Zeit-Slots per App, Türen per Smartphone: So buchen FH.Studierende künftig Arbeitsräume

Eröffnung der neuen Lernräume der Fachhochschule Dortmund

Blick in die neuen Räume
Foto: FH Dortmund / Mike Henning Es gibt Fokusarbeitsplätze, Gruppenarbeitsräume mit flexibler Einrichtung und Steharbeitsplätze.

Die Fachhochschule Dortmund hat gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Ina Brandes neue Lern- und Lehrräume eröffnet, darunter studentische Arbeitsplätze und multifunktionale Räume. Aus früheren Büroflächen sind am Standort Emil-Figge-Straße rund 1.200 Quadratmeter und am Standort Sonnenstraße rund 300 Quadratmeter für Studierende entstanden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Umbau nach Angaben der Hochschule mit rund 1,55 Millionen Euro aus dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken finanziert.

Fokusarbeitsplätze, Gruppenräume und Begegnungsflächen

Die Fläche bietet Fokusarbeitsplätze, Gruppenarbeitsräume mit flexibler Einrichtung und Steharbeitsplätze, an denen Studierende allein oder im Team lernen können.

Blick in die neuen Räume
Foto: FH Dortmund / Mike Henning Konzentriertes Lernen allein oder im Team soll hier möglich sein.

Weitere Räume sind nach Angaben der FH mit Technik und Mobiliar für Seminare und Besprechungen ausgestattet. Auch die Flure wurden umgestaltet: Begegnungsflächen sollen dort zum Netzwerken und zum Pausieren einladen.

Die Arbeitsräume lassen sich über ein internes System buchen. Studierende können an sechs Tagen pro Woche Zeitslots reservieren und die Türen mit einer Handy-App öffnen. Möglich machen das ein neues Schließsystem und digitale Türschilder an den Arbeitsplätzen.

Foto: FH Dortmund / Tilman Abegg NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes (M.) mit FH-Kanzlerin Svenja Stepper (l.) und FH-Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel vor einer Sitzgruppe im neu gestalteten Trakt für die Studierenden.

Brandes sagte bei der Eröffnung: „Unsere Fachkräfte von morgen brauchen hervorragende Lernbedingungen. Mit den neuen Lern- und Arbeitsbereichen an der FH Dortmund sind Räume entstanden, in denen Studierende konzentriert lernen, gemeinsam Lösungen entwickeln und neue Ideen voranbringen können.“

„Solche Investitionen in eine moderne Hochschulinfrastruktur stärken die Qualität des Studiums und damit auch die Zukunftsfähigkeit unseres Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen“, so Brandes.

Rektorin Appel sieht ein Signal für die geplante Zusammenführung der Standorte

Blick in die neuen Räume
Mike Henning Statt Büros gibt es nun Lernräume.

FH-Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel nannte den Umbau einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Lehrens und Lernens.

„Besonders im Hinblick auf die künftige Vereinigung unserer Standorte am Campus Emil-Figge-Straße werte ich diesen Umbau als wichtiges Signal an unsere Studierenden: Wir stellen eure Bedürfnisse von Anfang an in den Mittelpunkt. Getreu unserem Leitgedanken: We focus on students“, so Appel.

Foto: FH Dortmund / Tilman Abegg NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes (vorn, M.) eröffnete die neuen Studierendenarbeitsplätze gemeinsam mit FH-Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel (vorn, 2.v.l.), FH-Kanzlerin Svenja Stepper (vorn, 2.v.r.) und Bürgermeister Norbert Schilff (vorn, l.). Guido Baranowski (vorn, r.), Vorsitzender des Hochschulrates, gratulierte.

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