Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
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Die Dortmunder Hundeschule FitHund hat der Tiertafel Dortmund des TierSchutzVerein Gross-Dortmund e.V. eine Spende in Höhe von 1.000 Euro überreicht. Der Betrag stammt aus mehreren gemeinsamen Spendenaktionen innerhalb der Hundeschule, unter anderem durch Einzahlungen von jeweils 10 Euro pro gebuchter Einzelstunde, und wurde anschließend von FitHund auf insgesamt 1.000 Euro aufgestockt. Inhaber Michael Kulig betont, dass die Spende bewusst gemeinsam mit den Hundeschüler:innen ermöglicht wurde und die unverzichtbare Arbeit der Tiertafel Dortmund würdigen soll, insbesondere angesichts steigender Lebenshaltungs-, Futter- und Tierarztkosten. Die Tiertafel Dortmund unterstützt Tierhalter:innen, die unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, bei der Versorgung ihrer Tiere. Die Hilfe richtet sich ausschließlich an verantwortungsvolle Tierhalter:innen und ältere Tiere ab einem bestimmten Alter; die Anschaffung von Welpen oder Jungtieren wird nicht gefördert. Voraussetzung ist zudem ein Nachweis der Bedürftigkeit. Durch dieses Konzept trägt die Tiertafel dazu bei, dass Tiere nicht aus finanziellen Gründen abgegeben werden müssen und Mensch und Tier auch in schwierigen Lebenslagen zusammenbleiben können.
Im ehemaligen Kaufhof-Gebäude am Westenhellweg, das 2020 insolvenzbedingt geschlossen wurde und kürzlich den Besitzer wechselte, hat die AWO Dortmund eine Wintergalerie eröffnet. In kurzer Zeit entstand dort eine Pop-up-Kunstausstellung, die Dortmunder Künstler:innen Raum zur Präsentation bietet. Unter der Projektleitung der Künstlerin Helga Hoicke und von Georg Deventer wurde ein zuvor leerstehender Raum innerhalb von weniger als zwei Wochen in eine Galerie mit farbenfroher und kreativer Atmosphäre verwandelt. Gezeigt werden Bilder und Objekte bekannter und aufstrebender Dortmunder Kunstschaffender, darunter auch Werke des 2017 verstorbenen Walter Liggesmeyer. Ein Teil der Ausstellung ist dem Kunstatelier WERKstattARBEIT der AWO vorbehalten und präsentiert Arbeiten von Künstler:innen mit Behinderungen. Ermöglicht wurde die Wintergalerie durch finanzielle Unterstützung verschiedener Partner, darunter der neue Eigentümer der Immobilie Esat Turan, die Stadt Dortmund und die Sparkasse Dortmund. Bei der Eröffnung dankte die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau (MdL) allen Beteiligten und hob die positive und sinnstiftende Umgestaltung des zentralen Standorts hervor. Die Wintergalerie ist bis zum 31. März 2026 montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet, wird teilweise von einem kulturellen Programm begleitet, der Eintritt ist frei und viele der ausgestellten Werke können erworben werden.
Priv.-Doz. Dr. Daniela Pierscianek hat die Position der Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie am St. Marien Hospital Lünen übernommen. Die Fachärztin für Neurochirurgie und spezielle neurochirurgische Intensivmedizin war zuvor Standortleiterin des Hauses und habilitierte sich 2021 an der Universität Duisburg-Essen. Sie folgt auf Prof. Nicolai El Hindy, der ein Angebot in Dubai angenommen hat und dort am Aufbau eines internationalen Center of Excellence for Spine Surgery beteiligt sein wird. Geschäftsführerin Julia Alexandra Schütte würdigt Prof. El Hindy als herausragenden Mediziner und betont, dass sein internationaler Wechsel den guten Ruf des St. Marien Hospitals und der Paulus-Gesellschaft unterstreicht. Gleichzeitig zeigt sie sich überzeugt von der Nachfolgerin, die viele Jahre eng mit ihm zusammengearbeitet hat, Erfahrung mit Innovationsfreude verbindet und für moderne Medizin sowie kollegiale Zusammenarbeit zum Wohl der Patient:innen steht. Die Entscheidung findet breite Unterstützung im Haus. Prof. Martin Glas hebt hervor, dass durch die Ernennung von Dr. Pierscianek die enge Zusammenarbeit zwischen Neurologie, Neuroonkologie sowie Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie weiter gestärkt wird, insbesondere bei der Versorgung von Patient:innen mit Hirntumoren, Schlaganfällen und Rückenschmerzen. Die Geschäftsführung blickt optimistisch in die Zukunft und sieht die Neurochirurgie mit der neuen Chefärztin und dem bestehenden Team sehr gut aufgestellt.
