Wiederstart der beliebten Dortmunder Filmreihe „Kino Weltsichten“ in der Schauburg

Den Auftakt macht am 8. Februar 2026 der mexikanische Spielfilm TÓTEM

Mädchen sitzt traurig vor Geburtstagskerzen
Den Auftakt der Filmreihe in der Schauburg macht der Spielfilm TÓTEM von Lila Avilés. Foto: Limerencia Films

Die erfolgreiche Dortmunder Filmreihe „Kino Weltsichten“ beginnt 2026 an einem neuen Ort. Ab dem 8. Februar zeigt die Schauburg, am zweiten Sonntag jeden Monats jeweils um 15 Uhr, international gefeierte Filme von Regisseurinnen, die die Welt aus der Perspektive von Frauen und Mädchen zeigen. Der Eintritt ist immer frei. Den Auftakt macht der mexikanische Spielfilm TÓTEM.

Neue Partner:innen und Filme mit Frauenperspektive

Ab diesem Jahr wird die Filmreihe „Kino Weltsichten“ vom Internationalen Frauen Film Fest Dortmund + Köln gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Frauenverbände, den Türkischen Filmtagen und in Kooperation mit dem Kino Schauburg veranstaltet.

Die Reihe wurde 2016 ins Leben gerufen und fand bisher im Kino im U statt. Die wachsende Resonanz auf die gezeigten Filme hat das neue Veranstalterkonsortium überzeugt, die Filmreihe nun in der Schauburg fortzuführen und so noch mehr Zuschauer:innen zu erreichen.

Gezeigt werden empowernde Filme, in denen die Lebensverhältnisse von Frauen und Mädchen im Mittelpunkt stehen, deren alltäglichen Probleme und Herausforderungen aus ihrer Sicht erzählt werden und gezeigt wird, wie sie Hürden und Widerstände überwinden.

Vielfalt auf der Leinwand und im Publikum

Die Filme der Reihe stammen überwiegend aus dem arabischen, afrikanischen und europäischen Raum und werden stets in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt. Auf dem Programm stehen sowohl Spiel- als auch Dokumentarfilme.

Die Schauburg in der Brückstraße wurde erneut ausgezeichnet.
Die Schauburg in der Brückstraße. Foto: Hojabr Riahi für die Film- und Medienstiftung NRW

Besonders eingeladen sind Frauen mit und ohne Einwanderungsgeschichte, Menschen mit Fluchterfahrung, ihre Familien sowie alle, die sich für herausragende Filme aus weiblicher Regie interessieren.

Im Anschluss an jeden Film findet ein Gespräch mit dem Publikum statt, zu dem regelmäßig Gäste eingeladen werden. „Kino Weltsichten“ schafft so Dialoge zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalität und Herkunft, stärkt gegenseitige Wertschätzung und fördert das Engagement und Zusammenleben in Dortmund.

Auftaktfilm TÓTEM zeigt Familienleben aus Kindersicht

Den Auftakt der Reihe macht der Spielfilm TÓTEM von Lila Avilés aus dem Jahr 2023. Im Mittelpunkt steht eine mexikanische Großfamilie, die die Geburtstagsparty für den todkranken Tona vorbereitet. Es wird gekocht, gebacken und geputzt, gelacht und gestritten – während die siebenjährige Tochter nicht zum sterbenden Vater darf.

Das Drama der Familie wird aus der Perspektive der Tochter erzählt und beleuchtet den richtigen Umgang mit Trauer und Abschied. TÓTEM war mexikanischer Oscarbeitrag für den besten internationalen Spielfilm 2024. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit Marlena Pöhls, der Leiterin des Dortmunder St. Elisabeth-Hospizes, statt.

Mehr Informationen: 

  • Filminformationen: Regie: Lila Avilés, Mexiko/Dänemark/Frankreich 2023, 95 Minuten, OmU.
  • Vorführung am 8. Februar (15 Uhr) in der Schauburg Dortmund, Brückstraße 66. Empfohlen ab 16 Jahren.
  • Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Zugang zum Kinosaal ist nicht barrierefrei.
  • Fördernde des Festivals sind das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das Stadt Kulturamt Stadt Köln die Stadt Dortmund, das Kulturbüro Dortmund, die Film- und Medienstiftung NRW, das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Sparkasse Dortmund sowie Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien beim Bund.

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