schulstandorten, an denen es räumlich möglich ist, werden zusätzliche Eingangsklassen eingerichtet.

Stundenplan an der Tafel einer Grundschule
Ab dem neuen Schuljahr haben die Erstklässler:innen einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Foto: Alexander Völkel für nordstadtblogger.de

Dazu gehören die Fichte-Grundschule in Brackel, die Brechtener Grundschule in Eving, die Jungferntal-Grundschule in Huckarde, die Hohwart-Grundschule im Stadtbezirk Innenstadt-Ost, die Albrecht-Brinkmann-Grundschule im Stadtbezirk Innenstadt-Nord, die Schragmüller-Grundschule in Mengede sowie die Brukterer Grundschule in Scharnhorst.

Eine besondere Herausforderung bleibt die Situation in der Nordstadt: 55 Schulanfänger:innen sind dort bislang noch nicht angemeldet und haben keinen Schulplatz.

Geplant ist, diese Kinder mit Bussen zu Schulstandorten außerhalb der Nordstadt zu bringen. Zur Verfügung stehen Plätze an der Jungferntal-Grundschule, der Gilden-Europa-Grundschule (beide Huckarde) oder der Hohwart-Grundschule (Innenstadt-Ost).

Anzahl der Klassen wird laufend an Situation der Grundschüler:innen angepasst

Um auch in Zukunft ausreichend viele Schulplätze bieten zu können, hat die Stadt bereits im Dezember 2023 die Anzahl an Schulklassen an drei Grundschulen in drei Stadtbezirken um vier Schulzüge erhöht. Außerdem entsteht eine neue Grundschule an der Burgholzstraße im Stadtbezirk Innenstadt-Nord. Die zum Schuljahr 2025/26 neu errichtete Grundschule „Schule am Blücherpark“ wird nach Fertigstellung dort einziehen – voraussichtlich im Schuljahr 2027/28 – und dann um zwei Schulzüge erweitert. So lange sitzt sie noch am Schulstandort Gneisenaustraße.

Es ist ein echtes Vorzeigegebäude, welches die Stadt ämterübergreifend in Eigenregie nach der eigenen Schulbaurichtlinie geplant hat: Die Grundschüler:innen lernen nun in modernen und technisch gut ausgestatteten Klassenräumen. 
In der Nordstadt werden weitere Grundschulen gebaut oder bestehende Gebäude erweitert. Foto: Alexander Völkel für nordstadtblogger.de

Ob und wo weitere zusätzliche Angebote geschaffen werden müssen, prüft die Schulentwicklungsplanung im Einklang mit den Geburtenzahlen fortlaufend. „Die Schulentwicklungsplanung bringen wir im Prinzip monatlich auf den neuesten Stand“, erklärt Nienaber-Willaredt und weist auf die dynamischen Zahlen von Grundschulkindern hin.

Bis zum Beginn des kommenden Schuljahres werden sich die Anmeldezahlen noch verändern, so Nienaber-Willaredt. Klar ist aber schon: Auch wenn mehr als 5.935 Schülerinnen und Schüler eingeschult werden, gibt es ausreichend Plätze. Die genauen Zahlen stehen erst mit der Schulstatistik 2026/27 fest. Sie wird zum 15. Oktober 2026 veröffentlicht.


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