Im Dezember fand bei trockenem Winterwetter das Adventssingen am Caritas Altenzentrum St. Antonius in Huckarde auf der Terrasse der Einrichtung statt. Über 100 Menschen, darunter Bewohner:innen, Angehörige sowie Nachbar:innen aus Huckarde und Umgebung, kamen zusammen, um gemeinsam zu singen, zu klatschen und die vorweihnachtliche Atmosphäre zu genießen. Begleitet von der Band „die Pottblagen“ wurden bekannte Weihnachtslieder gespielt, die zum Mitsingen einluden, während Punsch und Würstchen den Nachmittag abrundeten. Die kostenfreie Veranstaltung wurde durch die Unterstützung von Begegnung VorOrt Huckarde ermöglicht und durch eine Spende der Sparkasse Dortmund finanziert, um das Adventssingen bewusst offen für den Stadtteil anzubieten. Projektkoordinator Benedikt Gillich betonte die Bedeutung der Spende, ohne die das Angebot nicht möglich gewesen wäre. Einrichtungsleiterin Jacqueline Klein hob hervor, dass das Adventssingen bereits zum dritten Mal stattfand und Teil des Verständnisses moderner Altenhilfe bei der Caritas Dortmund sei, die sich dem Stadtteil öffnen wolle. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Altenzentrum St. Antonius gemeinsam mit dem Seniorenbüro Huckarde, Begegnung VorOrt Huckarde sowie zahlreichen ehrenamtlichen Helfer:innen. Die große Beteiligung und positive Stimmung unterstrichen die Bedeutung solcher Angebote für Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft. Ein besonderer Dank galt den ehrenamtlich Engagierten sowie den Mitarbeitenden des Altenzentrums, die zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit zum Gelingen beigetragen haben.
Der Lions Club Dortmund-Phönix hat auch in diesem Jahr ein Weihnachtsessen für Bedürftige finanziert. Rund 90 Gäste konnte dazu das Bruder-Jordan-Werk im Franziskanerkloster Dortmund in seinem Jordan-Treff begrüßen. Das meist ehrenamtliche Team hatte für einen vorzüglichen Rahmen gesorgt. Schon einige Zeit vor dem offiziellen Beginn sammelten sich die Teilnehmer erwar- tungsfroh vor dem weihnachtlich geschmückten Saal. Vor dem guten Essen stand aber zunächst das gemeinsame Singen bekannter Weihnachtslieder, das zusätzlich festliche Stimmung verbreitete. Und am Ende durfte auch ein Präsent in Form einer Weihnacht- stüte mit Leckereien und nützlichen Gegenständen nicht fehlen. Mui Yildirim und Bruder Natanael Ruf als Leiter des Jordan-Treffs betonten dabei auch die wichtige Wertschätzung, die mit einer solchen Veranstaltung den bedürftigen Men- schen entgegengebracht werde. Die Spende des Lions Clubs verbessere zudem auch die Möglichkeit, insbesondere obdachlosen Menschen Hilfen zum Schutz vor winterli- cher Kälte zu leisten.
