Ministerin Schäffer besucht ausgezeichnete FABIDO-Kita in der Lünener Straße

Austausch über Bildung und Teilhabe bei Besuch im Familienzentrum

Zu Besuch im FABIDO-Familienzentrum: Ministerin Verena Schäffer (hintere Reihe, 2.v.r.), Oberbürgermeister Alexander Kalouti (hintere Reihe, 2.v.l.), Stadträtin Monika Nienaber-Willaredt (hintere Reihe, r.) und Daniel Kunstleben (hintere Reihe , l.), Geschäftsführer FABIDO. Foto: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Ministerin Verena Schäffer hat das FABIDO-Familienzentrum Lünener Straße besucht, das kürzlich für seine Arbeit ausgezeichnet wurde. Sie tauschte sich mit Oberbürgermeister Alexander Kalouti, Stadträtin Monika Nienaber-Willaredt und FABIDO-Geschäftsführer Daniel Kunstleben zu aktuellen Themen wie Partizipation und Demokratieförderung in der frühkindlichen Bildung aus. Zudem erhielt sie Einblicke in die praktische Arbeit der Einrichtung.

Besuch im ausgezeichneten Familienzentrum

Verena Schäffer, Ministerin für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte das FABIDO-Familienzentrum Lünener Straße anlässlich einer besonderen Auszeichnung. Die Einrichtung war Ende 2025 in Berlin mit dem Arbeitgeberpreis für frühkindliche Bildung ausgezeichnet worden.

Der Preis ehrt herausragendes Engagement für Demokratieförderung und zeichnet Leuchtturmprojekte aus verschiedenen Bildungsbereichen aus. Die Kita hatte die Jury im Bereich der frühkindlichen Bildung überzeugt, weil im Familienzentrum Partizipation eine große Rolle spielt: Beispielsweise tagt hier einmal wöchentlich das Kinderparlament, dann werden die wichtigen Themen für die Kinder besprochen und entschieden. Das gefiel auch der Ministerin:

„In der Fabido-Kita Lünener Straße erleben Kinder vorbildhaft, dass ihre Stimme Gewicht hat – unabhängig von Herkunft oder Sprache. Sie treffen gemeinschaftlich Entscheidungen und lernen, wie sie demokratisch die Zukunft gestalten können. Hier werden Kinderrechte und Kinderschutz aktiv gelebt“, sagte Verena Schäffer.

Bedeutung von Mitbestimmung und Wertevermittlung

Dortmunds größter Anbieter frühkindlicher Bildung stärkt Kinder mit vielen unterschiedlichen Aktionen und Programmen auf spielerische Weise. Dazu zählt unter anderem die sogenannte „Starkmacherstraße“, ein Spieleparcours, in dem Kinder schon früh alles über ihre Rechte lernen.

Im FABIDO Familienzentrum Lünener Straße produzieren die Kinder unter anderem auch einen Podcast. Foto: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

„Mitbestimmung, Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt sind wichtige Werte, die hier vermittelt werden. So wachsen die Kinder zu empathischen, verantwortungsbewussten und aktiven Menschen heran – bereit, die Gesellschaft mitzugestalten. Das ist die Basis für ein gutes Zusammenleben aller Menschen in Dortmund“, sagte Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

Er empfing die Ministerin gemeinsam mit Stadträtin Monika Nienaber-Willaredt und FABIDO-Geschäftsführer Daniel Kunstleben in der Kita.

Podcast: „Du hast Rechte – ich aber auch“

Claudia Libor, Leiterin des Familienzentrums, und ihr Team stellten noch weitere wichtige Punkte aus ihrer täglichen Arbeit vor. Vor allem im kulturellen Bereich hat das als Kultur-Kita zertifizierte Familienzentrum viel zu bieten: Es gibt Musik-, Theater- und Tanzprojekte. Die Kinder haben auch schon mal einen Trickfilm produziert: „Die Tiere demonstrieren“. Außerdem arbeiten sie an einem Podcast mit: „Du hast Rechte – ich aber auch“. Sie führen hier Interviews mit anderen Kindern, Fachkräften und Eltern.

Neben dem Austausch über die Arbeit im Familienzentrum nutzten Ministerin Schäffer, Oberbürgermeister Kalouti, Monika Nienaber-Willaredt und Daniel Kunstleben die Gelegenheit und sprachen über aktuelle Themen: KiBiz-Reform, ABC-Klassen, Sprachförderung in Kitas.

Monika Nienaber-Willaredt: „Das Zeitfenster war zwar klein, aber der Austausch mit Ministerin Schäffer sehr gut und wertschätzend. Die Ministerin hat viele unserer Anliegen mitgenommen“, sagte die Dezernentin für Schule, Jugend und Familie.

Unterstütze uns auf Steady

Reaktion schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert