Die „Maker Faire Ruhr 2026“ bringt Roboter und Tüftelprojekte in die DASA Arbeitswelt Ausstellung

Neunte Auflage des Kreativ-Festivals am 14. und 15. März in Dortmund

Menschen verschiedenen Alters beim basteln
An vielen Stellen der Maker Faire Ruhr in der DASA Arbeitswelt Ausstellung gibt es Mitmach-Angebote für Groß und Klein. Foto: Andreas Wahlbrink

Ein 4,50 Meter großer Roboter, der Schlagzeug spielt, rund 70 Projekte und zahlreiche Mitmach-Aktionen: Am 14. und 15. März 2026 verwandelt sich die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund in ein buntes Kreativlabor. Die „Maker Faire Ruhr“ bringt zum neunten Mal Tüftler:innen, Erfinder:innen und Technikbegeisterte zusammen.

Zwischen Hightech, Handwerk und Herzblut

Von leuchtenden Roboter-Tierchen über selbstgebaute Raketen bis hin zu Fotografien mit Silber und Licht wie anno 1851 reicht die Bandbreite der diesjährigen „Maker Faire Ruhr 2026“ in der DASA Arbeitswelt Ausstellung.

Auch nostalgische Zeitmesser mit Dampfantrieb und ein mobiles Papiertheater mit skurrilen Steampunk-Figuren gibt es zu entdecken. Bei der „Onelovemachineband“ wird Metal ganz wörtlich genommen – hier musizieren Maschinen.

Besonders berührend ist ein Projekt, das Hospiz-Arbeit und Maker-Kultur zusammenbringt und sich dem „wahren Leben“ widmet. Das skurrile Bastelprojekt mit den leuchtenden Katzenohren sammelt für die Kinder-Krebshilfe.

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht

An vielen der fast 70 Stände können Besucher:innen selbst Hand anlegen und eigene Erfahrungen sammeln. Workshops und Aktionen laden dazu ein, Technik auszuprobieren und Hintergründe zu verstehen.

Blick in die Veranstaltung
Auch Wissens-Shows zu Naturgesetzen hinter alltäglichen Phänomenen gibt es. Foto: Andreas Wahlbrink

Die Veranstalter betonen: „Das erklärte Ziel ist, die Idee des Selbermachens zu stärken“. Ob Programmier-Fans mit Arduino-Projekten, 3D-Druck-Enthusiast:innen, Steampunks oder Familien mit Kindern – das Angebot richtet sich an ein breites Publikum.

Fachhochschulen und FabLabs geben Einblicke in aktuelle technische Entwicklungen. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge und Wissensshows.

Ruhrgebiet als Heimat der Maker-Bewegung

Nach Einschätzung der Organisatoren ist das Ruhrgebiet der passende Ort für das Festival. Sie erklären: „Das Industriezeitalter wandelt sich zum innovativen Standort für Hightech – verbunden mit Herzblut.“

Die DASA Arbeitswelt Ausstellung mit ihren interaktiven Ausstellungen zu Technik, Arbeit und Alltag ist ein stimmiger Ort für das bunte Treiben.

Die „Maker Faire Ruhr“ ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media und wird vom „Make Magazin“ präsentiert. Weltweit gibt es entsprechende Festivals seit knapp 30 Jahren.

Service und Informationen

Das Kreativ-Festival findet am 14. und 15. März 2026 in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund statt. Geöffnet ist jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Außenansicht der DASA
Während der Maker Faire Ruhr verwandelt sich die DASA Arbeitswelt Ausstellung in ein Kreativlabor. Foto: Pia Hilburg

Die Anreise ist mit der S1 bis zur Haltestelle „Dortmund-Dorstfeld-Süd/DASA“ oder mit dem Bus 447 möglich. Für Radfahrende liegt die DASA am Knotenpunkt 51. Wer mit dem Auto kommt, nutzt die Ausfahrt „Dortmund-Barop“. Kostenlose Parkplätze stehen in begrenzter Zahl zur Verfügung, eine E-Ladestation ist vorhanden.

Der Eintritt kostet regulär 10 Euro, Tickets sind online unter www.makerfaire-ruhr.com erhältlich. RuhrTopCard und DASA-Cards gelten an diesen Tagen nicht. Informationen zur Barrierefreiheit gibt es unter www.dasa-dortmund.de/besuchsinfos/barrierefreiheit.

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