Im Rahmen des Projekts „Change Makers“ setzten sich 28 Schüler:innen des Wirtschaftskurses der 10. Klassen an der Marie-Reinders-Schule gemeinsam mit dem S Private Banking der Sparkasse Dortmund mit den Themen Spenden, Stiftungen und gemeinnütziges Engagement auseinander. Ziel war es, wirtschaftliche Grundlagen zu vermitteln und zugleich die gesellschaftliche Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit zu reflektieren. Die Jugendlichen gründeten ein Jugendkuratorium, das eigenständig entschied, welche Dortmunder gemeinnützigen Projekte gefördert werden und in welcher Höhe. Unterstützt wurden sie dabei von Axel Zimmermann und Jana Kleber aus dem S Private Banking, die rechtliche, wirtschaftliche und organisatorische Rahmenbedingungen der Spendenvergabe vermittelten. Begleitet wurde das Projekt zudem von Schulleiter Jörg Skubinn sowie dem Generationenmanagement der Sparkasse Dortmund. In der Praxis führten die Schüler:innen Interviews mit Vertreter:innen gemeinnütziger Organisationen und besuchten das S Private Banking, wo sie von Vorstandsmitglied Peter Orth empfangen wurden, der die Bedeutung gesellschaftlichen Engagements und verantwortungsvoller Finanzentscheidungen für die Region Dortmund betonte. Zum Abschluss wählte das Jugendkuratorium 16 Organisationen aus, die mit insgesamt 15.000 Euro unterstützt werden sollten, darunter die Dortmunder Tafel, Well:fair, ProFiliis, die Kulturstiftung Dortmund und die Lusebrink Stiftung. Das Projekt endete mit einer feierlichen Spendenübergabe an der Marie-Reinders-Realschule.
Prof. Dr. Oliver Müller, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Dortmund, informierte in der Dezemberausgabe des mediTALKs über den Normaldruck-Hydrocephalus, von dem in Deutschland vermutlich bis zu sechs Prozent der über 80-jährigen Patient:innen betroffen sind. Ursache ist ein gestörter Kreislauf des Nervenwassers im Gehirn, bei dem Produktion und Wiederaufnahme aus dem Gleichgewicht geraten. Nervenwasser erfüllt wichtige Schutz- und Versorgungsfunktionen, kann bei Überschuss jedoch Gehirnstrukturen zusammendrücken und unbehandelt dauerhafte Schäden verursachen. Die Erkrankung schränkt die Lebensqualität stark ein und entwickelt sich oft schleichend. Typische Symptome sind Gang- und Bewegungsstörungen, Drang-Inkontinenz sowie kognitive Einschränkungen. Da diese Beschwerden auch andere Ursachen haben können, ist eine genaue Abklärung notwendig, die im Klinikum Dortmund interdisziplinär mit der Neurologie erfolgt. Medikamente sind bislang nicht wirksam. Zur Druckentlastung kann Liquor durch eine Rückenpunktion abgeleitet werden, was häufig zu einer kurzfristigen Verbesserung führt. Da die Erkrankung fortschreitend ist, sind wiederholte Punktionen nötig, meist folgt eine Operation mit Implantation eines Shunts, der überschüssiges Nervenwasser in die Bauchhöhle ableitet. Die neurochirurgische Ambulanz berät Patient:innen zum geeigneten Vorgehen. Die Veranstaltung ist nachträglich auf Youtube und Spotify abrufbar.
Im Dezember fand in der Stadtteilbibliothek Eving in Kooperation mit dem Seniorenbüro Eving erneut ein Lesecafé statt. In gemütlicher Atmosphäre hörten die Senior:innen zunächst Akkordeonklängen zu und lauschten anschließend den Geschichten aus der Jugend von Günter Rückert. Die Erzählungen aus seinem Buch „Blagen – zwischen Halde und Köttelbecke“ vermittelten ein lebendiges Bild seiner Kindheit und Jugend im Dortmunder Stadtbezirk Marten. Die Veranstalter:innen dankten allen Teilnehmenden für das große Interesse und blickten bereits mit Vorfreude auf kommende Veranstaltungen.
Im Rahmen eines Thementags zur Ernährungsbildung besuchten vier Klassen der Holte-Grundschule aus Lütgendortmund den Lernbauernhof der GrünBau gGmbH in Dortmund-Hörde. Unter dem Motto „Vom Hochbeet in den Kochtopf“ lernten die Kinder, wie Lebensmittel wachsen, geerntet und verarbeitet werden. Sie säten, ernteten und kochten selbst und erfuhren dabei anschaulich, wo gesundes Essen herkommt. Ziel der Aktion war es, Wissen über Ernährung zu vermitteln und Naturerfahrungen zu ermöglichen, die vielen Kindern im Alltag fehlen. Gesundheitsfachkraft Julia Raßmann vom Gesundheitsamt betonte die Bedeutung solcher praktischen Angebote für ein gesundes Aufwachsen. Organisiert wurde der Besuch gemeinsam mit dem Quartiersmanagement „Wir im Quartier“ der Caritas Altenhilfe Dortmund, das den Thementag finanzierte und das Angebot im Projekt „Essen und Lernen“ unterstützt. Benedikt Gillich vom Quartiersmanagement hob hervor, dass praktische Erfahrungen wichtig sind, um Kindern früh einen Zugang zu guter Ernährung zu ermöglichen. Der Thementag ist Teil der Maßnahmen zur Umsetzung des Dortmunder Kindergesundheitsziels, das einen Schwerpunkt auf Übergewichtsprävention legt. Dazu gehören Angebote an Grundschulen wie das Modellprojekt „Gesundheitsfachkraft“, das vom GKV-Bündnis finanziert wird und einen gesunden Lebensstil von Schüler:innen fördern soll.
Das AWO-Wohnhaus in Derne feierte sein 40-jähriges Jubiläum mit einer großen Party, bei der Bewohner:innen und Mitarbeitende gemeinsam auf vier Jahrzehnte zurückblickten. Seit 1985 bietet das Haus Menschen mit geistigen, seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen ein Zuhause, zunächst für 29 Personen, seit einer Erweiterung im Jahr 1990 für nahezu doppelt so viele. Die Bewohner:innen werden von einem professionellen Team unter der Leitung von Kerstin Preuß begleitet. Freizeit- und Gemeinschaftsräume sowie eine großzügige Terrasse und Grünanlage prägen das Zusammenleben. In den vergangenen 40 Jahren entstanden zahlreiche gemeinsame Erinnerungen, darunter Sommerfeste, Heiratsanträge und viele glückliche Momente, aber auch die gemeinsam bewältigten Herausforderungen während der Corona-Zeit mit Quarantäne. Drei Bewohner:innen leben seit dem Erstbezug vor 40 Jahren weiterhin im Haus. Im Rahmen der Feier richteten Bereichsleiter Mirko Pelzer sowie Geschäftsführer Tim Hammerbacher, per Videobotschaft, Grußworte an die Gäste. Nach dem offiziellen Teil wurde bei einer Bewohner:innen-Disco weitergefeiert.
Mehr als 20 Mitarbeiter:innen wurden im Rahmen einer umfassenden Qualifizierungsmaßnahme zu zusätzlichen Praxisanleiter:innen für Kindertageseinrichtungen weitergebildet. Mit der Übergabe der Zertifikate im Reinoldinum wurde die Maßnahme bereits zum zweiten Mal abgeschlossen und als wichtiger Schritt zur Qualitäts- und Zukunftssicherung bewertet. Ziel ist es, in allen 70 Kindertageseinrichtungen auszubilden und die Qualität der Ausbildung nachhaltig zu verbessern, um Auszubildenden optimale Lernbedingungen vor Ort zu bieten. Verantwortlich für die Koordination der Ausbildung ist Steffen Pohl, der die Weiterentwicklung der frühpädagogischen Ausbildung betont. Der evangelische Kirchenkreis Dortmund sieht in der gezielten Qualifizierung der Praxisanleiter:innen eine zentrale Grundlage für hochwertige Kinderbetreuung und möchte Auszubildende bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorbereiten. Die fachliche Qualität der Fortbildung wurde erneut durch die Kursleitung von Martina Lambertz sichergestellt. Die Qualifizierung wird jährlich angeboten. Zusätzlich ist ein eigener Arbeitskreis für Praxisanleiter:innen eingerichtet worden, um den regelmäßigen fachlichen Austausch zu fördern und die Ausbildungsqualität weiter auszubauen.
Die Evangelische Kindertageseinrichtung Senfkorn in Dortmund erhielt einen Sonderpreis im Rahmen des Tierschutzpreises 2025 der Stadt Dortmund für ihr herausragendes Engagement im Bereich Tierschutz. Die KiTa, die erst seit drei Jahren besteht, legt in ihrem pädagogischen Konzept großen Wert auf Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und gelebten Tierschutz. Ziel ist es, Kindern zu vermitteln, dass jedes Lebewesen einen Platz und eine Bedeutung in der Welt hat, und ihnen Achtsamkeit, Verantwortung und Mitgefühl näherzubringen. Im Außengelände entsteht ein tierfreundlicher Erlebnis- und Bildungsraum, in dem Kinder Insektenhotels bauen, Hochbeete pflegen und Blumeninseln erkunden. Ein besonderes Highlight ist das jährliche Weinbergschnecken-Projekt, bei dem die Kinder die Tiere über mehrere Wochen beobachten und versorgen, Verantwortung lernen und erfahren, dass jedes Lebewesen zählt. Die Jury bezeichnete dieses Projekt als „einfach, aber pädagogisch herausragend“ und zeichnete das Engagement der Kinder und Pädagog:innen mit dem mit 500 Euro dotierten Sonderpreis aus. Die Kinder freuten sich besonders über Sachspenden und einen großen Geschenkekorb. Insgesamt ist der Tierschutzpreis Dortmund mit 9.500 Euro dotiert und würdigt Projekte, die moderne Tierschutzbildung vermitteln.
Pfarrer Ralf Wieschhoff geht nach 26 Jahren in der evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Südwest in den Ruhestand. In dieser Zeit hat er zahlreiche Begegnungen mit Gemeindemitgliedern, Presbytern, Konfirmand:innen, Ehrenamtlichen und Familien aus Hombruch, Barop und Eichlinghofen erlebt und begleitet. Besonders wichtig waren ihm Trau- und Trauergespräche, die er bewusst auf den späten Nachmittag legte, um ausreichend Zeit für die Familien zu haben. Beim Abschiedsgottesdienst am 3. Advent in der „Kirche am Markt“ wurde er mit stehenden Ovationen gewürdigt und erhielt ein historisch wertvolles Dokument: das Original-Programm des Gottesdienstes vom 3. Advent 1957, als die Kirche nach dem Wiederaufbau eingeweiht wurde. Weithin bekannt wurde Wieschhoff in den 1990er Jahren als „Flüchtlingspfarrer“. Er war Gründungsmitglied und lange Vorsitzender des „ökumenischen Netzwerks Asyl in der Kirche in NRW“ und engagierte sich im „Wander-Kirchenasyl“. Über die Jahre lag ihm auch die Ökumene am Herzen; zahlreiche Gottesdienste und Feste gestaltete er gemeinsam mit katholischen Kolleg:innen. Obwohl seine Gemeindemitglieder ihn nur ungern gehen lassen, ist er nun „entpflichtet“ und plant, im kommenden Jahr keine Dienste mehr zu übernehmen. Die Entwicklung der Gemeinde wird er interessiert verfolgen. Seine Kolleginnen Britta Hülsewig und Luisa Großelohmann bleiben der Kirchengemeinde erhalten. Ralf Wieschhoff selbst möchte zunächst mit seiner Frau durch Deutschland reisen.
Die Geschäftsführung der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) übergab auch 2025 ihre traditionelle Weihnachtsspende in Höhe von 5.000 Euro an den Hilfsfonds „Dortmunder Kinder in Not“, eine Initiative der Katholischen Stadtkirche Dortmund. Dr. Gerhard Holtmeier, Vorsitzender der Geschäftsführung, überreichte den symbolischen Scheck gemeinsam mit Arbeitsdirektor Matthias Klein-Lassek und Technischem Geschäftsführer Peter Flosbach. Die Initiative unterstützt Kinder schnell, individuell und unbürokratisch, wenn sie in Notlagen geraten, etwa bei fehlender Kleidung, Verpflegung oder anderen Schwierigkeiten, die aus KiTas, Schulen und anderen Einrichtungen gemeldet werden. Die Hilfe soll nicht nur punktuell wirken, sondern oft als Auftakt dienen, das Umfeld der Kinder genauer zu betrachten und weitere Unterstützung anzubieten. Die Spende von DEW21 soll für Einzelhilfen genutzt werden, um möglichst viele Kinder zu erreichen, und zudem ein geplantes Projekt für benachteiligte Kinder in der Nordstadt fördern. DEW21 engagiert sich seit der Gründung darüber hinaus kontinuierlich für gesellschaftlich relevante Projekte in Dortmund, die das soziale und kulturelle Miteinander sowie umwelt- und energiebewusstes Handeln unterstützen.
Auf dem Bild zu sehen v.l.: Dr. Gerhard Holtmeier (Vorsitzender der Geschäftsführung von DEW21), Alwin Buddenkotte und Silvia Koslowski (Hilfsfonds Dortmunder Kinder in Not), Matthias Klein-Lassek (Arbeitsdirektor von DEW21) und Peter Flosbach (Technischer Geschäftsführer von DEW21).
Die Wunscherfülleraktion von DOGEWO21 ist auch im sechsten Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Rund 100 Wünsche konnten rechtzeitig vor Weihnachten an die beteiligten Einrichtungen übergeben werden, darunter Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus verschiedenen Dortmunder Wohnheimen, der Katholischen Jugendhilfe Dortmund sowie der Pension Plus der Diakonie. Die Geschenke wurden von engagierten Menschen gekauft, liebevoll verpackt und übernahmen die Patenschaften für die Wunschzettel, nachdem sie über die fünf ExtraPlatz-Standorte oder Social Media von der Aktion erfahren hatten. Viele der Teilnehmenden engagierten sich bereits mehrfach und sorgten dafür, dass aus den einzelnen Wünschen große Weihnachtsfreude wurde. DOGEWO21-Mitarbeiterin Hannah Beckmann betonte zum Abschluss der Aktion 2025, dass das Engagement der Wunscherfüller:innen das Gemeinschaftsgefühl und Mitgefühl in den Nachbarschaften zeige und wie leicht mit kleinen Gesten etwas Schönes bewirkt werden kann.
Auf dem Bild zu sehen von links: Sievert und Hannah Beckmann (beide DOGEWO21) und Ivonne Pirkes vom Verein für Erziehungshilfen.
Die Bigskills GmbH & Co. KG, Partner der Beimdick Gruppe, unterstützt den Kinderschutzbund Dortmund in diesem Jahr mit einer Spende in Höhe von 3.000 Euro. Mit der Zuwendung möchte das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und einen Beitrag zur Förderung junger Menschen leisten. Bigskills bedankt sich bei Unterstützer:innen, Wegbegleiter:innen und Kund:innen, die das Unternehmenswachstum der vergangenen zwei Jahre ermöglicht haben, und gibt bewusst einen Teil dieses Erfolgs an die Gemeinschaft zurück. Leitmotiv des Engagements ist der Anspruch, insbesondere Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen, ihre Entwicklung zu fördern und ein gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Der Kinderschutzbund Dortmund setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz, die Förderung und die Rechte von Kindern ein. Mit der Spende unterstützt Bigskills diese Arbeit und bekräftigt sein Bekenntnis zu nachhaltigem sozialem Engagement. Die Vorsitzende des DKSB Dortmund, Sophie Graebsch-Wagener, begrüßt die Unterstützung ausdrücklich. Geschäftsführerin Martina Furlan erläutert, dass Gewalt die kindliche Entwicklung beeinträchtigt und dass der Kinderschutzbund mit seiner Traumafachberatung Kindern hilft, sich zu stabilisieren, Sicherheit zurückzugewinnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu erlernen. Durch die Spende können weitere Kinder unterstützt werden.
Der Dortmunder Sicherheitsschuh-Hersteller ATLAS hat auf der Fachmesse A+A mit einer Schritt-Challenge für soziales Engagement geworben und dabei 3.000 Euro an die help and hope Stiftung gespendet. Mehr als 1.000 Besucher:innen des Messestandes nahmen an der interaktiven Challenge auf einem Step Pad teil, für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer spendete ATLAS einen Euro. Insgesamt stellten sich 1.015 Menschen der sportlichen Aufgabe, woraufhin ATLAS den Betrag auf 3.000 Euro aufrundete. Ziel der Aktion war es, mit jedem Schritt die Zukunft junger Menschen zu unterstützen. Maximilian Finke, Head of Marketing bei ATLAS, betonte, dass die Beteiligung zeige, wie viele Menschen bereit seien, für einen guten Zweck aktiv zu werden. Sandra Heller, Vorstandsvorsitzende der help and hope Stiftung, bedankte sich für die kreative Aktion, die gleichzeitig Aufmerksamkeit für die Stiftungsarbeit erzeugte und im wahrsten Sinne Schritt für Schritt geholfen habe.
Wilo hat insgesamt 208 Weihnachtsgeschenke an die Jugendhilfe St. Elisabeth übergeben. Die Präsente wurden im Rahmen der vierten Wunschstern-Aktion gesammelt, bei der Dortmunder Wilo-Mitarbeitende erneut die persönlichen Weihnachtswünsche von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien erfüllten. Oliver Hermes, President & Global CEO der Wilo Group, würdigte bei der Übergabe das außergewöhnliche Engagement der Mitarbeitenden und betonte das starke Zeichen sozialer Verantwortung im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Peter Glauner, Regional CEO & CSO von Wilo Europe, hob die große Begeisterung und die tief in der Unternehmenskultur verankerte Solidarität hervor. Stefan Wehrmann, Projektkoordinator der Jugendhilfe St. Elisabeth, dankte Wilo und den Mitarbeitenden und unterstrich die Bedeutung der Aktion, die den jungen Menschen und Familien in einer herausfordernden Zeit Freude und Zuversicht schenkt. Die individuellen Wunschsterne waren zuvor gut sichtbar auf dem Wilopark platziert, sodass Mitarbeitende einen Stern auswählen, den Wunsch erfüllen und das Geschenk bei Wilo abgeben konnten.
Diese Summe ist wahrlich beachtlich: 20.880 Euro spendete der Rotary Club (RC) Dortmund Neutor jetzt an „Gast-Haus e.V.“. Stellvertretend für den Club übergab Prof. Dr. Detlev Uhlenbrock, Präsident des RC Dortmund Neutor, die Summe per Scheck an Katrin Lauterborn, Geschäftsführerin des Vereins, der in Dortmund für Obdachlose, Wohnungslose und Menschen an der Armutsgrenze gastlichen Raum bietet.
Möglich geworden war die Summe im Zuge einer Abendveranstaltung des RC Dortmund-Neutor Mitte Oktober im Rombergpark. Dort hatten die rotarischen Freunde vor Ort gesammelt; später wurde die Summe dann noch einmal großzügig verdoppelt. Der RC Dortmund-Neutor engagiert sich seit vielen Jahren für das „Gast-Haus“. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern auch um ehrenamtliche Hilfe. So kümmern sich einige Mitglieder um medizinische Hilfe für die Menschen dort. Andere organisieren Lebensmittelspenden über die Rotary-Aktion „Kauf 1 mehr“, bei der Kunden vor Supermärkten aktiviert werden, ein Teil mehr zu kaufen als auf dem Einkaufszettel steht. Dieses Produkt wird dann gespendet.
Beim Glühweinverkauf des Lions Clubs Dortmund-Tremonia auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt wurde zum vierten Mal ein Wunschzettelbaum für die Kinder der Tafel-Kund:innen aufgestellt. Spendefreudige Personen nahmen die Wunschzettel, kauften die Geschenke, verpackten sie und gaben sie in den vorgesehenen Annahmestellen ab. Insgesamt wurden 400 Geschenke gesammelt, abgeholt und von den Mitarbeitenden der Tafel an die Kinder und ihre Familien verteilt, wodurch große Freude ausgelöst wurde. Unterstützt wurde die Aktion von den Annahmestellen Galerie Zimmermann & Heitmann, Juwelier Freund und Bauer sowie dem Weinhaus Hilgering. Ein besonderer Dank ging an die Besucher:innen des Weihnachtsmarktes als Spender:innen, an die Mitglieder des Lions Clubs Dortmund-Tremonia sowie an die Mitarbeitenden der Gerber Architekten GmbH, der IHK zu Dortmund und der WECKBACHER Sicherheitssysteme GmbH, die etwa die Hälfte der Kinderwünsche erfüllten. Die Aktion wurde erneut mit Begeisterung umgesetzt, schenkte vielen Kindern und ihren Familien Freude und machte gelebte Nächstenliebe erfahrbar.
