Hildegard Micha liest aus ihrem Buch „Gleichstellung als Lebensaufgabe“

Autobiographische Geschichte über Geschlechterforschung

Professorin Hildegard Macha im Porträt
In ihrer Erzählung nimmt Hildegard Macha die Lesenden mit auf eine persönliche Reise durch ein Leben voller Höhen und Tiefen.

Hildegard Macha blickt in ihrem Buch Gleichstellung als Lebensaufgabe gleichsam auf ihr Leben und ihre Karriere zurück. Die Volkshochschule Dortmund (VHS) lädt am Donnerstag (12. März) um 17:45 Uhr zu einer Lesung über die autobiographische Geschichte der Geschlechterforschung ein.

Autobiographische Schilderung über Wissenschaft und Trauma

Die emeritierte Professorin für Pädagogik und Erwachsenenbildung der Universität Augsburg verwebt ihre persönliche Geschichte mit ihrem 50 Jahre langen Wirken in der Wissenschaft. Macha hat die Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft als Forscherin entscheidend mitgeprägt. Zudem gestaltete sie als langjährige Dekanin und Frauenbeauftragte das Arbeitsleben ihrer Fakultät und Universität.

In ihrer Autobiographie schildert die heute 80-Jährige ihren Weg in und durch die Wissenschaft. Sie erzählt von Prägungen, Brüchen und Erfolgen, ohne dem Schmerz des Missbrauchs in ihrer Kindheit die Macht über ihre Lebensgeschichte zu geben.

Lesung findet online und in der Volkshochschule Dortmund statt

Stattdessen zeigt sie, wie sich Mut, Bildung und Gleichstellung zu einer starken Biografie verweben. „Das Buch bietet tiefe Einblicke in die gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte und wirft ein Schlaglicht auf die Bedeutung von Bildung und Empowerment für Frauen“, heißt es in einer Mitteilung der Universität Augsburg.

Die Lesung ist eine hybride Veranstaltung und kostenfrei. Sie findet in der VHS statt und kann gleichzeitig online angeschaut werden. Kooperationspartner der Lesung sind das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund, die VHS und der Förderverein der Stiftung aufmüpfige Frauen. Eine Anmeldung ist unter vhs.dortmund.de/Hildegard-Macha möglich.


Anm.d.Red.: Haben Sie bis zum Ende gelesen? Nur zur Info: Die Nordstadtblogger arbeiten ehrenamtlich. Wir machen das gern, aber wir freuen uns auch über Unterstützung!

Unterstütze uns auf Steady

Reaktion schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert