
Die Mitgliederversammlung des BSW-Kreisverbandes Dortmund hat einen neuen Kreisvorstand gewählt. Nach einem Jahr Aufbauarbeit ist das BSW Dortmund auf gut 100 Mitglieder gewachsen – entsprechend zahlreich waren auch die Neumitglieder, die der bisherige Kreisvorsitzende Dr. Lars Benedix zur Neuwahl begrüßen konnte.
Dr. Peter Döring löst Lars Benedix an der Spitze ab
An der Spitze des Kreisverbandes gibt es einen Wechsel: Dr. Peter Döring wurde zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt und übernimmt das Amt von Dr. Lars Benedix, der den Verband bislang geführt hatte. Als Stellvertreter wurde Rosario Frustace gewählt, Michael Fischer übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Als Beisitzer komplettieren Siam Borjini, Lukas Kobosch, Michael Gründel und Ryan Woolston den neuen Vorstand.
Der Kreisverband bedankte sich ausdrücklich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern – also auch bei Benedix selbst – für ihr Engagement und ihren ehrenamtlichen Einsatz: Sie hätten in den vergangenen Monaten maßgeblich zum Aufbau des Kreisverbands beigetragen und wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung geschaffen.
Vier Direktkandidat*innen für die Landtagswahlkreise Dortmund I–IV

Das BSW Dortmund will bei der Landtagswahl Ende April 2027 mit eigenen Direktkandidat*innen antreten. In den Landtagswahlkreisen Dortmund I bis IV treten dafür das BSW-Ratsmitglied Thomas Zweier, Michael Gründel (Bezirksvertretung Innenstadt-Nord), Dr. Lars Benedix (Bezirksvertretung Lütgendortmund) und Ratsmitglied Ulrike Behrendt an. Benedix bleibt dem BSW damit trotz des Rückzugs vom Kreisvorsitz als Direktkandidat erhalten.
Das BSW will sich bei der Landtagswahl in NRW als politische Kraft etablieren, die nach eigenem Anspruch Lösungen für die drängenden Herausforderungen der Zeit bietet und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger konsequent vertritt.
Soziale Gerechtigkeit als programmatischer Schwerpunkt
Im Zentrum des ersten Entwurfs für das Landtagswahlprogramm stehen die vier programmatischen Säulen des BSW: Frieden, Freiheit, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft. Der Entwurf soll bis zum Landesparteitag im November basisnah weiterentwickelt und dort verabschiedet werden. Besonderes Gewicht soll dabei auf dem Thema soziale Gerechtigkeit liegen: NRW weist mit über 18 Prozent die höchste Armutsquote aller Flächenländer in der Bundesrepublik auf, im Ruhrgebiet lebt jedes vierte Kind in Armut.