Mit einer großen Lieferung von medizinischen Verbrauchsgütern und Medikamenten unterstützt das Dortmunder St. Josefs Hospital die medizinische Versorgung im Wichern-Wohnungslosenzentrum. Neben zahlreichen Hilfs- und Beratungsangeboten bietet die Diakonie hier in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund und dem Verein „Aufsuchende Medizinische Hilfen für wohnungslose Menschen“ medizinische Versorgung zu festen Sprechzeiten an. Die Spenden dienen der Unterstützung der Akutbehandlung von Menschen im Wichern-Wohnungslosenzentrum, die medizinische Hilfe suchen. Dafür stehen zwei Ärztinnen des Gesundheitsamtes zur Verfügung.
Das Wichern-Wohnungslosenzentrum, das die Diakonie in der Stollenstraße 36 betreibt, nutzen jährlich über 2500 wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen und erhalten Beratungs- und Hilfsangebote, vom Tagesaufenthalt über Waschcafé, Kleiderkammer und Suppenküche bis zur medizinischen Versorgung.
Das erste Dortmunder Baby des Jahres 2026 ist im Klinikum Dortmund zur Welt gekommen. Um 2.32 Uhr wurde Adam Jamal geboren. Für seine Eltern Patricia Bäumer und Aissa Ghoudan ist es das erste Kind. Am Tag nach der Geburt berichtete die Mutter, dass sie müde seien, es ihnen aber gut gehe und sie sich freuten, dass ihr Sohn endlich da ist. Adam Jamal wog bei der Geburt 3030 Gramm und war 55 Zentimeter groß. Bereits vor Weihnachten hatte die Mutter das Gefühl, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lassen würde, doch das Kind ließ sich Zeit. Nachdem am Silvestermorgen die Fruchtblase geplatzt war, durfte Patricia Bäumer in Absprache mit dem Klinikpersonal zunächst noch einmal nach Hause. Sogar das geplante Raclette fand noch statt, bevor gegen Mitternacht die Wehen einsetzten. Der Junge wurde schließlich gesund und ohne Komplikationen in einer Gebärwanne im Kreißsaal des Klinikums geboren. Im Freund:innenkreis habe es zuvor Scherze gegeben, dass Adam Jamal ein Neujahrsbaby werden könnte, dass er jedoch das erste Dortmunder Baby des Jahres sei, erfuhren die Eltern erst im Nachhinein. Kurz vor Mitternacht war im Klinikum noch ein weiteres Kind geboren worden. Insgesamt kamen im Jahr 2025 im Klinikum Dortmund 2439 Kinder zur Welt.
Das Jahr 2025 war für die Swim Race Days Series ein wichtiger Zwischenschritt und diente als Grundlage für die geplante Ausweitung ab 2026. Ziel ist es, die Swim Race Days künftig als Series mit vier Veranstaltungen pro Jahr anzubieten, getragen von den Dortmunder Südbadvereinen SV Westfalen Dortmund, SV Hellas 23, FS 1898 Dortmund und der SG Dortmund. Die enge Zusammenarbeit der Vereine bewährte sich 2025 durch abgestimmte Abläufe, geteilte Aufgaben und gebündelte Erfahrungen und schuf damit die Voraussetzung für eine verlässliche, ganzjährig angelegte Series. Inhaltlich setzten die Swim Race Days weiterhin auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen, unter anderem durch Mehrweg- und Abfallkonzepte sowie eine gezielte Partnerwahl. Die über den Schwimmsport hinausgehende Wahrnehmung dieses Ansatzes zeigte sich im zweiten Platz des SV Westfalen beim Wettbewerb „WestDerby Zukunft“, bei dem das nachhaltige Schwimmevent ausgezeichnet wurde. Die Entwicklung wird fast vollständig vom Ehrenamt getragen, wobei viele Helfer:innen Zeit, Wissen und Energie für ein zukunftsfähiges Veranstaltungsformat im Dortmunder Schwimmsport einbringen. Der Blick richtet sich nun auf 2026, wenn die Swim Race Days erstmals als voll ausgebaute Series stattfinden und zugleich ihr zehnjähriges Bestehen markieren.