
Ein Ladenlokal am Friedensplatz ist nach mehreren Jahren Leerstand wieder vermietet. Mit Unterstützung des Anmietungs-Fonds des Citymanagements eröffnet dort in der ersten Julihälfte das „Café am Friedensplatz“. Es schließt die Lücke zwischen zwei bestehenden Gastronomiebetrieben.
Anmietungs-Fonds erleichtert den Start
Die rund 180 Quadratmeter große Fläche war zuletzt mehrere Jahre ungenutzt. Nach Angaben des Betreibers sollen dort künftig Kaffeespezialitäten und Backwaren angeboten werden. Geplant ist außerdem eine Außengastronomie. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 21 Uhr vorgesehen.
Die Eröffnung wird über den Anmietungs-Fonds des Citymanagements unterstützt. Das Fördermodell soll dazu beitragen, leerstehende Ladenlokale in der Innenstadt wieder zu beleben. Eigentümer vermieten ihre Flächen dabei zunächst zu einer reduzierten Miete an die Stadt. Diese gibt sie vergünstigt an neue Mieterinnen und Mieter weiter. Die Differenz finanziert das Land Nordrhein-Westfalen über das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“.
Förderprogramm läuft Ende 2027 aus
„Mit dem neuen Angebot ist die Gastrozeile am Friedensplatz endlich wieder komplett und um ein Café bereichert“, sagt Citymanager Tilmann Insinger. Er sieht darin einen Beitrag, den Platz auch tagsüber stärker zu beleben. Auch der Eigentümer der Immobilie unterstützt den Start des Cafés mit einer zeitlich befristeten Mietreduzierung. Zusätzlich nutzte das Unternehmen die Umbauförderung aus dem Anmietungs-Fonds, um die Räume für die neue Nutzung herzurichten.
Nach Angaben des Citymanagements können sich weiterhin Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Interessierte mit Nutzungsideen für leerstehende Ladenlokale bewerben. Neue Förderungen sind noch bis zum Auslaufen des Landesprogramms Ende 2027 möglich. Weitere Informationen gibt es unter dortmund.de/citymanagement.
Mehr dazu auf Nordstadtblogger:
Neues Citymanagement bietet finanzielle Anreize zur Belebung der Dortmunder Innenstadt
Ab sofort in der City: ein Secondhand-Kaufhaus, eine Schneiderei und der Migrantinnenverein
Ein neuer Cityfonds soll private Initiativen künftig mit bis zu 90.000 Euro im Jahr fördern

